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Ein sektorübergreifendes Case-Management-Konzept für die Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen

Ein Handbuch

Title: Ein sektorübergreifendes Case-Management-Konzept für die Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen

Term Paper , 2017 , 47 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Cedric Butze (Author), Patrick Karpa (Author), Sybille Schmidt (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Im diesem Handbuch wird ein sektorübergreifendes Case- Management-Konzept speziell für demenziell erkrankte Menschen erstellt, welches im Rahmen eines stationären Akutkrankenhauses eingesetzt wird.

Einleitend wird in dieser Arbeit ein Überblick zur Problem- und Zielstellung eines sektorenübergreifenden Case-Management-Konzeptes bei dementiellen Erkrankungen gegeben. Im Anschluss geht dieses Handbuch auf die Spezifik des Casemanagements bei dementiellen Erkrankungen ein und maßgebliche Erfolgsfaktoren für ein Case Management werden erläutert. Im zweiten Kapitel werden zunächst explizit die Zielgruppe des Case- Management-Konzept definiert und grundlegende Informationen zum aktuellen Forschungsstand demenzkranker Menschen vorgestellt. Besondere Beachtung finden hierbei die pflegerischen Phänomene bei Demenz und die daraus resultierenden Besonderheiten bei der Versorgung dieser Zielgruppe. Im Folgenden wird auf die versorgenden Angehörigen bzw. das Pflegepersonal eingegangen.

Im dritten Kapitel erfolgt eine Darstellung der konzeptionellen Ausformung bzw. der Prozessgestaltung des vorliegenden Case-Management-Vorhabens am Klinikum, welches einer phasenhaft orientierten Struktur zugrunde liegt. Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst. Idealerweise werden in diesem Case-Management-Handbuch konzeptionelle, personelle, strukturelle sowie organisatorisch beeinflussende Faktoren aufgezeigt und im Case Managementprozess berücksichtigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Aufbau des Handbuchs (Patrick/Cedric)

1.2 Case Management bei dementiellen Erkrankungen (Patrick)

1.3 Erfolgsfaktoren und Ziele des Case Management Konzepts (Cedric)

1.4 Anforderungen für ein Case Management im Krankenhaus (Patrick)

2. Zielgruppe des Case Managements Konzepts

2.1 Menschen mit demenziellen Erkrankungen

2.1.1 Definition Demenz (Patrick/Cedric)

2.1.2 Prävalenz, Inzidenz, Mortalität und Lebenszeitrisiko (Sibylle/Patrick)

2.1.3 Symptome und Verlauf (Sybille)

2.1.4 Demenzformen, Diagnostik und Therapie (Cedric)

2.1.5 Demenzstadien und dessen Auswirkungen (Sybille)

2.2 Mit Demenz einhergehende pflegerische Phänomene (Sybille)

2.3 Besonderheiten in der Versorgung (Sybille)

2.4 Versorgende Pflegepersonen (Patrick)

2.4.1 Definition „Pflegeperson“

2.4.2 Versorgende Angehörige

2.4.3 Versorgendes Pflegepersonal

3. Zur Prozessgestaltung eines Case Management im Demenz-Versorgungs-Kontext (Cedric)

3.1 Intake/Fallfindung/Erstkontakt (Cedric)

3.2 Assessment (Cedric)

3.3 Ziele festlegen (Cedric)

3.4 Versorgungs-/ Maßnahmenplanung (Patrick)

3.5 Durchführung/ Implementierung/ Linking (Patrick/Sibylle)

3.6 Monitoring (Sybille/Cedric)

3.7 Evaluation (Sibylle)

Zielsetzung & Themen

Das Handbuch verfolgt das Ziel, ein sektorübergreifendes Case-Management-Konzept für das stationäre Akutkrankenhaus zu entwickeln, um die Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen kontinuierlich und bedarfsgerecht sicherzustellen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der methodischen Umsetzung einer individuellen Fallsteuerung, die sowohl den Patienten als auch dessen Angehörige durch das Gesundheitssystem begleitet und Versorgungseinbrüche vermeidet.

  • Konzeptionelle Grundlagen und Erfolgsfaktoren des Case Management bei Demenz.
  • Analyse der Zielgruppe und der spezifischen pflegerischen Phänomene bei Demenzerkrankungen.
  • Bedeutung und Belastungssituation pflegender Angehöriger sowie des stationären Pflegepersonals.
  • Strukturierte Prozessgestaltung vom Erstkontakt bis zur Evaluation im stationären Kontext.

Auszug aus dem Buch

1.2 Case Management bei dementiellen Erkrankungen (Patrick)

Die Zielstellung des Case Management bei dementiellen Erkrankungen ist die Schaffung und Sicherstellung der Kontinuität in der Versorgung des dementiell erkrankten Menschen.

