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Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit. Am Beispiel der Dorothea Braun, Hexe aus Augsburg

Título: Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit. Am Beispiel der Dorothea Braun, Hexe aus Augsburg

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Lisa Zechmann (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Hexenverfolgungen, ein Phänomen des düsteren Mittelalters; Frauen wurden am lebendigen Leib auf dem Scheiterhaufen verbrannt – dieses Bild ist noch heute in den Köpfen der Gesellschaft verankert. Entgegen dieses weit verbreiteten Gedankens, fanden Hexenverfolgungen und -prozesse jedoch vorrangig in der Frühen Neuzeit statt. Exemplarisch für diese Zeit der Hexenprozesse soll in dieser Arbeit das Beispiel der Maria bzw. Dorothea Braun herausgegriffen werden. Anhand dieses Hexenprozesses sollen sowohl die sozialen und wirtschaftlichen Einflüsse dieses Zeitalters auf Hexenverfolgungen gezeigt werden als auch die Wirkung des 'Hexenhammers' auf den Prozess.

Zunächst werden dafür zeitgeschichtliche Hintergründe erläutert sowie das Werk "Der Hexenhammer" im Bezug auf Inhalt und Rezeptionsgeschichte näher betrachtet. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden: Gab es ökonomische Einflüsse auf die Hexenprozesse? Was ist der "Hexenhammer" und welche Hauptmerkmale der Hexerei charakterisiert er? Im darauffolgenden Teil wird dann ein Blick auf die Familienkonstellation geworfen. Da der Prozess der Maria bzw. Dorothea Braun sowohl auf sozioökonomischen Umständen als auch auf einer Reihe familiärer Verknüpfungen basiert, sollen die Familienverhältnisse näher erläutert werden, um anschließend im weiteren Verlauf die Zusammenhänge des Prozesses nachvollziehbar zu machen. Wie standen die Parteien zueinander und in welchen sozialen Umständen lebten die Familien? Der letzte große Abschnitt beschäftigt sich mit dem Prozess selbst. Es wird darauf eingegangen, was der Auslöser war und wie sich der Prozess entwickelte. Die Hauptfragen, die geklärt werden sollen, lauten: Lassen sich auf der Basis des Hexenhammers einzelne Hexenmerkmale bei Dorothea Braun erkennen und inwieweit war dadurch die Hinrichtung unvermeidlich?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hintergründe zu den Hexenprozessen der Frühen Neuzeit

1. Zeitgeschichtlicher Überblick

2. Der Hexenhammer

2.1 Inhalt

2.2. Rezeption

III. Familienkonstellation

1. Familie Braun

2. Familie Heucheler

IV. Der Prozess

1. Der Auslöser

2. Anhörung von Maria Braun

3. Widerruf und Anschuldigung Dorothea Brauns

4. Rechtstag und Urteilsverkündung

V. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht exemplarisch den Hexenprozess gegen Dorothea Braun im Augsburg des 17. Jahrhunderts, um die sozioökonomischen Faktoren des Zeitalters sowie den Einfluss des Hexenhammers auf die Prozessführung und Urteilsfindung aufzuzeigen.

  • Soziale und wirtschaftliche Lebensumstände in Augsburg während des 17. Jahrhunderts
  • Die Entstehungsgeschichte und die inhaltlichen Kernaspekte des Hexenhammers
  • Familiäre Konstellationen und deren Einfluss auf den Verlauf von Hexenprozessen
  • Die Dynamik des Prozesses gegen Dorothea und Maria Braun
  • Die Rolle der Folter und der Geständnisgenese im juristischen Kontext der Frühen Neuzeit

Auszug aus dem Buch

2. Der Hexenhammer

Die Theorie, dass sich Menschen mit dem Teufel zusammenschließen um gemeinsame Freveltaten durchzuführen, herrschte schon seit dem 4. Jahrhundert vor und wurde von dem Kirchvater Augustinus bekräftigt.13

Ende des 15. Jahrhunderts erschien in Benehmen mit Papst Innozenz VIII. ein Handbuch für Hexenverfolgungen. Verfasser des „Mallus Maleficarums“ zu deutsch „Hexenhammer“ waren die Inquisitoren Jakob Sprenger und Heinrich Institutoris.14 Mit diesem Leitfaden, wurde der Grundstein der systematischen Hexenverfolgung gelegt.15

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und das Ziel dar, den Fall Dorothea Braun als Fallbeispiel für Hexenverfolgung im Kontext von sozialem Druck und dem Einfluss des Hexenhammers zu untersuchen.

