Theoretische Betrachtung der Mystik im Mittelalter. Mechthild von Magdeburgs "Das fließende Licht der Gottheit"


Hausarbeit, 2016

22 Seiten, Note: 3,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung: Literatur und Mystik im Mittelalter
1.2 Ziel der Arbeit und Methodik

2. Aspekte mittelalterlicher Mystik
2.1 Mystik in christlicher Sicht
2.2 Mystische Spiritualität und Fremdheitserfahrungen
2.3 Das mittelalterliche Frauenbild und Frauenmystik

3. Mechthild von Magdeburg und ihr Werk Das fließende Licht der Gottheit
3.1 Entstehungsgeschichte und geschichtlicher Hintergrund
3.2 Die Minnetexte Mechthilds
3.3 Verständnishürden in der heutigen Zeit

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung: Literatur und Mystik im Mittelalter

Der Adel begann sich vom kulturellen Einfluss und der Dominanz des Klerus zu emanzipieren, denn nicht mehr nur die Heilsgeschichte und die Viten der Kirchenväter verdienten es, aufgezeichnet zu werden, sondern Heldensagen, Abenteuer der Ritter, der Artusrunde, Geschichten vom Untergang der Burgunden oder von Kämpfen gegen die Ungläubigen wurden für die Schrift entdeckt. In dieser Zeit entwickelte sich die deutsche Sprache und mit ihr auch ihre Bestimmung, denn hatte sie bisher beim Adel nur der Erledigung von Verrichtungen gedient. Nun änderte sich ihre Bestimmung durch das wachsende Selbstbewusstsein in Haltung und Selbstverständnis des Adels. Die höfische Liebe, der Dienst an der Minnedame, und ihre Gesänge sollten an den adeligen Tafeln die Gäste erfreuen und die Taten ihresgleichen feiern.[1] Und dies sollte nicht mehr auf Latein, der Sprache der litterati, der Gelehrten, erfolgen, sondern in der Sprache, die die Laien, die illiterati, selbst sprachen und verstanden.[2] Beide Schriftkulturen beeinflussen sich gegenseitig in Form zweier unterschiedlicher sich überlagernder Kulturtypen.[3] Bis 1200 entstand so eine Mischkultur, in der der volkssprachliche Part mehr und mehr die Schriftlichkeit annahm und mehr und mehr in Lebensbereiche vordrang, die bisher dem Lateinischen vorbehalten waren wie beispielsweise der Bereich des Rechts, der Bereich politisch–rechtlicher Vereinbarungen und der Bereich von Dichtung und Poesie.[4] Allerdings stellten deutsche Texte bis in das 16. Jahrhundert nur einen geringen Teil der gesamten Literaturproduktion dar, der gewichtigere Anteil wurde in Latein verfasst.[5]

Vor dem Hintergrund dieses Spannungsverhältnisses von Latein und Deutsch, von Schriftlichkeit und Mündlichkeit erscheint die mittelhochdeutsche Literatur von vornherein funktional bestimmt, denn jeder Text ist im Kontext seiner Überlieferungsgeschichte und seiner Vermittlungsrolle vom Autor an das Publikum zu verstehen.[6] Der Wert des literarischen Textes ist nicht trennbar von seinem sprachlich–kulturellen Dokumentationswert und muss betrachtet werden im Spannungsverhältnis beider Kulturtypen in dem betreffenden Lebensbereich, denn erst nachdem die Volkssprache alle Lebensbereiche erobert und durchdrungen ist, war es möglich, Sprache als ein von jeglichem Lebensbereich ablösbares Phänomen zu erfassen.[7] Des Weiteren ist auch die funktionale Einbindung von Literatur in gesellschaftliche Situationen zu betrachten, eine Besonderheit, die ein wesentliches Charakteristikum mittelhochdeutscher Texte darstellt. Literatur dient Mitte des 12. bis Anfang/Mitte des 13. Jahrhunderts festlich–repräsentativer Darstellung und einer repräsentativ-geselligen Selbstverständigung, durch die der sich emanzipierende Adel neu positioniert und legitimiert.[8] Die gleiche Phase durchlebt im 17. und 18. Jahrhundert das deutsche Bürgertum, um sich vom Adel abzugrenzen.[9]

