Digitalität in der Kunst


Seminararbeit, 2017

11 Seiten, Note: 1,0


Inhaltsangabe oder Einleitung

Dieser Essay beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage, was überhaupt digitale Kunst ist. Peter Kogler nutzt die modernen Technologien für sein Werk und setzt sich mit der Mediatisierung der Kunst und Gesellschaft auseinander. Im weiteren Verlauf der Arbeit ist ein Interview mit ihm zu finden.

Wir leben in einer digitalen Gesellschaft, unser Denken und Handeln wird ständig durch neue Technologien und daraus resultierende Entwicklungen beeinflusst. Wir befinden uns auf dem Weg zu einer total vernetzten und vorausberechenbaren Gesellschaft. Dabei generieren wir Daten, deren Analyse bereits unseren morgigen Aufenthaltsort verrät. Davon profitieren selbstverständlich Handelsketten, Banken und Polizei. Wir sind transparent, vorhersehbar und planbar geworden. Aufgrund von Big Data kann man unsere Gewohnheiten, Lebensstil und Charakter erfassen. Gibt es noch Platz für Unvorhersehbares, Kreatives? Werden wir den Zufall aus unserem Leben verbannen müssen. Die großen Mengen an Informationen, das permanente Online Dasein verdrängt Neugier. Wir bekommen bereits vorgefertigte Produkte, die unsere Entscheidungskraft mindern.

Natürlich spiegelt sich diese Thematik in der zeitgenössischen Kunst und Kultur wider. Mehrere Künstler wurden dazu befragt. Die Schwierigkeiten begannen, nach der Zusammenstellung der Künstler, die eine Definition von digitaler Kunst verlangten. Sind digitale Künstler jene, die ihre Arbeiten übers Internet und die sozialen Medien verbreiten oder sind es solche, die sie am Computer kreieren und ausführen. Mittlerweile arbeiten bereits sehr viele Künstler mit Computern und es stellt sich daher die Frage, sind sie alle „Digital Artists“ oder sogar „Data Artists“? Sowohl in der Wissenschaft als auch der Wirtschaft sind Datenanalyse und Visualisierung unabdingbar geworden. Doch in den kreativen Händen einer neuen Generation von Künstlern, kann aus großen Datenmengen noch viel mehr werden als Charts, Grafiken und sachliche Diagramme. Aus ihnen kann Kunst werden. Kunst, die auf zuvor unbekannte Art und Weise auf der Realität basiert und somit nicht nur ein Abbild unserer Welt darstellt, sondern zudem auf seine ganz eigene Art Geschichten erzählen kann.

Details

Titel
Digitalität in der Kunst
Hochschule
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien  (Institut für Kulturmanagement)
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
11
Katalognummer
V376651
ISBN (eBook)
9783668540811
ISBN (Buch)
9783668540828
Dateigröße
511 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalität, Kunst, Big Data, Ästhetik
Arbeit zitieren
MA Joanna Mann (Autor:in), 2017, Digitalität in der Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376651

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