Exegese zu Mk 14,12-25. Das letzte Abendmahl


Unterrichtsentwurf, 2015
26 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Übersetzungsvergleich

2. Literarischer Kontext
2.1 Unmittelbarer und weiterer Kontext
2.2 Inhaltliche Einordnung des Textabschnittes
2.3 Buchkontext
2.4 Gesamtbiblischer Kontext

3.Vers für Vers Auslegung

4. Skopus

5. Die Systematisch-theologische Auswertung

6. Verknüpfungen

7. Quellenangabe
7.1 Literaturverzeichnis
7.2. Internet

1. Übersetzungsvergleich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten1 2 3

Die erste exemplarische Bibelstelle des Übersetzungsvergleichs ist Mk 14,14. Besonderheiten in den Übersetzungen wurden fett gekennzeichnet. Der erste Unterschied liegt darin, wie Jesus sich selbst bezeichnet. Die ELB drückt mit Lehrer eine sehr bescheidene Bezeichnung Jesu aus. Denn Lehrer klingt sehr gewöhnlich. Klar bringt diese Bezeichnung eine gewisse Autorität und Wissen mit sich, aber Meister, wie es in LUT und NGÜ verwendet wird, drückt viel mehr aus, dass Jesus etwas Besonderes ist. Er ist nicht nur Lehrer, sondern Meister in seinem Gebiet. Durch die heute gebräuchlichere Verwendung von Meister, als jemanden der in einem Handwerk anderen Angestellten vorsteht und Aufgaben übernimmt, wie z.B. Lehrlinge ausbilden, erweitert sich das Bedeutungsspektrum noch erheblich. Die nächste Besonderheit im Text ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Jünger dem Hausherrn „sagen“, dass Jesus ein Zimmer braucht. Die NGÜ macht hier den Unterschied, indem der Hausherr gefragt wird. So kann man sich in die Handlung viel besser hineinversetzten. Denn nach dem Raum zu fragen, wirkt sofort freundlicher und angebrachter als einem Fremden einfach zu sagen, dass ein Raum benötigt wird. Doch nach ELB klingt es fast so, als wäre dies gar keine unerwartete Begegnung. Wenn hier von „mein Gastzimmer“ die Rede ist, bekommt man den Eindruck Jesus hätte das Zimmer schon vorher reserviert. Die letzten Besonderheiten liegen im Unterschied, wie das Passamahl abgehalten wird. In der NGÜ kommt durch „feiern“ besonders gut zum Vorschein, dass es sich um ein Freudenfest handelt. In den anderen Übersetzungen könnte man vermuten, dass es sich um eine kultisch verordnete Mahlzeit handelt. Auffällig ist auch, dass LUT nicht vom Passamahl sondern vom Passalamm schreibt. Er legt damit schon den Fokus auf das wesentliche und auf den Ursprung des Passafestes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die zweite Stelle ist Mk 14,22. Die NGÜ schreibt in diesem Vers deutlich mehr als die anderen beiden. Doch dadurch wirkt hier der Einstieg auch sehr gelungen. „Im weiteren Verlauf des Essens“ klingt nach einem Ablauf des Festes. Als hätte Jesus auf den richtigen Moment gewartet das Abendmahl einzusetzen. In den anderen Übersetzungen geht diese so wichtige Handlung fast etwas unter. Man stellt sich eine Situation vor, in der einige den Mund voll haben und andere gerade miteinander plaudern. Ein großer Unterschied macht auch „segnete“ in der ELB. Dies hat im Deutschen schon eine völlig andere Bedeutung als danken. So liegt bei segnen der Gedanke nahe, etwas von Gott weiterzugeben und bei danken, etwas Gott zurückzugeben. In der ELB wird noch besonders erwähnt, dass sich dieser Dank an Gott richtet. Doch beides passt gut in das geschehen. Jesus sagt Danke für das Brot, welches er als Gabe Gottes sieht und sich, symbolisch im Brot als Segen Gottes für viele (vgl. Mk 14,24) hingibt. Ein Ausdruck der überflüssig erscheint, ist das in Stücke brechen des Brotes. Denn erstens liegt es nahe, dass man das Brot in Stücke bricht, in was auch sonst? Und zweitens lässt es das Bild, des später gebrochenen Leibes Jesu, am Kreuz nicht mehr zu.

