"Mein herr wolle ein solches exempel an mir statuiren". Der Fall des Johannes Junius

Ein grausames Exempel des Bamberger Fürstbischofs oder ein Fall besonderer Quellenlage?


Hausarbeit, 2017

43 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlage und Nährboden der Hexenprozesse
2.1. Geltendes Recht und deren Anwendung im Hochstift Bamberg
2.2. Geistiger Nährboden – Predigt und Politik des Weihbischofs Förner
2.3. Quellenlage der Bamberger Hexenprozesse

3. Eine Sündenbocktheorie in Bamberg – die ersten beiden Verfolgungswellen
3.1. Erste Verfolgungswelle (1612-1613) – Ein kleiner Nachbarschaftsstreit?!
3.2. Zweite Verfolgungswelle (1616-1619) – Agrarkrisen und ihre Auswirkungen

4. Historische Kontexte des Falls Johannes Junius – Die dritte Verfolgungswelle (1626-1630)
4.1. Versuch macht klug – strategische Neuausrichtung der Prozessbefürworter
4.2. Wie vernichtet man eine Familie? – Das Beispiel der Familie Haan
4.3. Langsam kehrt Routine ein – Die Auslöschung des Stadtrates

5. Bewertung des Falls Junius im historischen Kontext

6. Fazit

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Die Hexenverfolgungen in den Hochstiften Bamberg und Würzburg in den Jahren 1616-1618 und 1626-1630 waren die größten Hexenverfolgungen in der europäischen Geschichte.[1] Hinsichtlich der Prozessopferzahlen bestehen in der Forschung zumeist nur leichte Abweichungen, jedoch lassen sich die ermittelten Zahlen der Prozessopfer auf etwa 900 bis 1.000[2] zusammenfassen.[3] Auch ein Rekurs auf die Akten des H-Sonderkommandos, das in einem eigenen Teilkapitel aufgegriffen wird, bestätigt diese Annahme. Hier ermittelte Hans Sebald für den Zeitraum zwischen 1595 und 1660 1.010 betroffene Personen.[4]

In der dritten und stärksten Welle von 1626 bis 1630 machte sich Bamberg zusätzlich dadurch so prominent, dass hier fast der gesamte Stadtrat systematisch ausgelöscht und die Stadt durch Hinrichtung großer Teile der wohlhabenden Stadtbevölkerung wirtschaftlich so gut wie ruiniert wurde.[5]

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse ist der Fall des Bürgermeisters Johannes Junius, der im Jahre 1628 denunziert, verhört und als Drudner[6] hingerichtet wurde[7], historische einzuordnen. Der Fall ist deshalb so bekannt, da er medial häufig aufbereitet und somit verbreitet wurde.

Die vorliegende Arbeit soll der Frage nachgehen, ob es sich bei dem Prozess des Johannes Junius um einen außergewöhnlichen oder vielmehr um einen ausgewählten Fall handelt, der aufgrund seiner günstigen Quellenlage eine Grundlage für Literatur, Forschung und Verfilmung schafft.

Es soll also ausgehend von der Selbstaussage des Junius „Mein herr wolle ein solches exempel an mir statuiren“[8] geprüft werden, ob sich dieser Fall durch die implizit anklingende exorbitant harte Prozesspraxis auszeichnet.

Eine weitere Frage kann aus der Bewertung des Briefes von Bürgermeister Junius an seine Tochter durch die Autorin Britta Gehm abgeleitet werden, die das Dokument 2013 als „einzigartig“[9] eingestuft hat. Somit ist zu prüfen, ob hier eine besondere Quellenlage vorliegt und wodurch sich diese auszeichnet.

Dazu werden in einem ersten Teil die Voraussetzungen für die Ausbreitung einer solchen Massenverfolgung dargelegt. Im Folgenden sollen die einzelnen Phasen beleuchtet und charakterisiert werden. Diese Darlegung scheint erforderlich, um den Prozess des Johannes Junius sowohl in den zeitlichen und gedanklichen Kontext einordnen und bewerten zu können, als auch für die Bewertung unumgängliche Vergleiche ziehen zu können.

Abschließend sollen die Ergebnisse zu der hier entfalteten Fragestellung bilanziert werden.

