Wearable Computing Technology Solutions kurz „Wearables“, wie Smartwatches, Smartglasses oder Fitnessarmbänder haben sich in den vergangenen Jahren als Trend im privaten Umfeld vieler Menschen etabliert. Im beruflichen Kontext finden Wearables – vor allem in Österreich – bisher nur sehr vereinzelt Anwendung. Dank der ständigen Weiterentwicklung und dem technologischen Fortschritt von mobilen Technologien sind die Einsatzmöglichkeiten von Wearables im Unternehmen jedoch vielfältig. Besonders große Industrieunternehmen setzen auf den Einsatz von Wearables in der Logistik und Produktion. Wearables schaffen neue Möglichkeiten zur Kommunikation und zum Informationsabruf. Die Verbesserung der Geschäftsprozesse, sowie die Erhöhung der Mobilität im Unternehmen sind weitere mögliche Vorteile. Dem gegenüber stehen Bedenken hinsichtlich technischer Anforderungen, Datensicherheit und geeigneter Einsatzszenarien.
Vor diesem Hintergrund ist das primäre Ziel dieser Arbeit das Potential von Wearables, abseits von großen Industrieunternehmen, in österreichischen Klein- und Mittelunternehmen (KMU) zu untersuchen. Dafür wurden zunächst mögliche Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Anhand eines Online Fragebogens wurde anschließend die generelle Einstellung bzw. das Wissen über Wearables abgefragt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und wissenschaftliche Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen Wearable Computing Technology
2.1 Definition Wearables
2.1.1 Betriebsarten
2.1.2 Eigenschaften
2.1.3 Ein- und Ausgabekonzepte
2.2 Abgrenzung zu ähnlichen Technologien
2.3 Historie und Ausblick
2.4 Kategorisierung von Wearables
3 Grundlagen Klein- und Mittelunternehmen
3.1 Definition KMU
3.1.1 Quantitative Kriterien
3.1.2 Qualitative Kriterien
3.2 Stärken und Schwächen von KMU
3.3 Eigenschaften und Strategien erfolgreicher KMU
3.4 Innovationen in KMU
4 Wearables im beruflichen Umfeld
4.1 Wearables Use Cases nach Branchen
4.1.1 Logistik
4.1.2 Produktion und Montage
4.1.3 Instandhaltung: Inspektion, Wartung, Instandsetzung
4.2 Einsatzmöglichkeiten nach Anwendungsbereichen
4.2.1 Zutrittsmanagement
4.2.2 Gesundheit, Fitness & Wellness
4.2.3 Sicherheit am Arbeitsplatz
4.2.4 Effizienz am Arbeitsplatz
4.2.5 Sonstige Anwendungsbereiche
4.3 Chancen und Risiken
4.3.1 Effizienzsteigerung
4.3.2 Datensicherheit und –schutz
5 Methode und Vorgehensweise
5.1 Online Fragebogen
5.2 Fragebogendesign
5.3 Erhebung
5.3.1 Zielgruppe
5.3.2 Pretest
5.3.3 Verteilung des Fragebogens
5.4 Auswertung und Analyse
6 Empirischer Teil
6.1 Fragen zu demographischen Daten
6.2 Allgemeine Fragen zu Wearables
6.3 Fragen zu konkreten Einsatzmöglichkeiten von Wearables
7 Ergebnisse und Schlussfolgerungen
8 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Wearable Computing Technology Solutions in österreichischen Klein- und Mittelunternehmen (KMU), um Anwendungsmöglichkeiten zu identifizieren und die Bereitschaft der Arbeitnehmer zur beruflichen Nutzung zu evaluieren.
- Definition und technologische Grundlagen von Wearables
- Charakterisierung von KMU und deren Innovationsfähigkeit
- Praktische Einsatzmöglichkeiten von Wearables (z.B. Logistik, Gesundheitsmonitoring, Zutrittskontrolle)
- Analyse der Akzeptanz und Bereitschaft österreichischer Arbeitnehmer
- Diskussion von Chancen, Risiken und Datenschutzaspekten
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Betriebsarten
Steve Mann, einer der Pioniere in der Wearablebewegung definiert drei grundsätzliche Betriebsarten von Wearable Computing Technology Solutions. (Mann 1999)
Constancy (Konstantheit)
Die erste Betriebsart ist die Beständigkeit. Wearables laufen ununterbrochen und sind jederzeit bereit mit den BenutzerInnen zu interagieren. Im Gegensatz zu einem Notebook, Smartphone oder Tablet muss ein Wearable nicht erst eingeschaltet und geöffnet werden um es zu verwenden. Der kontinuierliche Signalfluss und damit das jederzeit einsatzbereite User Interface zwischen Wearable und BenutzerInn, ist ein wesentliches Merkmal von Wearable Computing Technology Solution.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung von Wearable Computing und definiert die Problemstellung sowie das Ziel dieser Masterarbeit.
