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Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung

Title: Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung

Term Paper , 2001 , 11 Pages , Grade: 1

Autor:in: Stefan Elfgen (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Als Going Public bezeichnet man den erstmaligen Verkauf von Anteilen eines Unternehmens durch Börseneinführung. Mit der vorliegenden Hausarbeit wird dem Leser ein Überblick über das Wesen des Neuen Marktes und seine Zulassungsvoraussetzungen verschafft. Anschliessend werden die Gründe für ein Going Public erläutert. Neben den vorbereitenden Tätigkeiten zur Unternehmensbewertung folgt dann die Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Der Neue Markt

2.1 Allgemeines

2.2 Zulassungsanforderungen

3 Gründe für ein Going Public

4 Börsenreife

5 Bewertungsgrundlagen und Emissionspreisfindung

5.1 Vorbereitende Tätigkeiten

5.2 Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses

6 Das Internet als Zeichnungsweg beim Going Public

6.1 Internet-Emissionshäuser

6.2 Das Internet als komplementärer Zeichnungsweg

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle des Internets als Instrument der Emissionsabwicklung und Anlegerkommunikation. Die Forschungsfrage beleuchtet, wie Unternehmen durch Börseneinführungen Kapital akquirieren können und inwieweit digitale Zeichnungswege moderne Emissionsprozesse effizienter und transparenter gestalten.

  • Grundlagen des Börsensegments Neuer Markt und dessen Zulassungsanforderungen
  • Motive für ein Going Public aus Sicht innovativer Wachstumsunternehmen
  • Verfahren der Unternehmensbewertung und Emissionspreisfindung
  • Einsatzmöglichkeiten des Internets bei der Aktienemission
  • Vorteile der digitalen Anlegerkommunikation und der elektronischen Zuteilungsverfahren

Auszug aus dem Buch

6.2 Das Internet als komplementärer Zeichnungsweg

Mittlerweile wird das Internet als komplementärer Zeichnungsweg auch beim Going Public unter Einschaltung einer depotführenden Bank genutzt. Wird das Internet lediglich als ergänzender Absatzkanal integriert, ist sichergestellt, dass auch Investoren ohne Internetzugang von der Neuemission nicht ausgeschlossen werden. Dies ist schon von daher empfehlenswert, als dass von Onlinekunden bekannt ist, dass sie die Positionen ihrer Depots öfter bereit sind zu verändern als der „klassische“ Kunde. Da die damit verbundenen möglichen negativen Kursentwicklungen aber nicht unbedingt im Sinne des emittierenden Unternehmens sind, wird eine entsprechende Diversifikation im Investorenportfolio angestrebt. Auf der anderen Seite sind gerade Internet-Nutzer Neuemissionen aus der Technologiebranche, die einen Grossteil der am Neuen Markt notierten Unternehmen ausmachen, gegenüber sehr interessiert (Bilstein/Schuster, 1999, S.B4).

Der grosse Vorteil der Internet-Technologie besteht darin, dass gerade zeitkritische Informationen während des Emissionsprozesses jederzeit kostengünstig zur Verfügung gestellt werden können. Ist der potenzielle Investor Depotkunde, kann er zusätzlich über gezielte Mailing-Aktionen via E-Mail über Entwicklungen informiert werden. Das Internet stellt für die gesamten Investor-Relations-Aktivitäten eine geeignete Kommunikationsplattform zur Verfügung (Bilstein/Schuster, 1999, S.B4). Die Internet-Investmentbank net.IPO AG bietet eine Plattform dafür an, Live-Gespräche zwischen dem Management des börseneinführenden Unternehmens und Privatanlegern via Internet durchzuführen. Die Anleger erhalten so die Möglichkeit, Online-Informationen zur Unternehmensstrategie oder zum Wettbewerb aus erster Hand zu erfragen (Albrecht/Droz, 2000, S.B4).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung definiert das Going Public als Börseneinführung und gibt einen Überblick über die behandelten Themenbereiche der Arbeit.

2 Der Neue Markt: Das Kapitel erläutert die Entstehung, den Zweck und die strengen Zulassungskriterien dieses Börsensegments für Wachstumsunternehmen.

3 Gründe für ein Going Public: Hier werden die strategischen Motive von Unternehmen beleuchtet, insbesondere die Eigenkapitalbeschaffung und die Steigerung der Publizität.

4 Börsenreife: Dieses Kapitel beschreibt die qualitativen Anforderungen an ein Unternehmen, um für einen Börsengang als geeignet eingestuft zu werden.

5 Bewertungsgrundlagen und Emissionspreisfindung: Es wird der Prozess der Unternehmensanalyse und die Ermittlung des Emissionspreises mittels Kurs-Gewinn-Verhältnis erläutert.

6 Das Internet als Zeichnungsweg beim Going Public: Dieses Hauptkapitel analysiert den Einsatz des Internets als Emissionskanal, differenziert nach virtuellen Emissionshäusern und komplementären Wegen.

7 Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die Bedeutung von Transparenz und digitaler Kommunikation für den Erfolg einer Börseneinführung.

Schlüsselwörter

Going Public, Neuer Markt, Börseneinführung, Emissionspreisfindung, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Internet-Emission, virtuelles Emissionshaus, Internet, Investor-Relations, Aktien, Kapitalmarkt, Börsenreife, Zeichnungsweg, Neuemission, Online-Finanzdienstleistung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Prozess des Börsengangs (Going Public) von Unternehmen am Neuen Markt und analysiert insbesondere die technologischen Möglichkeiten der Abwicklung über das Internet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die regulatorischen Rahmenbedingungen des Neuen Marktes, die Motivation für ein Going Public, die ökonomische Bewertung von Unternehmen sowie moderne digitale Vertriebs- und Kommunikationswege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den Börsengang strategisch nutzen können und wie die Digitalisierung die Interaktion zwischen Emittenten und Investoren transformiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung von Fachbeiträgen sowie Praxisbeispielen aus dem Bereich der Finanzdienstleistungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Zulassungskriterien, die Bewertungsmethoden wie das KGV-Verfahren sowie eine detaillierte Analyse internetbasierter Emissions- und Zeichnungsservices.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Going Public, Neuer Markt, KGV-Verhältnis, Internet-Emission, Investor-Relations und Börsenreife.

Welchen Vorteil bietet die net.IPO AG bei der Zuteilung von Aktien?

Die net.IPO AG ermöglicht ein zielgruppenspezifisches Zuteilungsverfahren, bei dem private Anleger durch das Ausfüllen von Fragebögen ihre Zuteilungschancen im Vergleich zum üblichen Losverfahren erhöhen können.

Welche Bedeutung kommt der Transparenz bei der Börseneinführung zu?

Eine hohe Transparenz durch umfassende Informationsbereitstellung im Internet führt laut der Arbeit zu einer gesünderen Informationsbasis, was wiederum eine geringere Kurs-Volatilität und eine stabilere Investorenstruktur fördert.

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Details

Title
Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Grade
1
Author
Stefan Elfgen (Author)
Publication Year
2001
Pages
11
Catalog Number
V37607
ISBN (eBook)
9783638368995
ISBN (Book)
9783638778701
Language
German
Tags
Going Public Neuen Markt Finanzdienstleistung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Elfgen (Author), 2001, Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37607
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