Mystische Spiritualität ist im geschichtlichen Kontext zu sehen. Die Lebensbedingungen waren hart, die Zeiten unruhig. Visionen und spirituelle Erfahrungen halfen den Menschen, den Glauben nicht zu verlieren. Im Gegensatz zur Hysterie, die nach Freud, eine psychische Störung begründet, sind mystische Erfahrungen Erlebnisse, die Mystiker selbst erlebt haben und in ihrer eigenen Weise verarbeiten und interpretieren. So können Auslöser Krankheit, Schmerz, Todeserfahrungen, Zweifel und ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl sein. Ihre persönlichen Schlüsselerlebnisse versetzten Mechthild von Magdeburg[10] in einen emotionalen Zustand, der ihrer Leidensfähigkeit einen Halt und einen Sinn gibt. In der von ihr gewählten Lebensweise wird dem psychischen Sein dem physischen Sein der Vorrang eingeräumt, so dass Visionen aufgrund von Erschöpfungszuständen mystische Erfahrungen begründen.

Hysterische alias histrionische Reaktionen gelten heute vor allem als eine Form der psychischen Konfliktlösung, die nicht unbedingt negative Folgen für den Betroffenen haben muss. Allerdings entfalten sich die meisten Symptome der histrionischen Persönlichkeitsstörung erst bei Anwesenheit eines (oder mehrerer) Gegenüber. In diesem Kontext kann bei Mechthild von Magdeburg von Hysterie nicht ausgegangen werden, da sie innere Kämpfe vorerst immer allein ausgefochten hat mit allen Konsequenzen.

1.2 Ziel der Arbeit und Methodik

Diese Arbeit beschäftigt sich etwas ausführlicher mit Mechthild von Magdeburg und ihrem Werk „Das fließende Licht der Gottheit“, insbesondere der Thematik Minnelyrik und das Frauenbild im Mittelalter. Alle Aspekte anzusprechen würde den Rahmen der Arbeit sprengen.

Im folgenden Kapitel werden Grundlagen wie die Mystik aus christlicher Sicht, mystische Spiritualität und das mittelalterliche Frauenbild detaillierter betrachtet, um die theoretisierenden Erkenntnisse auf Mechthilds Werk anzuwenden. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt sind auch Verständnishürden in unserer heutigen Zeit, warum es uns so schwerfällt, diese Werke zu lesen und zu verstehen. Ein Fazit rundet die Arbeit ab.

Die Methodik zur Untersuchung besteht aus reinem Literaturstudium. Die Hauptquellen sind Aufsätze, Monographien oder Sammelwerke, aber auch das Internet. Somit wird die Deskription angewendet, um hieraus Argumente zu formen und Interpretationen zu bilden. Eine gesonderte Forschungsfrage wird für die Arbeit nicht gebildet, sondern es erfolgt ausschließlich eine theoretische Betrachtung. Hierbei sei noch einmal angemerkt, das aufgrund der Kürze der Arbeit nicht auf alle Problematiken eingegangen werden kann.

2. Aspekte mittelalterlicher Mystik

2.1 Mystik in christlicher Sicht

Das klassisch mystische Motiv ist „Gott schauen“ noch bei Lebzeiten in Form von Seligpreisung auf die Reinheit von Affekten, sinnlichen Wahrnehmungen und Handlungsmotiven.[11] Mystische Erfahrungen werden in einem Bewusstseinszustand eigener Art erlebt. Mystiker beschreiben ihre Erfahrungen sprachabhängig in Redewendungen und Bildern ihres Kulturkreises. Es fällt allerdings durchaus nicht leicht, sie allein aufgrund ihrer Beschreibungen in ihrer Art immer sicher auch von Bewusstseinszuständen anderer Art zu unterscheiden wie Fanatismus, Enthusiasmus oder Ekstase. Von mystischen Erlebnissen schwer unterscheidbar sind Halluzinationen. Sie treten im Wachzustand auf und sind anhand einer Reihe von Merkmalen wie Inhalte der Erfahrung, Dauer, Kommunikationsfähigkeit, Ausdruck, Vokabular und Emotionalität unterscheidbar von mystischen und psychotischen Zuständen. Als wesentlich für mystische Erfahrungen wird etwa die Umorganisation handlungsleitender Motive, Affekte, Welt- und Selbstbildvorstellungen herausgestellt. Ob mystische Erfahrung nur eine Halluzination ist, lässt sich objektiv nicht klären.

Obwohl die Schriften des Alten und des Neuen Testaments im eigentlichen Sinn keine mystischen Schilderungen enthalten, fanden Mystiker in ihnen ihre Erfahrungen wieder. Die Gottesbegegnungen des Alten Testaments[12] und die Erscheinungen des auferstandenen Christi im Neuen Testament sowie das Pfingsterlebnis[13] wurden den Mystikern zu Vorbildern ihrer eigenen existenziellen Erlebnisse und Erfahrungen.

