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Primäre Drogenprävention an Schulen. Ein Leitfaden für Pädagoginnen und Pädagogen

Title: Primäre Drogenprävention an Schulen. Ein Leitfaden für Pädagoginnen und Pädagogen

Term Paper , 2010 , 16 Pages

Autor:in: Heike Hiemstra (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Diese Arbeit setzt sich mit der Thematik der Gesundheitsförderung und primären Drogenprävention und den damit verbundenen Zielen, Inhalten und Problemen auseinander. In der heutigen Zeit herrscht das Bild vor, dass Drogen immer auch mit großer Not und großem Elend zusammenhängen und dass alles getan werden muss, um sowohl die bestehenden als auch nachfolgenden Generationen vor dieser Bedrohung zu schützen und jeglichen Kontakt zu diesen gefährlichen Substanzen zu verhindern.

Aber was ist zu tun, um die Verbreitung von Drogenkonsum beziehungsweise Drogenmissbrauch zu unterbinden und die Heranwachsenden vom Konsum dieser Substanzen abzuhalten? Wie kann man Kinder und Jugendliche zu einem selbstverantwortlichen und gesundheitsbewussten Umgang mit Drogen erziehen? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen? Und welche Anforderungen stellt dies an die PädagogInnen?

Um diese Fragen beantworten zu können, werde ich zunächst beschreiben, was primäre Drogenprävention überhaupt ist und welche Ziele und Vorstellungen sie beinhaltet. Außerdem wird näher erläutert, welche Methoden existieren, um diese Ideen umzusetzen. Anschließend wird anhand des Beispiels Schule aufgezeigt, wie die Gesundheitsförderung und primäre Drogenprävention in der Praxis aussehen kann, welche Konzepte dafür zu Grunde liegen und wie diese praktisch umgesetzt werden können.

Anschließend werde ich dann die Probleme und Risiken der Drogenprävention sowohl im Allgemeinen, als auch in Bezug auf Schule beleuchten. Daraus ergibt sich dann die Frage, welche besonderen Anforderungen an die PädagogInnen bestehen, die in diesem Feld tätig sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Prävention

1.1 Die Primärprävention

1.2 Die Primärprävention in der Praxis am Beispiel Schule

2. Die Probleme der Prävention

2.1 Allgemeine Probleme der Prävention

2.2 Probleme der Suchtprävention in der Schule

2.3 Konsequenzen für in der Suchtprävention tätige PädagogInnen

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Gesundheitsförderung im Kontext der primären Drogenprävention, insbesondere im schulischen Umfeld. Dabei wird analysiert, wie pädagogische Ansätze dazu beitragen können, Kinder und Jugendliche zu einem gesundheitsbewussten und selbstverantwortlichen Umgang mit Suchtmitteln zu befähigen, welche methodischen Möglichkeiten bestehen und mit welchen spezifischen Herausforderungen Pädagogen konfrontiert sind.

  • Grundlagen und Zielsetzungen der Primärprävention
  • Methoden der schulischen Gesundheitsförderung und Suchtprävention
  • Analyse allgemeiner und schulspezifischer Problematiken der Präventionsarbeit
  • Anforderungen an die professionelle Rolle von Pädagoginnen und Pädagogen
  • Reflexion der Wirksamkeit und Limitationen präventiver Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

