Können Männer und Frauen 'nur' Freunde sein? Eine Beleuchtung heterosexueller cross-sex Freundschaften im Hinblick auf Attraktion und gender-differenzielle Erwartungen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017
22 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Forschungsstand und Relevanz

2. Attraktion in cross-sex Freundschaften
2.1. Sexuelle Aktivitäten in Freundschaften
2.2. Gender-relevante Unterschiede
2.3. Entstehung von Attraktion in cross-sex Freundschaften

3. Möglichkeit platonischer Freundschaften

4. Studie (1): Hart, Adams und Tullett (2016)
4.1. Forschungsfragen
4.2. Methode
4.3. Ergebnisse und Diskussion

5. Studie (2): Koenig, Kirkpatrick und Ketelaar (2007)
5.1. Forschungsfrage
5.2. Methode
5.3. Ergebnisse und Diskussion

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Abbildung: Ergebnisse von Koenig et al. (2007, S. 418) – Forschungsfrage (1)

Zusammenfassung

Gegengeschlechtliche Freundschaften bieten beiden Parteien Vorteile wie Intimität und die Perspektive des anderen Geschlechts, die sie durch Sex nicht verkomplizieren möchten. Insgesamt schätzten Männer und Frauen die Chance platonischer Freundschaften hoch ein, gehen aber auch davon aus, dass es in über der Hälfte der Freundschaften heimliches sexuelles oder romantisches Interesse von mindestens einer Partei gibt. Dabei zeigt sich, dass Männer oft davon ausgehen, ihre spezifische Freundin habe Interesse an ihnen, generalisieren dies aber nicht auf alle Freundschaften. Frauen und Männer projiziieren ihr eigenes Interesse auf das Interesse ihres Gegenübers, wobei Frauen das Interesse von für sie attraktiven Partnern überschätzen und das nicht-attraktiver unterschätzen. Obwohl Männer in mehreren Studien angaben, dass sie mehr sexuelles Interesse an ihren weiblichen Freunden haben, wissen sie die Vorteile platonischer Freundschaften oftmals zu schätzen und versuchen sexuellen Kontakt mit engen Freundinnen eher zu vermeiden. Die soziale Prämisse, dass Männer sich eher zu Frauen sexuell hingezogen fühlen, kann dazu führen, dass Männer und Frauen ihre Einschätzungen zu male-on-female und female-on-male Attraktion verändern. Männer revidieren das hohe Interesse der Frauen an ihnen und Frauen überschätzen das Interesse der Männer.

1. Forschungsstand und Relevanz

‘Friendship’ can be defined both by what it is and what it is not (Hartup, 1975; Hays, 1988; Wright, 1984). It is a voluntary, cooperative personal relationship involving varying degrees of companionship, intimacy, affection, and mutual assistance. It is typically not defined by a social category such as blood relations or marital partnership (Fehr, 1996). (Bleske-Rechek et al., 2012, S. 570)

Cross-sex Freundschaften werden ebenso definiert wie gleichgeschlechtliche Freundschaften. Eine freundschaftliche platonische Verbindung von Männern und Frauen steht daher unter der Prämisse, keine romantischen und sexuellen Gefühle zu beinhalten (Bleske-Rechek et al., 2012, S. 570). Männer und Frauen werden aus den gleichen Gründe Freunde, wie cross-sex Freunde: „responsiveness, trust and social support“ (Miller, Perlman & Brehm, 2007, S. 228) spielen hierbei eine große Rolle.

Im Gegensatz zu gleichgeschlechtlichen Freundschaften scheinen cross-sex Verbindungen aber diversen Schwierigkeiten entgegen zu stehen. Akbulut und Weger (2016) sehen genau hier einen interessanten, bisher wenig beleuchteten Teil der Forschung: „cross-sex friendships (have) the potential for uncertainty about the status of the relationship and the prospect for transformation of the friendship into a romantic or sexual relationship“ (S. 98). Während same-sex Freundschaften und (heterosexuelle) Partnerschaften wenig hinterfragt werden, stehen Männer und Frauenfreundschaften unter dem strengen Blick der Gesellschaft. Aber auch innerhalb dieser Freundschaften können Probleme auftreten (Bleske-Rechek et al., 2012, S. 570). O´Meara (1989) beschreibt hierbei Folgende: Die Art der emotionalen Verbindung muss geklärt werden: Es wird hinterfragt, inwiefern Sexualität einen Platz in dieser Verbindung hat. Die Freundschaft muss in der Öffentlichkeit im Hinblick auf ihre Authentizität verteidigt werden und in der Dyade soll genderrelevante Gleichheit herrschen. Außerdem bergen gegengeschlechtliche Freundschaften die Gefahr, Partner eifersüchtig zu machen und somit diese Beziehung zu schwächen.

