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Die Groß- und Kleinschreibung im Unterricht. Zwei Ansätze der satzinternen Schreibung im Vergleich

Titre: Die Groß- und Kleinschreibung im Unterricht. Zwei Ansätze der satzinternen Schreibung im Vergleich

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: W. K. (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Diese Seminararbeit behandelt zwei didaktische Methoden, die sich besonders zur Vermittlung der satzinternen Groß- und Kleinschreibung eignen. Dabei wird im Folgenden der Diskurs dieser beiden Methoden ebenso vorgestellt, wie die Forschung zu Fehlern in der Groß- und Kleinschreibung.

Zuerst wird auf die Rechtschreibprobleme der Schüler eingegangen, welche nichts mit einer satzinternen Großschreibung zu tun haben. Daraufhin werden die beiden Vermittlungsmethoden, der syntaxbezogene und der wortartbezogene Ansatz, welche vor allem im Hinblick auf die satzinterne Groß- und Kleinschreibung wichtig sind, gegenübergestellt. Die Hypothese dieser Seminararbeit lautet, dass der syntaxbezogene Ansatz der wirkungsvollere Ansatz ist, um die Groß- und Kleinschreibung zu lehren.
Viel Spaß beim Lesen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die Forschung zur Groß- und Kleinschreibung der Schüler

1.2 Der wichtige Diskurs in der Didaktik der Groß- und Kleinschreibung

2. Probleme der Schüler mit der Groß- und Kleinschreibung außerhalb der satzinternen Großschreibung

3. Der wortartbezogene Ansatz

3.1 Die Schwierigkeiten des wortartbezogenen Ansatzes

3.2 Die Didaktik des wortartbezogenen Ansatzes

4. Der syntaxbezogene Ansatz in der satzinternen Großschreibung

4.1 Die Attribut- und Erweiterungsprobe

4.2 Die Schwierigkeiten mit dem syntaxbezogenen Ansatz

4.3 Die Didaktik des syntaxbezogenen Ansatzes

5. Lösungen für den Konflikt der beiden Ansätze

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die didaktische Vermittlung der satzinternen Groß- und Kleinschreibung im Deutschunterricht. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Diskurs sowie die Vor- und Nachteile der zwei konkurrierenden Ansätze – des wortartbezogenen und des syntaxbezogenen Ansatzes – kritisch gegenüberzustellen und Lösungswege für die Unterrichtspraxis aufzuzeigen.

  • Forschungsstand zu Fehlern in der Groß- und Kleinschreibung
  • Vergleichende Analyse von wortartbezogener und syntaxbezogener Didaktik
  • Anwendung kognitiver Operatoren wie Umstell- und Erweiterungsproben
  • Herausforderungen bei der Vermittlung komplexer grammatikalischer Strukturen
  • Empirische Aspekte des Lernprozesses und Umlernens bei Schülern

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Attribut- und Erweiterungsprobe

Es gibt verschiedene Verfahren zur Bestimmung des nominalen Kerns, wie die Artikelprobe, den Attributtest oder die Kasusprobe (vgl. STEETS 2008, S. 236). Die kognitiven Operatoren wie Umstellen, Erweitern und Ersetzen bilden die Grundlage des syntaxbezogenen Ansatzes. Mit Hilfe der Attribut- und Erweiterungsprobe können die Schülerinnen und Schüler den syntaxbezogenen Ansatz anwenden (vgl. MÜLLER 2010, S. 164f.). Mit der Erweiterungsprobe prüfen die Schülerinnen und Schüler, ob sich Wörter z.B. durch Adjektive erweitern lassen (vgl. MENZEL 2016, S. 213). „Die Erweiterungsprobe hilft ihnen, den Kern einer nominalen Gruppe zu entdecken, der gleichzeitig das Satzglied nach rechts begrenzt.“ (Müller 2010, S. 165). Am rechten Rand der nominalen Gruppe steht der nominal Kern, am linken Rand der Artikel (vgl. ebd., S. 164f.). Alle Wortarten können die Position des erweiterbaren Kerns von Nominalgruppen einnehmen. Substantive werden immer großgeschrieben und sind immer der erweiterbare Kern einer Nominalgruppe (vgl. ebd., S. 71). Ein Vorteil dieser Proben ist, dass syntaktisch motivierte Großschreibung durch eigene selbstständige Anwendung der Schüler vermittelt werden kann (vgl. MENZEL 2016, S. 214). Im Zuge der Attribut- und Erweiterungsprobe kann man folgende Erweiterungen unterscheiden. Die Schüler können mit Hilfe dieser Erweiterungen die Groß- oder Kleinschreibung eines Wortes ermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz des Themas, stellt den Forschungsstand zu Rechtschreibfehlern dar und führt in die zwei zu betrachtenden methodischen Ansätze ein.

