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Kündigungs- und Trennungs-Kulturen. Auswirkungen auf die Motivation der Verbleibenden im Zuge der Globalisierung

Die Organisationsentwicklung in Unternehmen

Title: Kündigungs- und Trennungs-Kulturen. Auswirkungen auf die Motivation der Verbleibenden im Zuge der Globalisierung

Bachelor Thesis , 2010 , 56 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Hatem Louati (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Im Zuge der Globalisierung und den sich damit ändernden Anforderungen an die Wirtschaft, hat sich die Arbeitswelt in den letzten Jahren massiv verändert. Unternehmen stehen mehr denn je unter dem Druck des weltweiten Wettbewerbs. Konnte man es sich früher leisten, lediglich sich selbst oder die regionale bzw. nationale Konkurrenz im Blickfeld zu haben, müssen Unternehmen heute globaler denken und sich an ihren zum Teil weltweiten Konkurrenten orientieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Kann ein Konkurrent ein Produkt oder eine Dienstleistung kostengünstiger produzieren oder anbieten, so steht das Unternehmen unter Zugzwang. Dieser Zugzwang kann sich z.B. in Abwanderung der Unternehmen in Länder mit niedrigerer Lohnstruktur äußern, was nicht selten zu Entlassungen am bisherigen Standort führt.

Entlassungen können darüber hinaus infolge von Existenzsicherungen oder Insolvenzen von Unternehmen in Zeiten angespannter wirtschaftlicher Lage, wie z.B. der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, unvermeidbar sein.

Entlassungen und der damit verbundene Trennungsprozess gehören zum Tagesgeschäft. Für einen Arbeitnehmer stellt eine Entlassung im Extremfall ein traumatisches Geschehen dar. Unprofessionell durchgeführte Kündigungen können selbst Jahre danach körperliche und psychische Auswirkungen auf den Betroffenen haben. Dem Unternehmen kann es oberflächlich betrachtet gleichgültig sein, wie es sich von Mitarbeitern trennt, da zunächst lediglich die daraus resultierenden Kosteneinsparungen eine Rolle spielen.

Bei näherer Betrachtung sind Trennungen ein sehr sensibles und vielschichtiges Thema. Ein Personalabbau kann unterschiedliche materielle und immaterielle Folgekosten verursachen. Diese werden zu einem nicht unerheblichen Teil durch die Reaktion, insbesondere durch eine Abnahme der Motivation der im Unternehmen verbleibenden, verursacht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Thesis