Aufgrund der guten Kombination aus Schnörkellosigkeit, starkem Ausdruck und Verständlichkeit, wird im weiteren Verlauf der Exegese die Lutherbibel verwendet. Die Elberfelder ist oft bei einzelnen Worten sehr aussagekräftig, allerding lässt sich der Text in diesem Fall im Zusammenhang schwer lesen. Dagegen bietet die NGÜ einen guten Lesefluss und Verständnis. Doch durch viele zusätzliche Einfügungen, verliert der Text manchmal an seiner klaren, aussagekräftigen Botschaft (siehe Bsp. In Stücke brechen).

2. Literarischer Kontext

2.1 Unmittelbarer und weiterer Kontext

Direkt vor dem Bericht der Vorbereitung des Passafestes, steht der Verrat des Judas. Wo hier das Wort „Verrat“ steht, könnte man auch ausliefern übersetzten.[4] Darin steckt eine Doppeldeutigkeit. Denn zum einen musste Jesus von Gott selbst ausgeliefert werden an die die Macht der Sünde und des Todes. Aber zum anderen, war es einer von Jesu Jüngern, auf die im Markusevangelium besonders der Fokus gelegt ist, der ihn an die Gegner Jesu verriet und damit ihre Pläne vom Anfang des 14 Kapitels ermöglichte. Kennzeichnend für den Schwerpunkt auf die Jünger ist auch, dass er mit ihnen das Abendmahl einsetzt und dass nach diesem Bericht die Ankündigung der Verleugnung des Petrus folgt. Jesus sagte den Jüngern, die sich wahrscheinlich gerade noch wunderten wie einer von ihnen den Meister verraten könne, voraus, dass sie alle Ärgernis an ihm nehmen würden und sich zerstreuen (14,27). Und Petrus wollte das nicht für möglich halten, doch auch er würde später seinen Herrn leugnen. Dies passt zu dem Weg in die Einsamkeit, der nach dem gemeinsamen Passamahl beginnt. Denn alle verlassen Jesus, die Jünger, sogar Petrus und am Ende auch Gott (15,34).[5] Genau diese Umstände machen aber das Handeln von Jesus umso beeindruckender. Denn er feiert mit dem Menschen, der ihn in den Tod übergibt und denen, die ihn verleugnen um ihre eigene Haut zu retten. Dabei setzt er das Abendmahl mit dem Hintergrund ein, dass es Gemeinschaft der Gläubigen stiften soll, obwohl er kurz vor der absoluten Einsamkeit steht. All diese Rahmenbedingungen stellen die Demut Jesus heraus und das er ganz seinen Auftrag im Blick hat, zu dienen und für viele zu sterben.

Im Allgemeinen ist die Passionsbeschreibung um das Passafest herum genau chronologisch gegliedert, sodass ein nachvollziehen des zeitlichen Ablaufs der Passionsgeschichte möglich wird.

2.2 Inhaltliche Einordnung des Textabschnittes

Der Text ist ein wichtiger Abschnitt der Passionsgeschichte Jesu. Doch wie man sie ins Markusevangelium einordnet, dafür gibt es verschiedene Ansätze. Die zwei geläufigsten sind die thematische oder die geografische Gliederung. Nach der thematischen Gliederung handelt der 1. Teil (bis 8,26) vom öffentlichen Wirken Jesu und der zweite Teil geht ab 8,27 auf den Tod Jesu zu[6]. Nach dieser Schwerpunktsetzung kann man sagen, dass ca. die Hälfte des Evangeliums sich mit dem Tod Jesu beschäftigt. Dies zeigt noch einmal die Wichtigkeit des Sterbens Jesus und das dies seine Bestimmung war. Den thematischen Abschnitt der sich mit dem Tod Jesus beschäftigt, kann man noch in 3 Unterpunkte gliedern. Davon beschäftigt sich der erste mit der Ankündigung des Leidens und Sterbens Jesu (8,27-10,52), der zweite mit dem Lehren und Wirken Jesu in Jerusalem (11,1-13,37) und der letzte mit dem eigentlichen Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu (ab14).[7] In diesem Abschnitt, der zugleich den Höhepunkt des Markusevangeliums bildet, ist auch das Passamahl einzuordnen. Es eröffnet mit der Salbung und dem Verrat zusammen diesen Abschnitt und bereitet Jesus (durch die Salbung) und seine Jünger (durch das Abendmahl) auf sein Sterben vor. Nach der Einteilung des Markusevangeliums in geografische Abschnitte, gehört die Geschichte zum Wirken und Sterben Jesu in Jerusalem, was ab Kapitel 11 beginnt einzuordnen.