Mystik bedeutet somit auf Erfahrung begründete Gotteskenntnis: Gott wird nicht nur fromm geglaubt, nicht nur philosophisch erschlossen, sondern durch eindrucksvolle, den Gläubigen zutiefst begeisternde Erlebnisse seelisch und leiblich erfahren. Zur Gottesschau reißt der jenseitige (transzendente) Gott die Menschenseele zu sich hinan oder steigt zu ihre herab, um zu offenbaren. Diese Vereinigung von Gott mit der Seele (Unio mystica), auch „deificato“ (Vergottung) genannt, ist das zentrale Phänomen der Mystik. Ob dieses mittelalterliche Verständnis von Mystik heute in diesem religiösen Sinn noch verstanden wird, oder gemäß psychologischer und vernunftbegabter Erklärung, als Entgrenzung zwischen Selbst und Bewusstsein oder als Regression in die pränatale Situation der Einheit mit der Mutter oder als pathologisches Phantasma verstanden wird, ist ausschließlich abhängig vom herrschenden Weltbild. Erlebte „Vergottungsekstasen“ sind in vielen Varianten in autobiographischen und biographischen Texten jener Epoche überliefert.[14] Keineswegs ist aber, wie immer angenommen wird, die Mystik immer und überall. Zwischen 600 und 1050 existieren keine gesicherten Quellen aus Europa, die von einer unio mystica oder von Stigmatisierungen berichten. Erst ab der 2. Hälfte des 11 Jahrhunderts existieren nach und nach Berichte, zunächst im Benediktinerorden.[15] Frauenmystik setzt erst zögerlich im flämisch – niederländischen Raum des späten 12. Jahrhunderts ein, vorzugsweise bei den Zisterzienserinnen und den Beginen.[16]

2.2 Mystische Spiritualität und Fremdheitserfahrungen

Mystik war und ist wesenhaft eine elitäre Erscheinung und keineswegs so verbreitet und zugänglich wie Gebet und Kultus. Das Erleben der Vereinigung der Seele mit Gott oder die unmittelbare Gottesschau wurde nur wenigen Gläubigen zuteil. Sie können als die religiösen Virtuosen ihrer Zeit bezeichnet werden, teils mit prophetischen Qualitäten gesegnet.[17] Es gibt keine Hinweise darauf, dass im Mittelalter mystische Erlebnisse durch die Einnahme von psychotropen Substanzen wie beispielsweise Fliegenpilzen bewusst herbeigeführt wurden. Ausdauernde und konzentrierte Mediation kann einen tranceartigen Zustand herbeiführen, in dem Vereinigungserlebnisse nicht auszuschließen sind.[18] Nicht selten bildet in vielen Fällen Traumatisierung im Kindesalter eine Voraussetzung. In den meisten Fällen wurden derartige Erlebnisse durch intensive Askese, Selbstverletzungen, Schlaf- und Nahrungsmangel ausgelöst.[19]

2.3 Das mittelalterliche Frauenbild und Frauenmystik

Die Frage nach dem mittelalterlichen Frauenbild ist schwierig zu beantworten, denn historische Aufzeichnungen sind meist klerikalen Ursprungs und weltliche Darstellungen offenbaren Wunschbilder oder übertreiben.[20] Höfische Epik gibt nur kleine Einblicke in das Leben der Adligen, während die breite Masse der Bäuerinnen und Städterinnen unerwähnt bleibt. Eindeutige Quellen, die das Frauenbild der Frauen aller Stände zutreffend belegen, existieren nicht; teilweise gibt es widersprüchliche Aussagen zum Bedeutungswandel der Ehe oder zur Arbeit von Frauen in der Feudalgesellschaft.[21]

Frauen sind labil, führen andere in Versuchung, sind zänkisch, herrisch und stets bemüht, den Mann zu unterjochen und ihn jeder Lebensfreude zu berauben. Frauen sind für den Mann erschaffen worden und haben sich ihm deshalb zu unterwerfen. Von Natur aus minderwertig, sind sie dem Mann körperlich und geistig unterlegen.[22]

