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Guter Geschichtsunterricht aus Lehrersicht

Title: Guter Geschichtsunterricht aus Lehrersicht

Term Paper , 2017 , 62 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Arne Meiners (Author)

Didactics - History
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Was guter Geschichtsunterricht ist, lässt sich nicht einfach beantworten. Ist damit das Handeln der Lehrkraft, das Ergebnis oder der Prozess des Geschichtsunterrichts gemeint? Was man unter gutem Geschichtsunterricht versteht, ist zugleich auch immer perspektivenabhängig. Geschichtsdidaktiker urteilen anders darüber als Schüler und diese wiederum anders Lehrer, wobei innerhalb der Gruppen nochmals große Unterschiede bestehen können.

Seit der Veröffentlichung von „Guter Geschichtsunterricht“ von Gautchi ist das Thema, was guten Geschichtsunterricht ausmacht, in der Forschung wieder aktuell. Mit dem Bestreben das Wesentliche von gutem Geschichtsunterricht auf Prozessebene zusammenzufassen, wurden Gautchis anfängliche 15 Gütekriterien zu 18 Prinzipien guten Geschichtsunterrichts weiterentwickelt.Angesichts meines anstehenden Praxissemesters und frisch aus der Uni kommend stellte sich mir die Frage, wie viel Theorie sich in der schulischen Praxis überhaupt wiederfinden lässt? Welche Vorstellungen haben Geschichtslehrer ihrerseits von gutem Geschichtsunterricht in der Schule und inwiefern decken sich diese Vorstellungen mit den 18 aufgestellten Prinzipien aus der Geschichtsdidaktik?

Die Situation an meiner Praxissemesterschule, eine Gesamtschule, eröffnete jedoch noch eine weitere Problemlage für das Fach Geschichte. An Gesamtschulen in NRW wird in der Sekundarstufe I Geschichte nur im Verbundfach Gesellschaftslehre angeboten, das sich neben Geschichte noch aus den Fächern Erdkunde und Politik zusammensetzt. In der Konsequenz bedeutet dies, dass einige Lehrkräfte Geschichte fachfremd unterrichten. Ohne ein geschichtswissenschaftliches Studium oder sonstige Fortbildungsmaßnahmen kommt die Vermutung auf, dass die Vorstellungen von gutem Geschichtsunterricht fachfremder Lehrkräfte weniger fachspezifisch geprägt sind und nur eine geringe Schnittmenge mit den 18 Prinzipien guten Geschichtsunterricht haben. Angesichts der geschilderten Problemlage habe ich die folgende Forschungsfrage entwickelt: Inwiefern decken sich die Vorstellungen von gutem Geschichtsunterricht von Geschichts- bzw. fachfremden Lehrern, die Geschichte unterrichten, mit den 18 Prinzipien guten Geschichtsunterricht?

Um dieser Frage nachzugehen, wurden sieben, die das Fach Gesellschaftslehre unterrichten, mit Hilfe eines Leitfaden-Interview nach ihren Vorstellungen von gutem Geschichtsunterricht befragt und anschließend mittels einer Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Methode und Durchführung

4. Auswertung

5. Ergebnisse

6. Diskussion

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

8.1 Leitfaden-Interview

8.2 Ankerbeispiele

8.3.1 Interview I (Deutsch/Geschichte)

8.3.2 Interview II (Geschichte/Sport)

8.3.3 Interview III (Geschichte/Mathe)

8.3.4 Interview IV (Geschichte/Erdkunde/Mathe)

8.3.5 Interview V (Erdkunde/Biologie/Englisch)

8.3.6 Interview VI (Sozialwissenschaften/Deutsch)

8.3.7 Interview VII (Sozialwissenschaften, Chemie)

8.4.1 Auswertungsbogen Interview I

8.4.2 Auswertungsbogen Interview II

8.4.3 Auswertungsbogen Interview III

8.4.4 Auswertungsbogen Interview IV

8.4.5 Auswertungsbogen Interview V

8.4.6 Auswertungsbogen Interview VI

8.4.7 Auswertungsbogen Interview VII

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit sich die subjektiven Vorstellungen von Lehrkräften über „guten Geschichtsunterricht“ mit den theoretischen Prinzipien der Geschichtsdidaktik decken, wobei ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen fachspezifisch ausgebildeten Geschichtslehrern und fachfremd unterrichtenden Lehrkräften liegt.

  • Vergleich von fachspezifischem und fachfremdem Geschichtsunterricht
  • Analyse von subjektiven Theorien über Unterrichtsqualität
  • Abgleich mit den 18 Prinzipien guten Geschichtsunterrichts nach Gautschi
  • Methodische Anwendung der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Was guter Geschichtsunterricht ist, lässt sich nicht einfach beantworten. Ist damit das Handeln der Lehrkraft, das Ergebnis oder der Prozess des Geschichtsunterrichts gemeint? Was unter gutem Geschichtsunterricht versteht, ist zugleich auch immer perspektivenabhängig. Geschichtsdidaktiker urteilen anders darüber als Schüler und diese wiederum anders Lehrer, wobei innerhalb der Gruppen nochmals große Unterschiede bestehen können.