Es beinhaltet die Elemente des Entlassungsmanagements und wird als individuelle Fallsteuerung verstanden. Dementielle Erkrankungen sind Krankheiten, die mit bedeutenden pflegerischen Phänomenen einhergehen und einen erhöhten Versorgungsbedarf zur Folge haben können. Die Kostenintensität rechtfertigt den Einsatz eines strukturierten Case Management aus Sicht der Gesundheitsökonomie. Im Gegensatz zum Entlassungsmanagement endet der Arbeitsauftrag nicht bei der Entlassung des Erkrankten aus dem Krankenhaus. Die Priorität im Case Management liegt in der individuellen Fallbegleitung unter Einbeziehung einer spezifischen Methodik über die verschiedenen Versorgungssektoren hinweg. Die konkretisierte methodische Vorgehensweise und das Assessment für das Case Management bei dementiellen Erkrankungen werden im dritten Kapitel beschrieben. Auf Grund der Komplexität in der Versorgung von dementiell Erkrankten ist es unumgänglich, einen individuellen Versorgungsplan für diese vulnerable Population zu erstellen. Um somit eine langfristige, optimale und an den Bedarfen orientierte Versorgung gewährleisten zu können. Eine fulminante Bedeutung in der Versorgung haben die pflegenden Angehörigen, da ca. 60-65% der Demenzerkrankten im ambulanten Setting leben und durch Angehörige versorgt werden. Dieser Sachverhalt stellt große Herausforderungen an das Konzept und die Versorgung. Ergebnisse der PSY-UKD Studie (2009-2011) der psychiatrischen Abteilungen der Uniklinik Dresden stützen die Argumentation. Die Studie ergab u. a. einen nachweislich rapiden Anstieg der Demenzprävalenz im Krankenhaus. Im Zuge der Erkrankungen kommt es zu massiven Einschränkungen der Alltagskompetenz, die es zu kompensieren gilt. Von den 208 untersuchten Fällen leben 45% mit Angehörigen zusammen und 33,7% allein in häuslicher Umgebung. 67% der Betroffenen wurden von den Angehörigen gepflegt. Eine systematische, koordinierte und sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem stationären und ambulanten Gesundheitssektor sowie aller an der Versorgung beteiligten Personen und Institutionen ist zwingend erforderlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der Versorgung demenziell erkrankter Menschen und definiert die Zielsetzung eines sektorübergreifenden Case-Management-Konzepts.

2. Zielgruppe des Case Managements Konzepts: Analysiert medizinische Grundlagen von Demenz, pflegerische Phänomene sowie die Belastungssituation von Angehörigen und Pflegepersonal.

3. Zur Prozessgestaltung eines Case Management im Demenz-Versorgungs-Kontext: Erläutert die praktische, phasenorientierte Umsetzung des Case Management-Prozesses von der Aufnahme bis zur Evaluation.

Schlüsselwörter

Case Management, Demenz, Krankenhaus, Versorgungskontinuität, Assessment, CANE-Skala, Angehörigenpflege, Pflegende Angehörige, Entlassungsmanagement, Fallsteuerung, Linking, Monitoring, Evaluation, Gesundheitsmanagement, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt ein strukturiertes Case-Management-Konzept für Menschen mit Demenz vor, das speziell für den Einsatz in einem Krankenhaus der Maximalversorgung konzipiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen medizinische und soziale Aspekte von Demenz, die Rolle pflegender Angehöriger, die Belastung des klinischen Personals sowie die methodische Prozessgestaltung in der stationären Versorgung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Sicherstellung einer kontinuierlichen und nahtlosen Versorgung für dementiell erkrankte Menschen durch individuelle Fallsteuerung und sektorenübergreifende Vernetzung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt ein prozessorientiertes Modell des Case Managements, das Phasen wie Intake, Assessment (mittels CANE-Skala), Maßnahmenplanung, Linking, Monitoring und Evaluation umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung der Zielgruppe und deren Versorgungsbesonderheiten sowie eine detaillierte prozessuale Beschreibung der Implementierung eines Case-Management-Systems im klinischen Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Case Management, Demenz, Versorgungskontinuität, Assessment, CANE-Skala und Fallsteuerung.

Warum spielt die CANE-Skala eine wichtige Rolle in diesem Konzept?

Die CANE-Skala dient als standardisiertes Instrument zur Erhebung des Behandlungs- und Versorgungsbedarfs, da sie sowohl die Bedürfnisse des Klienten als auch die Probleme der pflegenden Angehörigen erfasst.

Welche Bedeutung kommt den pflegenden Angehörigen zu?

Angehörige bilden eine zentrale Ressource im pflegerischen Versorgungssystem, stehen jedoch unter hoher emotionaler und physischer Belastung, weshalb ihre Unterstützung ein wesentlicher Bestandteil des Case Management-Konzepts ist.

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Details

Title
Ein sektorübergreifendes Case-Management-Konzept für die Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen
Subtitle
Ein Handbuch
College
Fachhochschule Dresden - University of Applied Sciences
Grade
1.7
Authors
Cedric Butze (Author), Patrick Karpa (Author), Sybille Schmidt (Author)
Publication Year
2017
Pages
47
Catalog Number
V376587
ISBN (eBook)
9783668561137
ISBN (Book)
9783668561144
Language
German
Tags
case-management-konzept versorgung menschen erkrankungen handbuch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cedric Butze (Author), Patrick Karpa (Author), Sybille Schmidt (Author), 2017, Ein sektorübergreifendes Case-Management-Konzept für die Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376587
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