In der Abschussarbeit zum Fachtrainer für Sportrehabilitation ist es Aufgabe, auf Basis der Daten, die aus der Anamnese stammen eine Trainingsplanung der Rehabilitation über drei Monate zu erstellen. Die Ausarbeitung der Trainingsplanung wird für Birgit Mayer, Kreuzbandriss bei Skiunfall, erstellt. Dabei sind alle Stufen, von der Diagnose, über die Zielsetzung, die Trainingsplanung, die Durchführung bis hin zur Evaluation bzw. den Re - Test enthalten. In Kapitel 2 wird genau beschrieben, in welcher Phase nach einer Verletzung welche Methoden und welche Art von Betreuer den Patienten betreuen. Die Struktur ist klar gegliedert und ist unbedingt einzuhalten. Kapitel 3 gibt die Anamnese der Sportreha wieder. Die Anamnese in der Sportreha läuft ähnlich ab wie in der normalen Trainingslehre, jedoch steht hier das Beschwerdebild des Kunden im Vordergrund. Wichtig zu wissen ist, inwieweit der Kunde bereits therapiert wurde. Diese spezielle Anamnese des Patienten, da wir es mit einem kranken Menschen zu tun haben, sind vorangegangene Therapien oder Eingriffe, Heilungsverlauf vorangegangene Massnahmen und Empfehlung für die weitere Behandlung notwendig. Kapitel 3 gibt viele Informationen über einen Kreubandriss. Was sind Bänder, wie kommt es zu Verletzungen derer, wie sind die Behandlungsmethoden und Heilungschancen, wie wird operiert und welche Massnahmen sind danach zu treffen. In Kapitel 4 befindet sich Anamnese und Diagnose. Dabei wird auf die verschiedenen Unterpunkte der Diagnose eingegangen. Zum einen wird die Sportanamnese in die Unterpunkte Allgemein-, Umfeld-, Gesundheits- und Sportanamnese unterteilt und die Wichtigkeit der Kenntnis über den aktuellen Trainingsstand aufgeführt. Anschließende Tests und körperliche Aufnahmemethoden, wie die biometrischen Daten oder motorische Tests für Kraft, Beweglichkeit usw. werden durchgeführt und dokumentiert. In Kapitel 5 werden alle Notwenigen Tests zum Eingangsgespräch dargestellt und ausgewertet. Bevor man mit der eigentlichen Trainingsplanung beginnt, sollte man ein Eingangsgespräch durchführen, um zu wissen, auf welchem aktuellen Leistungs- und Gesundheits- stand der Fitnesskunde ist und welche Ziele er hat. Der Trainer muss ausserdem die beste Variante für den Kunden wählen, um schnellst möglich und mit besten Ergebnissen ans Ziel zu kommen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlage Sportrehabilitation
2.1 Phase 1
2.2 Phase 2
2.3 Phase 3
2.4 Phase 4
3. Diagnose in der Sportreha
3.1 Diagnose Kreuzbandriss
4. Anamnese
4.1 Anamnese Sportreha
4.2 Berufsanamnese
4.3 Sportanamnese
4.4 Gesundheitsanamnese
5. Tests
5.1 Notwendigkeit Tests
5.2 Biometrische Tests
5.3 Motorische Tests
5.4 Beweglichkeitstests
5.5 Krafttests
5.6 Körperhaltung
5.7 Allgemeine Gesundheitsanamnese
6. Theorie und Grundlagen Zielsetzung
7. Planung / Zielsetzung
8. Grundlagen Training
9. Zielplanung
10. Trainingsplanung
11. Trainingsplan Birgit
12. Trainingssteuerung
13. Einteilung Trainingseinheit
13.1 Aufwärmen:
13.2 Hauptteil:
13.3 Abwärmen
14. Übungsauswahl Birgit
14.1 Übungsauswahl Mesozyklus 1
14.2 Mikrozyklus 1
14.3 Übungsauswahl Mesozyklus 2
14.4 Mikrozyklus 2
14.5 Übungsauswahl Mesozyklus 3
14.6 Mikrozyklus 3
15. Erklärung für die Übungsauswahl für die Rehabilitation
16. Durchführung
17. Analyse / Evaluation
18. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis einer umfassenden Anamnese einen dreimonatigen Rehabilitations-Trainingsplan für eine Kundin nach einem Kreuzbandriss zu erstellen. Die zentrale Forschungsfrage liegt in der erfolgreichen Wiederherstellung der Belastbarkeit und der Kompensation eines muskulären Kraftdefizits durch ein strukturiertes Training unter Berücksichtigung sportrehabilitativer Prinzipien.
- Anamnese und sportrehabilitative Diagnose bei Kreuzbandverletzungen
- Leistungsdiagnostik mittels biometrischer und motorischer Tests
- Periodisierung und Trainingsplanung in drei Mesozyklen
- Anpassung von Trainingsparametern für ein Heimtraining
- Evaluation von Trainingsfortschritten und Analyse der Zielerreichung
Auszug aus dem Buch
3. Diagnose in der Sportreha
Die Diagnose in der Sportreha läuft ähnlich ab wie in der normalen Trainingslehre, jedoch steht hier das Beschwerdebild des Kunden im Vordergrund. Wichtig zu wissen wäre, inwieweit der Kunde bereits therapiert wurde. Ein Abschlussbericht des Physiotherapeuten wäre für den Fitnesstrainer ideal, denn dann kann ein optimales Folgetraining entwickelt werden.
Die Anamnese kann in folgende Unterbereiche separiert werden:
- Berufsanamnese
- Sportanamnese
- Gesundheitsanamnese
Ausserdem wird durch einen Eingangstest das Leistungsniveau des Klienten dokumentiert. Nur so kann Fortschritt dokumentiert, und überhaupt erst der optimale Trainingsplan erstellt werden.