Da der gesellschaftliche Blick auf cross-sex Freundschaften immer noch misstrauisch ist und sich Theoretiker nicht einig sind, inwiefern cross-sex Freundschaften eher same-sex Freundschaften oder romantischen Beziehungen ähneln, ist es besonders wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, inwiefern Sex und Attraktion wirklich eine Rolle in diesen Freundschaften spielt und welche Auswirkungen cross-sex Freundschaften auf das soziale Leben der Beteiligten haben (Bleske-Rechek et al., 2012; O´Meara, 1989).

2. Attraktion in cross-sex Freundschaften

Diverse Autoren beschreiben die Rolle von Attraktion in cross-sex Freundschaften (vgl. Bleske & Buss, 2000; Bleske-Rechek et al., 2012; Koenig, Kirkpatrick und Ketelaar, 2007; Miller et al., 2007; Monsour, Harris, Kurzweil & Beard, 1994). Baumgarte und Nelson (2009) merken an, dass sexuelle Attraktion sowohl „a benefit and a detriment to cross-sex friendships“ (S. 902) sein kann. Zu der Frage, inwiefern und in welchem Maße jedoch Sex oder romantische Attraktion eine Rolle in gegengeschlechtlichen Freundschaften spielt, gibt es verschiedene Antworten. Einige Studien fanden relativ geringe Werte zu sexueller Attraktion, andere wiederum geben hohe Werte dieser Variable an (Bleske-Rechek et al., 2012).

2.1. Sexuelle Aktivitäten in Freundschaften

Afifi und Faulkner (2000, S. 217) zeigten in einer Studie, dass mehr als 50 % der Befragten schon einmal Sex mit einem platonischen Freund hatte. 34 % gaben sogar an, mehrmals mit einem Freund oder einmal/mehrmals mit verschiedenen engen Freunden geschlafen zu haben. Dazu muss beachtet werden, dass in ihrer Studie nicht ganz deutlich wird, wie viele cross-sex Freunde die Probanden bis dato hatten. Immerhin schlief zirka die Hälfte der Befragten in ihrer Lebensspanne erst einmal mit einem Freund. Und auch die, die mit mehreren sexuellen Kontakt hatten, gaben im Mittelmaß nur 3 Partner an. Je nachdem, wen man alles zu gegengeschlechtlichen Freunden zählt, könnten diese Zahlen auch zeigen, dass es sehr viel häufiger zu keinen sexuellen Interaktionen kommt (ebd., S. 218).

Während die Einstellungen zu und der Wunsch nach sexuellen Aktivitäten innerhalb gegengeschlechtlicher Freundschaften variieren, scheinen Menschen sich relativ einig darüber zu sein, was für Auswirkungen dies auf die Freundschaft haben kann. Afifi und Faulkner (2000, S. 219) stellen Ergebnisse diverser Studien dar, die besagen, dass Männer und Frauen davon ausgehen, dass Sex Freundschaften verkompliziert oder gar zerstören kann. Miller et al. (2007) beschreiben, dass „sexual tention“ (S. 228) als negativste Eigenschaft einer cross-sex Freundschaft gesehen wird. Theoretiker wie Rubin (1985) und Werking (1994, zit. nach Afifi & Faulkner, 2000, S. 219) postulieren dementgegen, dass sexuelle Aktivität Freundschaften sogar verbessern kann. Indem Freunde miteinander schlafen, würde das Mysterium und die Spannung nachlassen und man könne sich danach voll und ganz auf die Freundschaft konzentrieren, wenn ausgeräumt werden konnte, dass man diesen körperlichen Teil der Freundschaft hinter sich lässt. Ob Sex einen positiven oder negativen Einfluss auf die Freundschaft hat, ließ sich bei Afifi und Faulkner (2000) durch ein Zusammenspiel von „perceived pre- to post-sexual activity“ (S. 219) vorhersagen. Da Intentionen und Wünsche nicht immer für beide Parteien ersichtlich sind, scheint es wichtig zu sein, intensiv darüber zu reden, was sich die Beteiligten erhoffen und welcher Stellenwert Sex in der Freundschaft haben soll.

