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Einstellungsänderung durch die Transportationswirkung von Narrationen im Kontext der Gesundheitskommunikation

Ein Überblick über theoretische und empirische Erkenntnisse im Bereich der Gesundheitsvorsorge und -prävention

Titel: Einstellungsänderung durch die Transportationswirkung von Narrationen im Kontext der Gesundheitskommunikation

Hausarbeit , 2017 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna-Marie Lauber (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwiefern Narrationen durch ihre Transportationswirkung im Kontext der Gesundheitskommunikation zu einer Einstellungsänderung bei den Rezipienten beitragen können.

Anhand aktueller Theorie und Empirie soll sich auf den nächsten Seiten dieser Fragestellung genähert werden. Hierfür wird zunächst der Mehrwert von Narrationen in der Gesundheitskommunikation beleuchtet und vor allem im Hinblick auf intendierte Einstellungsänderungen hinterfragt (Kapitel 2). Anschließend werden die Überlegungen durch das Konstrukt der Transportation ergänzt (Kapitel 3) und der aktuelle Forschungsstand wird zusammengefasst (Kapitel 4).

Abschließend folgt ein Blick auf zukünftige Forschungsfelder und auf ethische Überlegungen im Kontext der Narrativen Persuasion in der Gesundheitskommunikation (Kapitel 5).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mehrwert von Narrationen in der Gesundheitskommunikation

2.1 Inhalte, Ziele und Wirkungen von Gesundheitskommunikation

2.2 Einstellungsänderung durch Narrationen in der Gesundheitskommunikation

3. Transportation als Katalysator für Einstellungsänderung durch Narrationen in der Gesundheitskommunikation

3.1 Transportationswirkung von Narrationen und das ‚Transportation Imagery Model‘

3.2 Einflussfaktoren auf die Transportationswirkung

4. Aktueller Forschungsstand und empirische Belege für Einstellungsänderung durch die Transportationswirkung von Narrationen in der Gesundheitskommunikation

4.1 Messung von Transportation

4.2 Abriss des aktuellen Forschungsstands

5. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern Narrationen durch ihre Transportationswirkung im Kontext der Gesundheitskommunikation zur Einstellungsänderung bei Rezipienten beitragen können. Dabei wird insbesondere beleuchtet, warum narrative Formate gegenüber traditionellen, argumentbasierten Ansätzen einen Mehrwert bieten können, insbesondere bei schwer erreichbaren Zielgruppen.

  • Mehrwert narrativer Formate in der Gesundheitskommunikation
  • Das "Transportation Imagery Model" als theoretische Grundlage
  • Einflussfaktoren auf die Transportationswirkung
  • Methoden zur Messung von Transportation
  • Empirische Evidenz zur Wirksamkeit narrativer Gesundheitskommunikation

Auszug aus dem Buch

3. Transportation als Katalysator für Einstellungsänderung durch Narrationen in der Gesundheitskommunikation

Das Konzept der Transportation taucht erstmals im Jahr 1993 auf. Gerrig (1993) bezeichnet damit den Zustand des ‚Transportiert-Werdens‘ in eine narrative Welt. Dieser Zustand beinhaltet, sich im narrativen Plot eines Medienangebots zu verlieren und dadurch das (teilweise) Ausblenden der realen Welt (Gerrig, 1993). Green & Brock (2002) entwickeln das Konzept im Rahmen ihrer Forschung zu Narrativer Persuasion weiter. Sie definieren Transportation als ein integratives Verschmelzen von Aufmerksamkeit (cognitive engagement), Vorstellungsbildern bzw. mentalen Modellen (mental imagery) und Affekt (affective engagement) (Green & Brock, 2002).

Wie im vorherigen Kapitel bereits gezeigt werden konnte, können Narrationen zu Einstellungsänderungen bei den Rezipienten führen. Enthalten Narrationen zudem auch noch Inhalte, die eine Transportationswirkung beim Rezipienten hervorrufen, wird die Persuasion wahrscheinlicher (Green & Donahue, 2009). Von welchen Einflussfaktoren die Transportationswirkung abhängt, wird in Kapitel 3.2 näher beleuchtet.

