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Die Bilanzierung hybrider Finanzinstrumente nationalem Recht (UGB) und nach internationalem Recht (IFRS)

Titre: Die Bilanzierung hybrider Finanzinstrumente nationalem Recht (UGB) und nach internationalem Recht (IFRS)

Thèse de Bachelor , 2016 , 36 Pages , Note: 1 (Sehr gut)

Autor:in: Christian Pany (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Eigenschaften von Eigen- und Fremdkapital nach nationalem Recht (UGB) und nach internationalem Recht (IFRS) darzustellen, um eine klare Abgrenzung zu definieren. Mit dieser Ausarbeitung werden hybride Finanzinstrumente näher betrachtet und zugeordnet, sowie die bilanzielle Handhabung erörtert. Dies erfolgt hinsichtlich UGB und nach IFRS. Es wird in dieser Arbeit auf die drei wichtigsten hybriden Finanzierungsformen, die stille Gesellschaft, die Wandelanleihe und Genussrechte eingegangen, um eine kompakte Übersicht zu geben und die wesentlichsten Punkte herauszuheben.

In Folge dieser Zielsetzung ergeben sich auch die Forschungsfragen dieser Arbeit: Welche Eigenschaften haben Eigen- und Fremdkapital nach UGB und IFRS und wie erfolgt die Zuteilung? Wie werden hybride Finanzinstrumente nach UGB und nach IFRS in der Bilanz dargestellt und bewertet, mit Augenmerk auf stille Gesellschaften, Wandelanleihen und Genussrechte?

Diese Bachelorarbeit gibt eine klare Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital, wodurch die Zuordnung von bestimmten Finanzinstrumenten erleichtert wird. Auch der praktische Nutzen bezieht sich auf die korrekte Darstellung und Bilanzierung der drei Finanzierungsinstrumente, da Unternehmen stets bestrebt sind, eine korrekte Buchführung zu etablieren.

Zu Beginn werden die Charakteristika von Eigen- und Fremdkapital aufgezeigt, um in Folge die Unterschiede darzustellen und die Zuteilung von Finanzierungsformen klar erklären zu können. Dies geschieht sowohl in nationaler Hinsicht nach UGB sowie nach internationalen Regelungen nach IFRS. Anschließend werden hybride Finanzinstrumente erörtert und erklärt, sowie eine kurze Übersicht der Behandlung dieser nach UGB und IFRS. In Folge werden drei bedeutende Formen des Mezzaninkapitals näher betrachtet, die stille Gesellschaft, die Wandelanleihe und Genussrechte, sowie deren Bilanzierung hinsichtlich erstmaligem Ansatz, der Folgebewertung und die Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung. Es wird in Folge eine Gegenüberstellung dieser drei Instrumente übersichtlich dargelegt, sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Formen erörtert. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation/Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Fragestellungen

1.3 Methodische Vorgehensweise

1.4 Stand der Forschung

1.5 Aufbau der Arbeit

2 Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital

2.1 Abgrenzung nach UGB

2.1.1 Eigenschaften von Eigenkapital

2.1.2 Eigenschaften von Fremdkapital

2.2 Abgrenzung nach IFRS

2.2.1 Eigenschaften von Eigenkapital

2.2.2 Eigenschaften von Fremdkapital

2.3 Unterschiede zwischen UGB und IFRS

3 Hybride Finanzinstrumente

3.1 Grundlagen und Eigenschaften von hybriden Finanzinstrumenten

3.2 Einsatzmöglichkeiten zur Unternehmensfinanzierung

4 Bilanzielle Behandlung ausgewählter Finanzinstrumente

4.1 Stille Gesellschaft

4.1.1 Formen der stillen Gesellschaft und deren Eigenschaften

4.1.2 Bilanzierung nach UGB

4.1.3 Bilanzierung nach IFRS

4.2 Wandelanleihe

4.2.1 Charakterisierung und Eigenschaften

4.2.2 Bilanzierung nach UGB

4.2.3 Bilanzierung nach IFRS

4.3 Genussrechte

4.3.1 Charakterisierung und Eigenschaften

4.3.1.1 Inhaltliche Ausgestaltung

4.3.1.2 Ausgabe von Genussrechten

4.3.2 Bilanzierung nach UGB

4.3.3 Bilanzierung nach IFRS

5 Gegenüberstellung der drei Finanzinstrumente

5.1 Vergleich der Vor- und Nachteile

5.2 Unterschiede in der Bilanzierung

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Untersuchung und Abgrenzung hybrider Finanzinstrumente im Hinblick auf ihre bilanzielle Einordnung nach nationalem Recht (UGB) und internationalem Recht (IFRS). Die Forschungsarbeit analysiert, wie diese Instrumente – insbesondere stille Gesellschaften, Wandelanleihen und Genussrechte – anhand spezifischer Kriterien korrekt als Eigen- oder Fremdkapital identifiziert, bewertet und in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt werden.

  • Abgrenzungskriterien von Eigen- und Fremdkapital nach UGB und IFRS
  • Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten hybrider Finanzinstrumente (Mezzaninkapital)
  • Bilanzielle Handhabung der stillen Gesellschaft nach nationalen und internationalen Standards
  • Strukturierung und Bilanzierung von Wandelanleihen (einschließlich Split Accounting)
  • Inhaltliche Ausgestaltung und Bilanzierung von Genussrechten

Auszug aus dem Buch

3.2 Einsatzmöglichkeiten zur Unternehmensfinanzierung

Hybridkapital ermöglicht es Unternehmen die Vorteile von Eigen- und Fremdkapital zu vereinen und in einem Instrument zu verbinden (vgl. Moser 2010, S. 22 f.):

In schwachen Jahren können Zahlungen wie Tilgungen oder Zinsen unterlassen und auf stärkere Jahre verschoben werden. Somit wird auch der Cash-Flow gestärkt und das Jahresergebnis positiv beeinflusst.