2. Grundlage und Nährboden der Hexenprozesse

2.1. Geltendes Recht und deren Anwendung im Hochstift Bamberg

Bambergische Halsgerichtsordnung, Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. und Malleus maleficarum Für die Hexenprozesse im Hochstift Bamberg war maßgeblich die Bambergische Halsgerichtsordnung (Constitutio Criminalis Bambergensis [10] ) in ihrer Fassung von 1580 relevant. Diese Fassung stellte bereits eine Reform der Urfassung von 1507 dar, die damals eine herausragende Rolle in der Entwicklung der Strafrechtsgesetzgebung spielte. Eben diese Stellung trug auch dazu bei, dass sie zur Vorlage der Peinlichen Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. (Constitutio Criminalis Carolina[11] ) von 1532 wurde, auf die später noch eingegangen werden soll.[12]

Für die Betrachtung der Bamberger Hexenprozesse ist es jedoch wichtig, die gegenseitige Beeinflussung von CCC und CCB präsent zu haben. Im Zuge der Reform von 1580 wurden einige zuvor abweichende Regelungen in der CCB denen der CCC angeglichen. Vor allem die Normen zum Tatbestand der Hexerei sind in beiden Werken fortan identisch.[13] Diese Erkenntnis ist bei Prüfung der jeweiligen Gesetzesnorm von hoher Bedeutung, da somit beiderseitige Rückschlüsse ermöglicht werden.

Die zentrale Grundlage der Anklage bildete der Artikel 131 der CCB:

„Item So yemant den lewten durch Zauberey schaden oder nachteyl zufüget, sol man straffen vom leben zum tode / vnd man sol sölche straff gleych der ketzerey mit dem fewer thun. [...]“[14]

Demnach war grundsätzlich nur der tatsächliche Schadenszauber mit dem Tod durch Verbrennung zu bestrafen. Die verheerender Weise nach Art. 126 CCB ausdrücklich zugelassene Analogie zu Lasten des Angeklagten, ermöglichte im Rahmen der relevanten Dämonologie des 16. und 17. Jahrhunderts die Ausweitung des Schadenszaubers auf die Elemente des Teufelspaktes, der Teufelsbuhlschaft sowie der Teilnahme am Hexensabbat.[15] In Voraussetzung der Lehre des Thomas von Aquin, der bereits im 13. Jahrhundert konstatierte, dass Hexentaten mit Hilfe des Teufels tatsächlich ausgeführt werden können[16], wurde der Pakt mit dem Teufel schnell zur Voraussetzung für die Wirksamkeit des Schadenszaubers und bildete somit deren Prolog. Folglich war auch schon der Teufelspakt allein mit dem Tode zu bestrafen.[17]

Eine weitere Reduzierung der Anforderungen für die Legitimierung der Verhaftung und Folter erfuhr das oben skizzierte ordentliche Prozessverfahren (processus ordinarius) in diesen Angelegenheiten durch den Malleus maleficarum[18] des Dominikaners Heinrich Kramer (bzw. Institoris).[19] Durch seine ausführlichen Verfahrensanleitungen erhielt dieser quasi Handbuchcharakter.

Für den folgenden Kontext ist die Betonung der Sozialschädlichkeit des Hexereiverbrechens, der Einschätzung dieses als crimen mixtum sowie die Anerkennung von Denunziationen und Gerüchten als Beweismittel besonders relevant. Zweites machte folglich die Beteiligung der weltlichen und geistlichen Richter erforderlich.[20] Man kann festhalten, dass durch diesen Einfluss fast alle Sicherungsmechanismen des gemeinen Rechts, wie zum Beispiel die strengen Vorgaben zur Formalität bei der Indizienprüfung der CCB und CCC, faktisch außer Kraft gesetzt wurden. Letztlich trug auch die gängige Rechtspraxis, in der Hexerei ein Ausnahmeverbrechen (crimen exceptum) zu erkennen dazu bei, die schützenden Normen zugunsten einer zügigen Prozessführung weitgehend außer Acht zu lassen.[21]

Signifikant für die Betrachtung der Bamberger Fälle ist außerdem noch das Hexereimandat des Fürstbischofs Gottfried von Aschhausen aus dem Jahre 1610. In diesem Kontext ist besonders die Aufforderung an die Bamberger Beamten hervorzuheben, die der Hexerei verdächtigen Personen zu denunzieren.[22] In welcher Form diese Aufforderung befolgt und wie der Nährboden für diese Form geschaffen wurde, bleibt noch im Folgenden zu betrachten.