However, given the potentially face-threatening nature of sexual communination and the recent finding that sexual attraction is more common during the early stages of relationship development […] the more realistic scenario is that individuals will seek information in other ways […]. Moreover, explicit discussions of upcoming sexual activity may be especially likely to be avoided […] due to identiy and relationship fears. (Afifi & Burgoon, 1998, zit. nach Afifi & Faulkner, 2000, S. 219)

2.2. Gender-relevante Unterschiede

Verschiedenen Studien nach zu urteilen, fühlen sich Männer öfter zu ihren Freundinnen sexuell hingezogen, als Frauen dies tun (Bleske & Buss, 2000; Bleske-Reschek & Buss, 2001; Bleske-Reschek, Somers, Koenig, Kirkpatrick & Ketelaar, 2007; Micke et al., 2012). „Men, too, are apt to view physical intimacy from a cross-gender friend more positively than women, because of the value they place on sexual attraction in such ties“ (Felmlee, Sweet & Sinclair, 2012, S. 520). Außerdem stuften Männer Sex mit Freundinnen positiver ein (Bleske & Buss, 2000, Bleske-Rechek & Buss, 2001) und gaben häufiger an, Sex mit Freundinnen gehabt zu haben oder es zumindest versucht zu haben. Außerdem schienen sie sich öfter im sexuellen Interesse ihres Gegenübers zu täuschen (Bleske & Buss, 2000; Bleske-Reschek & Buss, 2001; Bleske-Reschek et al., 2012; Koenig et al., 2007). Bleske-Rechek et al. (2012, S. 574) merken dazu aber an, dass diese Unterschiede durchaus ein Produkt falscher Versuchsanordnungen sein könnten. Dabei kritisieren sie, dass viele Studien oftmals nicht beide Parteien einer Freundschaftsdyade zu sexueller Attraktion befragt haben. In ihrer Untersuchung fanden sie signifikante Werte, die ihre Theorie stützen. Männer gaben höhere Werte ihrer sexuellen Attraktion an: „[They] documented these effects using pairs of friends, so the higher level of attraction reported by young men cannot be a result of men´s responses being about a different ‘type’ of friend compared to women“ (Bleske-Rechek et al., 2012, S. 578).

Männer und Frauen schätzen Attraktion in Freundschaften jedoch nicht unbedingt positiv ein. Bei Bleske-Rechek et al. (2012, S. 589) gaben beide Geschlechter an, die Gefahren von Attraktion in Freundschaften zu kennen und dies als Belastung zu empfinden.

2.3. Entstehung von Attraktion in cross-sex Freundschaften

Diverse Theorien versuchen die Rolle von Attraktion in Freundschaften zu erklären. Verschiedene Theoretiker haben sich auf den medialen Einfluss von Filmen und Büchern spezialisiert: „The media portrays ‘normal’ relationships between men and women as sexual, and hence non-sexual relationships between men and women as strange and essentially impossible.“ (Bleske-Rechek et al., 2012, S. 571). So entwickeln fast alle cross-sex Freunde im Laufe der Geschichte romantische Gefühle füreinander oder werden zumindest einmal intim (vgl. McDonnell & Mehta 2016). Darüber hinaus wird argumentiert, dass sich Menschen ihren kognitiven Skripts entlang orientieren. „As a result of gender role socialization, men and women tend to view one another as sexual and/or romantic partners, rather than friends“ (Monsour et al., 1994, S. 56). Da es für gegengeschlechtliche Freundschaften noch nicht ausgereifte kulturelle Skripte gibt, die deutlich machen, was erlaubt ist und was nicht, orientieren sich Menschen an ihrer Umwelt und ihren eigenen Erfahrungen um herauszufinden, wie man sich in diesen Freundschaften benehmen kann (ebd.). „Those guidelines suggest male-female interaction should be predominantly romantic or sexual in nature“ (Monsour et al., 1994, S. 56). Für diese These spricht beispielsweise, dass die Hälfte der Probanden in einer Studie von Afifi und Faulkner (2000, S. 218), die angaben jemals Sex mit einem Freund gehabt zu haben, dies auch in mehreren Freundschaftsdyaden taten. Somit wäre ihre Erfahrung in ihre Wissensstruktur, wie gegengeschlechtliche Freundschaften funktionieren können, integriert worden.

