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Kompetenz und Kompetenzerfassung. Eine kritische Analyse von KODE

Titel: Kompetenz und Kompetenzerfassung. Eine kritische Analyse von KODE

Hausarbeit , 2016 , 36 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Michel Schammel (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was versteht man unter dem Konstrukt Kompetenz, wie lässt es sich empirisch erfassen und wie lässt sich das Kompetenzerfassungsinstrument KODE vor dem Hintergrund dieser theoretischen Auseinandersetzung interpretieren und kritisch analysieren?

Zur Klärung und ansatzweisen Beantwortung dieser Fragestellung setzt sich das erste Kapitel mit dem Begriffs- oder Konstruktverständnis von Kompetenz auseinander. Hierfür werden in einem ersten Schritt die "Kompetenz-Diskurse" im englischsprachigen und im deutschsprachigen Raum kontrastierend herausgearbeitet, bevor in einem nächsten Abschnitt zwei existierende "Kompetenzverständnis-Stränge" hervorgehoben und die zentralen Elemente und Merkmale des sinnbezogenen, verstehenden Stranges ausgearbeitet und beschrieben werden. Der dritte Gliederungspunkt des ersten Kapitels befasst sich mit den Facetten und Dimensionen von Kompetenz und stellt grob die existierenden und geläufigsten Kategorisierungssysteme von Kompetenz dar.

In einer ersten und zweiten Etappe des darauffolgenden Kapitels "Kompetenzerfassung" wird sich mit den Gründen und den Bezugsfeldern der Erfassung von Kompetenzen befasst, bevor in einer dritten Phase die im ersten Kapitel herausgearbeitete Dichotomie der "Kompetenzverständnis-Stränge" (funktionales und sinnbezogenes, verstehendes Kompetenzverständnis) als argumentative Grundlage wieder aufgegriffen und auf die Methoden der Kompetenzerfassung übertragen wird. Dies mündet, trotz analytischer Bedenken (welche später noch zu benennen sind), in einer Verzahnung von Kompetenzverständnis und "Kompetenzerfassung-Methodik" und fußt auf der These, dass mit einem bestimmten Verständnis von Kompetenz bestimmte erkenntnistheoretische Annahmen und somit gleichzeitig eine bestimmte methodische Ausrichtung (qualitativ oder quantitativ) einhergeht. Das dritte Kapitel "Kompetenzmodelle" greift die in den beiden vorausgegangenen Kapiteln dargestellte Pluralität und Komplexität noch einmal auf und verdeutlicht, dass Kompetenzverständnis und Kompetenzerfassung in enger Verbindung zueinanderstehen und somit jedes Kompetenzmessinstrument mit seinem Kompetenzverständnis, seiner Kompetenzarchitektur, seinen Zielsetzungen, seiner kontextuellen Anwendung und seiner Methodik, ein jeweils spezifisches theoretisches Modell darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kompetenz – Eine begriffliche Auseinandersetzung

1.1. Der englischsprachige und deutschsprachige Diskurs

1.2. Elemente und Merkmale von Kompetenz

1.3. Unterschiedliche Kompetenzfacetten/Kompetenzdimensionen

2. Kompetenzerfassung

2.1. Gründe der Kompetenzerfassung

2.2. Bezugsfelder der Kompetenzerfassung

2.3. Methoden der Kompetenzerfassung

2.3.1. Entwicklungsbezogene Ansätze – qualitative Kompetenzerfassung

2.3.2. Anforderungsorientierte Ansätze – quantitative Kompetenzerfassung

2.3.3. Mischformen – hybride Kompetenzerfassung

3. Kompetenzmodelle

4. KODE® - Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung

4.1. Kompetenzverständnis von KODE®

4.2. Kompetenzerfassung mit KODE®

4.3. Kompetenzauswertung und -analyse mit KODE®

4.3.1. Kompetenzprofil

4.3.2. HI / HE / HV / HR-Vergleich

4.3.3. Kompetenzatlas

4.3.4. Interpretationsangebote

4.4. Empfehlungen zur Kompetenzförderung/-entwicklung

4.5. KODE®-Brücke - KODE®X-Verfahren

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Konstrukt Kompetenz theoretisch zu durchdringen, empirische Erfassungsansätze zu beleuchten und das spezifische Instrument KODE® einer kritischen Analyse zu unterziehen.