Erwirkung eines Geständnisses

Die Folter bzw. Tortur lief zumeist nach einem bestimmten Schema ab:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: gewöhnlicher Ablauf der Tortur[23]

In Bamberg ging man nach ähnlichem Schema vor, jedoch wurde hier der Zug vor dem Bock durchgeführt, wie Britta Gehm ausführt. Ferner betont sie in diesem Zusammenhang auch die Kreativität mit der man in der Bamberger Prozessführung weitere vier Foltermethoden erfand: Das „gefählte Stüblein“, das „heiße Kalkbad“[24], der „Bamberger Betstuhl“ und die „Bamberger Durstfolter“, die nirgendwo anders belegt sind.[25]

Entgegen der CCB erlaubte der Mm auch die Stellung von Suggestiv- und Fangfragen und blieb so seinem Anliegen eines zügigen Verfahrens treu. Auch die Beschränkung der CCC sowie CCB, wonach die Folter lediglich drei Mal angewendet werden durfte, umging man mit der geschickten Umschreibung einer fortgesetzten und nicht neu begonnenen Folter.[26]

Mit der Auffassung des 16. Jahrhunderts, „ daß nur ein ungebrochener Mensch die Kraft haben kann, wissentlich die Unwahrheit zu sagen und daß ein völlig zermürbter Mensch nicht mehr in der Lage ist, verstockt zu leugnen.“[27] begegnet man zusätzlich den Zweifeln an der Glaubhaftigkeit der unter Folter erwirkten Geständnisse. Diese Zweifel werden nicht erst bei Friedrich von Spee in seiner Cautio Criminalis von 1631 laut[28], sondern finden sich implizit schon in der CCC, in dem sie zu bedenken gibt, dass der Gefolterte durch die Tortur falsche Angaben machen könnte. Diesen Zweifeln könnte man durch Überprüfung der Angaben begegnen.[29]

Da die Rechtspraxis der Frühen Neuzeit jedoch bereits in dem erfolterten Geständnis der / des Inquisitin/-en die regina probationum (= die Königin der Beweise) sah, konnte die materielle Wahrheitsfindung somit als abgeschlossen bewertet werden.[30]

Im inquisitorisch geführten Verhör ging es freilich ohnehin nicht darum, herauszufinden was wahr oder nicht wahr sei. Vielmehr gilt der Sachverhalt zu Beginn bereits als wahr und ist nur noch durch ein Geständnis zu bestätigen.[31] Christel Beyer ergänzt noch, dass hierzu der Zwang legitim sei.[32]

Der hiermit kurz dargelegte Umriss des geltenden Rechts und deren konkrete (mögliche) Umsetzung und Grenzen ermöglichen einen klareren Blick bei der Bewertung einzelner Fallbeispiele und sollten somit während dieser präsent gehalten werden.

2.2. Geistiger Nährboden – Predigt und Politik des Weihbischofs Förner

Die Person Friedrich Förner

Die Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg können gar nicht anders, als mit und um die Person des Weihbischofs Friedrich Förner gelesen und bewertet werden. Um sich der historischen Person des so viel erwähnten Friedrich Förner zu nähern, sollen im Folgenden zunächst seine biographischen Daten umrissen und anschließend das Wechselspiel mit anderen Machthabern beleuchtet werden, um letztlich seine Tätigkeit auch in den zuletzt angeführten Predigten besser verstehen zu können.

Friedrich Förner wurde vermutlich um 1568 in Weismain als Sohn eines Konvertiten geboren. Er besuchte ab 1588 die Universität Würzburg zum Studium der Philosophie, Jurisprudenz und der Theologie. Es folgte das Bamberger Seminar an das sich der Empfang der Niederen Weihen, der des Subdiakons und des Diakons anschlossen (18. September 1592, 16. April 1593, 8. Juni 1593).[33]

Als Günstling Neithard von Thüringens setzte er seine theologischen Studien 1593 am Collegium Germanicum in Rom fort. Hier tat er sich besonders in der Predigt hervor und wurde schnell mit der Aufgabe des ständigen Predigers für die päpstliche Schweizer Garde betraut. Die Priesterweihe empfing er 1596 und den Doktorhut 1598 auf seiner Rückreise aus Rom in Perugia.[34]

Vor seiner Rückreise machte er jedoch noch eine Begegnung, die noch interessant und explosiv werden sollte: Er traf mit dem späteren Bamberger Weihbischof Joahnn Schöner zusammen. Dieser war ebenfalls Schüler des Germanicums.[35]