Evolutionstheoretiker sehen die Vorteile von Attraktion in Freundschaften in der Reproduktion und der Überlebenssicherung (Bleske-Rechek et al., 2012, S. 571; Koenig et al., 2007, S. 414). Dieser Hypothese entsprechen Ergebnisse von Bleske-Rechek et al. (2012): Männer gaben (unabhängig ihres Beziehungsstatus oder dem ihrer Freundinnen) hohe Werte von sexueller Attraktion an. Dagegen äußerten Frauen, die selbst in einer Beziehung waren, sehr viel geringere Werte. Die Autoren spekulieren, dass Single Frauen eher cross-sex Freundschaften suchen und sich, wenn sie vergeben sind, mehr auf same-sex Freundschaften konzentrieren. Männer wollen sich evolutionsbiologisch gesehen immer weiter vermehren und ändern somit ihre Einstellung nicht. Diese Vermutung konnten sie durch eine weitere Studie stützen: „Single men across age groups reported relatively high levels of attraction to their cross-sex friend, and single women across age groups reported moderate levels of attraction to their cross-sex friend“ (ebd., S. 589). Dabei wird davon ausgegangen, dass Frauen und Männer in unterschiedlicher Weise die Möglichkeit sehen, dass sich aus gegengeschlechtlichen Freundschaften „both short-term and longterm mateships“ entwickeln könnten (ebd., S. 579).

3. Möglichkeit platonischer Freundschaften

Ausgehend von diesen Befunden könnte man meinen, dass Männer in Relation zu Frauen weniger daran glauben, dass es (für sie) rein platonische Freundschaften geben kann (Hart et al., 2016, S. 191). Aber auch, wenn Männer sich eher zu ihren weiblichen Freunden hingezogen fühlen, bedeutet dies weder, dass sie dies ausleben würden, noch, dass es ihren Glauben an platonische Freundschaften schmälert (ebd., S. 198).

Es könnte aber auch sein, dass Frauen und Männer ähnliche Vorstellungen über die Wahrscheinlichkeit platonischer Freundschaften haben. Hart et al. (2016) legen dieser Hypothese zwei Annahmen zugrunde: Da Frauen im Bilde darüber sind, wie Männer über platonische Freundschaften denken, sehen sie die Wahrscheinlichkeit pessimistischer. Nicht, weil es ihre eigene Sichtweise ist sondern weil sie wissen, dass die Männer eventuell ‘nicht nur Freunde‘ sein wollen. Andererseits könnten beide Parteien durchaus die Möglichkeit einer normalen Freundschaft positiv einschätzen. Untersuchungen zeigten, dass Männer wie auch Frauen stark von gegengeschlechtlichen Freundschaften zu profitieren scheinen. Sie bieten Intimität und Sicherheit und bieten den Parteien jeweils die Perspektive des anderen Geschlechts (Hart et al., 2016, S. 198). Bleske und Buss (2000) konnten anhand ihrer Daten zeigen, dass Männer die Gewinne einer platonischen Freundschaft mehr zu würdigen wissen als dass sie Sex mit dieser Freundin haben wollen würden. Auch in den Untersuchungen, in denen Männer häufiger als Frauen Vorteile von Sex in einer Freundschaft angaben, wurde die Wichtigkeit dessen insgesamt sehr gering eingeschätzt.

