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Das Museum als kindlicher Erfahrungsraum. Welches Potenzial besitzt das Naturkundemuseum in Erfurt zur Aneignung der kulturellen Bildung innerhalb der Elementarpädagogik?

Titel: Das Museum als kindlicher Erfahrungsraum. Welches Potenzial besitzt das Naturkundemuseum in Erfurt zur Aneignung der kulturellen Bildung innerhalb der Elementarpädagogik?

Hausarbeit , 2014 , 23 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anna Witzstrock (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden soll zunächst auf die Aufgaben und die damit verbundenen Hauptintentionen von Museen eingegangen werden. Dies bildet den Grundstein für die Darlegung des Hauptinhalts – der Museumspädagogik. In diesem Punkt wird vor allem von der kindgerechten Präsentation, dem Lernort und den Lerntypen gesprochen. Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema wird abschließend anhand einer praktischen Umsetzung im Naturkundemuseum reflektiert. Ziel der Arbeit ist die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Museumspädagogik im elementaren Bereich und der Beantwortung der Fragestellung, welches Potenzial das Naturkundemuseum in Erfurt zur Aneignung der kulturellen Bildung innerhalb der Elementarpädagogik besitzt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Museen. Die Anzahl der Museen steigt stetig an. Im Jahr 2012 gab es bereits 6355 davon. Rechnet man dies auf die Besucheranzahl hoch, so kam der Museumsbund Deutschland auf rund 112.807.633 Besuche. Jedes einzelne von ihnen besitzt ein kulturelles Erbe, das das Interesse der Besucher wecken sollte. Allerdings ist dies nicht immer so. Viele Museen verfügen über eine so große Anzahl von Exponaten, dass sich der Besucher schnell „erschlagen“ fühlt. Oftmals weiß man nicht, wie mit den Sammlungen umzugehen ist bzw. was man als erstes wahrnehmen möchte. Deshalb beschäftigt sich die Museumspädagogik meist mit der Fragestellung: „Wie kann das Museum verschiedene Objekte so darstellen, das der Reiz und die sinnliche-ganzheitliche Wahrnehmung nicht verloren gehen?“. Ein Museum sollte ein Begegnungsort sein, in dem man etwas mit allen Sinnen wahrnehmen und sich ganz von der medienüberfüllten Außenwelt abschließen kann. Der Besucher kann sich von einem bestimmten Themengebiet und der damit verbundenen Atmosphäre fesseln lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Begründung Thema

Aufbau der Arbeit

Ziel der Arbeit

2. Hauptteil

2.1 Aufgaben eines Museums – Die Hauptintention

2.1.1 Sammeln, Bewahren und Erforschen

2.1.2 Ausstellen und Vermitteln

2.2 Aufgaben innerhalb der Museumspädagogik

2.2.1 Bedeutung der frühkindlichen Bildung im Museum

2.2.2 Methoden der Vermittlung

2.2.3 Museen als Lernbereiche

2.3 Museumspädagogik (exemplarisch anhand des Naturkundemuseums in Erfurt)

2.3.1 Das Naturkundemuseum

2.3.2 Umsetzungsmöglichkeiten und deren Begründung anhand der 15 Thesen zur frühkindlichen Bildung

2.3.3 Reflexion

3. Schlusswort

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Potenzial von Museen, insbesondere des Naturkundemuseums Erfurt, für die Aneignung kultureller Bildung bei Vorschulkindern. Die zentrale Forschungsfrage lautet, welches Potenzial das Museum zur Unterstützung frühkindlicher Bildungsprozesse besitzt und wie museumspädagogische Konzepte kindgerecht umgesetzt werden können.

  • Grundlegende Aufgaben und Funktionen von Museen (Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln)
  • Die Rolle der Museumspädagogik im Elementarbereich
  • Methoden der kindgerechten Wissensvermittlung und Präsentation
  • Praktische museumspädagogische Planung am Beispiel des Naturkundemuseums Erfurt
  • Analyse von Bildungsprozessen anhand der 15 Thesen zur frühkindlichen Bildung von Gerd Schäfer

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Sammeln, Bewahren und Erforschen