Verschiedene Einstellungen in Sachen Gegenreformation

Nach seiner Rückkehr nach Bamberg gewann er schnell das Vertrauen des Fürstbischofs Neithard (reg. 1591-1598)[36] und erhielt somit zeitnah gegenreformatorische Aufgaben aus der Hand des Bischofs. Mit dem Tod Neithards begann ein Auf und Ab der unterschiedlichen Reformauffassungen. Mit Johann Philipp von Gebsattel (reg. 1599-1609)[37] bestieg nun der direkte Gegenspieler Neithards die Bamberger Kathedra. Dies musste in kurzer Folge zu einem Machtbeschnitt des rigorosen Vertreters der gegenreformatorischen Bewegung kommen, wenn man sich die konfessionell unentschiedene Einstellung Gebsattels ins Bewusstsein ruft.[38] Auch die Ernennung zum Domprediger im Dezember 1603[39] konnte über die zunehmende Entfremdung beider Personen nicht glaubhaft hinwegtäuschen.

Rückendeckung erhielt Förner jedoch aufgrund seiner Beziehungen zu den Gegnern des Fürstbischofes[40], Herzog Maximilian von Bayern sowie dem Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken Julius Echter von Mespelbrunn. Ersterer erwirkte sogar beim Kaiser Rudolf II. Förners Ernennung zum kaiserlichen Rat.[41]

Diese war im Bezug auf die nun 1607 offen zutage tretende Erzfeindschaft zwischen Friedrich Förner und Johann Schöner auch dringend notwendig. Nach dem Tod des Weihbischofs Ertlin im März, sollte Schöner nun dessen Nachfolger werden. Dies war sicher nicht unklug entschieden, da dieser über wertvolle römische Verbindungen verfügte und im Gegensatz zu Förner die konfessionell unentschiedene Haltung teilte. Gegen diese Nomination machte Förner heftig Politik. Durch Förners Kampfschrift Apologia, in der er Schöner deutlich angriff, die Stimmen der Jesuiten, die zur Ablehnung Schöners und Ernennung Förners rieten, sowie die gleichlautende Meinung des Rektors des Germanicums in Rom, mit dem Förner in Briefkontakt stand, brachten nicht nur Schöner sondern auch Gebsattel in Rom weiter in Misskredit. Fortan hatte Förner also zwei deutliche Kontrahenten. Er klagte bei Herzog Maximilian über zunehmende Drangsalierungen. Dieser riet ihm letztlich, nach München zu fliehen. Diesem Rat konnte Förner aufgrund seiner Überzeugung der Notwendigkeit seiner Predigertätigkeit gerade in dieser Zeit nicht folgen. Dieser lange Atem zeigt noch einmal anschaulich die Stärke der Ideologie, die ihn antrieb.[42]

Trotz einiger Vorbehalte an der römischen Kurie ernannte Papst Paul V. Schöner am 28. Juli 1608 zum Titularbischof von Natura und Weihbischof für Bamberg. Die Bischofsweihe empfing er am 11. Januar 1609 aus der Hand des Würzburger Weihbischofs Eucharius Sang. Somit konnte er nun für den ohne diese Weihe ausgestatteten Fürstbischof die notwendigen Pontifikalhandlungen vornehmen.[43]

Der entfesselte Domprediger

Mit dem Tod Gebsattels begann jedoch das Kartenhaus Schöners bereits einige Monate nach seiner Weihe im Juni 1609 zusammenzubrechen.

Der neue Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen ließ sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger, 1610 die Bischofsweihe spenden und war somit in Bezug auf die Pontifikalhandlungen nicht mehr auf die Mitarbeit Schöners angewiesen und setzte ihn folglich sofort als Generalvikar ab.[44] Neuer Amtsinhaber wurde Friedrich Förner. Auch das Amt des Regens am Bamberger Klerikerseminar musste er an einen Freund Förners abtreten.[45]

Dass Aschhausen ebenfalls ein bekennender Vertreter der katholischen Reform war, machten die sich ankündigenden Diskrepanzen nur noch deutlicher. Als Schöner es nun auch noch wagte, die bischöflichen Reformmandate für die Pfarrei St. Martin zu ignorieren, war der Bruch unvermeidlich geworden.[46] Das Blatt hatte sich gewendet. Gehörte er noch nach seiner Bischofsweihe der Partei an, die die Korrespondenz von Friedrich Förner überwachte, so geschah nun selbiges mit seiner eigenen. Sein Hilfegesuch richtete sich nicht an die Machthaber Bayerns, sondern er versuchte diese direkt in Rom zu erhalten und reiste zu diesem Zweck dorthin.[47]

