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Arbeit als Grundlage menschlicher Existenz. Zum Problem eines allgemeinen Arbeitsbegriffs nach Günter Voß

Lernzusammenfassung in Stichpunkten

Título: Arbeit als Grundlage menschlicher Existenz. Zum Problem eines allgemeinen Arbeitsbegriffs nach Günter Voß

Apunte de Clase , 2014 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Diese Arbeit stellt eine Lernzusammenfassung in Stichpunkten zum Thema „Was ist Arbeit?“ dar. Dabei werden Gegenstand und Problemstellung genannt und Entwicklungslinien sowie Wissensbestände aufgezeigt. Die Frage „Was ist Arbeit bei Karl Marx“ wird näher erläutert.

Im weiteren Verlauf dieser Mitschrift werden neue Entwicklungen und Konzepte angesprochen, die die viele Fragen an einen allgemeinen Arbeitsbegriff beinhalten: Ist Arbeit gut oder schlecht? Ist Arbeit eine wesentliche Eigenschaft des Menschen oder nur eine Eigenschaft des Menschen unter anderen? Mehr Fragestellungen werden hier bearbeitet.

Die Zusammenfassung schließt mit Herausforderungen und Perspektiven zum Umgang mit dem Begriff „Arbeit“ ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Gegenstand und Problemstellung

1.1. Was ist Arbeit?

2. Entwicklungslinien und Wissensbestände

2.1. Was ist Arbeit bei Karl Marx? Eine Annäherung in Schritten

2.2. Der allgemeine Arbeitsbegriff von Karl Marx ( Komprimierung)

2.3. Besonderheiten des allgemeinen Arbeitsbegriffs von Karl Marx

2.4. Implizierte Engführungen des marxschen Konzepts

2.5. Die Tiefenbedeutung des allgemeinen marxschen Arbeitsbegriffs

2.6. Abstufungen des allg. marxschen Arbeitsbegriffs

2.6.1. Herbert Marcuse: Arbeit als Entfaltung der existenziellen Möglichkeiten des Menschen

2.6.2. Jürgen Habermas: Instrumentelle Arbeit und kommunikative Interaktion

3. Neue Entwicklungen und Konzepte

3.1. Diskussion über eine Ausweitung des Arbeitsbegriffs ab den 1980er Jahren

3.2. Philosophische Öffnungen des Arbeitsbegriffs

3.2.1. Hannah Arendt: Arbeiten, Herstellen, Handeln

3.2.2. Angelika Krebs: Arbeit als anerkannte Tätigkeit im Rahmen des gesellschaftlichen Leistungsaustauschs

3.3. Fragen an einen allgemeinen Arbeitsbegriff

3.3.1. Menschliche Arbeit oder die Arbeit verschiedenartiger Akteure?

3.3.2. Arbeit als die wesentliche Eigenschaft des Menschen oder als eine Eigenschaft des Menschen unter anderen?

3.3.3. Arbeit als Aneignung, Umformung und Entäußerung oder auch als Sorge und Dienst?

3.3.4. Arbeit nur als rationale und selbstbeherrscht planvolle Tätigkeit oder auch als selbstvergessene und unmittelbar körperlich-sinnliche Aktivität?

3.3.5. Arbeit als spezifische Tätigkeit oder als vielfältiges Tun in verschiedenen Bereichen von Gesellschaft und Lebensführung?

3.3.6. Ist Arbeit gut oder schlecht?

3.3.7. Gesellschaftliche Einzigartigkeit der Arbeit oder das ‚Andere der Arbeit‘ in der Gesellschaft ... und wie hängt beides zusammen?

4. Herausforderung und Perspektiven: Thesen zum Umgang mit dem Begriff „Arbeit“

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretische Komplexität und Unbestimmtheit des Arbeitsbegriffs in der Arbeitssoziologie. Ziel ist es, von einer starren, erwerbszentrierten Definition abzurücken und einen relationalen, historisch variablen Ansatz zu entwickeln, der die Vielfalt menschlicher Tätigkeiten in modernen Gesellschaften adäquat erfassen kann.

  • Historische Entwicklung und Kritik des marxschen Arbeitsbegriffs.
  • Die Debatte um die Ausweitung des Arbeitsbegriffs seit den 1980er Jahren.
  • Philosophische Perspektiven (u.a. Arendt, Habermas, Krebs) zur Neudefinition von Arbeit.
  • Differenzierung zwischen instrumentellem Handeln, Sorgearbeit und spielerischen Tätigkeiten.
  • Herausforderungen für eine zeitgemäße soziologische Diagnose der Arbeitsgesellschaft.

