Im Rahmen des Studienganges "Fitnessökonomie" wird hier ein Klient vorgestellt und ein für diesen geeigneten Trainingsplan erstellt. Aufgrund der Hauptmotivation des Klienten, an Muskelmasse zuzulegen, soll ein hypertrophisches Training im Mittelpunkt stehen.
Zunächst wird eine Bewertung der Ausgangssituation des Klienten vorgenommen, anschließend eine Krafttestung, wobei die Auswahl der Methodik begründet und der Ablauf beschrieben werden. Zielsetzung und Prognose des Klienten bilden den Hauptteil; basierend hierauf wird ein geplanter Makro- und Mesozyklus erstellt und die Hintergründe der Trainingsmethoden und -schwerpunkte erklärt. Zwei Studien zum Thema "Effekte des Krafttrainings bei arterieller Hypertonie" werden zudem dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.1.1 Anamnese
1.1.2 Bewertung der Ausgangssituation des Klienten
1.2 Krafttestung
1.2.1 Auswahl der Methodik
1.2.2 Beschreibung des Ablaufs
1.2.3 Testergebnisse
1.2.4 Konsequenzen für die Trainingsplanung
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
3.1 Zusammenfassung des geplanten Makrozyklus
3.2 Wahl der Trainingsmethoden
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS I
4.1 Zusammenfassung eines geplanten Mesozyklus
4.2 Wahl der Trainingsschwerpunkte
4.3 Wahl der Übungen
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das primäre Ziel, für einen 26-jährigen Klienten einen strukturierten Trainingsplan zu erstellen, der insbesondere auf den Aufbau von Muskelmasse und die Korrektur einer bestehenden Hyperlordose der Lendenwirbelsäule ausgerichtet ist. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei auf die Umsetzung einer effektiven, progressiven Trainingsgestaltung unter Berücksichtigung individueller anatomischer Voraussetzungen und ästhetischer Ziele.
- Erstellung einer detaillierten Anamnese und Statusdiagnostik.
- Methodische Konzeption eines Makrozyklus mit linearer Progression.
- Spezifische Übungsauswahl zur Haltungskorrektur und Hypertrophie.
- Evidenzbasierte Unterstützung durch Literaturrecherche zu Krafttrainingseffekten.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Auswahl der Methodik
Zur Krafttestung wird ein X-RM-Tests (Mehrwiederholungstest) herangezogen (Marschall & Fröhlich, 1999, S.311). Hierbei werden die später angestrebte Wiederholungszahl des Trainings (je vor jedem Mesozyklus) und die geplanten Übungen durchgeführt.
Die Übereinstimmung des Tests mit dem eigentlichen Training bietet den Vorteil, dass dieses direkt und auf dem Test aufbauen kann und lediglich die Intensität angepasst werden muss. Eine prozentuale Anpassung der Leistungsfähigkeit aufgrund unterschiedlicher Wiederholungszahlen, wie beispielsweise beim 1-RM-Test (Maximalkrafttest) ist nicht erforderlich.
Beim X-RM-Test ist die Möglichkeit der Dokumentation der Leistungsverbesserung über zwei Wege gegeben. Der Klient kann einerseits nach abgeschlossenem Mesozyklus den Test wiederholen und herausfinden, in wie fern er eine Gewichtssteigerung bei gleicher Wiederholungszahl für die jeweilige Übung erzielt hat. Andererseits kann er mit dem Gewicht des Ausgangstests eine Erhöhung der maximalen Wiederholungszahl überprüfen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der biometrischen Daten, Durchführung der Anamnese sowie Krafttestung mittels X-RM-Verfahren zur Feststellung des Leistungsstands.
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE: Definition der quantitativen Ziele hinsichtlich Muskelaufbau, Haltungskorrektur und Kraftsteigerung sowie deren Dokumentationsmethoden.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Strukturierung des langfristigen Trainingsaufbaus in vier Mesozyklen unter Anwendung einer linearen Progression.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS I: Detaillierte Ausarbeitung des ersten Trainingszyklus mit Fokus auf Gerätetraining zur Gewöhnung und Haltungsverbesserung.
5 LITERATURRECHERCHE: Analyse zweier wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen von Krafttraining auf metabolische Faktoren bei Diabetes mellitus Typ 2.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Hypertrophie, Makrozyklus, Mesozyklus, X-RM-Test, Anamnese, Hyperlordose, Muskelaufbau, Kraftausdauer, Haltungskorrektur, Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung, Gerätegestütztes Training, Trainingsmethodik, Progression.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die sportwissenschaftliche Planung und Dokumentation eines Krafttrainingsprogramms für einen 26-jährigen Studenten mit dem Ziel des Muskelaufbaus und der Korrektur einer Hyperlordose.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportmedizinischen Diagnose, der systematischen Trainingsplanung (Makro- und Mesozyklus) sowie der evidenzbasierten Auswahl von Trainingsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Erstellung eines individualisierten Trainingsplans, der ästhetische Ziele (Muskelaufbau) mit gesundheitsorientierten Aspekten (Haltungskorrektur) verbindet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Kraftmessung und Steuerung wird das X-RM-Verfahren (Mehrwiederholungstest) genutzt, da es eine hohe Übereinstimmung zwischen Testmethode und Trainingspraxis ermöglicht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme des Klienten, die Ableitung von Konsequenzen für das Training sowie die konkrete Ausgestaltung der Trainingszyklen inklusive Übungsauswahl.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Hypertrophie, lineare Progression, Haltungskorrektur, Trainingsplanung und Kraftdiagnostik.
Warum wird im ersten Mesozyklus ein Kraftausdauer-Training gewählt?
Es dient der Gewöhnung an Bewegungsabläufe, schult die intermuskuläre Koordination und minimiert das Verletzungsrisiko für den Anfänger durch moderatere Belastungen.
Wie wird die Hyperlordose der Lendenwirbelsäule adressiert?
Durch gezielte Übungen zur Stärkung der Gesäßmuskulatur und der geraden Bauchmuskulatur soll der Hüftwinkel korrigiert und die Grundstabilität im Rumpf erhöht werden.
Welche Rolle spielt die Literaturrecherche im Kontext dieser Arbeit?
Die Literaturrecherche dient dazu, die positiven Effekte von Krafttraining wissenschaftlich zu belegen, wobei der Fokus exemplarisch auf Stoffwechselvorgängen bei Patienten mit Diabetes Typ 2 liegt.
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- Max Klinsmann (Autor), 2017, Erstellung eines geeigneten Trainingsplans Makro- und Mesozyklus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377675