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Das Naturrisiko des genetisch modifizierten Grundnahrungsmittel Mais

Título: Das Naturrisiko des genetisch modifizierten Grundnahrungsmittel Mais

Trabajo Universitario , 2017 , 39 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Dipl. Kfm. Holger Schmid (Autor)

Ingeniería - Ingeniería industrial
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Die grüne Gentechnik, insbesondere der transgene Maisanbau stellt in diesem Assignment den Themenschwerpunkt dar, wenngleich sich die qualitativen Aussagen ebenso auf andere gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) übertragen lassen. Mais ist hierbei von besonderem Interesse, da es die am meisten produzierte Getreidesorte ist. Ebenfalls ist bemerkenswert, dass seine Anbauflächen in den letzten Jahren im Verhältnis bspw. zu Weizen stark gestiegen sind. Als Ziel dieser Ausarbeitung gilt es, zunächst die Verteilung von Mais bzgl. Anbau, Transport und Verbrauch detailliert darzustellen. Während Mais an sich fast überall auf der Welt angebaut wird, gilt das nicht notwendigerweise ebenso für transgenen Mais. Daher gilt es zu untersuchen, wo überhaupt transgener Mais gepflanzt wird und wie hoch der Anteil an genetisch modifizierten Maissorten ist. Schon in der Begründung der Themenstellung wurde angedeutet, dass der Markt für Saatgut oligopolistische bis monopolistische Strukturen aufweist. Wer jedoch sind diese Mitspieler und in welche Ländermärkte vertreiben sie ihre Produkte? Danach gilt es zu untersuchen, welche Auswirkungen der Anbau von transgenem Mais auf die entsprechenden Länder hat. Da der Anbau gentechnisch veränderter Nahrungsmittel sehr umstritten ist, müssen entsprechende Risiken berücksichtigt und kontinuierlich geprüft werden. Hierzu ist ein entsprechendes Risikomanagement und Monitoring notwendig. Diese zu analysieren und darzustellen ist das letzte Untersuchungsziel dieser Ausarbeitung.

Der Aufbau folgt der Zielsetzung dieser Ausarbeitung. Nach dem einleitenden Kapitel 1 werden im Kapitel 2 zunächst die notwendigen Grundlagen zum Thema gentechnisch veränderter Pflanzen (insbes. Mais) dargelegt. Des Weiteren werden für das Verständnis des Themas notwendige Begriffe definiert und entsprechend eingegrenzt. Das dritte Kapitel konzentriert sich auf das Hauptnahrungsmittel Mais. Hierbei steht der aktuelle Stand hinsichtlich Technik beim Anbau, Transport und Verbrauch, sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Verflechtungen zwischen Saatgutherstellern und Verbrauchern im Fokus. Dass es gegen den Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel Widerstände und Vorbehalte gibt ist so alt wie die Gentechnik selbst. Wie jedoch versucht man etwaige Risiken zu managen? Dies wird im vierten Kapitel diskutiert. Abschließend erfolgt in Kapitel 5 eine Zusammenfassung mit einer kritischen Reflexion des Themas.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Begründung der Themenstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen und Begriffseingrenzung

2.1. Die grüne Gentechnik

2.2. Ziele der grünen Gentechnik

3. Hauptnahrungsmittel Mais

3.1. Herkunft und weltweite Verbreitung

3.2. Verteilung von Mais

3.3. Transgener Mais – Anteil und regionale Verteilung

3.4. Hersteller von transgenem Mais

3.5. Erwerb und Verwendung von Genmaissamen und Genmaisprodukten

Exkurs: Die Dürren der Jahre 2016 und 2017 in Afrika

3.6. Auswirkungen von transgenem Maissamen in den Erzeugerländern

3.7. Sozioökonische Effekte für Schwellenländer durch transgenes Saatgut

4. Maßnahmen zur Risikovorsorge

4.1. Verbote und Einschränkungen von Gentechnik in der EU

4.2. Risikoprüfung

4.3. Risikomonitoring

5. Fazit und kritische Reflektion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des transgenen Maisanbaus im Kontext globaler Ernährungsherausforderungen und analysiert dabei kritisch die Auswirkungen auf Erzeugerländer sowie die Machtstrukturen im Saatgutmarkt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich auf die Vereinbarkeit von technologischer Ertragssteigerung mit ökonomischer Stabilität und Risikomanagement.

  • Anbau, Verbreitung und ökonomische Bedeutung von Mais weltweit.
  • Einfluss der grünen Gentechnik auf landwirtschaftliche Produktivität und Pestizideinsatz.
  • Konzentrationsprozesse und Marktmacht der führenden Saatguthersteller.
  • Risiken der transgenen Landwirtschaft in Schwellen- und Entwicklungsländern.
  • Regulatorische Rahmenbedingungen und Risikovorsorge, insbesondere in der EU.

