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Mitarbeiterbindung von Pflegekräften. Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagement auf der Grundlage des St. Galler Management-Modells

Title: Mitarbeiterbindung von Pflegekräften. Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagement auf der Grundlage des St. Galler Management-Modells

Bachelor Thesis , 2016 , 76 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Johanna Gertz (Author)

Medicine - Hospital Environment, Clinical Medicine
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Hauptziel der Arbeit ist es, Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagements und Maßnahmen zur kontinuierlichen Bindungssteigerung darzulegen. Das Nebenziel der Arbeit ist die Darstellung der Managementrolle.

Die Sicherstellung der Wertschöpfung von Krankenhäusern ist durch den zunehmenden Pflegefachkräftemangel gefährdet. Dieser Mangel an Pflegefachkräften hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf die Sicherstellung der Primärwertschöpfung, und somit auf die pflegerisch-medizinische Versorgung der Bevölkerung, sondern ebenso negative Folgen für die Pflegefachkräfte selbst und deren Organisationsbindung an das Unternehmen. An diesem Punkt setzt diese Arbeit an. Es wird die Bindung von Pflegefachkräften näher erläutert, der aktuelle Stand dargestellt und auf der Basis des St. Galler Mamagement-Modells ein Lösungsversuch zur Erhöhung der Mitarbeiterbindung aufgezeigt.

Dieses Modell betrachtet den Menschen - darunter alle Stake-holder einer Organisation, und somit auch die Mitarbeiter - als eigenständige Umwelt einer Organisation. Als fundamentale Ressource tragen die Mitarbeiter zum Bestehen und zur Entwicklung des Krankenhauses bei und sind für die Primärwertschöpfung unverzichtbar.

Auf der Annahme, dass Krankenhäuser, welche ein mitarbeiter-, sowie systemorientiertes Mitarbeiterbindungsmanagement durchführen, die Mitarbeiterbindung aktiv steigern und dadurch die Primärwertschöpfung sicherstellen können, werden verschiedene Fragestellungen bearbeitet: Welche Rahmenbedingungen und Strukturen müssen auf organisationaler Ebene in einem Krankenhaus etabliert werden? Auf welche Weise beeinflusst das Management die erfolgreiche Umsetzung von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen? Wie kann eine aktive Mitarbeiterbindung gemessen, gemanagt und durch konkrete mitarbeiterorientierte Maßnahmen gesteigert werden? Welche Potenziale bietet ein ganzheitliches Mitarbeitermanagement für den Krankenhaussektor?

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Mitarbeiterbindung als Managementaufgabe

1.3 Ziele und Fragestellung

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung

2.1 Mitarbeiterbindung

2.2 Commitment – Die Basis der Bindung

2.3 Antezedenzien, Konsequenzen und Korrelate

2.4 Retentionmanagement

3 Das St. Galler Management-Modell

3.1 Entwicklung und Grundlagen

3.2 Zentrale Dimensionen

3.2.1 Umwelt als Möglichkeitsraum

3.2.2 Organisation als Wertschöpfungssystem

3.2.3 Management als reflexive Gestaltungspraxis

4 Stand der Entwicklung

4.1 Fachkräftemangel – Gründe, Folgen, Herausforderungen

4.2 Die Bindung von Pflegefachkräften

4.3 Krankenhausmanagement und die Bindung der Mitarbeiter

4.4 Hypothesenorientierte Auswertung

5 Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagements

5.1 Rahmenbedingungen

5.2 Krankenhaus als wertschöpfende Organisation

5.3 Krankenhausmanagement als Bindungsmanagement

5.4 Pflegefachkräfte als Umweltressource

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer Literaturstudie Konzepte für ein ganzheitliches, mitarbeiter- und systemorientiertes Mitarbeiterbindungsmanagement in Krankenhäusern zu entwickeln, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Primärwertschöpfung langfristig zu sichern.

  • Analyse theoretischer Grundlagen der Mitarbeiterbindung und des Commitments
  • Anwendung des St. Galler Management-Modells auf den Krankenhauskontext
  • Untersuchung von Ursachen und Folgen des Pflegefachkräftemangels
  • Entwicklung von Strategien für ein ganzheitliches Mitarbeiterbindungsmanagement
  • Darstellung der Rolle des Managements bei der Bindungssteigerung

Auszug aus dem Buch

2.1 Mitarbeiterbindung

Das Leben der Menschen ist davon geprägt, dass es sich in Organisationen abspielt. Von der Kindheit, über das Erwachsensein, bis hin zum Ausscheiden aus dem Leben verbringen wir Zeit in Organisationen, wie z.B. dem Kindergarten, der Arbeit oder der Seniorenresidenz. Wir bauen Beziehungen auf, nehmen Rollen ein und binden uns an diese Organisationen. Als Arbeitnehmer tritt man einer Organisation bei, um ein Bedürfnis zu stillen.