  • Theoretische Grundlagen und begriffliche Einordnung von Kompetenz
  • Methodologische Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Erfassungsverfahren
  • Detaillierte Untersuchung des KODE®-Systems zur Kompetenzdiagnostik
  • Kritische Reflexion der Operationalisierung und der diagnostischen Transparenz

Auszug aus dem Buch

4.2. Kompetenzerfassung mit KODE®

Entlang der von Strauch et al. (2009) vorgenommenen Kategorisierung von Methoden der Kompetenzerfassung lässt sich KODE® der schriftlichen Befragung und konkreter formuliert, dem Test zuordnen und ist somit im Verständnis der vorliegenden Arbeit den anforderungsorientierten Ansätzen der Kompetenzerfassung zuzurechnen, welche eine quantitative Herangehensweise favorisieren. Die Kompetenzmessung gestaltet sich demnach mit Hilfe des KODE®-Fragebogens, welcher in papierbasierter oder in digitaler (online-)Form vorliegt. Methodologisch knüpft KODE® an klassische Satzergänzungs- und Multiple-Choice-Verfahren an und beinhaltet 120 Items (siehe hierzu Abb. 1). (vgl. Erpenbeck, J., 2007; Strauch, A., Jütten, S. & Mania, E., 2009) Die Einschätzung von Kompetenz wird mittels Selbst- und Fremdeinschätzungsbögen erlangt, was angesichts der Wahrnehmungsselektion von Individuen zu einem ansatzweise verdichteten Bild von Kompetenz führt. (vgl. Heyse, V., 2010; Kaufhold, M., 2006)

Zusammenfassung der Kapitel

Kompetenz – Eine begriffliche Auseinandersetzung: Dieses Kapitel erläutert die Vielschichtigkeit des Kompetenzbegriffs und grenzt unterschiedliche Definitionsansätze sowie Kompetenzdimensionen voneinander ab.

Kompetenzerfassung: Hier werden die Gründe und Bezugsfelder für die Messung von Kompetenzen erörtert sowie eine methodische Einteilung in entwicklungs- und anforderungsorientierte Ansätze vorgenommen.

Kompetenzmodelle: Das Kapitel verdeutlicht die theoretische Einbettung von Kompetenz als theoretisch relatives Konstrukt innerhalb spezifischer Modelle, die als Brücke zur empirischen Beobachtung dienen.

KODE® - Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung: Dieser Hauptteil analysiert das System KODE® hinsichtlich seines Kompetenzverständnisses, der methodischen Umsetzung der Erfassung, der Auswertungsmöglichkeiten sowie der darauf basierenden Entwicklungsempfehlungen.

Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der kritischen Analyse zusammen und beleuchtet insbesondere die methodischen Herausforderungen und die Intransparenz bei der Operationalisierung des KODE®-Systems.

Schlüsselwörter

Kompetenz, KODE®, Kompetenzerfassung, Kompetenzdiagnostik, Personalentwicklung, Kompetenzprofil, Kompetenzatlas, Anforderungsorientierung, Entwicklungsbezogene Ansätze, Selbstorganisation, Wissensmanagement, Kompetenzmessung, Methodik, Operationalisierung, Personale Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem theoretischen Verständnis und der empirischen Erfassbarkeit von Kompetenzen sowie einer kritischen Prüfung des Instruments KODE®.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Felder sind die Klärung des Kompetenzbegriffs, die Unterscheidung verschiedener Erfassungsmethoden und die spezifische Analyse der KODE®-Methodik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, was unter dem Konstrukt Kompetenz zu verstehen ist, wie dieses empirisch erfasst werden kann und wie das KODE®-Instrument methodisch zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer Literaturrecherche und einer kritischen methodologischen Auseinandersetzung mit dem Instrument KODE® basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlegung von Kompetenz, die Methoden der Erfassung und eine detaillierte, kritische Analyse des KODE®-Verfahrens.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kompetenzverständnis, KODE®-System, quantitative versus qualitative Erfassung und kritische Analyse geprägt.

Wie unterscheidet sich KODE® laut der Analyse von anderen Verfahren?

KODE® wird primär den anforderungsorientierten, quantitativen Verfahren zugeordnet, weist jedoch durch seine hybride Anlage und die Nutzung von Selbst- und Fremdeinschätzungen spezifische methodische Besonderheiten auf.

Welche Kritik übt der Autor an der Operationalisierung durch KODE®?

Der Autor bemängelt eine Intransparenz bei der Überführung theoretischer Kompetenzkonstrukte in die konkreten Items des Fragebogens sowie eine mangelnde methodische Einordnung.

Inwiefern ist die Kompetenzförderung mit KODE® verknüpft?

Das Instrument bietet über die Diagnose hinaus Anknüpfungspunkte für die Personalentwicklung, wobei der Autor hinterfragt, ob formale Trainings dem komplexen Wesen der Kompetenzentwicklung gerecht werden.

Was unterscheidet die KODE®-Brücke vom Basis-Verfahren?

Die KODE®-Brücke ermöglicht die Verknüpfung von IST-Profilen mit unternehmensstrategischen Anforderungsprofilen, um Kompetenzen gezielter auf spezifische Arbeitsaufgaben auszurichten.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kompetenz und Kompetenzerfassung. Eine kritische Analyse von KODE
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Institut für Bildungswissenschaften)
Note
1.0
Autor
Michel Schammel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
36
Katalognummer
V376647
ISBN (eBook)
9783668539877
ISBN (Buch)
9783668539884
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kompetenz Kompetenzmessung Kode Kompetenz-Diagnostik Kompetenzentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michel Schammel (Autor:in), 2016, Kompetenz und Kompetenzerfassung. Eine kritische Analyse von KODE, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376647
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Leseprobe aus  36  Seiten
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