Bei Reha-Kunden sollte natürlich bedacht werden, dass diese nicht maximal belastbar sind und der Trainer sensibel einschätzen sollte, welche Tests und Intensitäten ihre Anwendung finden. Im Zweifel gilt: lieber von der Durchführung absehen, wenn man sich nicht sicher ist, falls es dem Kunden eher schadet als nützt.
Liegt ein Abschlussbereicht des Physiotherapeuten oder des behandelnden Arztes vor, kann der Eingangstest auch umgangen werden oder stark minimiert auf einige noch offene Fragen des Trainers.
Der Zeitpunkt für die Freigabe zur Vollbelastung und das Bewegungsausmaß variieren in Abhängigkeit vom operativen Verfahren bzw. Heilungsprozess und dem behandelnden Arzt. Der Operateur gibt das Tempo vor. Bei abweichender ärztlicher Verordnung entsprechend früher bzw. später in die Übungen einsteigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Aufgabenstellung der Arbeit und gibt einen Überblick über die inhaltliche Struktur von der Diagnose bis zur Evaluation.
2. Theoretische Grundlage Sportrehabilitation: Erläutert das Phasenmodell der Nachbehandlung und die notwendigen Voraussetzungen für den Übergang in ein Training im Fitnessstudio.
3. Diagnose in der Sportreha: Fokussiert auf die Besonderheiten der Diagnose bei Reha-Patienten und gibt spezifische Informationen zum Krankheitsbild Kreuzbandriss.
4. Anamnese: Dokumentiert die detaillierte Bestandsaufnahme der Kundin inklusive beruflicher und gesundheitlicher Hintergründe.
5. Tests: Stellt die durchgeführten biometrischen und motorischen Eingangstests zur Ermittlung des Leistungsniveaus dar.
6. Theorie und Grundlagen Zielsetzung: Diskutiert die Herausforderungen bei der Definition realistischer und messbarer Ziele in der Sportrehabilitation.
7. Planung / Zielsetzung: Definiert die konkreten Hauptziele für die dreimonatige Trainingsphase der Probandin.
8. Grundlagen Training: Fasst die relevanten Trainingsprinzipien und Regeln für die Intensitätssteigerung bei Reha-Kunden zusammen.
9. Zielplanung: Beschreibt die Makrozyklusplanung mit Fokus auf Wiederherstellung und allgemeine Leistungsverbesserung.
10. Trainingsplanung: Legt die Belastungsparameter fest und erläutert die methodischen Aspekte für die drei Phasen des Trainings.
11. Trainingsplan Birgit: Übersichtlich gegliederte Darstellung der Trainingsparameter für die drei Mesozyklen.
12. Trainingssteuerung: Erläutert die Steuerung des Trainingsprozesses unter ständiger Berücksichtigung von Bewegungsqualität und Schmerz.
13. Einteilung Trainingseinheit: Strukturiert den Aufbau einer Trainingseinheit in Aufwärmen, Hauptteil und Abwärmen.
14. Übungsauswahl Birgit: Auflistung der konkreten Übungen und Zyklen für das Heimtraining.
15. Erklärung für die Übungsauswahl für die Rehabilitation: Begründet die Auswahl der Übungen hinsichtlich ihrer rehabilitativen Wirkung und Zielsetzung.
16. Durchführung: Dokumentiert die praktische Umsetzung des Trainingsplans im häuslichen Umfeld der Kundin.
17. Analyse / Evaluation: Analysiert die Ergebnisse der Mesozyklen und bewertet den Erfolg des Reha-Programms.
18. Fazit: Fasst die Gesamtergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert den Lernerfolg bei der Erstellung des Trainingsplans.
Schlüsselwörter
Sportrehabilitation, Kreuzbandriss, Trainingsplanung, Anamnese, Leistungsdiagnostik, Kraftdefizit, Heimtraining, Beweglichkeitstests, Hypertrophietraining, Makrozyklus, Evaluation, Propriozeptionstraining, Trainingssteuerung, Muskelaufbau, Rehabilitation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und Durchführung eines dreimonatigen Rehabilitations-Trainingsplans für eine Kundin nach einem Kreuzbandriss.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Anamnese, die sportspezifische Diagnostik, die zielgerichtete Trainingsplanung sowie die Evaluation von Leistungsfortschritten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die erfolgreiche Wiederherstellung der vollen Belastbarkeit der Kundin in Beruf und Alltag sowie der Ausgleich eines spezifischen Kraftdefizits im rechten Bein.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine praxisorientierte methodische Vorgehensweise gewählt, die auf Anamnese, standardisierten motorischen Tests, periodisierten Trainingszyklen und einer anschließenden Evaluation basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sportrehabilitation, die detaillierte Anamnese der Kundin, die Auswahl der Trainingsmethoden und die konkrete Ausarbeitung der drei Mesozyklen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportrehabilitation, Trainingsplanung, Kreuzbandriss, Kraftdefizit und Leistungsdiagnostik charakterisiert.
Warum wird in dieser Arbeit ein Heimtraining durchgeführt?
Die Kundin wünschte ausdrücklich ein Training zu Hause, weshalb der Trainingsplan so konzipiert wurde, dass er mit den vorhandenen Kleingeräten der Kundin effektiv umgesetzt werden kann.
Wie wurde der Erfolg der Rehabilitation gemessen?
Der Erfolg wurde durch regelmäßige Analysen nach jedem Mesozyklus sowie durch einen abschließenden Re-Test der Kraft- und Beweglichkeitsparameter am Ende der 12-wöchigen Trainingsperiode evaluiert.
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- Birgit Mayer (Autor), 2017, Trainingsplanung zur Rehabilitation eines Kreuzbandrisses über drei Monate, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376455