2 Trennungs-Kultur

2.1 Definition Trennungs-Kultur

2.2 Unprofessionelle Trennungs-Kultur

2.2.1 Unzureichende Vorbereitung im Trennungsprozesses

2.2.2 Fehlende Zuständigkeiten im Trennungsprozess

2.2.3 Fehlender Rückhalt im Trennungsprozess

2.2.4 Unklare Kommunikation im Trennungsprozess

2.2.5 Emotionen der Führungskraft im Trennungsprozess

2.2.6 Mangelhafte Informationspolitik im Trennungsprozess

2.2.7 Die Verbleibenden

2.3 Kosten für das Unternehmen aufgrund unprofessioneller Trennungs-Kultur

3 Motivation der Verbleibenden

3.1 Definition Mitarbeitermotivation

3.1.1 Intrinsische und extrinsische Motivation

3.1.2 Die X-Y-Theorie von Douglas McGregor

3.2 Definition Verbleibender

3.3 Die Verbleibenden und das Survivor-Syndrom

3.3.1 Das Trauermodell nach Kübler-Ross (1969)

3.3.2 Das strukturelle Modell nach Brockner (1988)

3.3.3 Das prozessuale Modell von Bridges (1991)

3.3.4 Das Prozessmodell nach Noer (1993)

3.3.5 Das typologische Modell von Spreitzer und Mishra (2000)

3.3.6 Das Rahmenkonzept Downsizing und Survivors nach Weiss und Udris (2001)

3.4 Auswirkungen einer unprofessionellen Trennungs-Kultur auf die Motivation der Verbleibenden

3.4.1 Angst der Verbleibenden

3.4.2 Innere Kündigung der Verbleibenden

3.4.3 Sinkende Loyalität der Verbleibenden

3.4.4 Sinkende Produktivität der Verbleibenden

3.4.5 Unnatürlich steigende Fluktuation

4 Hilfestellung für die Betroffenen

4.1 Maßnahmen für Betroffene

4.1.1 Maßnahmen für betroffene Arbeitnehmer

4.1.2 Maßnahmen für betroffene leitende Angestellte

4.1.3 Entwicklung der Maßnahmenpraxis hinsichtlich Outplacementberatung

4.2 Die Abfindung als Entschädigung

4.3 Das Trennungsgespräch

4.4 Die Outplacementberatung

4.4.1 Die Begrifflichkeit Outplacement

4.4.2 Geschichte des Outplacement

4.4.3 Leistungen des Outplacement

4.4.4 Formen des Outplacement

4.4.5 Bedeutung und Einsatz des Outplacement im Rahmen der professionellen Trennungs-Kultur

4.4.6 Kosten der Outplacementberatung

4.4.6.1 Beispielrechnung für eine Trennung von einem leitenden Angestellten

4.4.6.2 Beispielrechnung für eine Trennung von einem Arbeitnehmer

4.4.7 Die Transfergesellschaft als gesponserte Maßnahme

5 Die professionelle Trennungs-Kultur

5.1 Bestandteile einer professionellen Trennungs-Kultur

5.2 Das Kündigungsgespräch als wichtigster Bestandteil der Trennungs-Kultur

5.2.1 Verlauf des Kündigungsgesprächs

5.2.2 Mitwirkende beim Kündigungsgespräch

5.2.3 Zeitpunkt des Kündigungsgesprächs

5.2.4 Lokalität für das Kündigungsgespräch

5.2.5 Dauer des Kündigungsgesprächs

5.2.6 Begründung der Trennung

5.3 Maßnahmen für Verbleibende

5.3.1 Maßnahmen für verbleibende Arbeitnehmer

5.3.2 Maßnahmen für verbleibende leitende Angestellte

5.4 Maßnahmen für Betroffene

5.5 Motivation der Verbleibenden im Rahmen der professionellen Trennungs-Kultur

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, aufzuzeigen, wie wichtig eine professionelle Trennungs-Kultur für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und das Wohlbefinden aller Beteiligten ist, wobei der Schwerpunkt auf der Aufrechterhaltung der Motivation der im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter liegt.

  • Definition und Identifikation der Merkmale einer unprofessionellen gegenüber einer professionellen Trennungs-Kultur.
  • Analyse der Auswirkungen von Kündigungsprozessen auf die Motivation, Produktivität und Loyalität der verbleibenden Mitarbeiter (Survivor-Syndrom).
  • Charakterisierung verschiedener Hilfsmaßnahmen für Betroffene, insbesondere Outplacement, Abfindungen und Transfergesellschaften.
  • Darstellung von Methoden zur professionellen Gestaltung des Kündigungsgesprächs und deren Bedeutung für das Unternehmensimage.
  • Erörterung der Bedeutung von Unternehmensführung und Personalabteilung bei der Begleitung von Veränderungsprozessen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Unzureichende Vorbereitung im Trennungsprozesses

Ein grundlegender Aspekt unprofessioneller Trennungs-Kultur in der unternehmerischen Praxis ist die mangelnde Vorbereitung. Führungskräfte und Personalverantwortliche haben in vielen Fällen keine Kenntnis über die relevanten Daten des Mitarbeiters, wie Alter, Betriebszugehörigkeit, Familienstand etc. In vielen Fällen sind zudem Details über die Höhe der Abfindungssumme oder über den Freistellungstermin nicht bekannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Trennungs-Kultur ein, definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung und erläutert den strukturellen Aufbau der Thesis.

