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Verkehrsströme über Landverkehrswege über Schleswig-Holstein von und nach Skaninavien und in den Ostseeraum und ihre Entwicklung seit 1985 und bestehende Planungen

Title: Verkehrsströme über Landverkehrswege über Schleswig-Holstein von und nach Skaninavien und in den Ostseeraum und ihre Entwicklung seit 1985 und bestehende Planungen

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Antje Minde (Author)

Geography / Earth Science - Regional Geography
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Schleswig-Holstein hat aufgrund seiner natürlichen geographischen Lage die Funktion einer Verkehrsdrehscheibe im Ostseeraum inne, da es eine Landbrücke für Skandinavien und ein Bindeglied für die übrigen osteuropäischen Staaten darstellt. Im Zuge der deutschen Einheit, der Erweiterung der Europäischen Union durch den Beitritt Schweden und Finnlands sowie Polens und der Baltischen Staaten und der politischen und wirtschaftlichen Reformprozesse in Osteuropa ist eine deutliche Zunahme der Verkehrsströme zwischen West- und Mitteleuropa und dem Ostseeraum zu verzeichnen. So wird z. B. für den Außenhandel in der Ostseeregion ein dynamisches Wachstum von vier bis sechs Prozent pro Jahr prognostiziert. Damit einhergehend steigen die Verkehrsanforderungen für Schleswig-Holstein, nicht nur durch den zunehmenden deutschen Außenhandel, sondern auch durch die umfangreichen Nord-Süd und Ost-West-Transitverkehre von Gütern und Personen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Verkehrsnetz im Ostseeraum

2.1 Trends im Ostseeverkehr

2.2 Der Große Belt

2.3 Die Öresund-Brücke

2.3.1 Die Öresund-Region

3. Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN)

4. Schienenstrecken nach Skandinavien

5. Feste Fehmarnbeltquerung

5.1 Verkehrsanalyse und Prognosen

5.2 Weiteres Verfahren

6. Autobahn A 20

6.1 Planungsablauf

6.2 Verkehrliche Auswirkungen

7. Engpass Hamburg

7.1 Sechsstreifiger Ausbau der A 7

7.2 Ausbau der Nord-Süd-Achse A 21

7.3 Ausbau der A 1

8. Padborger Transport- und Logistikzentrum

9. Die Verkehrsentwicklung bis 2010/2015 – Eine Prognose

9.1 Der Personenverkehr im Jahre 2015

9.2 Der Güterverkehr im Jahre 2010

10. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Verkehrsströme über Landverkehrswege von und nach Skandinavien durch Schleswig-Holstein seit 1985 sowie die daraus resultierenden Planungen der Landesregierung zur Optimierung der Verkehrsinfrastruktur, um die Leistungsfähigkeit als Verkehrsdrehscheibe im Ostseeraum zu sichern und den Wirtschaftsstandort zu stärken.

  • Analyse der Verkehrsnetzentwicklung im Ostseeraum
  • Evaluation von Schlüsselprojekten wie der festen Fehmarnbeltquerung und dem Ausbau der A 20
  • Untersuchung von Engpässen im Schienen- und Straßennetz, insbesondere im Raum Hamburg
  • Prognose der zukünftigen Personen- und Güterverkehrsentwicklung bis 2015
  • Bewertung der ökonomischen Effekte regionaler Infrastrukturmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

5. Feste Fehmarnbeltquerung

Der Fehmarnbelt ist die Meerenge zwischen der deutschen Insel Fehmarn und dem dänischen Lolland. Er ist Teil des Verkehrskorridors Vogelfluglinie, die wiederum die kürzeste Verbindung zwischen Skandinavien und Westeuropa darstellt. So lassen sich auf der Strecke Kopenhagen – Hamburg im Vergleich zur Jütlandlinie ca. 160 km einsparen. Momentan wird der Fehmarnbelt durch eine Fährverbindung (Puttgarden – Rødby) für Kraftfahrzeuge und Personenzüge überbrückt. Bei dieser handelt es sich um die meist frequentierte Fährüberfahrt in Richtung Norden. Tag und Nacht verkehren in Abständen von 35-40 Minuten Fährschiffe den Fehmarnbelt, wobei eine Überfahrt die Dauer von 45 Minuten hat (http://www.ab travel.net/faehre-Puttgarden.html).

Die Vogelfluglinie gehört zu den bedeutendsten innereuropäischen Verkehrsachsen. Sie verbindet die Metropolen Hamburg und Kopenhagen/Malmø und somit den zentraleuropäischen Raum mit Skandinavien. Seit der Fertigstellung der festen Öresund Querung zwischen Dänemark und Schweden im Juli 2000 stellt die Fährverbindung zwischen Puttgarden auf deutscher Seite und Rødby in Dänemark aus folgenden Gründen eine Schwachstelle dar:

Der hohe Energieverbrauch steht in keinem Verhältnis zu dem Transport einer relativ geringen Anzahl von Kraftfahrzeugen und Zügen.

Die Fähren kreuzen bei ihrer Überfahrt die Hauptschiffahrtsstraße, was vor allem bei Nacht ein hohes Risiko darstellt.

Die Be- und Entladungen der Fähren kosten viel Zeit.

Durch das ständig wachsende Verkehrsaufkommen müsste die Zahl der Fähren und Anleger vergrößert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle Schleswig-Holsteins als Verkehrsdrehscheibe im Ostseeraum und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Analyse von Infrastrukturmaßnahmen.