Dies kann z.B. das Erlangen von Geld zur Sicherung des Überlebens sein, zur Karriereentwicklung und Selbstverwirklichung, oder aber auch um die Vereinbarkeit von Privat- und Arbeitsleben zu erzielen (vgl. Jost 2008: 19). „Ein Bedürfnis bezeichnet die Mangelempfindung einer Person, die aufgrund eines physiologischen oder psychologischen Ungleichgewichts entstanden ist“ (Jost 2008: 20). Abraham Maslow untermauert mit seiner Bedürfnispyramide, dass der Mensch die Erfüllung von Grundbedürfnissen, bis hin zur Selbstverwirklichung als höchstes Ziel, anstrebt (vgl. Stephens 2000: 2). Diese Bedürfnisse variieren ganz individuell, von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, und sind stetigen Schwankungen unterlegen (vgl. Jost 2008: 68).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Ausgangssituation, die Relevanz des Pflegefachkräftemangels für die Wertschöpfung in Krankenhäusern sowie die Zielsetzung und methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung: Dieses Kapitel behandelt theoretische Fundamente wie Motivationstheorien, das Drei-Komponenten-Modell des Commitments sowie Antezedenzien und Konsequenzen der Bindung.

3 Das St. Galler Management-Modell: Es wird das systemtheoretische St. Galler Management-Modell mit seinen Dimensionen und seiner Anwendbarkeit als Reflexionsinstrument für Krankenhäuser vorgestellt.

4 Stand der Entwicklung: Hier werden die Ursachen des Fachkräftemangels analysiert, die Bindungssituation von Pflegekräften beleuchtet und die Rolle des Krankenhausmanagements diskutiert.

5 Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagements: Dieses Kapitel entwickelt konkrete Rahmenbedingungen und Strategien für ein ganzheitliches, systemorientiertes Bindungsmanagement unter Einbeziehung aller Unternehmensebenen.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit eines strategischen Bindungsmanagements.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbindung, Krankenhausmanagement, Pflegefachkräftemangel, Commitment, St. Galler Management-Modell, Retentionmanagement, Wertschöpfung, Transformationale Führung, Personalentwicklung, Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance, Organisationskultur, Employer Branding, Onboarding, Mitarbeiterzufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, Pflegefachkräfte in Zeiten des Fachkräftemangels durch ein ganzheitliches, mitarbeiterorientiertes Management an Krankenhäuser zu binden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die psychologischen Grundlagen des Commitments, das St. Galler Management-Modell als Strukturhilfe, die Analyse der Arbeitsbedingungen in Kliniken und moderne Konzepte der Retention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Ableitung von Ansätzen für ein ganzheitliches Mitarbeiterbindungsmanagement, um die organisationale Wertschöpfung in Krankenhäusern nachhaltig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturstudie, die theoretische Modelle mit aktuellen empirischen Erkenntnissen zur Mitarbeiterbindung verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die systemtheoretische Betrachtung nach dem St. Galler Management-Modell, die Analyse der aktuellen Situation in Krankenhäusern und die Entwicklung von Managementansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Mitarbeiterbindung und Krankenhausmanagement sind dies vor allem Commitment, Fachkräftemangel, systemtheoretische Wertschöpfung und Transformationale Führung.

Wie kann das St. Galler Management-Modell im Krankenhaus helfen?

Es dient als Reflexionsinstrument, um das Krankenhaus als komplexes Wertschöpfungssystem zu verstehen und das Management als reflexive Gestaltungspraxis besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter auszurichten.

Warum ist das "affektive Commitment" für die Autorin so wichtig?

Es gilt als Kernelement der Bindung, da es auf emotionaler Verbundenheit und Identifikation basiert, was im Gegensatz zu rein kalkulatorischem Commitment zu höherer Leistungsbereitschaft und weniger Fluktuation führt.

Welche Rolle spielt die Transformationale Führung?

Sie gilt als entscheidender Erfolgsfaktor, da sie durch Motivation, Inspiration und individuelle Unterstützung der Mitarbeiter das affektive Commitment stärken kann.

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Details

Title
Mitarbeiterbindung von Pflegekräften. Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagement auf der Grundlage des St. Galler Management-Modells
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Johanna Gertz (Author)
Publication Year
2016
Pages
76
Catalog Number
V376774
ISBN (eBook)
9783668541979
ISBN (Book)
9783668541986
Language
German
Tags
Fachkräftemangel Mitarbeiterbindung Pflegekräfte Demogaphischer Wandel Mitarbeiterbindungsmanagement Systemtheorie St. Galler Management-Modell Commitment Retention Retentionmanagement Wertschöpfung Wertschöpfungssystem Krankenhausmanagement Bindungsmanagement Pflegekräfte als Ressource Bindung von Pflegekräften Systemorientierung Gesundheits- und Sozialmanagement Bachelorarbeit wertschöpfende Organisation Krankenhaus Pflegeeinrichtungen Wertschöpfungsorientierung Öffnet eure Augen Es muss sich was ändern Pflegekräfte verheizen Pflegekräfte wertschätzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna Gertz (Author), 2016, Mitarbeiterbindung von Pflegekräften. Ansätze eines ganzheitlichen Mitarbeiterbindungsmanagement auf der Grundlage des St. Galler Management-Modells, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376774
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