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Literarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von Annette Pehnts "Mobbing"

Titre: Literarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von Annette Pehnts "Mobbing"

Dossier / Travail , 2016 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christina Lindemann (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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In meiner Arbeit möchte ich mich mit dieser Problematik einer solchen Literaturverfilmung auseinandersetzen und diese mit dem literarischen Ausgangswerk vergleichen. Dazu habe ich mir Annette Pehnts Roman „Mobbing“ und die gleichnamige Verfilmung ausgesucht. Anhand dieses Beispiels möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, ob und inwiefern der Film den Roman umsetzt. Um eine filmische Adaption mit der zugehörigen Buchvorlage vergleichen zu können, muss man sich zwingend zuerst mit den theoretischen Grundlagen vom filmischen und literarischen Erzählen auseinandersetzen. Im folgenden Abschnitt werde ich zunächst den Begriff der Literaturverfilmung definieren und die Geschichte dieser kurz darlegen. Anschließend werde ich kurz auf die Probleme der Literaturverfilmung eingehen. Danach werde ich das Erzählen in Literatur und Film näher betrachten und mich dabei auf die Kategorien Zeit und Modus nach Gerard Genette konzentrieren. Auch die Rolle des Zuschauers wird in diesem Zusammenhang näher beleuchtet. In meiner anschließenden narratorischen Analyse fasse ich zunächst den Inhalt des Romans „Mobbing“ kurz zusammen und beschäftige mich darauf mit der Erzählsituation und der Symbolik im literarischen Werk und der Verfilmung und vergleiche diese anschließend, bevor ich meine Arbeit mit meinem Fazit abschließe.

Das Erzählen ist ein Teil der menschlichen Kultur, seit der Mensch die Sprache beherrscht. Jeder einzelne von uns kann zum Erzähler werden und von seinen Träumen, Gefühlen, Gedanken und Erlebnissen berichten. Während zu Beginn der Menschheitsgeschichte nahezu ausschließlich mündliches Erzählen betrieben wurde, änderte sich dieses mit der Erfindung des Buchdrucks. Bücher und die darin enthaltenen Geschichten waren ab dem Zeitpunkt für jeden zugänglich. Unzählige Geschichten wurden in Form von Büchern verewigt. Doch die Sprache ist nicht das einzige Medium der Narration. Auch mit Bildern werden Geschichten erzählt, seit einem Jahrhundert bewegen sich diese sogar. Der Film ist das neuzeitliche Medium des Erzählens und begeistert täglich Millionen von Menschen mit seinen Geschichten. Eine besondere Form des Erzählens tritt auf, wenn sich die schriftliche und die filmische Narration verbinden: Die Literaturverfilmung. Oftmals stößt diese aber vielerorts auf Kritik. Die Verfilmung sei nicht „werktreu“ und könne der Buchvorlage nicht gerecht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Die Literaturverfilmung: Definition und Geschichte

2.2 Probleme der Literaturverfilmung

3. Das Erzählen in Literatur und Film

3.1 Die Zeit (nach Genette)

3.2 Der Modus (nach Genette)

3.3 Die Rolle des Zuschauers

4. Narratorische Analyse

4.1 Annette Pehnts Roman „Mobbing“

4.1.1 Die Erzählsituation des literarischen Texts

4.1.2 Symbolik im Roman

4.2 Der Film Mobbing

4.2.1 Die Erzählsituation der Verfilmung

4.2.2 Symbolik im Film

4.3 Vergleich zwischen Roman und Verfilmung

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der filmischen Adaption von Annette Pehnts Roman „Mobbing“ auseinander. Ziel ist es, unter Anwendung narratologischer Kategorien nach Gerard Genette zu untersuchen, inwieweit der Film die spezifische Erzählweise, die Perspektive und die Symbolik des literarischen Ausgangswerks beibehält oder zugunsten filmischer Dramaturgie verändert.

