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Das Bundesgesetz für Datenschutz und die digitale Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung

Título: Das Bundesgesetz für Datenschutz und die digitale Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung

Trabajo de Seminario , 2017 , 19 Páginas , Calificación: 4.5

Autor:in: Franziska Bettina Peier (Autor)

Derecho - Protección de datos
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In der Disposition wurde die Forschungsfrage wie folgt definiert: „Schützt das Schweizerische Datenschutzgesetz die Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung?“. Es handelt sich um eine Recherchearbeit, welche am Ende der Arbeit die Frage zu beantworten versucht. Die Teilziele der Seminararbeit erläutern die einzelnen Begriffe wie Privatsphäre oder Datenschutz. Anschließend werden die Definitionen auf die IT beschränkt und allfällige Lücken dargestellt.

Die Arbeit beinhaltet, wie in Kapitel 1.2 Ziel der Seminararbeit beschrieben, die Erläuterung der Begriffe Privatsphäre sowie Datenschutz. Bei der Privatsphäre wird die Verfasserin dieses Dokuments zuerst einen kurzen Einblick in die Geschichte des Begriffs geben und anschließend wird der Begriff in der heutigen Welt des Internets beleuchtet. Am Ende wird eine Definition des Begriffs «Privatsphäre» für diese Arbeit beschrieben.

Abgrenzung: In dieser Arbeit geht es nicht direkt um die Gesetzesartikel und wie diese die Privatsphäre der Schweizer Bürger und Bürgerinnen abdeckt. Es geht darum, dass wir definieren, was Privatsphäre in der heutigen Zeit bedeutet und welche Bereiche durch das Datenschutzgesetz abgedeckt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Seminararbeit

1.3 Aufbau und Abgrenzung der Arbeit

2 Begriffserklärung

2.1 Ein Blick zurück

2.2 Privatsphäre

2.3 Datenschutzgesetz

2.4 Privatsphäre 2.0

2.5 Privatsphäre als psychologisches Konstrukt

3 Allgemeine Grundsätze des Gesetzes

4 Datenschutzgesetz im weltweiten Web 2.0

5 Gegenüberstellung

6 Beispiele aus der Praxis

7 Anforderungen der Privatsphäre

8 Risiken Privatsphäre

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, inwieweit das Schweizerische Datenschutzgesetz die Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung im digitalen Zeitalter schützt, indem sie die Begrifflichkeiten definiert und auf die IT-Landschaft anwendet.

  • Definition und historische Einordnung der Privatsphäre
  • Analyse des Schweizerischen Datenschutzgesetzes
  • Herausforderungen der Privatsphäre durch Web 2.0 und soziale Medien
  • Psychologische Aspekte der Privatsphäre und Autonomie
  • Gegenüberstellung von psychologischer und rechtlicher Sichtweise
  • Praxisbeispiele für Datenpreisgabe im Alltag

Auszug aus dem Buch

2.5 Privatsphäre als psychologisches Konstrukt

Westin definiert Privatsphäre als «the claim of an individual to determine what information about himself or herself should be known to others» (Westin, 2003, S. 431; 1967, S. 7). Diese Definition enthält zwei Aspekte: Erstens geht es bei der Privatsphäre darum, eine Unterscheidung zwischen privaten und nicht-privaten Informationen zu treffen. Zweitens kann diese Grenze zwischen Privatem und Nicht-Privatem nicht normativ gezogen werden, sondern muss vom betroffenen Individuum persönlich definiert werden (Schenk, Digitale Privatsphäre, 2012, S. 39 f.).

Wie Rössler (2001) feststellt, «ist die Trennlinie zwischen dem, was als öffentlich, und dem was als privat zu gelten hat […] konstruiert und liegt nicht fest; die Grenzen selbst stehen in liberalen Gesellschaften zur Debatte». Der Wert der Privatsphäre liegt nicht alleine darin, sich um jeden Preis gegen andere abzuschotten. In erster Linie geht es darum, die Kontrolle zu behalten – selbst bestimmen zu können, wer wann wie welche Informationen über sich selbst besitzen und verwenden darf. Aus dieser Verteilung von Informationen entstehen Handlungsspielräume.

Aus Privatheit resultiert folglich persönliche Autonomie (Rössler, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, die Ziele der Seminararbeit sowie den Aufbau und die Abgrenzung der Arbeit.