2.3 Buchkontext

Der Abschnitt befindet sich im letzten Teil des Markusevangeliums, dass mit dem Einzug in Jerusalem ab Kapitel 11 beginnt. Der Rest der Handlung spielt sich in Jerusalem oder der direkten Umgebung ab. Doch nicht erst mit den Mordplänen der Schriftgelehrten (14,1-2), der Salbung (14,3ff.) und dem Verrat des Judas (14,10) bewegt sich die Handlung auf den Tod Jesu zu. Denn der Beschluss Jesus zu töten, wurde von seinen Gegnern schon viel früher getroffen (3,6). Auch Jesus selbst weiß um seinen Auftrag und kündigt es seinen Jüngern mehrmals an, dass er leiden, sterben und auferstehen wird (8,31 ff.; 9,30 ff.; 10,32 ff.). Er bezeichnet es sogar als seinen Auftrag, dass er zum Dienen gekommen ist und um sein Leben für viele zu geben. Diese Worte wiederholen sich im Abendmahl, wo der Auftrag auch kurz vor der Erledigung steht. Mit 16,6 schließt sich der Kreis, denn es ist alles eingetroffen, wie es Jesus vorhergesagt hat, sein Leiden aber auch die Auferstehung. Und mit dem Missionsbefehl (16,16) erfüllt sich auch, was Jesus im Abendmahl angekündigt hat. Dass ein neuer Bund durch sein Blut eingesetzt ist, der durch das Weitersagen der guten Botschaft für viele zur Rettung wird.

2.4 Gesamtbiblischer Kontext

Dass das Passamahl eine Station der Passionsgeschichte Jesu einnimmt, ist natürlich kein Zufall. Der Bezug zum Ursprung des Festes lässt sich in vielen Details wiederfinden. Die Israeliten erinnern sich mit diesem Fest an die schwere Zeit der Gefangenschaft in Ägypten. Dies wird durch die bitteren Kräuter ausgedrückt. Die ungesäuerten Brote dagegen sollen an den hastigen Aufbruch erinnern (Ex 12, 34.39).[8] In erster Linie ist das Passa allerdings ein Freudenfest, denn es soll daran erinnern, dass Gott die Erstgeburten der Israeliten verschont hat und durch den Tod der ägyptischen Erstgeburten letztendlich der Auszug für das Volk Gottes möglich wurde. Die Parallele zu Jesus und damit auch zum vorliegenden Text, liegt darin, dass er die Stellung des Passalammes einnimmt. Er ist das makellose, unschuldige Opfer was stellvertretend stirbt. So wie das makellose Passalamm stellvertretend für die Erstgeburten der Israeliten starb, so stirbt Jesus für alle die seinen Opfertod in Anspruch nehmen. Das Blut des Lammes musste damals an die Türpfosten gestrichen werden und Gott verschonte die Menschen in diesem Haus. So sagt auch Jesus schon über sein Blut, dass es den neuen Bund aufstellt und für viele stellvertretend vergossen wird (Mk 14,24). Das Blutvergießen im AT musste allerdings immer wiederholt werden. Es war die einzige Möglichkeit Schuld abzuwenden. Besonders deutlich wird dies am Versöhnungstag im AT, dem Jom Kippur, wo die Schuld des Volkes auf einen Sündenbock abgewälzt wurde. Das Prinzip ist das gleiche geblieben. Gott ist gerecht und kann nicht einfach die Schuld der Menschen vergessen. Es ist und bleibt ein Opfer nötig um die Sünde zu sühnen. Das ist auch mit Jesus nicht aufgehoben, aber erfüllt. Denn wie zum Jom Kippur einmal im Jahr ein Opfer der Sühne diente, (Lev 16,34) so ist durch das Opfer in Jesus ein für alle Mal (Hebr 9,12) Sühne und Vergebung erworben. So wurde für die Christen, für die das Opfern von Tieren nicht mehr nötig war, das Passamahl zum Abendmahl und bringt genau wie beiden Aspekte der Erinnerung an das Leid und die Freude über das Heil mit sich. Im neuen Testament hat das Abendmahl aber auch die wichtige Aufgabe Gemeinschaft zu stiften. So kann man in 1. Kor 10,16-17 lesen, dass durch den einen Leib Christi der gegeben wurde, auch die Gemeinschaft der Gläubigen zu einem Leib zusammengehört. Doch das hier im griechischen verwendete Wort κοινωνία[9] hat auch noch die Bedeutung des Anteil Nehmens. Denn durch das Abendmahl nimmt der Gläubige Anteil am Leben, Sterben und somit auch am Auferstehen Christi.[10]