Zwischenzeitlich nominierte Johann Gottfried von Aschhausen am 20. Dezember 1611 seinen neuen Generalvikar Förner als Weihbischof und weihte ihn am 7. Oktober 1612 zum Bischof. Die Nomination bestätigte Papst Paul V. am 3. November 1612.[48]

Mit dem Vorwurf, dass er nichts für die katholische Reform getan habe und weiteren Bemühungen, gelang es Aschhausen, Schöner aus der Diözese zu verdrängen. Gegen eine Pension ließ sich dieser in seiner mittlerweile finanziellen Not 1612 zu einem Amtsverzicht überzeugen.[49]

Nun stand der weiteren Machtentfaltung Förners nichts mehr im Wege. Diese hat ohnehin seit der Wahl Aschausens zum Fürstbischof sukzessive zugenommen. So ist der Beitritt Bambergs zur Katholischen Liga im Februar 2010 auf sein Bestreben zurückzuführen. Auch an dem „ Mandat der Zauberer, Wahrsager, und derer, welche sich des verbottnen Segens gebrauchen“[50] wird er nicht unbeteiligt gewesen sein.[51]

Seinem Hauptanliegen, der inneren Erneuerung Bambergs nach den Ordnungen des Tridentinums, folgend führte er im Juni und Juli 1610 Pfarrvisitationen durch, um zunächst den derzeitigen Stand der Pfarreien feststellen zu können. Der Zustand war seinen Berichten zufolge erschütternd und bedürfe seiner Person zur Behebung. Auch dies kann als Exempel für seine Einstellung angeführt werden. Er brannte für seine Ideen, die seinem Hauptanliegen dienlich waren und sah primär sich selbst in der Lage, alles Notwendige zu dessen Erreichung in die Wege zu leiten.[52] Auch dieses Verständnis wird dem Leser bei der Bewertung der Person Friedrich Förners in Bezug auf die Bamberger Hexenprozesse – vor allem in der dritten Verfolgungswelle – dienlich sein.

Dass dieser enorme Enthusiasmus nicht immer von Erfolg gekrönt war, zeigt jedoch auch das Beispiel seines Auftrags der Rekatholisierung der lutherischen Gemeinde Altenkunstadt. Hier ließ er die gesamte lutherische Bevölkerung gefangen nehmen und einsperren. Er wollte über diesen Druck Beichte und Kommunion der Protestanten erwirken. Der Bischof Neithard von Thüringen machte seinem Unterfangen jedoch nach vier Tagen ein Ende.[53]

Man kann also für den Charakter des Friedrich Förner festhalten, dass er von einer enormen Kompromisslosigkeit in Sachen Glaubensfragen getrieben war. Er schreckte nicht davor zurück, andere leiden zu lassen oder auch selbst zu leiden.

Eines seiner Hauptanliegen war die sogenannte Gegenreformation und die Durchsetzung der Vorgaben des Tridentinums.[54] Unter dem Gesichtspunkt der Wahrung des rechten Glaubens ist sicher auch seine Einstellung zum Umgang mit vermeintlichen Hexen zu verstehen. Er war sehr von der Existenz und der Gefahr einer Hexensekte überzeugt und legte alles daran, dieses Übel auszumerzen.[55]

Allein ein Blick auf die drei Hauptwellen der Bamberger Hexenprozesse 1612-1613, 1616-1619 sowie 1626-1630, im Kontext seiner Wirkungszeit als Bamberger Weihbischof von 1612 bis 1630 lässt deutliche Vermutungen auf das Verhältnis ihrer zu seiner Person zu, die sich bei weiterer Lektüre als nicht falsch erweisen werden.[56]

Eines der ersten Zeugnisse über den Hang zum Hexenglauben legte er mit seinem Brief über einen durchgeführten Exorzismus an Rom selbst dar, auf den im Kapitel 3.1 noch einmal genauer eingegangen wird. Jedoch sei in dem Kontext dieses Kapitels noch einmal betont, dass auch hier die Intention Förners sehr deutlich wird: Er hebt hervor, dass nur Lutheraner und Calvinisten von einer prophezeiten Tötungswelle betroffen sein werden.[57]

„Was der Mensch sät, wird er ernten.“ (Gal 6,7)