So kennzeichnet die Kirche das Frauenbild, um ihre gottgefälligen männlichen Schützlinge vor der ungebändigten Zügellosigkeit und Widerspenstigkeit der Frauen zu schützen und den Erziehungsauftrag zu begründen, um den Frauen Demut und Gehorsam zu lernen.[23] Insbesondere die Sexualität aufgrund der Triebhaftigkeit der Frau ist zu reglementieren durch die Ehe. Der Status der Frau wird somit auf die Aufgaben als Mutter und Hausherrin reduziert mit der Verpflichtung, für Nachwuchs zu sorgen. Mit dem Verweis in den häuslichen Bereich sind Frauen von öffentlichen Ämtern und Herrschaftsbefugnissen ausgeschlossen, Versammlungen und freie Meinungsäußerungen sind ihnen untersagt. Frauen führten keine Waffen und galten daher nicht als wehrfähig und besonders schutzbedürftig. Hierauf basieren auch die rechtlichen Einschränkungen, denn ein Schutzbedürftiger war nicht vollständig frei und im handlungsrechtlichen Sinn nicht handlungsfähig.[24] Allerdings gilt keine Regel ohne Ausnahmen. 964 wurde erstmals eine Frau, nämlich Adelheid (+999), die zweite Ehefrau Otto I. (+973) als regni consors, als Mitherrscher(in) bezeichnet. Auch Städterinnen wurde zunehmend Handlungsfähigkeit und Geschäftsfähigkeit zuerkannt: gemäß des Augsburger Stadtrechts von 1276 und des Lübecker Stadtrechts von 1294 wurde ledigen handelstreibenden Frauen volle Verfügungsgewalt über ihr Eigentum zugestanden.[25]

Erkennbar wird, dass zwischen Frau und Frauenbild Unterschiede existieren, aufgrund der Tatsache, dass die Stellung der Frau von ihrem Stand abhängig war. Der Wert der Frau wurde an ihrem Familienstand gemessen, und daran war auch ihr Rechtsstatus geknüpft.[26]

In der Ehe war die Frau ihrem Ehemann untertan, der die Vormundschaft über die Frau und das alleinige Nutzungsrecht über das eheliche Vermögen hatte. Adligen Frauen blieb die Möglichkeit, ins Kloster zu gehen, als Kammerjungfer oder zu anderen Diensten an einem Hof zu leben. Somit hatten Frauen die Wahl zwischen zwei Lebensformen: Kloster oder Ehe.[27]

Innerhalb der Feudalgesellschaft avancierte die Frau zum Mittel von Macht- und Bündnispolitik, um mächtige, reiche und einflussreiche Sippen durch eine Ehe aneinander zu binden, denn angeheiratete Verwandte wurden gleichzeitig als Bündnispartner betrachtet; die standesgemäße Heirat war obligatorisch. Kinderverlöbnisse und Ehen unter Partnern mit großem Altersunterschied waren üblich, ohne auf individuelle Partnerwünsche einzugehen.[28] Ehe war eine öffentliche Angelegenheit, denn während die Verwandten der Frau auf die Einhaltung der Hilfsverpflichtung seitens des Ehemanns achteten, bewachte der Hofstaat die Treue der Ehefrau. Ehebruch wurde nicht allein nur als Betrug am Ehemann gewertet, sondern auch die Unantastbarkeit der Abstammung war gefährdet, da befürchtet werden musste, dass Nachkommen des Nebenbuhlers dem Gatten untergeschoben werden sollten. Die Unantastbarkeit der Abstammung verbot jede Unklarheit über Herkunft, Ehre und Stand. Aus weltlicher Sicht war die Ehe eine Funktionsgemeinschaft, geregelt durch Rechte und Pflichten.

Als zweck- und sinnvolle Beschäftigungen für Mädchen und Frauen wurden vor allem Handarbeiten wie Sticken und Weben angesehen: Lesen, Schreiben und Latein wären insoweit nur erforderlich, um die Bibel zu lesen.[29] Bildung hatte keinen großen Stellenwert in der Feudalgesellschaft, in der Kampffähigkeit und Eroberungswille den Reichtum des Adels begründeten. Enthaltsamkeit, Demut und Schamhaftigkeit wurde in der Erziehung für Mädchen als maßgebend angesehen und dienten als Ziel und Leitlinie.[30] Für die Entwicklung dieses kirchlichen Denkmusters von der Frau als an die Sinne gebundenes Wesen mit geringem Verstand sind germanische, biblische und frühchristliche Komponenten verantwortlich. Neben der Rechtlosigkeit der Frauen bei den germanischen Stämmen zeugen insbesondere biblische und frühchristliche Komponenten vom Wandel des Frauenbildes. Betrachtet man die Evangelien, stellt man fest, dass Mann und Frau gleichwertig sind. Der traditionellen Vorstellung der Frau als nur Hausfrau und Mutter wird in der Geschichte von Maria und Martha im Lukasevangelium sogar widersprochen (10, 38 – 42). Die Salbung, die Jesus von einer Frau vornehmen lässt, ist eine Höflichkeitsgeste des Hausherrn und betont die Gleichstellung der Frau (lk 7, 36-50 oder Mt 26, 6-13). Frühchristliche Vorstellungen orientieren sich stärker am biblischen Kontext. So beruft sich Paulus im 1. Korintherbrief (11,3) auf die hierarchische Ordnung, wonach der Mann das Haupt der Frau sei und zieht als Begründung die zweite Schöpfungserzählung aus Genesis 2,22f. heran, wonach die Frau nach und für den Mann geschaffen wurde und ihm untertan sei. Die gleiche Sichtweise vertreten auch der 1. und 2. Timotheusbrief (2, 13f) sowie der Titusbrief. Zum Hauptargument für die Vormundschaft über die Frau wurde die Schuldzuweisung Evas am Sündenfall. Der Mitschuld von Adam wird eine geringe Rolle beigemessen, da er nur sündigt, um Eva nicht allein sündigen zu lassen. Die Vernetzung dieser Gedankengänge führte letztendlich zu den ausgeführten Auswirkungen auf das Leben.