1.1 Die Primärprävention

Die anspruchsvollste dieser drei Präventionsarten ist die Primärprävention, da sie früh einsetzen soll (bereits vor dem ersten Konsum von Drogen) und langfristig angelegt ist [„lebenslange Erziehung zum richtigen Umgang mit Drogen“ (Feser 1981,S. 43)]. Außerdem soll sie eine allgemeine präventive Erziehung einschließen, die den Aufbau eines Verhaltensreportiores fördert, welches abweichendes Verhalten und Drogenmissbrauch im speziellen verhindert. Um bereits so früh effektiv wirken zu können, muss sie sehr breit angelegt sein, möglichst viele Menschen erreichen und in erster Linie auf der affektiven statt auf der kognitiven Ebene wirken. Oberstes Ziel der Primärprävention ist es, die Fähigkeit zu vermitteln, selbständig und aktiv die Lebensbedingung zu verbessern. Zur Erreichung dieses Ziels müssen Verhaltensweisen erlernt werden, die sich positiv auf die Entfaltung der Persönlichkeit, auf das Selbstwertgefühl, auf das Gesundheitsbewusstsein, auf Sinnfindung und die Bewältigung der Lebensaufgaben auswirken. Im Mittelpunkt dieser Art Präventionsarbeit steht die Person und nicht das Suchtmittel, um bei den individuellen Problemen ansetzen zu können, und sie zieht sich durch alle Lebensphasen und -bereiche.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Gesundheitsförderung und primären Drogenprävention ein und definiert die zentrale Fragestellung sowie das Ziel der Untersuchung.

1. Prävention: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Arten der Prävention und vertieft das Konzept der Primärprävention sowie deren praktische Umsetzung im schulischen Alltag.

2. Die Probleme der Prävention: Hier werden kritische Aspekte der Präventionsarbeit beleuchtet, insbesondere institutionelle Risiken sowie die spezifischen Schwierigkeiten für Schüler und Lehrkräfte im schulischen Kontext.

3. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und positioniert sich zur Sinnhaftigkeit ganzheitlicher Gesundheitsförderung gegenüber rein restriktiven Ansätzen.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Primärprävention, Drogenprävention, Suchtprävention, Schule, Lebenskompetenz, Pädagogik, Suchtmittel, Abstinenz, Risikofaktoren, Protektive Faktoren, Gesundheitserziehung, Selbstwertgefühl, Reaktanz, Persönlichkeitsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption und der praktischen Umsetzung von Gesundheitsförderung und primärer Drogenprävention, vorrangig im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition der Primärprävention, das Konzept der Lebenskompetenzförderung, Probleme der Institutionalisierung sowie die Rolle und Anforderungen an das pädagogische Personal.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Methoden einer ganzheitlichen Prävention aufzuzeigen und kritisch zu reflektieren, wie Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln befähigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und kritische Analyse bestehender Konzepte und Literatur zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Prävention, stellt pädagogische Ansätze wie das Soester Programm vor und diskutiert die Risiken, wie etwa die Gefahr einer Therapeutisierung oder die Überforderung von Lehrkräften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Gesundheitsförderung, Primärprävention, Suchtprävention, Lebenskompetenz und pädagogische Professionalität.

Wie unterscheidet sich die Primärprävention von anderen Ansätzen?

Sie setzt zeitlich am frühesten an – vor dem Erstkonsum – und zielt langfristig auf die Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstwertgefühls ab, anstatt nur ein einzelnes Suchtmittel zu adressieren.

Warum ist die Rolle der Pädagogen so komplex?

Lehrkräfte befinden sich in einem Dilemma zwischen der Aufgabe, Probleme frühzeitig zu erkennen, und der Gefahr der Überforderung durch fachliche Grenzen oder der "Zwangsbeglückung" bei Schülern.

Welche Bedeutung hat das "Soester Programm" im Text?

Es dient als Beispiel für ein Unterrichtsprogramm, das auf Gesundheitsförderung basiert und gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse systematisch zur Suchtprophylaxe in Schulen integriert.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit von Abschreckungsstrategien?

Der Autor lehnt reine Abschreckung ab, da sie häufig Reaktanzphänomene hervorruft und der Förderung eines reflektierten, verantwortungsbewussten Umgangs mit Substanzen zuwiderläuft.

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Details

Title
Primäre Drogenprävention an Schulen. Ein Leitfaden für Pädagoginnen und Pädagogen
College
Bielefeld University  (Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Author
Heike Hiemstra (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V376249
ISBN (eBook)
9783668532359
ISBN (Book)
9783668532366
Language
German
Tags
primäre drogenprävention schulen leitfaden pädagoginnen pädagogen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Hiemstra (Author), 2010, Primäre Drogenprävention an Schulen. Ein Leitfaden für Pädagoginnen und Pädagogen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376249
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