2 Grundlagen Wearable Computing Technology: Dieses Kapitel liefert eine Begriffsdefinition, historische Einordnung und Kategorisierungsmöglichkeiten von Wearable Computing Technologien.
3 Grundlagen Klein- und Mittelunternehmen: Hier werden KMU definiert, ihre spezifischen Stärken und Schwächen analysiert und ihre besondere Bedeutung für Innovationen hervorgehoben.
4 Wearables im beruflichen Umfeld: Dieses Kapitel dokumentiert verschiedene Anwendungsszenarien für Wearables, unterteilt in Branchen und Einsatzbereiche, und erörtert damit verbundene Chancen und Risiken.
5 Methode und Vorgehensweise: Das Kapitel beschreibt den empirischen Forschungsansatz, inklusive Design und Durchführung einer Online-Umfrage unter Arbeitnehmern.
6 Empirischer Teil: Die Ergebnisse der quantitativen Befragung werden hier grafisch dargestellt und im Hinblick auf demografische Daten sowie Nutzungsbereitschaft ausgewertet.
7 Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Hier werden die Forschungsergebnisse zusammengeführt und die zentrale Fragestellung in Bezug auf das Potenzial von Wearables in österreichischen KMU beantwortet.
8 Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen abschließenden Überblick über die gesamte Arbeit und die Erkenntnisse zum Thema Wearable-Technologien in KMU.
Schlüsselwörter
Wearables, Wearable Computing, Klein- und Mittelunternehmen, KMU, Innovation, Arbeitsplatz, Logistik, Smartwatch, Smartglasses, Arbeitnehmer, Datensicherheit, Produktivität, Empirische Untersuchung, Online-Umfrage, Österreich
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, welches Potenzial Wearable Computing Technology Solutions für den Einsatz in österreichischen Klein- und Mittelunternehmen (KMU) bieten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen von Wearables, der ökonomischen und strukturellen Situation von KMU sowie der Akzeptanz und Bereitschaft von Arbeitnehmern, diese Technologien im beruflichen Alltag zu nutzen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist es, Anwendungsbereiche für Wearables in KMU aufzuzeigen und zu untersuchen, ob bei österreichischen Arbeitnehmern eine grundlegende Bereitschaft zur Verwendung dieser Geräte im Unternehmen besteht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine quantitative empirische Methode angewandt, bei der mittels eines Online-Fragebogens Daten von 62 in KMU beschäftigten Arbeitnehmern erhoben wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung von Wearable-Technologien und KMU-Strukturen sowie die detaillierte Darstellung von Use Cases in Branchen wie Logistik, Produktion und Instandhaltung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen gehören Wearables, KMU, Innovation, berufliche Anwendungsbereiche, Datensicherheit, Arbeitnehmer-Akzeptanz und Produktivitätssteigerung.
Welche spezifischen Einsatzmöglichkeiten für Smartwatches werden erwähnt?
Smartwatches können beispielsweise als Zutrittskontrollsysteme, zur Zeitstempelung, für die Fuhrparkverwaltung oder als Mittel zur Motivation durch Gamification im Unternehmen eingesetzt werden.
Welche Rolle spielen Datenbrillen in diesem Kontext?
Datenbrillen wie Google Glass werden als Werkzeuge für technische Arbeiten, wie Wartung oder Kommissionierung, diskutiert, da sie Informationen direkt im Sichtfeld einblenden und somit die Arbeitseffizienz steigern können.
Welche Bedenken äußern die Teilnehmer in Bezug auf den Einsatz von Wearables?
Die größten Bedenken liegen im Bereich der Datensicherheit, des Datenschutzes sowie der Sorge vor einer permanenten Überwachung durch den Arbeitgeber.
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- Marie Bock (Author), 2017, Potential von Wearable Computing Technology Solutions in Klein- und Mittelunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377640