2 Trennungs-Kultur: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Trennungs-Kultur erarbeitet, der Begriff definiert und die Aspekte sowie Kosten einer unprofessionellen Trennungs-Kultur aufgezeigt.

3 Motivation der Verbleibenden: Das Kapitel fokussiert auf die Mitarbeitermotivation, das Survivor-Syndrom sowie die negativen Auswirkungen einer unprofessionellen Trennung auf die im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter.

4 Hilfestellung für die Betroffenen: Der Autor charakterisiert hier verschiedene Maßnahmen für betroffene Mitarbeiter, darunter Abfindungen, das Trennungsgespräch und die Outplacementberatung.

5 Die professionelle Trennungs-Kultur: Dieses Kapitel beschreibt die essenziellen Bestandteile einer professionellen Trennungs-Kultur, insbesondere das Kündigungsgespräch sowie spezifische Maßnahmen für Betroffene und Verbleibende.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf die Bedeutung professioneller Trennungsprozesse für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Schlüsselwörter

Trennungs-Kultur, Mitarbeitermotivation, Kündigung, Survivor-Syndrom, Outplacement, Unternehmensführung, Personalabbau, Arbeitnehmer, Führungskraft, Abfindung, innere Kündigung, Unternehmenskultur, Transfergesellschaft, Loyalität, Produktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung einer professionellen Trennungs-Kultur in Unternehmen und deren direkte Auswirkungen auf die Motivation der verbleibenden Mitarbeiter nach einem Personalabbau.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der Trennungs-Kultur, die psychologischen Folgen für Verbleibende (Survivor-Syndrom), die Bedeutung der Kommunikation und die verschiedenen Hilfsmaßnahmen für Betroffene.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie Unternehmen Entlassungen so gestalten können, dass negative Einflüsse auf Motivation, Loyalität und Produktivität der Verbleibenden minimiert und eine innere Kündigung vermieden wird.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine fundierte Literaturanalyse und wertet relevante Unternehmensbefragungen aus, um die Auswirkungen unterschiedlicher Trennungspraktiken und Unterstützungsmaßnahmen zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Unterschiede zwischen professioneller und unprofessioneller Trennungs-Kultur, die verschiedenen psychologischen Modelle der Verbleibenden sowie die detaillierte Charakterisierung von Unterstützungsmaßnahmen wie Outplacement und Transfergesellschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Bachelorarbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Trennungs-Kultur, Survivor-Syndrom, Mitarbeitermotivation, Outplacement, Abfindungen und innere Kündigung geprägt.

Warum ist eine gute Vorbereitung auf Trennungsgespräche so wichtig?

Eine mangelnde Vorbereitung führt laut Arbeit zu Fehlern, die nicht nur das Image des Unternehmens schädigen, sondern auch die psychische Belastung der Betroffenen erhöhen und die Glaubwürdigkeit der Führungskraft massiv untergraben.

Welche Rolle spielt die Outplacementberatung im Prozess?

Outplacement dient als entwicklungsorientierte Maßnahme zur beruflichen Neuorientierung, hilft Arbeitsgerichtskosten zu reduzieren und mindert die Unruhe unter den verbleibenden Mitarbeitern durch das Signal aktiver Verantwortung.

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Details

Title
Kündigungs- und Trennungs-Kulturen. Auswirkungen auf die Motivation der Verbleibenden im Zuge der Globalisierung
Subtitle
Die Organisationsentwicklung in Unternehmen
College
University of Applied Sciences Ravensburg-Weingarten  (Fakultät Technologie und Management)
Grade
1,5
Author
Hatem Louati (Author)
Publication Year
2010
Pages
56
Catalog Number
V377263
ISBN (eBook)
9783668560611
ISBN (Book)
9783668560628
Language
German
Tags
Trennung Kündigung Krise Motivation Verbleibenden Unternehmen Unternehmenskultur Personal Personlaführung Führung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hatem Louati (Author), 2010, Kündigungs- und Trennungs-Kulturen. Auswirkungen auf die Motivation der Verbleibenden im Zuge der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377263
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