Da für eine derartige Dimension systematischer Verfolgungen der Rückhalt der breiten Bevölkerung unumgänglich war, sei abschließend noch kurz betrachtet, wie man gedachte, sich diesen Rückhalt zu sichern. Schon Heinrich Kramer widmet diesem Thema ein ganzes Kapitel seines bekannten Hexenhammers und überschreibt es mit „[...] Warum der Stoff verdient, gepredigt zu werden.“[58] Und genau dies tat Förner wöchentlich für alle Zuhörer verständlich auf Deutsch.[59]

Friedrich Förner war, wie Dieter J. Weiss nüchtern und nahezu verharmlosend feststellt, ein fruchtbarer Schriftsteller, welcher in seinen Schriften ganz der katholischen Reform verpflichtet war.[60] Durch einen genauen Blick in die Predigten gegen das Laster der Hexerei, die er in den Jahren vor 1625 hielt und von denen er 35 im Jahre 1626 in Druck gab[61], drängt sich dem Leser jedoch ein deutlich differenzierter Eindruck auf. So schreibt er beispielsweise in der neunten Predigt:

„Auch ich [...] kenne einen gewissen Jungen, welcher, als er die Geschichte des Doktor Faust gelesen hatte, [...] von heftigem Verlangen erfaßt wurde, auf ähnliche Weise verschiedene Länder zu durchwandern. Es kam also der Teufel in sichtbarer Gestalt und bot ihm diese Kunstfertigkeit an, wenn er sich ihm durch einen mit seinem Blut unterzeichneten Schuldbrief übereigne. [...] Jener Schuldbrief aber, mit Blut unterschrieben, konnte, als der Junge bereute, nur mit großer Anstrengung, vielem Fasten, durch Exorzismen und Gebete und die von der Kirche vorgeschriebenen weiteren Mittel zurückgewonnen werden.“[62]

In ähnlicher Weise schildert er auch in der 23. Predigt eine Übereignung von vier Jungen. Hier betont er jedoch, dass er die zurückgegebenen Schuldscheine selbst in der Hand gehalten und gelesen habe und dass diese immer noch existieren.[63] Dass hier deutlich mehr anklingt als eine bloße Sorge um den rechten Glauben, dürfte offenkundig sein.

[...]


[1] Vgl. Wolfgang Behringer, Mit dem Feuer vom Leben zum Tod. Hexengesetzgebung in Bayern, München 1988, 125.; Sabine Sauer, Vorwort. In: Inselrundschau 17 (2012), 3.

[2] Britta Gehm macht insgesamt 884 namentlich bekannte Prozessopfer aus und geht von knapp 1.000 Prozessopfern insgesamt aus. (Vgl. Britta Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, Hildesheim 2013, 268.) Wolfgang Behringer pauschalisiert seine Angaben für die Jahre 1616-1618 auf knapp 300 und für 1626-1630 auf nicht weniger als 600 Hinrichtungen. (Vgl. Wolfgang Behringer, Hexenverfolgung in Bayern. Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der Frühen Neuzeit, München 1987, 237f.) Da sich die Zahlen von Gehm und Behringer knapp entsprechen und Lamberg alleine in der dritten Welle deutlich von 900 Untersuchungen spricht (Vgl. Maximilian J. von Lamberg, Criminal-Verfahren vorzüglich bei Hexenprozessen im ehemaligen Bißthum Bamberg während der Jahre 1624 bis 1630 : aus actenmässigen Urkunden gezogen, Nürnberg 1835, 5.) liegt die Vermutung nahe, dass Gehm den Begriff des „Prozessopfers“ als hingerichtete Personen definiert. Die Zahl der unter Hexereiverdacht stehenden Menschen dürfte somit deutlich höher zu beziffern sein.

[3] Vielfach wird diesen Zahlen noch mehr Nachdruck durch das Verhältnis zur Bamberger Stadtbevölkerung verliehen (ergibt dann ca. 10%), welchen ich hier aufgrund der Differenz zwischen Hochstift Bamberg und Stadt Bamberg und bedingt durch die nicht konsequente Verfolgung von Bamberger Stadtbürgern vermeiden möchte.