2. Probleme der Schüler mit der Groß- und Kleinschreibung außerhalb der satzinternen Großschreibung: Dieses Kapitel erläutert Schwierigkeiten bei den allgemeinen Regeln der Großschreibung, wie Eigennamen oder Substantivierungen, die nicht den satzinternen Fokus betreffen.

3. Der wortartbezogene Ansatz: Es wird die traditionelle Methode beschrieben, bei der Großschreibung primär über Wortartbestimmungen (Substantiv) und Artikelproben vermittelt wird, inklusive der damit verbundenen methodischen Schwächen.

4. Der syntaxbezogene Ansatz in der satzinternen Großschreibung: Das Kapitel führt den syntaxorientierten Ansatz ein, der die Nominalgruppe und deren Erweiterbarkeit als zentrales Entscheidungskriterium für die Großschreibung nutzt.

5. Lösungen für den Konflikt der beiden Ansätze: Abschließend werden Strategien zur Synthese beider Ansätze diskutiert und Erkenntnisse aus Interventionsstudien zum Umlernen von Schülern vorgestellt.

Schlüsselwörter

Großschreibung, Kleinschreibung, Deutschunterricht, Wortartbezogener Ansatz, Syntaxbezogener Ansatz, Nominalgruppe, Erweiterungsprobe, Orthographie, Didaktik, Rechtschreibfehler, Sprachunterricht, Substantivierung, Grammatik, Lernprozess, Schulleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktischen Herausforderungen und Methoden zur Vermittlung der satzinternen Groß- und Kleinschreibung im Deutschunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen der Vergleich zwischen wortartbezogenen und syntaxbezogenen Unterrichtsmodellen sowie die Analyse von Fehlern bei Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welcher didaktische Ansatz effektiver ist und wie bestehende Konflikte zwischen den Methoden durch Integration gelöst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung didaktischer Konzepte und vorliegender empirischer Studien zum Rechtschreiberwerb.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der verschiedenen Didaktik-Ansätze, die Darstellung ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die praktische Anwendung von Proben wie der Attribut- oder Erweiterungsprobe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nominalgruppe, Orthographiedidaktik, Satzstruktur, Erweiterungsprobe und Rechtschreibkompetenz charakterisiert.

Warum bereitet die satzinterne Großschreibung Schülern besonders Schwierigkeiten?

Da diese nicht durch einfache Regeln wie Satzanfänge bestimmt ist, erfordert sie ein Verständnis für die syntaktische Funktion eines Wortes innerhalb einer Nominalgruppe.

Welche Rolle spielt die "Erweiterungsprobe" in diesem Kontext?

Sie dient als kognitives Werkzeug, um den nominalen Kern einer Gruppe zu identifizieren und somit syntaktisch zu begründen, warum ein Wort großgeschrieben werden muss.

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Résumé des informations

Titre
Die Groß- und Kleinschreibung im Unterricht. Zwei Ansätze der satzinternen Schreibung im Vergleich
Université
University of Würzburg
Note
2,0
Auteur
W. K. (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
17
N° de catalogue
V376796
ISBN (ebook)
9783668541894
ISBN (Livre)
9783668541900
Langue
allemand
mots-clé
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Citation du texte
W. K. (Auteur), 2017, Die Groß- und Kleinschreibung im Unterricht. Zwei Ansätze der satzinternen Schreibung im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376796
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