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Öffentlich-Private Partnerschaft. Chancen und Risiken für die Öffentliche Hand

Titel: Öffentlich-Private Partnerschaft. Chancen und Risiken für die Öffentliche Hand

Studienarbeit , 2016 , 13 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Sandra Reimann (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zur Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur stehen Bund, Länder und Kommunen immer weniger Finanzmittel zur Verfügung. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Wirtschaftlichkeit der Kommunen zu verbessern, muss die öffentliche Hand neue Wege beschreiten. Einer dieser Wege können Öffentliche-Private Partnerschaften (ÖPP) oder englisch Public Private Partnership (PPP) sein (nachfolgend einheitlich PPP).

Derartige Ansätze werden in der Bundesrepublik seit etwa 1986 verfolgt und sind Gegenstand dieser Arbeit. In Abwesenheit einer einheitlichen Legaldefinition werden zunächst wesentliche Merkmale herausgearbeitet, dann auf Organisationsformen eingegangen, und Chancen und Risiken von PPP aus Sicht der öffentlichen Hand analysiert, die in einen Wirtschaftlichkeitsvergleich und ein abschließendes Fazit münden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Wesentliche Merkmale einer PPP

1.2. Abgrenzung zu ähnlichen Konzepten

1.3. Mögliche Anwendungsfelder von PPP

2. Organisationsformen von PPP

2.1. Projekt-PPP/ Vertrags-PPP

2.2. Organisations-PPP/institutionalisierte PPP

2.3. Abgrenzung beider Grundarten von einander

3. Forschungshypothese – Chancen und Risiken aus Sicht der öffentlichen Hand

4. Wirtschaftlichkeitsvergleich

5. Schlussfolgerungen und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Wirtschaftlichkeit von Public Private Partnerships (PPP) als Instrument zur Bewältigung des Investitionsstaus in der öffentlichen Infrastruktur. Im Zentrum steht die Frage, ob durch eine Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft Effizienzgewinne realisiert werden können, ohne die demokratische Kontrolle oder die Qualität der Daseinsvorsorge zu gefährden.

  • Differenzierung der verschiedenen Organisationsformen von PPP-Modellen.
  • Analyse der spezifischen Chancen wie Effizienzsteigerung und Zugang zu Kapital.
  • Kritische Beleuchtung der Risiken wie Kostenrisiken und Rechtsänderungsrisiken.
  • Darstellung des Phasenmodells der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung.
  • Diskussion der Bedeutung von Vertragscontrolling und Risikomanagement.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Zur Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur stehen Bund, Länder und Kommunen immer weniger Finanzmittel zur Verfügung. Dies kommt insbesondere bei maroden Schulgebäuden, Sporthallen und Schwimmbädern, löchrigen Straßen oder auch veralteten Büchereien zum Ausdruck. So werden beispielsweise notwendige Sanierungen immer wieder verschoben und der Betrieb immer weiter eingeschränkt. Für die Jahre 2006 bis 2020 wurde ein Investitionsbedarf in Höhe von etwa 47 Mrd. Euro ermittelt, was jährlichen Investitionen in Höhe von 704 Mrd. Euro entspricht. Zum Vergleich: 2005 wurde ein Investitionsvolumen von rund 47 Mrd. Euro erreicht.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Wirtschaftlichkeit der Kommunen zu verbessern, muss die öffentliche Hand neue Wege beschreiten. Einer dieser Wege können Öffentliche Private Partnerschaften (ÖPP) oder englisch Public Private Partnership (PPP) sein (nachfolgend einheitlich PPP). Derartige Ansätze werden in der Bundesrepublik seit etwa 1986 verfolgt.

Der Begriff der PPP ist allerdings nicht klar definiert, eine Legaldefinition gibt es in Deutschland nicht. Vielmehr handelt es sich um einen unstrukturierten Sammelbegriff für unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen mit privaten Wirtschaftssubjekten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Investitionsstau der öffentlichen Hand und führt in das Konzept der Public Private Partnership (PPP) als potenzielle Lösung ein.

2. Organisationsformen von PPP: Hier werden die beiden Grundarten der Zusammenarbeit – die Projekt-PPP/Vertrags-PPP und die Organisations-PPP/institutionalisierte PPP – definiert und voneinander abgegrenzt.

3. Forschungshypothese – Chancen und Risiken aus Sicht der öffentlichen Hand: Dieses Kapitel beleuchtet die ökonomischen Vorteile wie Effizienzsteigerungen sowie die bestehenden Risiken für den öffentlichen Sektor, insbesondere im Kontext von Projekten der Daseinsvorsorge.

4. Wirtschaftlichkeitsvergleich: Die Erläuterung der notwendigen Phasen zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit eines PPP-Projektes, um die Vorteilhaftigkeit gegenüber einer Eigenrealisierung zu validieren.

5. Schlussfolgerungen und Fazit: Abschließende Bewertung von PPP als effizientes Instrument unter der Voraussetzung professionellen Risikomanagements und einer transparenten Zielsetzung.

Schlüsselwörter

Public Private Partnership, PPP, Öffentliche Hand, Wirtschaftlichkeitsvergleich, Infrastruktur, Vertrags-PPP, Institutionalisierte PPP, Investitionsbedarf, Effizienz, Risikomanagement, Vertragscontrolling, Daseinsvorsorge, Finanzierung, Haushaltskonsolidierung, Projektsteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen von Public Private Partnerships (PPP) als Methode zur Finanzierung und Umsetzung öffentlicher Infrastrukturprojekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Typisierung von PPP-Modellen, die Bewertung von Chancen und Risiken sowie die methodische Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern PPP-Modelle zur Haushaltskonsolidierung und Effizienzsteigerung beitragen können, ohne die öffentliche Aufgabenerfüllung zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Analyse von Phasenmodellen der Wirtschaftlichkeitsprüfung für Investitionsprojekte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Organisationsformen von PPP, die spezifischen Chancen und Risiken sowie die notwendigen Schritte für einen Wirtschaftlichkeitsvergleich detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Public Private Partnership, Effizienz, Risikomanagement, Wirtschaftlichkeitsvergleich und öffentliche Infrastruktur.

Warum stellt PPP ein besonderes Risiko für die öffentliche Hand dar?

Da die öffentliche Hand die letzte Rückfalloption für hoheitliche Aufgaben bleibt, trägt sie das Risiko, wenn der private Partner bei Insolvenz oder Leistungsmangel ausfällt.

Welche Rolle spielt die "Doppik" bei der Bewertung von PPP-Projekten?

Die integrierte Verbundrechnung auf Basis der Doppik wird als Voraussetzung gefordert, um die haushaltswirtschaftlichen Auswirkungen von PPP-Projekten transparent und zugänglich zu machen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Öffentlich-Private Partnerschaft. Chancen und Risiken für die Öffentliche Hand
Hochschule
Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Note
2,7
Autor
Sandra Reimann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V377057
ISBN (eBook)
9783668545175
ISBN (Buch)
9783668545182
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ÖPP öffentlich-private Partnerschaft PPP public private partnership
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Reimann (Autor:in), 2016, Öffentlich-Private Partnerschaft. Chancen und Risiken für die Öffentliche Hand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377057
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Leseprobe aus  13  Seiten
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