Ziel der Arbeit ist die Vorstellung von Porters Modell der Five-Forces sowie die Vorstellung einer Umsetzung der Theorie des Modells in die Praxis. Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil wird das Five-Forces-Modell vorgestellt. Insbesondere wird auf die einzelnen Instrumente und die Problembereiche des Modells eingegangen. Der zweite Abschnitt enthält einen Praxistransfer der Branchenanalyse nach Porter. Die Five-Forces werden auf die Deutsche Lufthansa AG angewendet. Abschließend folgt in Kapitel drei ein Resümee.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Fragestellung
1.2. Ziel und Gang der Arbeit
2. Porters 5-Forces Modell
2.1. Grundlagen
2.2. Ziel der 5-Forces
2.3. Instrumente der 5-Forces
2.3.1. Rivalität unter den Wettbewerbern
2.3.2. Verhandlungsstärke der Lieferanten
2.3.3. Verhandlungsmacht der Abnehmer
2.3.4. Bedrohung durch neue Konkurrenten
2.3.5. Bedrohung durch Ersatzprodukte und -dienste
2.4. Grenzen/ Problembereich der 5-Forces
3. Theorie-Praxis-Reflexion am Beispiel der Deutschen Lufthansa AG
3.1. Unternehmensprofil der Deutschen Lufthansa AG
3.2. Anwendung der 5-Forces auf die Deutsche Lufthansa AG
4. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Modell der "Five-Forces" nach Michael E. Porter und dessen Anwendung in der Unternehmenspraxis. Ziel ist es, das theoretische Modell zur Branchenstrukturanalyse zu erläutern, dessen Grenzen kritisch zu hinterfragen und die methodische Anwendbarkeit anhand des Praxisbeispiels der Deutschen Lufthansa AG zu reflektieren.
- Grundlagen und Zielsetzung des 5-Forces-Modells
- Detaillierte Analyse der fünf Wettbewerbskräfte
- Kritische Würdigung der Grenzen des Modells
- Praxistransfer auf die zivile Luftverkehrsbranche
Auszug aus dem Buch
2.3.1. Rivalität unter den Wettbewerbern
Die Unternehmen des Marktes stehen im ständigen Wettbewerb um Marktanteile und Marktposition. Rivalitäten entstehen, weil Wettbewerber Möglichkeit sehen bzw. sich dazu gedrängt fühlen ihre Position im Markt zu verbessern. Die Rivalität äußert sich in Form von aggressiven Taktiken wie Preiswettbewerb, Werbeschlachten beziehungsweise der Einführung modifizierter Produkte oder kostenlosen Service- und Garantieleistungen. Daraus folgen geringere Erträge und die Attraktivität und Rentabilität der Branche wird negativ beeinflusst.
Der Grad der Rivalität unter den Wettbewerbern wird im Wesentlichen von folgenden Faktoren bestimmt: Anzahl und Art der Wettbewerber. Eine hohe Zahl von Anbietern der gleichen Größe ist ein Indiz für eine hohe Rivalität innerhalb einer Branche. Sind die Anbieter homogen, herrscht keine allzu starke Wettbewerbsintensität, da das Prinzip der „Waffengleichheit“ gegeben ist. Gibt es viele heterogene Konkurrenten ist dies ein Indiz für einen starken Wettbewerb.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die strategische Relevanz der Umfeldanalyse ein und skizziert die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Porters 5-Forces Modell: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Modells, seine fünf zentralen Instrumente sowie die Grenzen der Analyse methodisch erläutert.
3. Theorie-Praxis-Reflexion am Beispiel der Deutschen Lufthansa AG: Dieses Kapitel stellt das Unternehmensprofil vor und wendet das Five-Forces-Modell konkret auf die zivile Luftverkehrsbranche an.
4. Zusammenfassung: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit, das Modell durch weitere Methoden zu ergänzen.
Schlüsselwörter
Five-Forces, Porter, Wettbewerbsanalyse, Branchenstruktur, Deutsche Lufthansa AG, Luftverkehr, Wettbewerbsintensität, Strategisches Management, Markteintrittsbarrieren, Substitutionsprodukte, Verhandlungsstärke, Lieferanten, Abnehmer, Rentabilität, Unternehmensstrategie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter und untersucht, wie Unternehmen mithilfe des "Five-Forces"-Modells ihr Marktumfeld analysieren können.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Fokus stehen die fünf Wettbewerbskräfte nach Porter, die kritische Diskussion des Modells sowie die praktische Anwendung in der Luftfahrtindustrie.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Vermittlung der theoretischen Konzepte hinter den fünf Kräften sowie der Nachweis ihrer Anwendbarkeit und Grenzen anhand eines realen Unternehmensbeispiels.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Literaturrecherche und die deskriptive Analyse, um theoretische Managementkonzepte auf ein konkretes Praxisbeispiel zu übertragen.
Was umfasst der theoretische Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der Rivalität unter Wettbewerbern, die Macht von Lieferanten und Abnehmern sowie die Bedrohung durch neue Anbieter und Ersatzprodukte.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Branchenattraktivität, Wettbewerbsstrategie, Lufthansa, Five-Forces-Modell und strategische Unternehmensführung einordnen.
Wie bewertet der Autor die Rolle von Substitutionsprodukten?
Substitutionsprodukte werden als wichtige Wettbewerbskraft gesehen, die insbesondere durch Preisobergrenzen und technologischen Wandel Druck auf die Rentabilität einer gesamten Branche ausüben können.
Warum wird die Deutsche Lufthansa AG als Beispiel gewählt?
Die Lufthansa dient als hochkomplexes Praxisbeispiel der zivilen Luftverkehrsbranche, um aufzuzeigen, dass neben den klassischen Wettbewerbskräften auch andere externe Faktoren wie staatliche Eingriffe oder Rohstoffpreise den Erfolg beeinflussen.
Inwieweit ist das 5-Forces-Modell heute noch zeitgemäß?
Die Arbeit weist darauf hin, dass das Modell zwar grundlegend prägend bleibt, im 21. Jahrhundert jedoch aufgrund verschwimmender Branchengrenzen und neuer Einflussfaktoren kritisch ergänzt werden muss.
Welches Fazit zieht die Arbeit zur Anwendbarkeit des Modells?
Das Modell ist ein wertvolles Analyseinstrument, sollte jedoch nicht isoliert verwendet werden, da die Rentabilität eines Unternehmens von weit mehr Faktoren abhängt als nur der direkten Wettbewerbsintensität.
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- Christoph Stephan (Autor), 2017, Anforderungen an die 5-Forces nach Porter im Rahmen der Umweltanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375855