Auszug aus dem Buch

2.2. Der allgemeine Arbeitsbegriff von Karl Marx ( Komprimierung)

Arbeit lässt sich wie folgt bestimmen:

o Arbeit ist im weitesten Sinne Naturprozess und dabei entscheidende Eigenschaft des Naturwesens Mensch.

o Arbeit ist lebendige, körperlich basierte (aber dabei immer auch geistige) Tätigkeit

o Arbeit ist ein Prozess der Aneignung von Momenten der (natürlichen) Welt durch und für den Menschen.

o Arbeit ist lebensdienliche Formung, genauer: Umformung des Vorgefundenen.

o Arbeit ist aktive Selbstbeherrschung und dadurch Selbstveränderung des Arbeitenden wie auch Beherrschung und (sich vergegenständlichende) Veränderung der (natürlichen) Welt.

o Arbeit ist auch bei Tieren zu finden, wird aber in ihrer voll entfaltenden Form beim Menschen zur bewussten und zweckgerichteten sowie willentlich beherrschten und zumindest kontrollierende Anstrengung erfordernden Tätigkeit, die (meist technisch oder medial i.w.S.) vermittelt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gegenstand und Problemstellung: Dieses Kapitel thematisiert die Schwierigkeit, Arbeit eindeutig zu definieren, und stellt die Ambivalenzen dar, die das Verständnis von Arbeit in Wissenschaft und Alltag prägen.

2. Entwicklungslinien und Wissensbestände: Hier werden der klassische, auf Karl Marx basierende Arbeitsbegriff analysiert sowie Weiterentwicklungen und Kritikpunkte durch Theoretiker wie Marcuse und Habermas dargelegt.

3. Neue Entwicklungen und Konzepte: Dieses Kapitel behandelt die Forderungen nach einer Ausweitung des Arbeitsbegriffs seit den 1980er Jahren und diskutiert philosophische Öffnungen, die auch Reproduktions- und Sorgearbeit einbeziehen.

4. Herausforderung und Perspektiven: Thesen zum Umgang mit dem Begriff „Arbeit“: Der abschließende Teil formuliert thesenartige Empfehlungen für einen relationalen Umgang mit dem Arbeitsbegriff, um gesellschaftliche Veränderungen kategorial unbelastet beobachten zu können.

Schlüsselwörter

Arbeitsbegriff, Arbeitssoziologie, Karl Marx, Erwerbsarbeit, Reproduktionsarbeit, Instrumentelle Arbeit, gesellschaftlicher Wandel, Hannah Arendt, Jürgen Habermas, Tätigkeitsformen, Theorie der Arbeit, industrielle Moderne, Selbstentfaltung, Stoffwechsel mit der Natur, Arbeitsgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretische Fundierung des Arbeitsbegriffs und zeigt auf, warum dieser historisch, soziologisch und politisch nicht eindeutig definierbar, sondern in ständigem Wandel begriffen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Arbeitsbegriffs seit Marx, der Kritik an der Verengung auf Erwerbsarbeit sowie der Notwendigkeit, ein breiteres Spektrum an menschlichen Tätigkeiten soziologisch zu erfassen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Neuthematisierung des Begriffs „Arbeit“, um ein analytisch flexibles Instrumentarium zu schaffen, das den Wandel moderner Arbeitswelten präziser beschreiben kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die zentrale philosophische und soziologische Konzepte (v.a. kritische Theorie) komprimiert, vergleicht und in den aktuellen gesellschaftlichen Kontext setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der marxsche Arbeitsbegriff und seine Grenzen, die Auswirkungen feministischer Kritik sowie der Beitrag bedeutender Philosophen zur Öffnung des Arbeitsbegriffs detailliert untersucht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die „Unbestimmtheit“ des Arbeitsbegriffs, die „Ausweitung“ auf nicht-erwerbsförmige Tätigkeiten, „Reproduktionsarbeit“ und die Dialektik von Arbeit als gesellschaftlichem Phänomen.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Hannah Arendt von der klassischen marxschen Sicht?

Während Marx Arbeit primär als stoffwechselartigen Prozess zur Bewältigung der Natur sieht, differenziert Arendt präzise zwischen den Grundtätigkeiten Arbeiten, Herstellen und Handeln, um die politische und soziale Dimension menschlichen Tuns hervorzuheben.

Warum wird im Text betont, dass Arbeit sowohl „gut“ als auch „schlecht“ sein kann?

Der Autor verweist auf die dialektische Natur der Arbeit: Sie ist einerseits eine notwendige Last und Quelle von Elend, andererseits die grundlegende Basis für menschliche Selbstwerdung und zivilisatorischen Fortschritt.

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Detalles

Título
Arbeit als Grundlage menschlicher Existenz. Zum Problem eines allgemeinen Arbeitsbegriffs nach Günter Voß
Subtítulo
Lernzusammenfassung in Stichpunkten
Universidad
University of Bamberg
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
16
No. de catálogo
V376278
ISBN (Ebook)
9783668531024
ISBN (Libro)
9783668531031
Idioma
Alemán
Etiqueta
Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2014, Arbeit als Grundlage menschlicher Existenz. Zum Problem eines allgemeinen Arbeitsbegriffs nach Günter Voß, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376278
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