Seit der Veröffentlichung von „Guter Geschichtsunterricht“ von Gautschi ist das Thema, was guten Geschichtsunterricht ausmacht, in der Forschung wieder aktuell. Mit dem Bestreben das Wesentliche von gutem Geschichtsunterricht auf Prozessebene zusammenzufassen, wurden Gautschis anfängliche 15 Gütekriterien zu 18 Prinzipien guten Geschichtsunterrichts weiterentwickelt.

Angesichts meines Praxissemesters und frisch aus der Uni kommend stellte sich mir die Frage, wie viel Theorie sich in der schulischen Praxis überhaupt wiederfinden lässt? Welche Vorstellungen haben Geschichtslehrer ihrerseits von gutem Geschichtsunterricht in der Schule und inwiefern decken diese Vorstellungen mit den 18 aufgestellten Prinzipien aus der Geschichtsdidaktik?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung formuliert die Problemstellung bezüglich fachfremden Geschichtsunterrichts und leitet die Forschungsfrage nach der Übereinstimmung von Lehrervorstellungen mit geschichtsdidaktischen Prinzipien her.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die geschichtsdidaktischen Grundlagen und führt die 18 Prinzipien guten Geschichtsunterrichts nach Gautschi sowie relevante Kompetenzmodelle ein.

3. Methode und Durchführung: Hier wird das Forschungsdesign beschrieben, insbesondere die Durchführung von Leitfaden-Interviews mit sieben Lehrkräften an einer Gesamtschule.

4. Auswertung: Das Kapitel beschreibt den Prozess der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, mit der die Interviewtranskripte induktiv und deduktiv kategorisiert wurden.

5. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren eine quantitative Auswertung der Interviews, die zeigt, welche Prinzipien von den Lehrkräften genannt wurden und wo Unterschiede zwischen den Lehrgruppen liegen.

6. Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, Limitationen der Studie reflektiert und die Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und unterrichtlicher Praxis kritisch diskutiert.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

8. Anhang: Enthält den Leitfaden, die Ankerbeispiele und die detaillierten Auswertungsbögen zu allen sieben Interviews.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Lehrerperspektive, Unterrichtsqualität, Fachfremder Unterricht, Gautschi, Geschichtsdidaktik, Qualitative Inhaltsanalyse, Subjektive Theorien, Praxissemester, Unterrichtsplanung, Geschichtsbewusstsein, Kompetenzorientierung, Lehrerprofessionalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die subjektiven Vorstellungen von Lehrkräften über die Qualität von Geschichtsunterricht und prüft, inwieweit diese mit etablierten fachdidaktischen Prinzipien übereinstimmen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Themenfelder umfassen Unterrichtsqualität, die Differenzierung zwischen fachspezifischem und fachfremdem Unterricht sowie die praktische Anwendung theoretischer Prinzipien im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Inwiefern decken sich die Vorstellungen von Geschichts- bzw. fachfremden Lehrern über guten Geschichtsunterricht mit den 18 Prinzipien guten Geschichtsunterrichts nach Gautschi?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur Datenerhebung wurden Leitfaden-Interviews mit sieben Lehrkräften durchgeführt, die anschließend mittels Qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Geschichtsdidaktik, die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, die Darstellung der Ergebnisse anhand von Kategorien und eine abschließende Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Geschichtsunterricht, Unterrichtsqualität, Lehrerperspektive, fachdidaktische Prinzipien und Qualitative Inhaltsanalyse definieren.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Geschichtslehrern von der fachfremder Lehrkräfte?

Die Untersuchung zeigt, dass ausgebildete Geschichtslehrer tendenziell mehr fachdidaktische Prinzipien benennen als ihre fachfremden Kollegen, wobei beide Gruppen einen gemeinsamen "fachlichen Kern" aufweisen.

Welche Rolle spielt der Begriff "Ankerbeispiel" in der Auswertung?

Ankerbeispiele dienen als prototypische Textstellen aus den Interviews, die zur eindeutigen Definition und Kodierung der verschiedenen didaktischen Kategorien genutzt wurden.

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Details

Title
Guter Geschichtsunterricht aus Lehrersicht
College
University of Münster  (Geschichtsdidaktik)
Course
Projektseminar für das Praxissemester im Fach Geschichte
Grade
1,3
Author
Arne Meiners (Author)
Publication Year
2017
Pages
62
Catalog Number
V377593
ISBN (eBook)
9783668552616
ISBN (Book)
9783668552623
Language
German
Tags
Guter Geschichtsunterricht Praxissemester Geschichte Didaktik Studienprojekt Leitfadeninterview
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arne Meiners (Author), 2017, Guter Geschichtsunterricht aus Lehrersicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377593
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