Heilsgeschichtlich zieht sich also der rote Faden der Bundschließung, die immer mit Blut verbunden sind, durch die ganze Bibel. Denn der Bund den Gott mit seinem Volk Israel am Sinai geschlossen hat, wird durch Blut bestätigt. So kann man in Ex 24,8 lesen: „Das ist das Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat.“ Dieser Bund hatte als Grundlage die Gebote und Ordnungen die Gott dem Volk durch Mose gegeben hat. Denn das Volk Israel sollte als heiliges, auserwähltes Volk leben um vor Gott bestehen zu können. Doch die Trennung zwischen dem heiligen Gott und den sündigen Menschen wurde immer wieder deutlich und auch Richter, Könige und Propheten konnten diesen Bund des Volkes mit Gott nicht vollständig erfüllen. So schaffte Gott einen neuen Bund. Genau wie der alte Bund durch Opfer und Blut besiegelt. Doch gilt dieser Bund nicht nur für das Volk Israel, sondern für „alle Welt“ (Mk 16,15) und hat als Grundlage nicht die Gebote und Gesetze die zur Heiligung dienten, sondern die Gnade durch den Tod Jesus die heilig macht.

3.Vers für Vers Auslegung

12 Und am ersten Tage der Ungesäuerten Brote, als man das Passalamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, dass wir hingehen und das Passalamm bereiten, damit du es essen kannst?

Dank der chronologischen Aufzählung der Geschehnisse, kann man nach Markus diesen Tag auf den 5. der Woche bestimmen, der unserem Donnerstag entspricht. Im jüdischen Kalender ist dies der 14. Nisan. An diesem Tag werden auf dem Vorhof des Tempels unzählige Lämmer geschlachtet, die am Abend verzehrt werden. Nach jüdischer Tradition beginnt mit Sonnenuntergang der nächste Tag, also der 15. Nissan.[11] Da Markus hier für seine hellenistisch geprägten Leser deren Zählweise von Mitternacht zu Mitternacht gebraucht, besteht hier die Gefahr zu einem anderen Schluss zu kommen, was auch alle folgenden Ereignisse verschieben würde. Doch da die jüdischen Festordnung eindeutig sind und es auszuschließen ist, dass die Vorbereitung und das Fest auf einen Tag fallen, besteht kein Zweifel daran, dass das Passamahl nach hellenistischer Zählung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag war und nach jüdischer am 15. Nissan.[12] Dieser 14. Nisan war also dafür bestimmt das Passamahl vorzubereiten. Da dies nach jüdischen Vorgaben nur in Jerusalem stattfinden durfte, waren dementsprechend viele Pilger in der Stadt und die Räume, die groß genug waren, um mit einer Festgesellschaft zu speisen, begrenzt. Doch es hatte sich in Jerusalem eine Rechtstradition herausgebildet, dass die Bürger Jerusalems ihre Häuser unentgeltlich als Raum für das Fest zur Verfügung stellen mussten.[13] Dass die Jünger fragen, wo Jesus das Passa halten wolle, lässt sich damit erklären, dass sie in ihm ihren Hausvater sehen, der dafür verantwortlich ist das Passa zu organisieren. Natürlich sind sie in der Feier mit eingeschlossen, doch sie fügen sich danach, wie und wo der Hausvater das Passa abhalten will.[14] Nach jüdischer Tradition gehören zu einer Festgemeinschaft zwischen 10 und 20 Personen. Wegen dieser Anzahl und weil es keine weitere Erwähnung findet, ist davon auszugehen, dass Jesus und die Zwölf allein feierten.

13 Und er sandte zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in die Stadt und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folgt ihm

