„Eine Naturgefahr ist ein potentieller und schließlich real wirkender Prozess, der durch Relief, Eis, Schnee, Wasser und/oder Substrat bzw. Boden bedingt, ausgelöst oder gefördert wird und der das natürliche Gleichgewicht von Landschaftsökosystemen bedroht, wobei der Prozess naturgesetzlich abläuft.“ (Diercke Wörterbuch Allgemeine Geografie)
Naturgefahren gibt es laut Definition also weltweit sowohl im Binnenland als auch im Küstenbereich. Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt jedoch auf letzterem, so werden Sturmfluten und die Algenblüte an Nord- und Ostsee näher betrachtet. Auf globaler Sicht sollen die Naturgefahren am Great Barrier Riff in Australien untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
- Definition „Naturgefahr“
- aus regionaler Sicht: Sturmflut
- Nordseeküste
- Ostseeküste
- Auswirkungen von Sturmfluten
- Küstenschutz
- Algenblüte
- globale Naturgefahren (anhand von Korallenriffen allgemein)
- aus globaler Sicht (am Beispiel des Great Barrier Reefs in Australien)
- Lage/Beschreibung Great Barrier Riff
- Naturgefahren am Great Barrier Riff
- Gründe für das Ausbleichen
- Fazit/Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Naturgefahren in Küstengebieten und beleuchtet diese sowohl aus regionaler als auch aus globaler Perspektive. Sie zeigt die unterschiedlichen Auswirkungen von Naturgefahren auf Küstenlandschaften und die Herausforderungen, die sie für den Küstenschutz darstellen.
- Definition und Charakterisierung von Naturgefahren
- Regionale Betrachtungsweise von Naturgefahren mit dem Schwerpunkt auf Sturmfluten an der Nord- und Ostseeküste
- Analyse der Auswirkungen von Sturmfluten und der Rolle des Küstenschutzes
- Globale Betrachtungsweise von Naturgefahren anhand von Korallenriffen, insbesondere dem Great Barrier Reef
- Erörterung der Ursachen und Folgen von Korallenbleiche und deren Auswirkungen auf die Ökosysteme
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel definiert den Begriff „Naturgefahr“ und erläutert seine Bedeutung für die Untersuchung von Küstengebieten. Das zweite Kapitel widmet sich den Sturmfluten an der Nord- und Ostseeküste. Es werden die Ursachen, Auswirkungen und die Bedeutung des Küstenschutzes für diese Regionen beleuchtet. Der Fokus liegt auf den Besonderheiten beider Küstenbereiche und den unterschiedlichen Kategorien von Sturmfluten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselbegriffe Naturgefahren, Küstengebiete, Sturmfluten, Algenblüte, Korallenriffe, Great Barrier Reef, Küstenschutz und Ökosysteme. Diese Begriffe bilden die Grundlage für die Analyse und die Diskussion der spezifischen Themen und Fragestellungen, die in der Arbeit behandelt werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird der Begriff „Naturgefahr“ definiert?
Eine Naturgefahr ist ein potenziell real wirkender Prozess (z.B. durch Wasser oder Wetter), der das natürliche Gleichgewicht bedroht und naturgesetzlich abläuft.
Welche Auswirkungen haben Sturmfluten an der Nord- und Ostsee?
Sturmfluten können Küstenerosion verursachen, Deiche beschädigen und Lebensräume bedrohen, wobei die Nordsee aufgrund der Gezeiten stärker gefährdet ist.
Warum bleichen Korallenriffe wie das Great Barrier Reef aus?
Gründe für das Ausbleichen sind vor allem die steigenden Wassertemperaturen, Umweltverschmutzung und andere globale ökologische Veränderungen.
Was ist die Algenblüte und warum ist sie eine Gefahr?
Die Algenblüte entsteht durch Nährstoffüberschuss und kann das ökologische Gleichgewicht stören, indem sie dem Wasser Sauerstoff entzieht und Giftstoffe freisetzt.
Welche Rolle spielt der Küstenschutz bei Naturgefahren?
Küstenschutzmaßnahmen wie Deichbau und Küstensicherung sind essenziell, um menschliche Siedlungen und Infrastrukturen vor den Folgen von Sturmfluten zu schützen.
- Quote paper
- Antje Minde (Author), 2004, Naturgefahren in Küstengebieten - Eine regionale und globale Betrachtungsweise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37720