[4] Vgl. Hans Sebald, Himmlers Sammlung von Hexenprozessen der frühen Neuzeit. Der Fall des Fürstbistums Bamberg. In: Sönke Lorenz u.a. (Hg.), Himmlers Hexenkartothek. Das Interesse des Nationalsozialismus an der Hexenverfolgung, Bielefeld 2000, 177-190, 183. (Anmerkung: Sebald verwendet irrtümlicherweise für die Zusammenfassung der Standorte den Begriff der Diözese. Hierbei handelt es sich jedoch um das Hochstift Bamberg. Zeil z.B. lag in der Diözese Würzburg und war bambergisches Exklave) Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 120.)

[5] Vgl. Ralph Kloos/ Thomas Göltl, Die Hexenbrenner von Franken. Die Geschichte eines vertuschten Massenmordes, Erfurt 2012, 68.

[6] Hexer (SK)

[7] Vgl. Kloos/ Göltl, Die Hexenbrenner von Franken, 73.

[8] StabiblBA Msc.148/300, Kassiber des Johannes Junius an seine Tochter, zit. nach: https://www.historicum.net/fileadmin/sxw/Themen/Hexenforschung/Themen_Texte/Unterricht/Bamberg_Kassiber_Transkription.pdf; 12.07.2017, 1v, Z. 70f.

[9] Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 178.

[10] Im Folgenden abgekürzt durch CCB.

[11] Im Folgenden abgekürzt durch CCC.

[12] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 26f.

[13] Vgl. ebd. 27.

[14] Artikel 131 CCB, zit. nach Josef Kohler/ Willy Scheel (Hg.), Die Carolina und ihre Vorgaengerinnen. Bd. 2: Die Bambergische Halsgerichtsordnung : unter Heranziehung der revidierten Fassung von 1580 und der Brandenburgischen Halsgerichtsordnung zusammen mit dem sogenannten Correctorium, einer romanistischen Glosse und einer Probe der niederdeutschen Übersetzung, Aalen 1968, 53.

[15] Vgl. Britta Gehm, Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg. In: Luitgar Göller/ Diözesanmuseum Bamberg (Hg.), 1000 Jahre Bistum Bamberg 1007 - 2007 : unterm Sternenmantel, Hildesheim 2013, 229-235, 229.

[16] Vgl. Wolfgang Behringer, Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung, München 2000, 25.

[17] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 29.

[18] Im Folgenden abgekürzt durch Mm.

[19] Vgl. Ebd., 33f.

[20] Vgl. Harald Parigger, Ich sterbe als ein rechter Märtyrer. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 41 (1990), 23f.

[21] Vgl. Peter Oestmann, Hexenprozesse am Reichskammergericht, Köln u.a. 1997, 38f.

[22] Vgl. Parigger, Ich sterbe als ein rechter Märtyrer, 25f.

[23] Vgl. Andrea Stickler, Andrea, Eine Stadt im Hexenfieber. Aus dem Tagebuch des Zeiler Bürgermeisters Johann Langhans (1611 - 1628), Pfaffenweiler 1994, 46f.; Vgl. Andrea Renczes, Wie löscht man eine Familie aus? Eine Analyse Bamberger Hexenprozesse, Pfaffenweiler 1990, 34f.

[24] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 32f.

[25] Vgl. Kloos/ Göltl, Die Hexenbrenner von Franken, 58f.

[26] Vgl. Ebd., 34.

[27] Monika Spicker-Beck, Räuber, Mordbrenner, umschweifendes Gesind. Zur Kriminalität im 16. Jahrhundert, Freiburg i.Br. 1995, 260.

[28] Vgl. Wolfgang Behringer, Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 2006, 384.

[29] Vgl. Spicker-Beck, Räuber, Mordbrenner, umschweifendes Gesind, 263f.

[30] Vgl. Peter Oestmann, Hexenprozesse am Reichskammergericht (Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich 31), Köln u.a. 1997, 39.

[31] Vgl. Richard van Dülmen, Theater des Schreckens: Gerichtspraxis und Strafrituale in der frühen Neuzeit (Beck´sche Reihe 349), München 1995, 25.

[32] Vgl. Christel Beyer, Hexen-Leut, so zu Würzburg gerichtet: d. Umgang mit Sprache u. Wirklichkeit in Inquisitionsprozessen wegen Hexerei (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur 948), Frankfurt a.M. u.a.1986, zugleich a.a.O. Univ. Diss. 1981, 100f.

[33] Vgl. Dieter J. Weiß, Die Bamberger Weihbischöfe des Konfessionellen Zeitalters. In: Andreas Hölscher/ Norbert Jung (Hg.), Die Weihbischöfe in Bamberg. Festgabe zur Verabschiedung von Weihbischof Werner Radspieler, Augsburg 2013, 93-162, 84.; Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 51.