Im Bereich der Medienwirkungsforschung gibt es einige Konstrukte, die der Transportation auf den ersten Blick ähneln. Beispielhaft soll an dieser Stelle das Flow-Erleben (Csikszentmihalyi, 1990) aufgeführt werden. Csikszentmihalyi (1990) erklärt Flow folgendermaßen: „The person’s attention is completely absorbed by the activity… [individuals] stop being aware of themselves as seperate from the actions they are performing“(S.53). Tatsächlich scheinen die Konzepte Flow und Transportation hier sehr ähnlich. Einen großen Unterschied sehen Autoren zur Transportation jedoch in der Generalisierbarkeit. So ist Flow eine allgemeinere Darstellung von Absorption oder Vertiefung in eine Tätigkeit (Green & Donahue, 2009). Das Konzept der Transportation hingehen beinhaltet Aspekte, die spezifisch auf narrative Welten zutreffen und ist daher in der Lage Effekte hervorzurufen und zu erklären, die Flow aufgrund seiner Generalisierbarkeit nicht beinhaltet (z.B. Einstellungsänderung) (Green & Brock, 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die Problematik unzureichender Gesundheitsvorsorge und führt die narrative Gesundheitskommunikation als potenziellen Lösungsansatz ein.

2. Mehrwert von Narrationen in der Gesundheitskommunikation: Es wird erörtert, warum Narrationen gegenüber rein sachlichen Informationen Vorteile bieten, insbesondere bei der Überwindung von Barrieren in der Zielgruppenansprache.

3. Transportation als Katalysator für Einstellungsänderung durch Narrationen in der Gesundheitskommunikation: Das Konzept der Transportation wird als zentraler Wirkmechanismus definiert, der die persuasive Wirkung von Geschichten erklärt und durch das "Transportation Imagery Model" theoretisch fundiert.

4. Aktueller Forschungsstand und empirische Belege für Einstellungsänderung durch die Transportationswirkung von Narrationen in der Gesundheitskommunikation: Hier werden Methoden zur Messung von Transportation erläutert und die Wirksamkeit anhand ausgewählter empirischer Studien belegt.

5. Resümee und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse zusammengefasst, offene Forschungsfragen adressiert und ethische Implikationen für die Praxis diskutiert.

Schlüsselwörter

Gesundheitskommunikation, Narration, Transportation, Einstellungsänderung, Narrative Persuasion, Transportation Imagery Model, Gesundheitsvorsorge, Medienwirkung, Transportabilität, empirische Forschung, Zielgruppenansprache, Kommunikation, Persuasion, Gesundheitsverhalten, Gesundheitsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit narrativer Formate in der Gesundheitskommunikation zur Änderung gesundheitsrelevanter Einstellungen von Rezipienten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von narrativen zu non-narrativen Informationen, der Wirkmechanismus der Transportation und dessen Anwendung in der Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, inwiefern Narrationen durch ihre Transportationswirkung im Kontext der Gesundheitskommunikation zu einer Einstellungsänderung bei den Rezipienten beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender theoretischer Modelle und empirischer Studien zur narrativen Persuasion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den Mehrwert von Narrationen, die theoretische Fundierung durch das "Transportation Imagery Model", Einflussfaktoren auf die Transportationswirkung sowie einen Abriss des aktuellen empirischen Forschungsstands.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Gesundheitskommunikation, Narration, Transportation, Einstellungsänderung, Narrative Persuasion und Transportation Imagery Model.

Wie unterscheidet sich Transportation von anderen ähnlichen Konzepten wie Flow?

Während Flow eine allgemeinere Absorption in eine Tätigkeit beschreibt, ist Transportation spezifisch auf narrative Welten ausgerichtet und kann Effekte wie Einstellungsänderungen erklären, die Flow aufgrund seiner Generalisierbarkeit nicht abdeckt.

Welche Rolle spielt die "Transportation Scale" in der Forschung?

Sie ist ein standardisiertes Instrument zur Messung der Transportationswirkung, das sich in der empirischen Forschung als reliabel und valide erwiesen hat, um zu bestimmen, wie tief ein Rezipient in eine Narration eingetaucht ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einstellungsänderung durch die Transportationswirkung von Narrationen im Kontext der Gesundheitskommunikation
Untertitel
Ein Überblick über theoretische und empirische Erkenntnisse im Bereich der Gesundheitsvorsorge und -prävention
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten  (Mediendidaktik)
Veranstaltung
Kommunikation & Arbeitskoordination
Note
1,3
Autor
Anna-Marie Lauber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V376877
ISBN (eBook)
9783668542747
ISBN (Buch)
9783668542754
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einstellung Einstellungsänderung Attitude Attitude Change Narration Geschichten Erzählungen Filme Videos Gesundheit Gesundheitskommunikation Health Communication Communication Health Transportation Imagery Model Gesundheitsvorsorge Gesundheitsprävention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna-Marie Lauber (Autor:in), 2017, Einstellungsänderung durch die Transportationswirkung von Narrationen im Kontext der Gesundheitskommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376877
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Leseprobe aus  26  Seiten
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