In den Museen werden wertvolle Objekte (Schriften, Bilder, Skulpturen, Gegenstände etc.) gesammelt. Das Sammeln stellte schon in der frühen Zeit eine elementare Funktion dar. Es ist somit ein Urbedürfnis der Menschheit (Vieregg, 2006, S.26ff.). Im Museum läuft dieses Vorgehen systemkennzeichnend ab. So werden verschiedene Kulturgüter, vor allem die, die als materiell und ideell wertvoll bewertet werden, bewahrt. Das Personal hat eine geeignete Ausbildung, um im spezifischen Bereich wissenschaftlich vorgehen zu können. Im Vordergrund steht hierbei die am Objekt orientierte Auseinandersetzung mit den Beständen. Um eine präzise wissenschaftliche Analyse vorzunehmen, muss sich der Forscher anhand verschiedener Fachliteratur bedienen. Meistens haben Museen Spezialbibliotheken, die auf die eigenen Sammlungsschwerpunkte bezogen sind. Beispielsweise bietet das Naturkundemuseum in Erfurt eine Bibliothek an, die vor allem ihren Schwerpunkt auf Biowissenschaften legt (Naturkundemuseum Erfurt).2 Zudem spielt die Dokumentation (Primäre und zusammenführende Forschung) eine wichtige Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas, stellt den Aufbau der Arbeit vor und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich des Potenzials des Naturkundemuseums Erfurt für die Elementarpädagogik.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Museumsaufgaben, die theoretische Fundierung der Museumspädagogik sowie die exemplarische, praktische Projektplanung für das Naturkundemuseum.

3. Schlusswort: Das Schlusswort zieht das Fazit, dass das Naturkundemuseum ein großes Potenzial zur Förderung verschiedener Bildungsbereiche im Kindesalter besitzt und betont die Wichtigkeit eines aktiven, kindzentrierten Aneignungsprozesses.

Schlüsselwörter

Museumspädagogik, Elementarpädagogik, frühkindliche Bildung, Naturkundemuseum Erfurt, kulturelle Bildung, Bildungspläne, Vermittlungsmethoden, Lernort Museum, 15 Thesen zur frühkindlichen Bildung, Projektwoche, kindgerechte Präsentation, aktives Lernen, Aneignungsprozess, Wahrnehmung, Sachvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und dem Potenzial, das Museen, speziell das Naturkundemuseum in Erfurt, als Lern- und Erfahrungsräume für Kinder im Vorschulalter bieten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Aufgaben eines Museums, die theoretischen Grundlagen der Museumspädagogik im Elementarbereich sowie die praktische Anwendung durch ein konkretes pädagogisches Projekt.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Museumspädagogik, um zu klären, wie Museen neben der reinen Ausstellung von Objekten einen Beitrag zur frühkindlichen kulturellen Bildung leisten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung der museumspädagogischen Grundlagen sowie eine praxisorientierte Planung, die anhand der 15 Thesen zur frühkindlichen Bildung von Gerd Schäfer reflektiert wird.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil umfasst die Definition der Museumsaufgaben, die Bedeutung der Museumspädagogik für die kindliche Entwicklung und die exemplarische Analyse des Naturkundemuseums Erfurt inklusive eines pädagogischen Projektkonzepts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Museumspädagogik, Elementarpädagogik, kulturelle Bildung, aktive Wissensaneignung und das kindzentrierte Lernen im Museumskontext.

Warum ist das Naturkundemuseum Erfurt ein besonderer Lernort für Vorschulkinder?

Durch spezielle Exponate und kindgerechte Angebote, wie die "Arche Noah", können Kinder aktiv forschen, Zusammenhänge begreifen und ihre Neugierde in einer anregenden Umgebung ausleben.

Welche Bedeutung kommt der "Arche Noah" im Museumskonzept zu?

Die Arche Noah dient im Projekt als zentraler, sachlicher Rahmen, der durch seine Gestaltung zur kindgerechten Auseinandersetzung mit Tieren und deren Umwelt einlädt und somit als Ausgangspunkt für Entdeckungsprozesse dient.

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Details

Titel
Das Museum als kindlicher Erfahrungsraum. Welches Potenzial besitzt das Naturkundemuseum in Erfurt zur Aneignung der kulturellen Bildung innerhalb der Elementarpädagogik?
Hochschule
Universität Erfurt
Note
1.0
Autor
Anna Witzstrock (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V376424
ISBN (eBook)
9783668535565
ISBN (Buch)
9783668535572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Museen Erfurt Naturkundemuseum Grundschule Kinder Erfahrungsraum Pädagogik Kultur Bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Witzstrock (Autor:in), 2014, Das Museum als kindlicher Erfahrungsraum. Welches Potenzial besitzt das Naturkundemuseum in Erfurt zur Aneignung der kulturellen Bildung innerhalb der Elementarpädagogik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376424
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Leseprobe aus  23  Seiten
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