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Die Wahl rechtspopulistischer Parteien in Europa vor und nach der Weltwirtschaftskrise

Título: Die Wahl rechtspopulistischer Parteien in Europa vor und nach der Weltwirtschaftskrise

Tesis de Máster , 2017 , 95 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Fabian Herbst (Autor)

Política - Principios básicos y general
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Ausgangspunkt der Arbeit ist die strittige Debatte, ob rechtspopulistische Parteien in Europa seit der Weltwirtschaftskrise zwischen 2007 und 2009 bei Wahlen erfolgreicher sind als vorher. Daran anknüpfend wird die Frage untersucht, welchen Effekt die Weltwirtschaftskrise auf die Faktoren der Wahl rechtspopulistischer Parteien hat. Damit besetzt die Arbeit eine noch relativ offene Forschungslücke der besprochenen Thematik. Mithilfe theoretischer Vorarbeiten von Roger Eatwell und Cas Mudde werden mit einer Mehrebenenanalyse und Daten des European Social Survey der Runden 1 bis 7 zunächst die allgemeinen Faktoren für die Wahl rechtspopulistischer Parteien untersucht. Für die letztendliche Beantwortung der Forschungsfrage werden auf Grundlage der Issue-Ownership-Theory verschiedene Interaktionseffekte mit dem Dummy Befragung vor der Weltwirtschaftskrise/Befragung nach der Weltwirtschaftskrise in das Mehrebenenmodell mitaufgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass letztendlich die Weltwirtschaftskrise als externer Schock nur auf die Protest-These einen eindeutig statistisch signifikant verstärkenden Effekt hat. Diese These geht als einer von zuvor festgestellten Gründen für die Wahl rechtspopulistischer Parteien davon aus, dass je großer die Unzufriedenheit einer Person mit dem politischen Establishment ist, desto eher wählt eine Person eine solche Partei. Abschließend werden Vorschläge für daran anknüpfende Analysen für die Zukunft gemacht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Von einer „globalen Welle des Populismus“ zum Tod des Populismus? Entwicklung rechtspopulistischer Bewegungen in Verbindung mit der Weltwirtschaftskrise in der vergangenen Dekade

2 Theorie und Hypothesen: Gründe für die Wahl rechtspopulistischer Parteien und Weltwirtschaftskrise als Externer Schock

2.1 Das Konzept des Rechtspopulismus bzw. rechtspopulistischer Parteien

2.2 Roger Eatwells „Ten Theories of the Extreme Right“

2.2.1 Nachfrage-Argumente

2.2.1.1 Ein-Themen-These

2.2.1.2 Protest-These

2.2.1.3 Soziale-Zersetzungs-These

2.2.1.4 Post-Materialismus-These

2.2.1.5 Ökonomisches-Interesse-These

2.2.2 Angebots-Argumente

2.2.2.1 Politische-Möglichkeiten-Struktur-These

2.2.2.2 Mediatisierung-These

2.2.2.3 Nationale-Traditionen-These

2.2.2.4 Programmatik-These

2.2.2.5 Charismatische-Führer-These

2.3 Externe Schocks und ihre Auswirkungen auf die Wahl rechtspopulistischer Parteien

2.4 Die Weltwirtschaftskrise als externer Schock

2.5 Theoretischer Effekt der Weltwirtschaftskrise auf die Faktoren für die Wahl rechtspopulistischer Parteien: Issue-Ownership-Theory

3 Methode und Forschungsdesign

3.1 Daten

3.1.1 European Social Survey

3.1.2 Manifesto Project

3.1.3 Google Trends

3.2 Operationalisierung

3.2.1 Abhängige Variable

3.2.2 Unabhängige Variablen

3.2.3 Kontrollvariablen

3.2.4 Interaktionseffekt: Externe-Schock-These

3.3 Mehrebenenanalyse als Methode

4 Analyse und Ergebnisse

4.1 Random-Intercept-Only-Modell: Modell 0

4.2 Random Intercept-Modell mit Variablen auf Individualebene: Modell 1

4.3 Random-Intercept-Modell mit Variablen auf Individual- und Kontextebene: Modell 2

4.4 Random-Intercept-Modell mit Variablen auf Individual- und Kontextebene und Interaktionseffekten: Modell 3

4.5 Zusammenfassung und Resümee

4.6 Fazit: Diskussion, Einschränkung und mögliche nächste Schritte

5 Euro- und Flüchtlingskrise als mögliche neue externe Schocks – Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung zu rechtspopulistischen Parteien während Krisenzeiten in Europa

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welchen Effekt die Weltwirtschaftskrise auf die Faktoren der Wahl rechtspopulistischer Parteien in Europa hat und ob diese Krisenzeit als ein die Faktoren verstärkender externer Schock wirkt.

  • Analyse der allgemeinen Wahlfaktoren für rechtspopulistische Parteien basierend auf Roger Eatwells Theorien.
  • Untersuchung der Weltwirtschaftskrise als externer Schock mittels Mehrebenenanalyse.
  • Anwendung der Issue-Ownership-Theory zur Analyse von Interaktionseffekten.
  • Auswertung von Daten des European Social Survey und ergänzender Indikatoren.