II. Hintergründe zu den Hexenprozessen der Frühen Neuzeit: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Krisen des 16. Jahrhunderts und die Rezeption des Hexenhammers, die den Nährboden für Hexenverfolgungen bereiteten.

III. Familienkonstellation: Hier werden die prekären Lebensverhältnisse der Familien Braun und Heucheler beschrieben, die als Ausgangspunkt für die späteren Anschuldigungen und das soziale Umfeld des Prozesses dienen.

IV. Der Prozess: Dieser Hauptteil dokumentiert den Prozessverlauf, beginnend beim Auslöser über die kindlichen Aussagen der Tochter Maria bis hin zur peinlichen Befragung und dem Todesurteil gegen Dorothea Braun.

V. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kombination aus Krisenstimmung und dem ideologischen Leitfaden des Hexenhammers Dorothea Brauns Hinrichtung im damaligen gesellschaftlichen Kontext unvermeidlich machte.

Schlüsselwörter

Hexenprozess, Dorothea Braun, Augsburg, Hexenhammer, Frühe Neuzeit, Teufelspakt, Teufelsbuhlschaft, Hexenflug, Hexensabbat, Schadenzauber, Sozioökonomie, Maria Braun, Folter, Urgicht, Strafrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den historischen Hexenprozess gegen Dorothea Braun, der 1625 in Augsburg stattfand, und beleuchtet die Hintergründe dieser Verurteilung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Auswirkungen der ökonomischen und sozialen Krise im 17. Jahrhundert sowie die praktische Anwendung der Ideologie des Hexenhammers in einem konkreten Gerichtsfall.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit fragt danach, inwiefern sich die im Hexenhammer postulierten Merkmale der Hexerei im Fall der Dorothea Braun wiederfinden lassen und wie diese das Todesurteil beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf der Auswertung zeitgenössischer Prozessakten, Urgichten und der einschlägigen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der familiären Umstände, den Auslöser des Prozesses durch die Tochter Maria, die verschiedenen Verhörphasen sowie die rechtliche Urteilsverkündung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Hexenprozess, Augsburg, Hexenhammer, soziale Krise, Teufelspakt und peinliche Befragung.

Welche Rolle spielte die Tochter Maria Braun in diesem Prozess?

Maria Braun fungierte als Hauptbelastungszeugin; ihre Aussagen, die sie mehrfach änderte und zwischen ihrer Tante und ihrer Mutter schwanken ließ, bildeten die rechtliche Grundlage für die Verhaftungen.

Warum konnte Dorothea Braun der Hinrichtung letztlich nicht entgehen?

Obwohl sie ihre Unschuld anfangs beteuerte, führten die erdrückenden Aussagen der Tochter sowie die unter der Folter erzwungenen Geständnisse, die den Mustern des Hexenhammers entsprachen, zur Verurteilung durch das Augsburger Gericht.

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Detalles

Título
Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit. Am Beispiel der Dorothea Braun, Hexe aus Augsburg
Universidad
LMU Munich
Calificación
1,3
Autor
Lisa Zechmann (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V376628
ISBN (Ebook)
9783668539976
ISBN (Libro)
9783668539983
Idioma
Alemán
Etiqueta
hexenverfolgung hexenhammer bayerische geschichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Zechmann (Autor), 2015, Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit. Am Beispiel der Dorothea Braun, Hexe aus Augsburg, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376628
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