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Die Multikausalität des Scheiterns der Weimarer Republik

Didaktisch-methodischer Unterrichtsentwurf 11. Klasse Gymnasium

Titel: Die Multikausalität des Scheiterns der Weimarer Republik

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Mittelpunkt der hier erarbeiteten und vorbereiteten Unterrichtseinheit um den großen Punkt des Scheiterns der Weimarer Republik á 90 Minuten soll die Kontroversität stehen. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler sich selbstständig eine Meinung bilden, das Diskutieren üben und im Stande sind, ihre Meinung mit Argumenten vertreten zu können. In Absprache mit dem Fachlehrer sollen die Schülerinnen und Schüler sich aus dem bereits erlangten Wissen über die Weimarer Republik dessen Multikausalität des Scheiterns selbstständig erarbeiten. Das dient auch der Schulung ihrer heuristischen Fähigkeiten, da sie aus Lehrbuch, Aufzeichnungen und Material die für ihre Aufgabe wichtigsten Informationen heraussuchen sollten.

Fragt man die Schülerinnen und Schüler nach den am meisten behandelten Themen, kommt immer wieder der Nationalsozialismus als Antwort. Sicherlich ist es besonders wichtig, über unsere eigene Geschichte Bescheid zu wissen, um daraus lernen zu können. Aber mindestens ebenso wichtig ist die Ursachenforschung. Wie konnte es ein Mann aus Österreich zum mächtigsten Deutschen bringen? Welche Bedingungen lagen vor, hätte die Weimarer Republik gegebenenfalls sogar gerettet werden können?

Angebunden wird der Unterrichtsversuch an das Kompetenzmodell des Thüringer Lehrplans für die gymnasiale Oberstufe. Dies hat den Hintergrund, dass hier im Gegensatz zum FUER-Kompetenzmodell eine innere Differenzierung der Kompetenzen erfolgt. Beide haben Frage-, Methoden- und Orientierungskompetenz (im Lehrplan benannt als Selbst-und Sozialkompetenz) gemeinsam, der Thüringer Lehrplan untergliedert jedoch die Sachkompetenz in reine Sach-, in die Historische Frage- und in die Begriffs- und Strukturierungskompetenz. Dies hat den Vorteil, dass gezielter auf Begrifflichkeiten und Konzepte hingearbeitet werden kann, die im Geschichtsunterricht von Bedeutung sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Thema und Ziele des Unterrichtsversuchs

I.I Stundenthema und Stoffeinheit

I.II Unterrichtsziele

II. Unterrichtsvoraussetzungen

II.I Bedingungsanalyse

II.II Fachwissenschaftliche Analyse

II.III Didaktische Überlegungen

II.IV Methodische Entscheidungen

III. Tabellarischer Unterrichtsverlauf

IV. Reflexion der gehaltenen Stunde

VI. Literaturverzeichnis

VI.I Literatur

VI.II Lehrbücher

VI.III Internetquellen

VII. Anhang

Zielsetzung & Themen

Ziel des Unterrichtsversuchs ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich eigenständig mit der Multikausalität des Scheiterns der Weimarer Republik auseinanderzusetzen, eine begründete eigene Meinung zu bilden und diese in einer strukturierten Debatte zu vertreten.

  • Analyse der multikausalen Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik
  • Förderung der diskursiven Fähigkeiten durch die "Fish Bowl"-Methode
  • Stärkung der Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz durch kooperative Gruppenarbeit
  • Kritische Auseinandersetzung mit der These zur Unvermeidbarkeit des Scheiterns

Auszug aus dem Buch

II.II Fachwissenschaftliche Analyse

Vermutlich würde die Diskussion der Thesen des Spiegel-Gesprächs „Weimar fehlt die Zeit“ mit dem Historiker Heinrich A. Winkler (welches ich den SuS als Material zur Diskussion bereit gestellt habe) bereits als Teil der fachwissenschaftlichen Analyse dienen können. Dennoch möchte ich auch Kolb und Wirsching, mit den Standartwerken zur Weimarer Republik aus dem Hause Oldenbourg und eine Abhandlung Gessners untersuchen. Letztere weist zwar einige inhaltliche Schwächen auf, kann aber im Kapitel zum Ende der Weimarer Republik mit der Darstellung dreier Perspektiven überzeugen.