Ein besseres Rating und eine günstigere Kreditaufnahme kann durch den Ausweis im Eigenkapital erreicht werden.

Es kann das Mitwirken der Kapitalgeber in der Geschäftsführung oder ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen vereinbart werden. So kann die Erfahrung von Business Angels ausgenutzt werden.

Um diese Vorteile auszunutzen, ergeben sich unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsfälle:

So wird es eingesetzt, wenn für klassische Kredite zu wenig Sicherheit vorhanden ist oder wenn die Bonität zu niedrig ist (vgl. Mittermair/Pichler 2008, S. 211). Dies ist beispielsweise bei „Start-Ups“ der Fall, da diese noch über wenig Kapital verfügen und nur zu hohen Kosten Kredite aufnehmen können. (vgl. Lühn 2013, S. 25 f.)

Ein weiterer Anwendungsfall ist, wenn Unternehmen einen Ausweis im Eigenkapital wünschen, jedoch keine Änderung in den Eigentümerverhältnissen vornehmen oder Stimmrechte abgeben wollen. Gründe dafür können die höhere Eigenkapitalquote und die einfachere Kreditaufnahme sein. (vgl. Lühn 2013, S. 25)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Problemstellung der korrekten Zuteilung hybrider Finanzinstrumente und definiert das Ziel sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2 Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital: Hier werden die theoretischen Grundlagen und Kriterien zur Unterscheidung von Eigen- und Fremdkapital nach UGB und IFRS detailliert gegenübergestellt.

3 Hybride Finanzinstrumente: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Grundlagen, Wesensmerkmale und strategische Einsatzmöglichkeiten des sogenannten Mezzaninkapitals.

4 Bilanzielle Behandlung ausgewählter Finanzinstrumente: Der Kern der Arbeit analysiert die spezifische bilanzielle Behandlung von stillen Gesellschaften, Wandelanleihen und Genussrechten nach nationalem und internationalem Recht.

5 Gegenüberstellung der drei Finanzinstrumente: Hier erfolgt ein systematischer Vergleich der Vor- und Nachteile sowie eine tabellarische Zusammenfassung der bilanztechnischen Unterschiede der behandelten Instrumente.

6 Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer präzisen inhaltlichen Ausgestaltung für eine korrekte bilanzielle Behandlung.

Schlüsselwörter

Hybride Finanzinstrumente, Mezzaninkapital, Eigenkapital, Fremdkapital, UGB, IFRS, Stille Gesellschaft, Wandelanleihe, Genussrechte, Bilanzierung, Finanzierung, Unternehmensfinanzierung, Eigenkapitalquote, Liquidität, Bewertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der bilanziellen Behandlung von hybriden Finanzinstrumenten, die Merkmale von Eigen- und Fremdkapital kombinieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital sowie der bilanziellen Einordnung spezifischer Finanzinstrumente wie der stillen Gesellschaft, Wandelanleihen und Genussrechten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Eigenschaften hybrider Finanzinstrumente darzustellen und zu klären, wie diese nach UGB und IFRS korrekt als Eigen- oder Fremdkapital zu bilanzieren sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Analyse von Fachzeitschriften, einschlägigen Gesetzen, Standards (IFRS) und Fachgutachten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Kategorisierung, den Ansatz und die Folgebewertung der drei gewählten hybriden Finanzinstrumente unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen UGB und IFRS.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Hybride Finanzinstrumente, Mezzaninkapital, Eigenkapital, Fremdkapital, UGB, IFRS sowie die konkreten Instrumente Stille Gesellschaft, Wandelanleihe und Genussrecht.

Warum ist die Unterscheidung zwischen UGB und IFRS für Unternehmen wichtig?

Weil ein Instrument, das nach UGB als Eigenkapital gilt, nach IFRS unter Umständen aufgrund strengerer Kriterien als Fremdkapital ausgewiesen werden muss, was die Bilanzkennzahlen stark beeinflussen kann.

Was macht eine Wandelanleihe zu einem hybriden Finanzinstrument?

Eine Wandelanleihe kombiniert eine Fremdkapitalkomponente (die Anleihe) mit einem Wandlungsrecht (die Option auf Eigenkapital/Aktien), was eine differenzierte bilanzielle Behandlung erfordert.

Welche Rolle spielt die "Stille Gesellschaft" in der Unternehmensfinanzierung?

Sie dient häufig zur Kapitalbeschaffung ohne Stimmrechtsverlust oder zur Mitarbeitermotivation, wobei die genaue inhaltliche Ausgestaltung entscheidend für die bilanzielle Einstufung ist.

Warum sind Genussrechte individuell gestaltbar?

Genussrechte unterliegen keiner starren gesetzlichen Form, wodurch sie flexibel an spezifische Finanzierungsbedürfnisse – von der Unternehmenssanierung bis zum "Equity-Kicker" bei Projekten – angepasst werden können.

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Résumé des informations

Titre
Die Bilanzierung hybrider Finanzinstrumente nationalem Recht (UGB) und nach internationalem Recht (IFRS)
Université
FH Vienna
Note
1 (Sehr gut)
Auteur
Christian Pany (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
36
N° de catalogue
V377424
ISBN (ebook)
9783668546660
ISBN (Livre)
9783668546677
Langue
allemand
mots-clé
bilanzierung finanzinstrumente recht ifrs ugb hybrid
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Pany (Auteur), 2016, Die Bilanzierung hybrider Finanzinstrumente nationalem Recht (UGB) und nach internationalem Recht (IFRS), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377424
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Extrait de  36  pages
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