Auszug aus dem Buch

3.6. Auswirkungen von transgenem Maissamen in den Erzeugerländern

Gerade in den Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen gentechnisch veränderter Mais angebaut wird, wird der Einfluss der großen Saatguthersteller kritisch gesehen. So spielt oftmals in diesen Ländern die Frage nach deren Marktmacht und Marktverhalten eine große Rolle. Insbesondere, da es sich bei diesen Firmen um börsennotierte Unternehmen handelt, sind vorgeblich hehre Ziele wie die Bekämpfung des Welthungers und die Ertragssteigerung der einzelnen Bauern mit Vorsicht zu genießen. Viele Länder verfügen auch über eine kleinteilige bis mittelständische Landwirtschaft. Sie befürchten hierdurch die Zerstörung traditioneller Produktionsweisen einer multifunktionellen Landwirtschaft. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine von der UN in Auftrag gegebene Untersuchung, die besagt, dass der ökologische Landbau in kleinbäuerlichen Strukturen bessere Resultate im Hinblick auf den Zugang zu Nahrung erzielt als eine konventionelle Agrarindustrie mit von Pestiziden und Düngemitteln abhängigen gentechnisch veränderten Pflanzen.

Zwar gilt es als erwiesen, dass ca. 4% der weltweiten Maisernten allein durch den Maiszünsler vernichtet werden. Durch den Einsatz entsprechend schädlingsresistenter Pflanzen kann somit der Ertrag zumindest kurzfristig gesteigert werden. Ob sich jedoch der Flächenertrag durch den Einsatz von transgenem Saatgut erhöht ist weder zweifelsfrei belegt, noch widerlegt. Je nach Standpunkt gibt es hierzu stark voneinander abweichende Studienergebnisse. Betrachtet man die entsprechenden Ertragsquoten (siehe Kapitel 3.2) gerade von gentechnisch freien Ländern wie Deutschland mit denen der USA, so sind Zweifel an Ertragsvorteilen berechtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der globalen Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundenen Herausforderungen für die Landwirtschaft, was die Relevanz der grünen Gentechnik begründet.

2. Grundlagen und Begriffseingrenzung: Definition der grünen Gentechnik und Abgrenzung zu anderen biotechnologischen Feldern sowie Erläuterung grundlegender biologischer Verfahren.

3. Hauptnahrungsmittel Mais: Detaillierte Analyse der weltweiten Maisproduktion, der Bedeutung von transgenem Mais, der dominanten Marktteilnehmer und der Auswirkungen auf Schwellenländer.

4. Maßnahmen zur Risikovorsorge: Diskussion regulatorischer Ansätze, Zulassungsverfahren sowie der Notwendigkeit von Risikoprüfungen und Monitoring beim Einsatz gentechnisch veränderter Organismen.

5. Fazit und kritische Reflektion: Abschließende Würdigung der Chancen und Risiken der grünen Gentechnik unter Berücksichtigung ethischer, ökonomischer und ideologischer Aspekte.

Schlüsselwörter

Grüne Gentechnik, Mais, Saatgut, Agrarindustrie, Biotechnologie, Welternährung, Ertragssteigerung, Marktmacht, Risikomanagement, Schwellenländer, Pestizide, Nachhaltigkeit, Monitoring, Transgene Pflanzen, Nahrungsmittelsicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Mais als Grundnahrungsmittel und bewertet den Einsatz der grünen Gentechnik sowie deren Auswirkungen auf globale Anbaustrukturen und ökonomische Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die globale Verteilung des Maisanbaus, die Marktkonzentration von Saatgutherstellern, die sozioökonomischen Effekte auf Schwellenländer sowie regulatorische Aspekte der Risikovorsorge.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist eine detaillierte Darstellung der Maisverteilung (Anbau, Transport, Verbrauch) sowie eine kritische Analyse der Risiken und Potenziale der gentechnisch veränderten Landwirtschaft.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, die aktuelle Statistiken zur weltweiten Maisproduktion sowie Studien zu ökonomischen und ökologischen Folgen transgener Pflanzen auswertet.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die technologischen Aspekte, die ökonomischen Abhängigkeiten durch Saatguthersteller und die Herausforderungen für Entwicklungsländer, ergänzt durch regulatorische Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Begriffe sind Grüne Gentechnik, Transgener Mais, Marktkonzentration, Risikomanagement und Sozioökonomische Effekte.

Wie bewertet der Autor die langfristige Perspektive für Schwellenländer?

Der Autor weist auf die Gefahr einer starken Abhängigkeit von transnationalen Saatgutkonzernen hin und betont die Notwendigkeit lokaler Forschungs- und Regulationskapazitäten.

Warum ist das Thema Mais und Gentechnik laut Autor emotional so aufgeladen?

Das Thema ist laut Autor stark von Ideologien geprägt, wobei konträre Ansichten über Welternährung, Profitinteressen und Umweltschutz aufeinanderprallen, was eine objektive Bewertung erschwert.

Final del extracto de 39 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Naturrisiko des genetisch modifizierten Grundnahrungsmittel Mais
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart  (Wirtschaftsinformatik)
Curso
IKK61
Calificación
1,0
Autor
Dipl. Kfm. Holger Schmid (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
39
No. de catálogo
V377857
ISBN (Ebook)
9783668551107
ISBN (Libro)
9783668551114
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gentechnik Genmais transgen Risikomonitoring grüne Gentechnik Risikovorsorge
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl. Kfm. Holger Schmid (Autor), 2017, Das Naturrisiko des genetisch modifizierten Grundnahrungsmittel Mais, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377857
Leer eBook
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