2 Begriffserklärung: Hier werden die zentralen Begriffe Privatsphäre und Datenschutzgesetz definiert sowie historische und psychologische Aspekte beleuchtet.

3 Allgemeine Grundsätze des Gesetzes: Das Kapitel beschreibt den Aufbau des Schweizerischen Datenschutzgesetzes und definiert die wichtigsten Begriffe wie Personendaten und deren Bearbeitung.

4 Datenschutzgesetz im weltweiten Web 2.0: Es wird erörtert, wie das Web 2.0 durch fehlende staatliche Grenzen den Schutz der Privatsphäre und Persönlichkeit erschwert.

5 Gegenüberstellung: Eine Analyse, die den Begriff Privatsphäre aus psychologischer Sicht dem rechtlichen Schutz gegenüberstellt.

6 Beispiele aus der Praxis: Anhand verschiedener Firmen und Plattformen wird aufgezeigt, wie Benutzer im digitalen Alltag freiwillig persönliche Daten preisgeben.

7 Anforderungen der Privatsphäre: Das Kapitel betont die Notwendigkeit von Klarheit und Transparenz gegenüber dem Bürger hinsichtlich der Datennutzung und der damit verbundenen Risiken.

8 Risiken Privatsphäre: Hier wird das sogenannte "Privacy Paradox" thematisiert, bei dem Internetnutzer trotz Sorgen um ihre Privatsphäre sorglos sensible Daten preisgeben.

9 Fazit: Die Arbeit zieht das Resümee, dass das Datenschutzgesetz die Privatsphäre zwar schützen kann, dies aber von der Speicherung und Unterhaltung der Daten in der Schweiz abhängt.

Schlüsselwörter

Privatsphäre, Datenschutzgesetz, Web 2.0, Datensicherheit, Persönlichkeitsschutz, digitale Spuren, Privacy Paradox, soziale Medien, informationelle Selbstbestimmung, Schweizer Bevölkerung, Internet, Autonomie, Datensammlung, Rechtsvergleich, psychologisches Konstrukt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Schutz der Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung durch das Schweizerische Datenschutzgesetz unter Berücksichtigung der digitalen Entwicklungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Definition der Privatsphäre, die Funktionsweise des Schweizerischen Datenschutzgesetzes sowie die Auswirkungen der digitalen Welt und sozialer Netzwerke auf die persönliche Autonomie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel der Arbeit ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob das Schweizerische Datenschutzgesetz die Privatsphäre der Bevölkerung effektiv vor den Herausforderungen des digitalen Zeitalters schützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Recherchearbeit, die theoretische Grundlagen, gesetzliche Bestimmungen und existierende Literatur analysiert, um die Forschungsfrage zu beantworten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundbegriffen, die Analyse der gesetzlichen Grundlagen, die Problematik des Web 2.0, eine Gegenüberstellung von Psychologie und Recht sowie praktische Anwendungsbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Privatsphäre, Datenschutzgesetz, Web 2.0, informationelle Selbstbestimmung und Privacy Paradox.

Was besagt das "Privacy Paradox" laut der Autorin?

Es beschreibt den Widerspruch, dass sich Internetnutzer zwar Sorgen um ihre Privatsphäre machen, dennoch aber ohne Bedenken sensible Daten im Internet teilen.

Welche Bedingung muss laut Fazit erfüllt sein, damit der Schutz greift?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Schutz der Privatsphäre durch das Schweizerische Datenschutzgesetz vor allem dann gewährleistet ist, wenn die Daten innerhalb der Schweiz gespeichert und verwaltet werden.

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Detalles

Título
Das Bundesgesetz für Datenschutz und die digitale Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung
Universidad
Fernfachhochschule Schweiz
Calificación
4.5
Autor
Franziska Bettina Peier (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
19
No. de catálogo
V377338
ISBN (Ebook)
9783668547704
ISBN (Libro)
9783668547711
Idioma
Alemán
Etiqueta
bundesgesetz datenschutz privatsphäre schweizer bevölkerung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Bettina Peier (Autor), 2017, Das Bundesgesetz für Datenschutz und die digitale Privatsphäre der Schweizer Bevölkerung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377338
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