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Durchgängige Sprachförderung im elementaren Bildungsbereich für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache

Theoretische Hintergründe und praktische Umsetzung in Oberösterreichischen Kindergärten

Titel: Durchgängige Sprachförderung im elementaren Bildungsbereich für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 17 Seiten , Note: 1

Autor:in: Eva Wittmann (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache im elementaren Bildungsbereich stattfinden kann.

Vorab wird im ersten Kapitel die Bedeutung von Sprachförderung geklärt und deren Wert als Vorbereitung auf die Schule deklariert. Dabei kommt es zu einer kurzen Erläuterung, wie sich der Spracherwerb vollzieht und werden Unterschiede zwischen Erst- und Zweitsprache festgehalten. Kapitel zwei beschreibt Verfahren zur Sprachstandfeststellung und zeigt auf, welche davon in den Kindergärten in Oberösterreich zu tragen kommen.

Danach wird die Umsetzung einer durchgängigen Sprachförderung erläutert. Nach Inhalten und Grundprinzipien werden didaktische und methodische Gestaltungsanregungen gegeben. Konkrete Beispiele zu einzelnen Bereichen einer Sprachförderung finden sich in Kapitel drei und die Bedeutung von Bewegung für den sprachlichen Bereich wird explizit betont. Abschließend werden ausgewählte Sprachförderprogramme beschrieben, die im Elementar-bereich in Oberösterreich Einsatz finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Bedeutung von Sprachförderung im Elementarbereich

1.1. Zum Spracherwerb und Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

2. Bedingungen und Verfahren zur Sprachstandfeststellung im Kindergarten

3. Umsetzung einer durchgängigen Sprachförderung

3.1. Inhalte und Grundprinzipien

3.1.1. Ziele für oberösterreichische Kindergärten

3.2. Didaktische und Methodische Gestaltungsanregungen

3.3. Konkrete praktische Beispiele und Anwendungen

3.3.1. Lexikon / Semantik

3.3.2. Syntax / Morphologie

3.3.3. Pragmatik / Erzählkompetenz

3.4. Zum Zusammenhang von Sprache und Bewegung

3.5. Einsatz diverser Sprachförderprogramme

3.5.1. „Sprich mit mir“

3.5.2. „HIPPY“

3.5.3. „Rucksackprojekt“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Möglichkeiten und Methoden, wie eine effektive Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache im elementaren Bildungsbereich realisiert werden kann, um ihnen den Übergang zur Schule zu erleichtern.

  • Grundlagen des Spracherwerbs und der Zweitsprachaneignung
  • Verfahren zur Sprachstandfeststellung in oberösterreichischen Kindergärten
  • Didaktische Konzepte und methodische Anregungen für die Sprachförderung
  • Zusammenhang zwischen Sprachförderung und motorischer Bewegung
  • Vorstellung ausgewählter Sprachförderprogramme (Sprich mit mir, HIPPY, Rucksackprojekt)

Auszug aus dem Buch

3.2. Didaktische und Methodische Gestaltungsanregungen

Die Didaktik hat die Aufgaben, eine aktive Teilhabe des Kindes zu erreichen und Anregungen zu geben, welche die sprachlichen Möglichkeiten und Mittel vermehren oder präzisieren. Die Sprachaneignung darf und kann dem Kind nicht abgenommen werden, Kinder müssen eine aktive Rolle haben (vgl. Fthenakis, 2009). Die Förderung einzelner Kinder kann dabei immer nur im Umgang und sprachlichen Austausch mit anderen passieren (vgl. Reich, 2008, S. 48).

Weiters spielt die Umgebung eine wesentliche Rolle, da sie lernanregend gestaltet, Anreize zum Sprechen schaffen kann (vgl. Glumpler & Apeltauer, 1997, S. 71ff.; Küpelikilinc & Taşan, o.J., S. 45ff.). Die Konstruktion einer förderlichen Lernumgebung liegt in der Verantwortung der Pädagogen und Pädagoginnen (vgl. Rössl-Krötzl, o.J., S. 16). Eine mehrsprachige Bibliothek, Ausstellungen, Plakate sowie Collagen, Kleiderkisten, ein Verkaufsstand, Handpuppen, etc. bieten den Kindern Möglichkeiten zur Kommunikation.

Die Einheiten expliziter Sprachfördermaßnahmen finden in Kleingruppen von zwei bis acht Kindern statt, manchmal auch im Dialog (vgl. Reich, 2008, S. 60ff.). Das Kleingruppenformat ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung sowie ein Entgegenkommen bei erhöhtem Zuwendungsbedarf, allerdings darf die Fördersituation keiner stark formalisierten Übungssituation gleichwerden (vgl. Rössl-Krötzl, o.J., S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedeutung von Sprachförderung im Elementarbereich: Das Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung einer gezielten Sprachförderung vor Schulbeginn, um Bildungschancen für Kinder mit Migrationshintergrund zu verbessern.

1.1. Zum Spracherwerb und Deutsch als Zweitsprache (DaZ): Hier werden theoretische Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs sowie deren Abgrenzung voneinander kurz dargelegt.

2. Bedingungen und Verfahren zur Sprachstandfeststellung im Kindergarten: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Diagnoseverfahren und deren Anwendung in oberösterreichischen Einrichtungen, wie etwa BESK oder HAVAS 5.

3. Umsetzung einer durchgängigen Sprachförderung: Hier werden Prinzipien einer integrierten Sprachförderung definiert, die weit über isolierte Maßnahmen hinausgeht.

3.1. Inhalte und Grundprinzipien: Die strukturellen Voraussetzungen und die pädagogische Haltung für eine erfolgreiche Sprachförderung werden hier erörtert.

3.1.1. Ziele für oberösterreichische Kindergärten: Spezifische Anforderungen und Kompetenzziele für die Sprachförderarbeit in dieser Region werden beschrieben.

3.2. Didaktische und Methodische Gestaltungsanregungen: Dieses Kapitel bietet konkrete Hinweise zur Gestaltung einer sprachförderlichen Lernumgebung und zur Auswahl geeigneter Methoden.

3.3. Konkrete praktische Beispiele und Anwendungen: Hier werden Anwendungsbeispiele für verschiedene sprachliche Bereiche gegeben.

3.3.1. Lexikon / Semantik: Fokus auf Methoden zur Wortschatzerweiterung im Alltag.

3.3.2. Syntax / Morphologie: Ansätze zur Sensibilisierung für Satzbau und grammatikalische Strukturen.

3.3.3. Pragmatik / Erzählkompetenz: Strategien zur Förderung der kommunikativen Fähigkeiten und der Freude am Erzählen.

3.4. Zum Zusammenhang von Sprache und Bewegung: Das Kapitel beleuchtet, wie motorische Übungen die sprachliche Entwicklung positiv unterstützen können.

3.5. Einsatz diverser Sprachförderprogramme: Vorstellung von Programmen zur systematischen Sprachförderung in Österreich.

3.5.1. „Sprich mit mir“: Beschreibung des staatlichen Programms zur Einschulungsvorbereitung.

3.5.2. „HIPPY“: Vorstellung des Hausbesuchsprogramms zur Einbindung der Eltern.

3.5.3. „Rucksackprojekt“: Erläuterung des Konzepts der Familiensprache zur Unterstützung des Spracherwerbs.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Elementarbereich, Sprachstandfeststellung, Spracherwerb, BESK-DaZ, Kindergarten, Sprachdidaktik, Bildungssprache, Mehrsprachigkeit, Sprachprogramm, Sprach- und Bewegungsförderung, Elternarbeit, Transitionsphase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache im Kindergartenalltag gestaltet werden kann, um diese optimal auf den Schuleintritt vorzubereiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen des Zweitspracherwerbs, der Sprachstanddiagnose, methodischen Anregungen für die Praxis und der Vorstellung konkreter Förderprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sprachförderung systematisch, durchgängig und altersgemäß in den Kindergartenalltag integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Seminararbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Aufbereitung bestehender wissenschaftlicher Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Bedingungen zur Sprachstandfeststellung, didaktische Prinzipien, praktische Beispiele zu Wortschatz und Grammatik sowie die Verknüpfung von Sprache und Bewegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Sprachförderung, Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Elementarbildung, Sprachstanddiagnose (z. B. BESK-DaZ) und durchgängige Sprachbildung.

Welche Rolle spielt das Elternhaus bei den vorgestellten Programmen?

Insbesondere bei Programmen wie "HIPPY" und dem "Rucksackprojekt" ist die aktive Einbindung der Eltern zentral, um die Sprachbildung in der Familiensprache zu unterstützen und Identität zu stärken.

Warum wird die Bedeutung von Bewegung für die Sprache betont?

Studien belegen, dass Bewegung einen positiven Einfluss auf die Sprachmotorik und prosodische Kompetenzen hat, was den Spracherwerb spielerisch unterstützen kann.

Wie unterscheiden sich die Verfahren zur Sprachstandfeststellung?

Die Arbeit differenziert zwischen Schätzverfahren, standardisierten Tests und bevorzugten Beobachtungsverfahren wie dem BESK-DaZ, die eine individuelle Analyse des Lernprozesses ermöglichen.

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Details

Titel
Durchgängige Sprachförderung im elementaren Bildungsbereich für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
Untertitel
Theoretische Hintergründe und praktische Umsetzung in Oberösterreichischen Kindergärten
Hochschule
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Note
1
Autor
Eva Wittmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V376918
ISBN (eBook)
9783668545403
ISBN (Buch)
9783668545410
Sprache
Deutsch
Schlagworte
durchgängige sprachförderung bildungsbereich kinder deutsch zweitsprache theoretische hintergründe umsetzung oberösterreichischen kindergärten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Wittmann (Autor:in), 2017, Durchgängige Sprachförderung im elementaren Bildungsbereich für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376918
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Leseprobe aus  17  Seiten
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