[34] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 51.

[35] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 51f.; Weiß, Die Bamberger Weihbischöfe des Konfessionellen Zeitalters, 82.

[36] Vgl. Erzbistum Bamberg, Bischöfe 1501 – 1653. In: http://erzbistum.erzbistum-bamberg.de/bistum-allgemein/bischoefe/lebens--und-regierungszeiten/1501-1653; 05.07.2017.

[37] Vgl. Erzbistum Bamberg, Bischöfe 1501 – 1653. In: http://erzbistum.erzbistum-bamberg.de/bistum-allgemein/bischoefe/lebens--und-regierungszeiten/1501-1653; 05.07.2017.

[38] Gebsattel war schon vor seiner Ernennung zum Fürstbischof Anführer der sogenannten „Pragmatiker“ der Gegenreformation (Vgl. Karin Dengler-Schreiber, Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg. Vortrag für den Historischen Verein Bamberg am 26.11.2004. In: http://www.bvm-bamberg.de/pdf/kds.pdf; 12.07.2017, 9.)

[39] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 52.

[40] Auch „Eiferer“ genannt. (Vgl. Dengler-Schreiber, Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg, 9.)

[41] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 52.

[42] Vgl. ebd., 52f.

[43] Vgl. ebd., 52f.

[44] Vgl. Weiß, Die Bamberger Weihbischöfe des Konfessionellen Zeitalters, 82f.

[45] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 54.

[46] Vgl. Weiß, Die Bamberger Weihbischöfe des Konfessionellen Zeitalters, 82f.

[47] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 53f.

[48] Vgl. Weiß, Die Bamberger Weihbischöfe des Konfessionellen Zeitalters, 84.

[49] Vgl. ebd., 83.

[50] Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 55.

[51] Vgl. ebd., 55.

[52] Vgl. ebd., 55.

[53] Vgl. ebd., 55f.

[54] Vgl. Wolfgang Behringer, Mit dem Feuer vom Leben zum Tod, 125; Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 54.

[55] Vgl. Gehm, Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg, 230.

[56] Vgl. Ebd., 230.

[57] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 56.

[58] Jakob Sprenger, Heinrich Institoris, Malleus maleficarum. Aus dem Lateinischen übersetzt in: Richard Schmidt, Der Hexenhammer, Leipzig 41998, I 131. Mit „Stoff“ sind die hier die Hexenwerke gemeint.

[59] Vgl. Kloos/ Göltl, Die Hexenbrenner von Franken, 36.

[60] Vgl. Dieter J. Weiß, Die Bamberger Weihbischöfe des Konfessionellen Zeitalters, 86. Ebenfalls dort: „Allerdings war er nicht frei vom zeitgenössischen Hexenwahn.“. Hier wird die Bischofsvita Förners nahezu hagiographisch.

[61] Vgl. Gehm, Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung, 115.

[62] Friedrich Förner, Gottes vollständige Waffenrüstung gegen jeglichen Teufelsdienst des Aberglaubens, der Wahrsagerei, der Zauberei und wider sämtliche Anschläge der Magier, Giftmischer und Hexen und Satans höchstpersönlich, und gegen all sein Blendwerk und seine Anfeindungen. Ingolstadt 1626. Aus dem Lateinischen übersetzt in: Burghard Schmanck, Dämonenglaube und Zauberei im Jahre 1625. Die Hexenpredigten des Bamberger Bischofs Friedrich Förner, Nordhausen 2015, 248.

[63] Vgl. Friedrich Förner, Gottes vollständige Waffenrüstung [...], 460.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
"Mein herr wolle ein solches exempel an mir statuiren". Der Fall des Johannes Junius
Untertitel
Ein grausames Exempel des Bamberger Fürstbischofs oder ein Fall besonderer Quellenlage?
Hochschule
Universität Paderborn  (Institut für Katholische Theologie)
Veranstaltung
Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
43
Katalognummer
V377334
ISBN (eBook)
9783668543393
ISBN (Buch)
9783668543409
Dateigröße
1026 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hexenverfolgung, Bamberg, Johannes Junius, Friedrich Förner, kassiber, Kanzler Haan, Katharina Haan, Gnadenzettel
Arbeit zitieren
Sebastian Kemmerling (Autor), 2017, "Mein herr wolle ein solches exempel an mir statuiren". Der Fall des Johannes Junius, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377334

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