[...]


[1] Vgl. Hahn, Gerhard/Ragotzky, Hedda: Grundlagen des Verstehens mittelalterlicher Literatur, Vorwort, Stuttgart 1992. S. 87.

[2] Vgl. ebd., VII.

[3] Vgl. ebd., S. 88.

[4] Vgl. Boonen, Ute K.: Die mittelniederländische Urkundensprache in Privaturkunden des 123. Und 14. Jahrhunderts, Diss., Münster 2010.

[5] Vgl . Hahn/Ragotzky (1992), VIII.

[6] Vgl. ebd., S. 88.

[7] Vgl. Hahn/Ragotzky (1992), VIII.

[8] Vgl. ebd.

[9] Vgl. Voeste, Anja: Varianz und Vertikalisierung, Amsterdam 1999. S. 13.

[10] Zuweilen auch Mechthild von Helfta genannt.

[11] „Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.“ Mt 5, 8.

[12] 1 Mose15, 12ff; 28, 11-13; 32, 25-31; 2. Mose 3 ,1; 24, 15-18.

[13] Lk. 24, 36-39; Apg. 2,2-4.

[14] Vgl. Dinzelbacher, Peter: Gott erfahren – mit Leib und Seele. In: Welt und Umwelt der Bibel, Nr. 81, 21. Jg., 3. Quartal 2016, S. 50 – 57, hier S. 50.

[15] Vgl. ebd. S. 52.

[16] Vgl. ebd.

[17] Vgl. Dinzelbacher (2016), S. 54.

[18] Vgl. Dinzelbacher (2016), S. 56.

[19] Vgl. ebd., S. 56.

[20] Vgl. Rennewart, Gyburc: Frauen im Mittelalter, Berlin 1999. URL:http://www.das-mittelalter.de/frauen_im_mittelalter.htm (abgerufen 04.07.2016), S. 1.

[21] Vgl. ebd.

[22] Ebd.

[23] Vgl. ebd.

[24] Vgl. Zwick, Elisabeth: Spiegel der Zeit – Grundkurs Historische Pädagogik II Mittelalter, Bd. 3, Berlin 2006, S. 80.

[25] Zwick (2006), S. 80.

[26] Rennewart (1999), S. 1.

[27] Zwick (2006), S. 88.

[28] Vgl. Herrmann, Hans – Walter: Lebensraum und Wirkungsfeld der Elisabeth von Nassau – Saarbrücken, in: Haubrichs, Wolfgang/Herrmann, Hans – Walter (Hrsg): Zwischen Deutschland und Frankreich. Elisabeth von Lothringen Gräfin von Nassau – Saarbrücken, St. Ingbert 2002, S. 49 – 154, hier S. 53.

[29] Erziehungsregeln von den Kirchenvätern Augustinus und Hieronymus.

[30] Vgl. Zwick (2006), S. 80.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Theoretische Betrachtung der Mystik im Mittelalter. Mechthild von Magdeburgs "Das fließende Licht der Gottheit"
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
3,0
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V377539
ISBN (eBook)
9783668552012
ISBN (Buch)
9783668552029
Dateigröße
852 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theoretische, betrachtung, mystik, mittelalter, mechthild, magdeburgs, licht, gottheit
Arbeit zitieren
Anonym, 2016, Theoretische Betrachtung der Mystik im Mittelalter. Mechthild von Magdeburgs "Das fließende Licht der Gottheit", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377539

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