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Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern der SEK I einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz

Ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell für das Fach "Darstellendes Spiel"

Titel: Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern der SEK I einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz

Bachelorarbeit , 2015 , 79 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Markus Krauss (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Ein Ziel dieser Abschlussarbeit ist, auf Grundlage der Beschlussempfehlung der KMK, zu untersuchen, inwieweit die darin genannten Richtlinien zur Medienbildung an der Schule am Beispiel der SEK I einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz, in Landeskonzepten umgesetzt wird. Des weiteren soll ein Unterrichtsmodell zur Medienbildung für das Fach DS (Darstellendes Spiel) entworfen werden, welches einerseits den KMK-Beschluss und entsprechende Landeskonzepte berücksichtigt, andererseits auch an Schulen mit geringen technischen Ressourcen sowie unter Berücksichtigung der Medienpräferenzen der Lehrkräfte, umgesetzt werden kann.

In Kapitel drei wird die Aufmerksamkeit auf die theoretischen Modelle der Medienpädagogik an der Schule gerichtet. An dieser Stelle wird der aktuelle Forschungsstand anhand der Literatur dargestellt und im Anschluss das Kompetenz-Standard Modell für die Medienbildung von Tulodziecki, Herzig und Grafe, als theoretischer Rahmen der Arbeit vorgestellt.

Das vierte Kapitel steht unter der Überschrift „Medienkompetenz der Schüler und der Lehrenden – eine Analyse“ und nimmt einerseits Bezug auf aktuelle empirische Studien welche die Mediennutzung der Jugendlichen abbilden –hierzu wird auf die Studie „JIM 2014“ des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest sowie auf die BITKOM-Studie „Jung und vernetzt 2014“ zurückgegriffen. Andererseits widmet sich das Kapitel der Analyse der Medienerfahrungen der Lehrpersonen, sowie deren Unterrichtsgestaltung im Hinblick auf digitale Medien, an einer ausgewählten Schule. Die Analyse der Medienkompetenz der Lehrenden, deren Mediennutzung im privaten und schulischen Umfeld erfolgt mittels eines an die JIM-Studie angelehnten Fragebogens. [...]

Kapitel fünf dieser Abschlussarbeit wird das Curriculum des Wahlpflichtfaches „Darstellendes Spiel“ an der Sekundarstufe I in Rheinland-Pfalz vorstellen und nach Erläuterung der Ausgangslage an der teilnehmenden Schule (technische Ausstattung der Schule, Medienpräferenz und Erfahrungen der Lehrenden, Sozialstruktur der Schule etc.) darstellen, weswegen, aus Sicht des Verfassers, hier ein Konzept zur Förderung der Medienkompetenz der SuS sinnvoll erscheint. [...]

Die Arbeit endet in Kapitel sechs mit einem Fazit, dieses liefert eine kurze Zusammenfassung der Arbeit sowie eine kritische Reflektion selbiger.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medienbildung an der Schule

2.1 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 08. März 2012

2.2 Landeskonzept in Rheinland-Pfalz

3 Medienpädagogik in der Schule – aktueller Ausblick

3.1 Medienpädagogik, Medienkompetenz und deren Förderung

3.2 Das Kompetenz – Standard – Modell

3.3 Zusammenfassung

4 Medienkompetenz der Lernenden und der Lehrenden – eine Analyse

4.1 Analyse der Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler

4.2 Analyse der Lehrenden

4.3 Rollenverhältnis der Lehrenden

4.4 Zusammenfassung

5 Ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell zur Förderung der Medienkompetenz

5.1 Ausgangslage

5.2 Das Fach „Darstellendes Spiel“

5.3 Der Unterrichtsentwurf „Werbung durchschauen, selbst produzieren und spielerisch in Szene setzen“ für das Fach Darstellendes Spiel

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes Unterrichtsmodell zur Förderung der Medienkompetenz für das Fach „Darstellendes Spiel“ an einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz zu entwickeln, das trotz begrenzter technischer Ressourcen und unterschiedlicher medienpädagogischer Vorerfahrungen der Lehrkräfte erfolgreich umsetzbar ist.

  • Analyse des aktuellen KMK-Beschlusses zur Medienbildung.
  • Untersuchung der Mediennutzung und -kompetenz bei Lernenden und Lehrenden.
  • Anwendung theoretischer Rahmenmodelle wie des „Kompetenz-Standard-Modells“.
  • Entwicklung eines mediengestützten Unterrichtsentwurfs zum Thema Werbung.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der Aufgabe der (schulischen) Förderung der Medienkompetenz

Die Bedeutung der Aufgabe der (schulischen) Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler stellt ferner die ständige Konferenz der Bildungsminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland in ihrem Beschluss vom 08. März 2012 mit dem Titel „Medienbildung in der Schule“, welcher den Beschluss vom 12. Mai 1995, „Medienpädagogik in der Schule“ ersetzt, heraus. Die KMK betont an dieser Stelle die Notwendigkeit einer adäquaten Medienkompetenz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dem Zusammenspiel der beiden gesellschaftlichen Teilbereichen Elternhaus und Schule schreibt die KMK in diesem Zusammenhang die größte Bedeutung zu. Da die Entwicklung einer Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler nicht ausschließlich durch Erziehung, Sozialisation oder informelles Lernen im Freizeitbereich adäquat erfolgen kann, sieht der Beschluss eine systematische Medienbildung in der Schule als unabdingbar an (Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, 2012). Medienbildung versteht sich in diesem Sinne sowohl als ein Lernen mit digitalen Medien als auch ein Lernen über digitale Medien.

