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Ist ethische Führung positiv mit der Arbeitsfähigkeit korreliert? Empirische Studie zum Zusammenhang von Führung und Gesundheit

Title: Ist ethische Führung positiv mit der Arbeitsfähigkeit korreliert? Empirische Studie zum Zusammenhang von Führung und Gesundheit

Master's Thesis , 2017 , 107 Pages

Autor:in: Birgit Ohlsen-Goronzy (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Der Zusammenhang von Führung und Gesundheit ist bereits in verschiedenen Arbeiten untersucht worden. Fokus dieser empirischen Studie ist die Betrachtung von ethischer Führung (Ethical Leadership) und Arbeitsfähigkeit (Workability).

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigenden Belastungsniveaus in der Arbeit gewinnt die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter immer mehr an Bedeutung. Eine der wesentlichen Fragen der Forschung zu Führungsstilen behandelt daher auch die Thematik, inwieweit Führungsstile mit der Gesundheit, dem Wohlbefinden, der Zufriedenheit oder der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern verbunden sind. Ethische Führung hat vor allem angesichts der Wirtschaftsskandale in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen.

Ziel dieser Arbeit ist konkret, den Zusammenhang zwischen ethischer Führung und Arbeitsfähigkeit zu untersuchen. In der Haupthypothese wird analysiert, ob ethische Führung und Arbeitsfähigkeit zusammenhängen. In weiteren Hypothesen wird untersucht, ob Dimensionen der Arbeitsfähigkeit, die physische und psychische Leistungsfähigkeit positiv bzw. die Anzahl der Krankentage negativ mit der ethischen Führung korrelieren. Ferner wird mit einem Vergleich der Korrelationskoeffizienten geprüft, ob ethische Führung bei Frauen in einem höheren Maß als bei Männern mit der Arbeitsfähigkeit zusammenhängt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theorie und Forschungsstand

1.1 Theoretischer und empirischer Hintergrund

1.1.1 Gesundheit und Arbeitsfähigkeit

1.1.2 Führungsstile und ethische Führung

1.1.3 Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit

1.1.4 Ethische Führung und Arbeitsfähigkeit

1.1.5 Respektvoll-freundliche Führung und Arbeitsfähigkeit

1.2 Fragestellung und Hypothesen

1.2.1 Fragestellungen

1.2.2 Hypothesen

1.2.3 Begründung der Hypothesen

2. Methode

2.1 Stichprobenbeschreibung

2.2 Untersuchungsdesign

2.3 Instrumente

2.3.1 Ethical Leadership Scale – deutsche Version (ELS-D)

2.3.2 Workability Index (WAI)

2.3.3 Kontrollvariablen

2.4 Durchführung

2.5 Datenanalyse

3. Ergebnisse

3.1 Deskriptive Ergebnisse

3.1.1 Stichprobenbeschreibung

3.1.2 Deskriptive Statistik der Erhebungsinstrumente und Variablen

3.2. Hypothesentestung

3.2.1 Voraussetzungen für Korrelationsanalysen der Hypothesen

3.2.2 Hypothese 1

3.2.3 Hypothese 2a-c

3.2.4 Hypothese 3

3.2.5 Kontrollvariablen

4. Diskussion

4.1 Diskussion der Hypothesen

4.2 Einfluss von Alter und Geschlecht

4.3 Stichprobe und Eigenschaften

4.4 Schwächen der Studie

4.5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den bisher wenig erforschten Zusammenhang zwischen ethischer Führung und der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Dabei wird analysiert, ob ethische Führung als Ressource fungiert, die die Arbeitsfähigkeit positiv beeinflusst und physische sowie psychische Leistungsfähigkeit fördert.

  • Ethische Führung und deren Korrelation mit Arbeitsfähigkeit
  • Einfluss von Führung auf Gesundheit und Wohlbefinden
  • Analyse der Subdimensionen physische und psychische Leistungsfähigkeit
  • Vergleich geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Korrelation von Führung und Arbeitsfähigkeit
  • Anwendung des Workability-Index (WAI) und der Ethical Leadership Scale (ELS-D)

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Gesundheit und Arbeitsfähigkeit

Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und den betriebswirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen (Stilijanow & Bock, 2013). In der traditionellen pathogenetischen Betrachtungsweise versteht man unter Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit (Meifert & Kesting, 2011).Der Gesundheitsbegriff ist vielseitig definierbar und befindet sich immer wieder im Wandel.