Auszug aus dem Buch

2.4 Die Weltwirtschaftskrise als externer Schock

Um die Weltwirtschaftskrise als externen Schock einordnen zu können, werden im folgenden Kapitel wesentliche Entwicklungen vor und nach der Weltwirtschaftskrise dargestellt. Zur Einstufung der Weltwirtschaftskrise als externen Schock bzw. Krise wird sich in diesem Kapitel an Kriesi und Pappas orientiert. Kriesi und Pappas haben mit ihrer Arbeit die erste vergleichende Analyse zum Einfluss der Weltwirtschaftskrise auf Populismus in Europa geliefert (Kriesi und Pappas 2015a). Die Weltwirtschaftskrise kombiniert dabei im Sinne eines externen Schocks sowohl Elemente einer ökonomischen als auch einer politischen Krise (siehe 2.3 und Kriesi und Pappas 2015b: 1). Das bietet – wie oben beschrieben – theoretisch optimale Voraussetzungen für bessere Wahlergebnisse rechtspopulistischer Parteien. In den meisten in Europa betroffenen Ländern wurden beispielsweise Regierungen aus ihrer Verantwortung gewählt. Zudem sind sowohl am linken, als auch am rechten Rand neue Kräfte und Parteien entstanden (Kriesi und Pappas 2015b: 2).

Um die Weltwirtschaftskrise zunächst durch ökonomische Faktoren als Krise bzw. externen Schock zu bezeichnen, werden wie bei Kriesi und Pappas drei Faktoren verwendet: Die Arbeitslosenquote, die Wachstumsrate des BIP und die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP (Kriesi und Pappas 2015b: 10). Dabei werden aus Gründen der Übersichtlichkeit stellvertretend für die später verwendeten Länder lediglich die Staaten der Europäischen Union im Zeitraum von 2000 bis 2015 bzw. 2016 betrachtet:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Von einer „globalen Welle des Populismus“ zum Tod des Populismus? Entwicklung rechtspopulistischer Bewegungen in Verbindung mit der Weltwirtschaftskrise in der vergangenen Dekade: Das Kapitel führt in die Debatte über den Wahlerfolg rechtspopulistischer Parteien im Kontext der Weltwirtschaftskrise ein und skizziert die wissenschaftliche Relevanz der Thematik.

2 Theorie und Hypothesen: Gründe für die Wahl rechtspopulistischer Parteien und Weltwirtschaftskrise als Externer Schock: Hier werden theoretische Grundlagen und zehn Hypothesen zur Wahl rechtspopulistischer Parteien erarbeitet und die Weltwirtschaftskrise als externer Schock konzeptualisiert.

3 Methode und Forschungsdesign: Dieses Kapitel erläutert die Datengrundlage (ESS), die Operationalisierung der Variablen sowie die Anwendung der Mehrebenenanalyse als methodischen Ansatz.

4 Analyse und Ergebnisse: Die empirische Mehrebenenanalyse wird durchgeführt und die Ergebnisse zu den verschiedenen Modellen sowie die Überprüfung der Interaktionseffekte werden präsentiert.

5 Euro- und Flüchtlingskrise als mögliche neue externe Schocks – Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung zu rechtspopulistischen Parteien während Krisenzeiten in Europa: Abschließend werden aktuelle Krisen als Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungsfragen thematisiert.

Schlüsselwörter

Rechtspopulismus, Rechtspopulistische Parteien in Europa, Weltwirtschaftskrise, Roger Eatwell, Cas Mudde, Externer Schock, European Social Survey, Mehrebenenanalyse, Issue-Ownership-Theory, Interaktionseffekt, Protest-These, politische Krise, Wahlerfolg, politische Kommunikation, Parteiensystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht, ob rechtspopulistische Parteien in Europa seit der Weltwirtschaftskrise zwischen 2007 und 2009 bei Wahlen erfolgreicher waren und welchen Effekt diese Krise auf die Wahlfaktoren dieser Parteien hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Gründe für die Wahl rechtspopulistischer Parteien sowie die Rolle der Weltwirtschaftskrise als externer Schock, der diese Faktoren beeinflussen kann.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Es wird analysiert, ob die Weltwirtschaftskrise als externer Schock einen verstärkenden Effekt auf die Faktoren hat, die zur Wahl rechtspopulistischer Parteien führen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Zur Untersuchung der Forschungsfrage wird eine Mehrebenenanalyse genutzt, da sie Einflüsse auf Individual- und Kontextebene differenziert betrachten kann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung mittels Eatwells Theorien, die Operationalisierung der Daten aus dem European Social Survey sowie die empirische Mehrebenenanalyse mit verschiedenen Modellen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Rechtspopulismus, Weltwirtschaftskrise, Issue-Ownership-Theory, Mehrebenenanalyse und Externer Schock.

Wie wurde der externe Schock operationalisiert?

Die Arbeit verwendet einen Dummy-Variablen-Ansatz (Befragung vor vs. nach der Weltwirtschaftskrise), um die Effekte vor und nach dem Ereignis vergleichend zu analysieren.

Welche zentrale Schlussfolgerung zieht der Autor?

Die Analyse zeigt, dass die Weltwirtschaftskrise lediglich bei der Protest-These eine statistisch signifikante verstärkende Wirkung hat, während die allgemeine These eines verstärkenden Effekts auf alle Wahlfaktoren abgelehnt werden muss.

Final del extracto de 95 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Wahl rechtspopulistischer Parteien in Europa vor und nach der Weltwirtschaftskrise
Universidad
University of Bamberg
Calificación
2,0
Autor
Fabian Herbst (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
95
No. de catálogo
V376722
ISBN (Ebook)
9783668587090
ISBN (Libro)
9783668587106
Idioma
Alemán
Etiqueta
wahl parteien europa weltwirtschaftskrise
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Herbst (Autor), 2017, Die Wahl rechtspopulistischer Parteien in Europa vor und nach der Weltwirtschaftskrise, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376722
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Extracto de  95  Páginas
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