Most of the time, people do not want to turn their cross-sex friendships into romances, and they actually strive to keep their partnerships platonic. There may be several reasons for this (…) Sometimes, people do not want to risk losing a rewarding relationship (…) In other cases, a sexual spark is missing (…) and in other instances, there are third parties involved (such as romantic partners) who would object. (Miller et al, 2007, S. 229)

4. Studie (1): Hart, Adams und Tullett (2016)

In einer Zeit, in der gegengeschlechtliche Freundschaften normal geworden sind, hat sich die Forschung jedoch noch kaum mit der Frage beschäftigt, wie Männer und Frauen die Chancen rein platonischer Männer-Frauen Freundschaften einschätzen. Im psychologischen und sozialwissenschaftlichen Diskurs tauchen konträre Sichtweisen auf: Während wenige Forscher davon ausgehen, dass platonische Freundschaften de facto nicht existieren können, ist die Varianz im Hinblick auf die Fragen, inwiefern sexuelles Interesse bei heterosexuellen cross-sex Freundschaften herrscht, ob Männer oder Frauen eher ‘mehr als nur Freundschaft‘ wollen und welche Arten von gegengeschlechtlichen Freundschaften eher sexueller oder romantischer Gestalt werden und welche nicht, hoch (Hart et al., 2016, S. 190f.).

4.1. Forschungsfragen

Daher liegen der Untersuchung von Hart et al. folgende Forschungsfragen zugrunde:

(1) Glauben Männer und Frauen, dass platonische Freundschaften möglich sind?

(2) Entscheidet das Geschlecht darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit platonischer Freundschaften eingeschätzt wird?

(3) Was denken Männer und Frauen in Bezug darauf, welches Geschlecht eher heimliches sexuelles Interesse hat?

(4) Wie wohl/unwohl würde man sich fühlen, wenn sein Partner Teil einer gegengeschlechtlichen Freundschaftsdyade ist.

Dabei gingen die Forscher davon aus, dass es Unterschiede in den Überzeugungen zwischen den Geschlechtern gibt (ebd., S. 191).

4.2. Methode

418 Studenten (Frauen: n = 315; Männer: n = 103) der Universität in Alabama füllten einen Onlinefragebogen aus. Das Durchschnittsalter war 18.99 Jahre (SD = 0.98). Eine Hälfte der Probanden gab an, in einer heterosexuellen Beziehung zu sein (n = 208), die anderen waren single (n = 210). Anzumerken sei, dass das Geschlecht keine signifikante Auswirkung auf den Beziehungsstatus hatte (p = .61) (Hart et al., 2016, S. 194). Zuerst sollten die Probanden auf einer Skala von 0 % - 100 % angeben,

- in wie vielen gegengeschlechtlichen Freundschaften sie denken, dass mindestens eine Partei heimliche sexuelle Gefühle habe.
- wie hoch dabei der Anteil von „secret male-on-female sexual interest“ (ebd., S. 194) und
- der Anteil von „secret female-on-male sexual interest“ (ebd., S. 194) sei.

Anschließend sollten sie auf einer 10-Punkte Skala vermerken, wie wahrscheinlich eine platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau sei. Abschließend äußerten sie auf einer 9-Punkte Skala, wie hoch ihr Unbehagen sei, wenn ihr Partner eine neue gegengeschlechtliche Freundschaft eingehen würde. Auch die Probanden, die sich nicht in einer Beziehung befanden, wurden gebeten sich in diese Lage hineinzuversetzen (Hart et al., 2016, S. 195).

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Können Männer und Frauen 'nur' Freunde sein? Eine Beleuchtung heterosexueller cross-sex Freundschaften im Hinblick auf Attraktion und gender-differenzielle Erwartungen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Jahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V378084
ISBN (eBook)
9783668552197
ISBN (Buch)
9783668552203
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Attraktion, Freundschaft, Gender, Beziehung, Männer, Frauen, Beste Freunde, Bindung, sexuelle Anziehung, Liebe, Partnerschaft
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Können Männer und Frauen 'nur' Freunde sein? Eine Beleuchtung heterosexueller cross-sex Freundschaften im Hinblick auf Attraktion und gender-differenzielle Erwartungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378084

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