  • Grundlagen der Literaturverfilmung und deren theoretische Probleme.
  • Narratologische Analyse von Zeit und Modus in Literatur und Film.
  • Untersuchung der Erzählsituation und Symbolik im Roman „Mobbing“.
  • Vergleichende Analyse der filmischen Adaption von Nicole Weegmann.
  • Diskussion über die mediale Transformation von Literatur in Film.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Die Erzählsituation des literarischen Texts

Der Roman von Annette Pehnt präsentiert sich weniger als ein wortumschmückender Roman und mehr als eine Art Bericht und zeichnet sich durch einen äußerst lakonischen Schreibstil aus. Der Roman ist unterteilt in zwei Abschnitte, welche zusätzlich in Kapitel eingeteilt sind: Der erste Abschnitt heißt „Valentinstag“, der zweite „Sommer“. Bei dem Roman „Mobbing“ handelt es sich um eine Ich-Erzählung, welche aus der Perspektive der Frau geschildert wird. Die Distanz des literarischen Erzählens dieses Romans lässt sich in Genettes Kategorie der „berichtenden Rede“ einordnen. Es wird teilweise szenisch, teilweise dialogisch erzählt. Der narrative Modus ist somit weniger mittelbar, als unmittelbar. Die Dialoge werden in direkter Rede wiedergegeben, wobei jedoch auf die Markierung der direkten Rede durch Interpunktion verzichtet wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Literaturverfilmung ein und erläutert die Absicht, Annette Pehnts Roman „Mobbing“ mit der gleichnamigen Adaption zu vergleichen.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen und die Geschichte der Literaturverfilmung sowie die damit verbundenen kritischen Problematiken erörtert.

3. Das Erzählen in Literatur und Film: Dieses Kapitel erläutert narratologische Kategorien wie Zeit, Modus und die Rolle des Rezipienten basierend auf den Theorien von Gerard Genette und David Bordwell.

4. Narratorische Analyse: In diesem Hauptteil erfolgt die detaillierte Untersuchung des Romans und des Films hinsichtlich Erzählsituation und Symbolik sowie ein direkter Vergleich beider Werke.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert, ob eine Literaturverfilmung zwingend werktreu sein muss oder ob die mediale Andersartigkeit eigene Gestaltungsspielräume rechtfertigt.

Schlüsselwörter

Literaturverfilmung, Mobbing, Annette Pehnt, Erzähltheorie, Gerard Genette, Filmanalyse, Narration, Adaption, Erzählzeit, Fokusierung, Symbolik, Medienvergleich, Zeitraffung, Intermedialität, Roman.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die filmische Adaption des Romans „Mobbing“ von Annette Pehnt im Hinblick auf ihre narratologische Struktur und Treue zur literarischen Vorlage.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Literaturverfilmungen, die Anwendung erzähltheoretischer Begriffe (wie Zeit und Modus) sowie die Symbolik und Perspektivwahl in Buch und Film.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, wie der Film die spezifischen Erzählweisen des Romans umsetzt und inwieweit die mediale Transformation die Wirkung auf den Zuschauer beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit orientiert sich an der Erzähltheorie nach Gerard Genette, um eine narratorische Analyse von Buch und Film durchzuführen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Erzählsituation, der Symbolik der Expressomaschine bzw. des Baumes sowie den Unterschieden in der Handlungschronologie.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Literaturverfilmung, Erzähltheorie, interne Fokalisierung und mediale Transformation sind für das Verständnis der Arbeit essentiell.

Warum spielt die Perspektive der Ehefrau eine so zentrale Rolle im Vergleich?

Weil die Ich-Erzählung im Roman ein Gefühl der Unsicherheit beim Leser erzeugt, das der Film durch die gewählte interne Fokalisierung auf den Zuschauer zu übertragen sucht.

Inwiefern unterscheidet sich die Symbolik zwischen Roman und Verfilmung?

Der Roman nutzt die Expressomaschine als zentrales Symbol, während der Film dieses durch den Baum im Garten ersetzt, um die Beziehung zwischen den Ehepartnern visuell darzustellen.

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Résumé des informations

Titre
Literarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von Annette Pehnts "Mobbing"
Université
Technical University of Braunschweig
Note
1,3
Auteur
Christina Lindemann (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
19
N° de catalogue
V375844
ISBN (ebook)
9783668523753
ISBN (Livre)
9783668523760
Langue
allemand
mots-clé
Annette Pehnt Mobbing literarisches Erzählen filmisches Erzählen Campusroman
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Lindemann (Auteur), 2016, Literarisches und filmisches Erzählen am Beispiel von Annette Pehnts "Mobbing", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375844
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Extrait de  19  pages
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