Nach dem WHO-Begriff (1946) ist Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das subjektive Wohlbefinden. Die Definition der WHO bezeichnet Gesundheit als Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens (WHO, 1946). Dabei zielt Gesundheitsförderung auf einen Prozess, der allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglicht und sie zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigt (WHO, 1946).

Folgt man dem Modell von Antonovsky, so stehen eher die Förderung von Gesundheit und die Frage, was gesund hält, im Vordergrund (Antonovsky, 1997). Antonovsky leitete mit seinem Salutogenese-Ansatz einen Paradigmenwechsel ein (Meifert & Kesting, 2011). Im salutogenetischen Modell von Antonovsky wird als zentraler Faktor für Gesundheit das Kohärenzgefühl definiert (Antonovsky, 1997). Dieses Kohärenzgefühl besteht aus den drei Komponenten Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Handhabbarkeit (Antonovsky, 1997). Gesundheit setzt sich im Modell von Antonovsky aus den pathogenen Faktoren wie physische und soziale Stressoren, den salutogenen Ressourcen wie Familie und Freunde und dem bereits beschriebenen Kohärenzgefühl – einer Art inneren Einstellung und Grundvertrauen in die Vorhersagbarkeit der Umwelt und einer für das Individuum positiven Entwicklung – zusammen (Schüffel, 1998).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein und begründet die Untersuchung des Zusammenhangs mit ethischer Führung.

1. Theorie und Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Gesundheit, Arbeitsfähigkeit sowie verschiedenen Führungsstilen, insbesondere der ethischen Führung, dargelegt und der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst.

2. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, inklusive der Stichprobenauswahl von 133 Probanden, des Untersuchungsdesigns und der verwendeten Messinstrumente ELS-D und WAI.

3. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die deskriptiven Daten der Stichprobe präsentiert und die Ergebnisse der Hypothesentestung mittels Korrelationsanalysen erläutert.

4. Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Hypothesenprüfung im Kontext der theoretischen Erkenntnisse, benennt Limitationen und Schwächen der Studie und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Ethische Führung, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit, Workability-Index, Führungsstil, Mitarbeiterorientierung, psychische Leistungsfähigkeit, physische Leistungsfähigkeit, demografischer Wandel, Mitarbeiterführung, Stressoren, Ressourcen, Korrelationsanalyse, Führungsethik, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen ethischer Führung und der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind ethische Führung, Mitarbeitergesundheit, Arbeitsfähigkeit, Führungsstile und die Auswirkungen von Führungsverhalten auf das Wohlbefinden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, ob ein statistisch nachweisbarer positiver Zusammenhang zwischen ethischer Führung und der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Querschnittsbefragung mit 133 Probanden durchgeführt, bei der standardisierte Fragebögen (ELS-D und WAI) eingesetzt und statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung der methodischen Durchführung, die Präsentation der deskriptiven sowie inferenzstatistischen Ergebnisse und eine abschließende Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Ethische Führung, Arbeitsfähigkeit, Mitarbeiterführung, Workability-Index und psychische/physische Leistungsfähigkeit.

Warum spielt das Alter der Führungskraft in der Arbeit eine Rolle?

Das Alter der Führungskraft wurde als Kontrollvariable erhoben, um mögliche Zusammenhänge und Einflüsse auf die wahrgenommene ethische Führung und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter zu prüfen.

Gab es signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen?

Die Untersuchung konnte keinen signifikant höheren Zusammenhang zwischen ethischer Führung und Arbeitsfähigkeit bei Frauen im Vergleich zu Männern belegen; die Hypothese 3 wurde verworfen.

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Details

Title
Ist ethische Führung positiv mit der Arbeitsfähigkeit korreliert? Empirische Studie zum Zusammenhang von Führung und Gesundheit
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )  (Wirtschaftspsychologie)
Course
Ethische Führung, Arbeitsfähigkeit, Ethical leadership, Workability, Führung, Gesundheit
Author
Birgit Ohlsen-Goronzy (Author)
Publication Year
2017
Pages
107
Catalog Number
V376049
ISBN (eBook)
9783668533226
ISBN (Book)
9783668533233
Language
German
Tags
Ethische Führung Arbeitsfähigkeit Ethical Leadership Workability Führung Gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birgit Ohlsen-Goronzy (Author), 2017, Ist ethische Führung positiv mit der Arbeitsfähigkeit korreliert? Empirische Studie zum Zusammenhang von Führung und Gesundheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376049
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