Genau wie vor dem Einzug nach Jerusalem, sendet Jesus 2 seiner Jünger aus, um einen Auftrag auszuführen (vgl. 11,1). Genau wie bei dem Einzug nach Jerusalem, weiß Jesus genau was die Jünger erwartet (vgl. 11,2). Darin zeigt sich Jesu Allmacht und das er immer im Plan des Vaters gewandelt ist. Wahrscheinlich war Jesus mit seinen Jüngern zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Ölberg, denn das ist die letzte Ortsangabe (13,3). Jedenfalls waren sie aber außerhalb der Stadt, sonst würde die Sendung in selbige keinen Sinn ergeben. Die Beschreibung eines Menschen der Wasser trägt, klingt in einer Stadt die voll mit Pilgern und Bewohnern ist, die alle Wasser brauchen, ziemlich aussichtslos. Doch bei genauerem Betrachten des griechischen Textes kann man ableiten, dass Jesus von einem Mann spricht. Damit wird die Anweisung wesentlich eindeutiger, denn das Tragen von Wasserkrügen auf den Kopf war eigentlich Frauensache. Männer benutzen dafür eigentlich Schläuche, die sie über ihre Schultern trugen.[15] So sollte der beschriebene Mann also eine auffällige Erscheinung sein. In der Auslegung gibt es verschiedene Theorien, ob dies ein ausgemachtes geheimes Zeichen war oder nicht. So geht Lane z.B. davon aus, dass diese detaillierte Planung nötig war um Jesus ein unbemerktes Feiern, trotz aller Bedrängnis zu ermöglichen.[16] Klaiber dagegen sieht für diese Spekulationen, dass es vorab eine Planung gegeben hat, keine Anhaltspunkte und erkennt darin vielmehr die Souveränität Jesu[17]. Dies erscheint vor allem deshalb logisch, weil sich ein ähnlich souveränes handeln schon beim Einzug in Jerusalem gezeigt hat (vgl. 11,1 ff.).

[...]


[1] Die Bibel, Nach der Übersetzung Martin Luthers, Bibeltext in der revidierten Fassung von 1984, Verfügbar über: http://www.bibleserver.com. Datum des Zugriffs: 19.09.2015

[2] Elberfelder Bibel, Revidierte Elberfelder Bibel, In der Fassung 1985/1991/2006, Verfügbar über: http://www.bibleserver.com. Datum des Zugriffs: 19.09.2015

[3] Neues Testament und Psalmen, Neue Genfer Übersetzung, Fassung von 2011 Verfügbar über: http://www.bibleserver.com. Datum des Zugriffs: 19.09.2015

[4] Vgl. W. Klaiber, Das Markusevangelium, in: Die Botschaft des Neuen Testamentes, Neukirchen- Vluyn 2010, 266.

[5] Vgl. J. Gnilka, Das Evangelium nach Markus, 2. Teilband, Mk 8,27-16,20, in: J. Blank, R. Schnackenburg (Hg.), EKK, Zürich 1979, 218.

[6] S. Schnabel, Markusevangelium – Aufbau, in: Das Markusevangelium (Theologisches Seminar Adelshofen, unveröffentlichtes Unterrichtsskript 2014), Aufbau 1.

[7] Vgl. Ebd. Aufbau 2.

[8] Vgl. F. Rienecker, G. Maier (Hg.), Passa, in: Lexikon zur Bibel, Witten 2013, 891-893, 546.

[9] Entnommen aus NA28, in: Deutsche Bibelgesellschaft, Das wissenschaftliche Bibelportal der deutschen Bibelgesellschaft, Verfügbar über: http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/novum-testamentum-graece-na-28/lesen-im bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/56/110001/119999/ch/eb616ac10a3ed782de 06fe 5887c8e6bc/ Datum des Zugriffs: 19.09.2015

[10] D. Rümmler, Wortexegese zu koinonia (Theologisches Seminar Adelshofen, unveröffentlichte Seminararbeit 2015, 5).

[11] Vgl. W. Klaiber, a.a.O., 267.

[12] Vgl. W. Grundmann, Das Evangelium nach Markus, in: E. Fascher, J. Rohde (Hg.), Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament, Berlin 1977, 381.

[13] Vgl. Ebd, 381.

[14] Vgl. Ebd, 381.

[15] Vgl. W. Klaiber, a.a.O., 269.

[16] Vgl. H. F. Bayer, Das Evangelium nach Markus, in: G. Maier, R. Riesner (Hg.), Historisch Theologische Auslegung, Witten 2008, 497.

[17] Vgl. W. Klaiber, a.a.O., 269.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Exegese zu Mk 14,12-25. Das letzte Abendmahl
Hochschule
Theologisches Seminar Adelshofen
Note
1,5
Autor
Jahr
2015
Seiten
26
Katalognummer
V376107
ISBN (eBook)
9783668543911
ISBN (Buch)
9783668543928
Dateigröße
718 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Zu dieser Vorarbeit gibt es den fertigen Stundenentwurf als separate Ausarbeitung. Sie finden dieses Werk unter http://www.grin.com/de/e-book/376109/das-abendmahl-mk-14-12-25-im-religionsunterricht-unterrichtsplanung.
Schlagworte
exegese, abendmahl
Arbeit zitieren
David Rümmler (Autor), 2015, Exegese zu Mk 14,12-25. Das letzte Abendmahl, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376107

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