Dieser Beschluss der KMK mit den darin genannten Empfehlungen für eine Medienbildung in der Schule stellt somit die Ausgangslage vorliegender Ausfertigung dar.

Durch die eigene Tätigkeit des Verfassers als Lehrkraft einer integrierten Gesamtschule und durch das Praktikum in Modul 3B des BA Bildungswissenschaft (Implementierung eine eLearning Umgebung in der Ausbildung von Schulsanitätern) konnten Erfahrungswerte auf diesem Gebiet gesammelt werden, welche in der Summe zu einem weiteren Erkenntnisinteresse führten. Von Bedeutung schien der Aspekt, wie die gewünschte Förderung der Medienkompetenz in einzelnen Unterrichtsfächern, in diesem Falle im (Wahlpflicht) Fach „Darstellendes Spiel“ umgesetzt werden kann. Während besagtem Praktikum wurde der Autor ferner mit einer geringen technischen Ausstattung an der Schule sowie mit deutlichen Vorbehalten der Lehrenden gegenüber digitalen Medien (und damit verknüpfter Unterrichtsmethoden) konfrontiert. Diese Erfahrungen führten zu nachstehenden forschungsleitenden Fragen, welchen in dieser Ausarbeitung nachgegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Omnipräsenz digitaler Medien im Leben Jugendlicher und leitet daraus die Notwendigkeit einer systematischen Medienkompetenzförderung an Schulen ab.

2 Medienbildung an der Schule: Dieses Kapitel erörtert den KMK-Beschluss zur Medienbildung sowie das rheinland-pfälzische Landesprojekt „Medienkomp@ss“.

3 Medienpädagogik in der Schule – aktueller Ausblick: Es werden medienpädagogische Theorien dargestellt, darunter das Kompetenz-Standard-Modell zur strukturierten Vermittlung von Medienkompetenz.

4 Medienkompetenz der Lernenden und der Lehrenden – eine Analyse: Basierend auf empirischen Daten wird das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppen analysiert, um eine fundierte Ausgangsbasis für das Unterrichtsmodell zu schaffen.

5 Ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell zur Förderung der Medienkompetenz: Dieses Kapitel präsentiert das entwickelte Unterrichtskonzept für das Fach „Darstellendes Spiel“, das gezielt auf Medien und Technik setzt, die bereits in der Lebenswelt der Beteiligten verankert sind.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit des Modells im schulischen Alltag.

Schlüsselwörter

Medienbildung, Medienkompetenz, Darstellendes Spiel, Gesamtschule, KMK-Beschluss, Medienpädagogik, Kompetenz-Standard-Modell, Mediensozialisation, Werbekompetenz, Unterrichtsplanung, Digitale Medien, Schulentwicklung, AIDA-Formel, Mediennutzung, Schulpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Medienbildung in den schulischen Alltag an einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz, speziell im Fach „Darstellendes Spiel“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Medienkompetenzförderung, der kritische Umgang mit Werbung, die Analyse des Medienverhaltens bei Jugendlichen und Lehrkräften sowie die praktische Unterrichtsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell zu entwickeln, das trotz technischer Einschränkungen Medienbildung effektiv in den Unterricht integriert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu medienpädagogischen Modellen sowie einer empirischen Evaluation mittels Fragebogen zur Erfassung der Medienpräferenzen von Lehrkräften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Modelle der Medienpädagogik erläutert, das Medienverhalten der Zielgruppen analysiert und ein konkreter Unterrichtsentwurf für das Fach „Darstellendes Spiel“ entwickelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Darstellendes Spiel, AIDA-Formel, Medienpädagogik und Schulentwicklung.

Warum wurde das Fach „Darstellendes Spiel“ für das Modell gewählt?

Es eignet sich aufgrund seines künstlerischen Neigungscharakters und der projektorientierten Arbeitsweise besonders gut für kreative medienpädagogische Ansätze wie die Produktion von Werbespots.

Wie gehen die Lehrkräfte mit der technischen Ausstattung der Schule um?

Die Arbeit stellt fest, dass bei den Lehrkräften teils Vorbehalte gegenüber digitalen Medien existieren und die technische Ausstattung oft als limitierender Faktor wahrgenommen wird, weshalb das Modell kostenneutral und niedrigschwellig konzipiert ist.

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Details

Titel
Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern der SEK I einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz
Untertitel
Ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell für das Fach "Darstellendes Spiel"
Hochschule
FernUniversität Hagen  (KSW)
Note
2,3
Autor
Markus Krauss (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
79
Katalognummer
V377753
ISBN (eBook)
9783668553576
ISBN (Buch)
9783668553583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsentwurf Medienpädagogik Medienkompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Krauss (Autor:in), 2015, Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern der SEK I einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377753
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Leseprobe aus  79  Seiten
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