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Datenerfassung durch EURODAC. Zur Biometrisierung der europäischen Asylpolitik

Titel: Datenerfassung durch EURODAC. Zur Biometrisierung der europäischen Asylpolitik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Janos Pletka (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit Tendenzen zur Biometrisierung in der europäischen Asylpolitik auseinander. Sie stellt sich dabei grundlegend die Frage, ob Schutzsuchende in Europa unter Generalverdacht stehen. Denn so oder so ähnlich warnen Menschenrechtsorganisationen vor den weiter zunehmenden Befugnissen der EU-Datenbank EURODAC.

Die Speicherung der Daten von Flüchtlingen und Asylsuchenden dient nicht nur dem Asylverfahren an sich. Sie birgt auch die Gefahr, dass nationale Sicherheitsbehörden sie zur großflächigen Überwachung nutzen. Flüchtlinge und Asylsuchende sind gefährdet, als Kriminelle stigmatisiert zu werden und ihre Grundrechte zu verlieren.

Die Erfassung durch EURODAC ist rechtlich umstritten, da sie ein großes Überwachungspotenzial bietet, Grundrechte außer Kraft setzt und sich potenziell entgrenzen kann. Prinzipiell können dann alle Einwanderer der EU erfasst werden. Es scheint sich eine „Datenkrake“ zu bilden mit weitreichenden Konsequenzen für Strafbefugnis und polizeiliche Verfolgung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Zur Biometrisierung
    • 3.1. EURODAC - Das Verfahren
    • 3.2. Rekurs zu EURODAC aus sicherheitstheoretischer Perspektive
  • 4. Perspektiven und kritische Einwände der „critical security studies“
  • 5. Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Aufsatz analysiert die Datenerhebung und -speicherung von Asylsuchenden in der EU-Datenbank EURODAC aus sicherheitstheoretischer und menschenrechtlicher Perspektive. Ziel ist es, die Kritik an EURODAC im Kontext der „critical security studies“ zu beleuchten und die Folgen für die Sicherheitskultur und die Grundrechte von Flüchtlingen aufzuzeigen.

  • Versicherheitlichung und Sicherheitskultur im Kontext der EU-Asylpolitik
  • Kritik an EURODAC aus menschenrechtlicher Perspektive
  • Überwachungsaspekte und Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit biometrischen Verfahren
  • Die Rolle von EURODAC im Kontext der „critical security studies“
  • Mögliche Auswirkungen auf die Sicherheitskultur und die Grundrechte von Flüchtlingen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung beleuchtet die wachsende Kritik an EURODAC durch Menschenrechtsorganisationen und stellt die Problematik der Datenspeicherung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in den Fokus. Das zweite Kapitel widmet sich dem Thema Biometrisierung und beleuchtet die geschichtliche Entwicklung und die ethischen und datenschutzrechtlichen Herausforderungen. Das dritte Kapitel erläutert das Verfahren von EURODAC und die rechtlichen Aspekte der Datenerhebung.

Schlüsselwörter

EURODAC, Biometrisierung, Sicherheitstheorie, Versicherheitlichung, „critical security studies“, Asylpolitik, Datenschutz, Menschenrechte, Überwachung, Kriminalisierung von Flüchtlingen, Sicherheitskultur.

Häufig gestellte Fragen

Was ist EURODAC?

EURODAC ist eine EU-weite Datenbank zur Speicherung von Fingerabdruckdaten von Asylsuchenden und illegal eingereisten Personen.

Warum wird EURODAC von Menschenrechtsorganisationen kritisiert?

Kritiker warnen vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge, einer Stigmatisierung als Kriminelle und dem Missbrauch der Daten durch Sicherheitsbehörden.

Was bedeutet Biometrisierung der Asylpolitik?

Damit ist der zunehmende Einsatz biologischer Merkmale (wie Fingerabdrücke) zur Identifizierung und Überwachung von Schutzsuchenden gemeint.

Welche Rolle spielen "critical security studies" in diesem Kontext?

Diese Forschungsrichtung hinterfragt kritisch, wie Sicherheit definiert wird und welche Auswirkungen Überwachungstechnologien auf die Grundrechte haben.

Besteht bei EURODAC die Gefahr einer "Datenkrake"?

Ja, die Arbeit diskutiert das Risiko einer Entgrenzung der Datenerfassung, die potenziell alle Einwanderer betreffen und zur polizeilichen Verfolgung genutzt werden könnte.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Datenerfassung durch EURODAC. Zur Biometrisierung der europäischen Asylpolitik
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Politikwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Janos Pletka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
12
Katalognummer
V376760
ISBN (eBook)
9783668538849
ISBN (Buch)
9783668538856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Biometrisierung Asylpolitik Sicherheitsforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janos Pletka (Autor:in), 2016, Datenerfassung durch EURODAC. Zur Biometrisierung der europäischen Asylpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376760
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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