Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung


Hausarbeit, 2001

11 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Der Neue Markt
2.1 Allgemeines
2.2 Zulassungsanforderungen

3 Gründe für ein Going Public

4 Börsenreife

5 Bewertungsgrundlagen und Emissionspreisfindung
5.1 Vorbereitende Tätigkeiten
5.2 Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn- Verhältnisses

6 Das Internet als Zeichnungsweg beim Going Public
6.1 Internet-Emissionshäuser
6.2 Das Internet als komplementärer Zeichnungsweg

7 Fazit

1 Einführung

Als Going Public bezeichnet man den erstmaligen Verkauf von Anteilen eines Unternehmens durch Börseneinführung. Mit der vorliegenden Hausarbeit wird dem interessierten Leser zunächst ein kurzer Überblick über das Wesen des Neuen Marktes und seine Zulassungsvoraussetzungen verschafft. Anschliessend werden die Gründe für ein Going Public sowie die Börsenreife erläutert. Neben den vorbereitenden Tätigkeiten zur Unternehmensbewertung folgt dann die Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses. Der letzte Teil dieser Arbeit räumt dem Internet als Zeichnungsweg einen etwas grösseren Raum ein, wobei zwischen der vollständigen Abwickung über ein virtuelles Emissions- haus und dem Internet als komplementärem Zeichnungsweg differenziert wird.

2 Der Neue Markt

2.1 Allgemeines

Das Börsensegment Neuer Markt wurde am 10.März 1997 an der Frankfurter Börse eröffnet. Ziel dieser neuen Handelsplattform war es, innovativen und wachstumsstarken Betrieben die Möglichkeit einzuräumen, ihr künftiges Wachstum mit Hilfe von Eigenkapital zu finanzieren. Am Neuen Markt treffen Unternehmen aus zukunftsträchtigen Bereichen wie Informations- und Biotech- nologie sowie Telekommunikation auf risikobewusste Investoren, die ihr Investment mit überdurchschnittlich hohen Kursgewinnen belohnt sehen wollen. Durch den hohen Bekanntheitsgrad, den der Neue Markt mittlerweile bei in- und ausländischen Investoren erlangt hat, wird die Unternehmensausweitung in internationale Märkte erleichtert. Die strengen Zulassungsvoraussetzungen vor allem bzgl. der Publizität und der Rechnungslegung, die nach internationalen Standards zu erfolgen hat, sorgen für ein gewisses Gütesiegel der Unternehmen (Francioni/Gutschlag, 1998, S.29-33). Das Konzept der Deutschen Börse AG sieht für jedes am Neuen Markt notiertes Unternehmen die Ernennung von zwei Betreuern vor, die dafür sorgen, dass die Aktie liquide handelbar ist und die das Unternehmen bei seinen Investor-Relations-Aktivitäten unterstützt (Bösl, 2000, S.B1).

2.2 Zulassungsanforderungen

Die Deutsche Börse AG stellt an Unternehmen, die ihre Aktie am Neuen Markt einführen möchten, folgende Zulassungsanforderungen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Anforderungen an Unternehmen im Neuen Markt (Francioni/Gutschlag,1998, S.33).

3 Gründe für ein Going Public

Folgende Ziele verfolgen Unternehmen mit dem Gang an den Neuen Markt:

- Junge und innovative Unternehmen in den Wachstumsbranchen verfügen in der Regel über eine niedrige Eigenkapitaldecke. Durch den Gang an die Börse bietet sich den Firmen die Möglichkeit, ihr Wachstum über den Kapitalmarkt zu finanzieren. Dies ist notwendig, um über geeignete Investitionen in neue Märkte und Technologien die eigene Position im Wettbewerb zu sichern und auszubauen. Durch eine bessere Eigenkapitalquote wird auf der einen Seite eine grössere Unabhängigkeit vom Fremdkapital erreicht. Auf der anderen Seite eröffnen sich grundsätzlich neue Fremdfinanzierungsmöglichkeiten, die den Finanzierungsspielraum vergrössern, wie z.B. die Ausgabe von Schuld-
verschreibungen (Stangner/Moser, 1999, S.759).
- Da die Börseneinführung mit einem hohen Mass an Publizität verbunden ist, wird der Bekanntheitsgrad des Unternehmens gesteigert. Qualitäten, wie z.B. eine hohe Innovationsbereitschaft, werden auf diese Weise auch Lieferanten und Kunden bekannt, was der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens nur förderlich sein kann (Schultz, 1997, WWW).
- Mitarbeiter werden häufig als das grösste Kapital der Betriebe bezeichnet. An der Börse notierte Unternehmen gelten als attraktive Arbeitgeber und haben es somit leichter, qualifiziertes Personal zu beschaffen. Vor allem die Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung, z.B. in Form von Belegschafts-
aktien, spielen eine bedeutende Rolle (Stangner/Moser, 1999, S.759).
- Weitere Gründe für ein Going Public sind die Nachfolgeregelung bei Familienunternehmen, die Diversifikation des Vermögens der Altgesell- schafter und die Sicherung der Eigenständigkeit des Unternehmens (Schultz, 1997, WWW).

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
11
Katalognummer
V37607
ISBN (eBook)
9783638368995
ISBN (Buch)
9783638778701
Dateigröße
421 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Als Going Public bezeichnet man den erstmaligen Verkauf von Anteilen eines Unternehmens durch Börseneinführung. Mit der vorliegenden Hausarbeit wird dem Leser ein Überblick über das Wesen des Neuen Marktes und seine Zulassungsvoraussetzungen verschafft. Anschliessend werden die Gründe für ein Going Public erläutert. Neben den vorbereitenden Tätigkeiten zur Unternehmensbewertung folgt dann die Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses.
Schlagworte
Going, Public, Neuen, Markt, Finanzdienstleistung
Arbeit zitieren
Stefan Elfgen (Autor), 2001, Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37607

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden