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Das qualitative Interview. Methoden der Sozialforschung

Title: Das qualitative Interview. Methoden der Sozialforschung

Term Paper , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Janine Betz (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Das Augenmerk diese Hausarbeit liegt zunächst bei der Gegenüberstellung von quantitativer und qualitativer Forschung und anschließend bei einer zentralen Methode der Datenerhebung im Rahmen der qualitativen Forschung, dem Interview. Es soll herausgearbeitet werden, inwieweit sich die Methode des qualitativen Interviews dazu eignet, Phänomene, die täglich in Pflegeheimen stattfinden, zu erforschen.

Die Pflegewissenschaft enthält Aspekte von allen drei Wissenschaftsbereichen: den Naturwissenschaften, den Human- und Sozialwissenschaften und den Geisteswissenschaften. Diese drei Bereiche werden mittels Sozialforschung ergründet, durch welche der Forscher überhaupt erst zu wissenschaftlicher Erkenntnis gelangt. Man unterscheidet dabei die quantitative von der qualitativen Sozialforschung.

In angewandten Fachbereichen, wie der Pflegewissenschaft, gewinnt die qualitative Sozialforschung immer mehr an Bedeutung, denn durch sie lassen sich pflegewissenschaftliche Phänomene, bei denen das subjektive Erleben und die innere Gefühlswelt der Probanden oft im Mittelpunkt stehen, erklären.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quantitative und qualitative Sozialforschung im Vergleich

3. Das qualitative Interview

3.1 Narratives Interview

3.2 Episodisches Interview

3.3 Problemzentriertes Interview

3.4 Interviewleitfaden

4. Auswertungsmethoden qualitativer Interviews

5. Fazit

6. Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung qualitativer Forschungsmethoden, insbesondere des qualitativen Interviews, zur Erforschung pflegewissenschaftlicher Phänomene im stationären Bereich. Ziel ist es, die methodischen Ansätze gegenüberzustellen und ihre Relevanz für das Verständnis subjektiver Erlebenswelten von Patienten aufzuzeigen.

  • Gegenüberstellung quantitativer und qualitativer Sozialforschung
  • Grundprinzipien und Merkmale des qualitativen Interviews
  • Methodische Varianten: Narratives, episodisches und problemzentriertes Interview
  • Strukturierung und Anwendung eines Interviewleitfadens
  • Prozess der Auswertung und Interpretation qualitativer Daten

Auszug aus dem Buch

3.2 Episodisches Interview

Im Grunde besteht ein episodisches Interview abwechselnd aus offenen Erzählaufforderungen, durch welche episodisches Wissen zu Tage befördert werden soll und präzisierenden, argumentativ orientierten Befragungen, die semantisches Wissen hervorheben sollen. Die Erzählaufforderungen visieren in der Regel einen kleineren Ausschnitt aus dem Leben des Befragten an bzw. grenzen das Befragungsthema stärker ein, als es bei dem narrativen Interview der Fall ist. Ziel des episodischen Interviews ist es, der Interviewpartnerin die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen darzustellen (in allgemeiner, vergleichender Form etc.) und gleichzeitig die entsprechenden Episoden und Geschichten dazu zu erzählen. Augenmerk wird an dieser Stelle auch auf Meinungen und Einstellungen der befragten Person gelegt. Der Interviewer entwickelt sich hierzu vorab einen Gesprächsleitfaden, der Fragen und Erzählaufforderungen zu all jenen Aspekten und Bereichen enthält, die die Interviewerin erforschen möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Veränderung der Pflege hin zur akademisierten Profession und Begründung, warum qualitative Sozialforschung zur Erforschung pflegerischer Phänomene notwendig ist.

2. Quantitative und qualitative Sozialforschung im Vergleich: Gegenüberstellung der beiden Forschungsansätze mit Fokus auf deren unterschiedliche Zielsetzungen, Vorgehensweisen und methodische Vorteile.

3. Das qualitative Interview: Erläuterung der Merkmale und Prinzipien des qualitativen Interviews als Instrument der Datenerhebung sowie Vorstellung spezifischer Interviewformen und Leitfadengestaltung.

4. Auswertungsmethoden qualitativer Interviews: Beschreibung der vier Phasen der Datenauswertung, von der Transkription bis zur generalisierenden Analyse und abschließenden Kontrolle.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der qualitativen Forschung als sinnvolles Mittel zur ganzheitlichen Ergründung menschlicher Phänomene in der Pflege.

Schlüsselwörter

Qualitative Sozialforschung, Pflegewissenschaft, qualitatives Interview, Narratives Interview, Episodisches Interview, Problemzentriertes Interview, Interviewleitfaden, Transkription, Datenanalyse, subjektives Erleben, Pflegeforschung, Methodik, Datenerhebung, Fallbeispiel, Pflegealltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung qualitativer Sozialforschung im Kontext der Pflege, insbesondere mit dem qualitativen Interview als Methode zur Datenerhebung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen quantitativer und qualitativer Forschung, verschiedene Ausprägungen des qualitativen Interviews sowie die anschließende Auswertung der gewonnenen Daten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, zu verdeutlichen, inwieweit qualitative Interviews dazu geeignet sind, alltägliche, subjektive Phänomene in Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich zu erforschen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit qualitativen Methoden, illustriert durch ein praktisches Beispiel einer Befragung in einem Altenheim.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen qualitativer Interviews, deren spezifische Ausprägungsformen (narrativ, episodisch, problemzentriert) sowie deren Auswertungsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Qualitative Sozialforschung, Pflegewissenschaft, Interviewleitfaden, Transkription und subjektives Erleben.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen dem narrativen und dem episodischen Interview?

Während das narrative Interview sehr offen angelegt ist und auf das freie Erzählen ganzer Lebensgeschichten setzt, nutzt das episodische Interview gezieltere Erzählaufforderungen, um sowohl episodisches Wissen als auch allgemeine Meinungen und Einstellungen zu einem Thema zu erfassen.

Warum ist ein Gesprächsleitfaden für das qualitative Interview wichtig?

Er dient dem Interviewer als Gedächtnisstütze, um sicherzustellen, dass alle für die Forschungsfrage relevanten Aspekte abgedeckt werden, ohne dabei die Flexibilität oder Offenheit des Gesprächs zu opfern.

Wie lässt sich die Qualität der Auswertung in der qualitativen Forschung sichern?

Durch eine strukturierte vierphasige Auswertung, die von der Transkription über die Einzelanalyse bis hin zur generalisierenden Analyse und einer abschließenden Kontrollphase reicht.

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Details

Title
Das qualitative Interview. Methoden der Sozialforschung
College
Philosophic and Theologic University in Vallendar
Grade
1,3
Author
Janine Betz (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V376960
ISBN (eBook)
9783668546325
ISBN (Book)
9783668546332
Language
German
Tags
interview methoden sozialforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Betz (Author), 2016, Das qualitative Interview. Methoden der Sozialforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376960
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