Die Weimar Forschung konzentrierte sich mit großer Mehrheit vor allem auf die Endphase der Republik, sei es, um entscheidende Fehler der ersten Demokratie nicht zu wiederholen oder aber, um zu verstehen, welche Bedingungen den Aufstieg Hitlers begünstigt hatten. So wird auch das eigentliche Ende der Weimarer Republik stark diskutiert, als Schlüsseldatum sieht man aus heutiger Sicht den 30. Januar 1933 an, faktisch ist die parlamentarisch-demokratische Grundlage der Weimarer Republik jedoch bereits mit dem ersten Präsidialkabinetts Brünings im März 1930 stark beschädigt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Thema und Ziele des Unterrichtsversuchs: Definiert das Thema, die Rahmenbedingungen sowie die angestrebten Lernziele für die Schülerinnen und Schüler im Bereich der historischen Analyse.

II. Unterrichtsvoraussetzungen: Umfasst die Analyse der Lernausgangslage, den fachwissenschaftlichen Hintergrund, didaktische Überlegungen zum Gegenwartsbezug und die methodischen Entscheidungen für den Unterricht.

III. Tabellarischer Unterrichtsverlauf: Detaillierte zeitliche und inhaltliche Planung der Unterrichtsstunden inklusive der geplanten Sozialformen und Medien.

IV. Reflexion der gehaltenen Stunde: Kritische Auswertung der durchgeführten Unterrichtsstunde hinsichtlich der Zielerreichung, Methodenanwendung und Schüleraktivierung.

VI. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur, Lehrbücher und Internetquellen.

VII. Anhang: Enthält ergänzende Materialien, insbesondere das ausgegebene Aufgabenblatt für die Schülerinnen und Schüler.

Schlüsselwörter

Weimarer Republik, Geschichte, Unterrichtsentwurf, Multikausalität, Fish Bowl Methode, Scheitern der Demokratie, historische Urteilskompetenz, Gruppenarbeit, politische Bildung, Weimarer Forschung, Präsidialkabinette, Weltwirtschaftskrise, Ursachenforschung, Geschichtsdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen didaktisch-methodischen Unterrichtsentwurf für den Geschichtsunterricht in einer 11. Klasse zum Thema "Untergang der Weimarer Republik".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Ursachenforschung für das Scheitern der Weimarer Republik, die Multikausalität politischer Krisen und die Förderung demokratischer Diskussionskultur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erprobung und Reflexion einer kooperativen Unterrichtsmethode (Fish Bowl), um Schülern eine eigenständige, argumentativ fundierte Auseinandersetzung mit komplexen historischen Prozessen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fachdidaktische Reflexion auf Basis einer Unterrichtseinheit durchgeführt, ergänzt durch die Analyse historischer Fachliteratur zur Weimarer Republik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungs- und Fachanalyse, die didaktische Begründung des Unterrichts, einen detaillierten Verlaufsplan sowie eine abschließende methodische Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Weimarer Republik, Geschichtsdidaktik, Fish Bowl Methode, Multikausalität und historische Urteilskompetenz.

Warum wurde die Fish Bowl Methode für dieses Thema gewählt?

Die Methode wurde gewählt, um eine strukturierte und überschaubare Diskussion zu gewährleisten, in der auch weniger aktive Schüler motiviert werden, sich zu beteiligen.

Welches Fazit zieht der Autor zur Wirksamkeit des Unterrichts?

Der Autor zeigt sich sehr zufrieden, da die Schüler nicht nur das Wissen eigenständig erarbeiteten, sondern auch die angestrebte Kompetenzerweiterung im Diskurs erfolgreich erreichten.

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Details

Titel
Die Multikausalität des Scheiterns der Weimarer Republik
Untertitel
Didaktisch-methodischer Unterrichtsentwurf 11. Klasse Gymnasium
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Fachdidaktik Geschichte
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V376874
ISBN (eBook)
9783668545236
ISBN (Buch)
9783668545243
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachdidaktik Geschichte Weimarer Republik Unterrichtsentwurf Fish Bowl Geschichtsdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Die Multikausalität des Scheiterns der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376874
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Leseprobe aus  21  Seiten
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