2. Das Verkehrsnetz im Ostseeraum: Dieses Kapitel erläutert die veränderte Wirtschaftsstruktur im Ostseeraum nach der EU-Erweiterung und analysiert aktuelle Verkehrstrends sowie die Bedeutung bestehender Verbindungen.

3. Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN): Es werden die EU-Leitlinien für Verkehrsachsen dargestellt und die Notwendigkeit des Ausbaus der TEN-Strecken in Schleswig-Holstein hervorgehoben.

4. Schienenstrecken nach Skandinavien: Dieses Kapitel behandelt den Schienenausbau der Zulaufstrecken, insbesondere die Verlagerung von Verkehrsströmen auf die Jütlandlinie und den Kapazitätsbedarf.

5. Feste Fehmarnbeltquerung: Hier werden die verkehrliche Bedeutung der Fehmarnbeltquerung analysiert, Prognoseszenarien für den Personen- und Güterverkehr verglichen und das weitere Planungsverfahren skizziert.

6. Autobahn A 20: Die Bedeutung der A 20 als baltische Magistrale wird dargelegt, inklusive der Variantenprüfung für den Planungsablauf und der erwarteten verkehrlichen Entlastungseffekte.

7. Engpass Hamburg: Dieses Kapitel fokussiert auf notwendige Ausbaumaßnahmen der A 7, A 21 und A 1, um die bestehenden Verkehrsengpässe im Hamburger Raum zu entschärfen.

8. Padborger Transport- und Logistikzentrum: Es wird die Rolle Padborgs als zentraler skandinavischer Logistikstandort und dessen Stärken im Güterumschlag beschrieben.

9. Die Verkehrsentwicklung bis 2010/2015 – Eine Prognose: Das Kapitel liefert detaillierte Vorausberechnungen für das Wachstum des Personen- und Güterverkehrs sowie die Entwicklung der Transitverkehre bis zum Prognosezeitraum.

10. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine leistungsfähige Infrastruktur die Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Wohlstand und die Anbindung Schleswig-Holsteins an den europäischen Raum ist.

Schlüsselwörter

Schleswig-Holstein, Ostseeraum, Verkehrsnetz, Fehmarnbeltquerung, Autobahn A 20, Transeuropäisches Verkehrsnetz, Schienenverkehr, Güterverkehr, Skandinavien, Verkehrsentwicklung, Transitverkehr, Infrastruktur, Logistik, Verkehrsplanung, Wirtschaftswachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Verkehrsströme durch Schleswig-Holstein nach Skandinavien und in den Ostseeraum und bewertet die geplanten Infrastrukturprojekte der Landesregierung.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören der Ausbau der festen Fehmarnbeltquerung, die A 20 als Ostseeautobahn, die Bewältigung der Engpässe im Raum Hamburg sowie die Prognose der zukünftigen Verkehrsbelastung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle Schleswig-Holsteins als Verkehrsdrehscheibe darzustellen und zu untersuchen, wie durch infrastrukturelle Schlüsselprojekte die Leistungsfähigkeit der Region sowie deren wirtschaftliche Attraktivität gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung bestehender Gutachten, Prognosedaten von Ministerien, Positionspapieren sowie verkehrswissenschaftlichen Statistiken zur Analyse der Infrastrukturentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Verkehrsnetz im Ostseeraum, spezifische Ausbauprojekte (TEN, Fehmarnbelt, A 20), die logistische Bedeutung von Knotenpunkten wie Padborg und detaillierte Verkehrsprognosen bis 2015 detailliert diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Verkehrsplanung, Ostseeraum, Infrastrukturprojekte, Verkehrsprognosen und Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein charakterisieren.

Warum wird die Fährverbindung nach Rødby als Schwachstelle bezeichnet?

Die Fähre wird aufgrund des hohen Energieverbrauchs, der Zeitverluste beim Be- und Entladen, des Risikos bei der Kreuzung der Hauptschifffahrtsstraße und der mangelnden Skalierbarkeit bei wachsendem Verkehr als unzureichend angesehen.

Was besagen die Prognosen zur festen Fehmarnbeltquerung im Vergleich zum Status quo?

Bei Beibehaltung des Fährbetriebs wird ein Rückgang des Güterverkehrs auf dem Fehmarnbelt prognostiziert, während eine feste Querung eine signifikante Steigerung und eine Rückverlagerung des Schienenverkehrs vom Großen Belt ermöglichen würde.

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Details

Title
Verkehrsströme über Landverkehrswege über Schleswig-Holstein von und nach Skaninavien und in den Ostseeraum und ihre Entwicklung seit 1985 und bestehende Planungen
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Course
Ausgewählte Kapitel zur Landeskunde Schleswig-Holsteins
Grade
2,0
Author
Antje Minde (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V37718
ISBN (eBook)
9783638369855
ISBN (Book)
9783638644648
Language
German
Tags
Verkehrsströme Landverkehrswege Schleswig-Holstein Skaninavien Ostseeraum Entwicklung Planungen Ausgewählte Kapitel Landeskunde Schleswig-Holsteins
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Minde (Author), 2005, Verkehrsströme über Landverkehrswege über Schleswig-Holstein von und nach Skaninavien und in den Ostseeraum und ihre Entwicklung seit 1985 und bestehende Planungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37718
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