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Wie legten die USA die Kuba-Krise von 1962 bei und welche Auswirkungen hatte die Beilegung auf den Kalten Krieg?

Titre: Wie legten die USA die Kuba-Krise von 1962 bei und welche Auswirkungen hatte die Beilegung auf den Kalten Krieg?

Dossier / Travail , 2016 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Julian Ibald (Auteur)

Histoire globale - Histoire moderne
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In dieser Arbeit soll es um die Frage gehen, wie es den USA gelang, die Kuba-Krise beizulegen und welche Auswirkungen die Beilegung auf den kalten Krieg hatte.

Die Kuba-Krise ereignete sich zwölf Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges und wurde zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der ehemaligen Sowjetunion ausgetragen. Sie dauerte 13 Tage an und drehte sich um die Stationierung sowjetischer Raketen auf der Insel Kuba und die darauffolgende Konfrontation der USA und der UdSSR.

Dem Thema kommt hohe Bedeutung zu, da die Kuba-Krise bis heute als eine der schwersten Krisen auf internationaler Ebene gilt. Anhand der Beantwortung dieser Frage, lässt sich das Krisenverhalten einer Weltmacht in einer problematischen Zeit, 10 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, erkennen.

Die Arbeit legt den Schwerpunkt auf den ersten Teil der Themenfrage, also auf die Frage, wie die USA die Kuba-Krise beigelegt hat. Hierbei werden insbesondere die Aussagen und Entscheidungen des Präsidenten näher untersucht. Meinungen anderer Personen werden zumeist zusammengefasst und es wird nicht näher auf die Personen eingegangen, da diese anders als der Präsident keine Entscheidungen trafen, sondern lediglich in beratender Position tätig waren.

Die Reaktion anderer Länder wie beispielsweise der NATO- Staaten wird nicht näher behandelt.
Die Arbeit stützt sich größtenteils auf Abschriften von Tonbandaufzeichnungen von Regierungstreffen, öffentliche Reden und einzelne Aussagen, welche in der Krise vom amerikanischen Präsidenten und anderen Regierungsmitgliedern getroffen wurden. Desweiteren werden Briefe des amerikanischen und des sowjetischen Präsidenten sowie auch aufgezeichnete Gespräche von Treffen beider Länder zur Krisenzeit analysiert.

Gegliedert ist die Arbeit in drei große Bereiche. Zunächst wird die Entstehung der Kuba-Krise auf der Grundlage des zweiten Weltkrieges, sowie die Bedrohungslage erläutert. Anschließend wird die Beilegung der Kuba-Krise durch die USA näher betrachtet. Dies stellt den Kern der Arbeit dar. Hierbei wird zunächst die erste Reaktion der USA auf die Ereignisse auf Kuba erörtert. Darauffolgend werden die Optionen zur Beilegung der Krise aufgezeigt und diskutiert und schließlich zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konfliktentstehung und Bedrohungslage

3. Beilegung der Kuba-Krise

3.1 Die erste Reaktion

3.2 Beilegungsoptionen

3.3 Konfliktlösung

4. Auswirkungen auf den kalten Krieg

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie es den USA während der Kuba-Krise von 1962 gelang, den Konflikt beizulegen, und analysiert die daraus resultierenden Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Kalten Krieges. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf den Entscheidungsprozessen innerhalb der US-Regierung unter Präsident John F. Kennedy.

  • Die Entstehungsgeschichte der Kuba-Krise und die sicherheitspolitische Bedrohungslage
  • Die Analyse der verschiedenen militärischen und diplomatischen Handlungsoptionen innerhalb des ExComm
  • Die Rolle der Entscheidungsfindung Kennedys bei der Wahl einer Seeblockade statt eines direkten Militärschlags
  • Die Auswirkungen der Krisenbewältigung auf das Verhältnis zwischen den USA und der Sowjetunion

Auszug aus dem Buch

3.3 Konfliktlösung

Am 22. Oktober 1962 informierte Präsident Kennedy die amerikanische Bevölkerung in einer öffentlichen Rede über die, auf Kuba stationierten, Atomraketen der Sowjetunion. Desweiteren kündigte er das Errichten einer Seeblockade um Kuba an, welche den Zweck habe, alle mit Angriffswaffen beladenen, auf Kuba zusteuernden Schiffe aufzuhalten. Der Präsident kündigt zudem an: „We will not prematurely or unnecessarily risk the costs of worldwide nuklear war (…) but neither will we shrink from that risk at any time it must be faced."

Dies zeigt, dass die USA keinen Atomkrieg gegen die UdSSR führen wollte. Sollte sich die USA jedoch dazu gezwungen fühlen – und das wäre der Fall, wenn die UdSSR Raketen auf die USA schießen würde – würde man vor einen Krieg nicht zurückschrecken. Kennedy forderte von Chruschtschow zudem eine sofortige Beseitigung der Angriffswaffen der Sowjetunion auf Kuba.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Kuba-Krise als gefährlichsten Moment der Geschichte dar und definiert das Ziel der Arbeit, die Beilegung der Krise durch die USA sowie deren Auswirkungen auf den Kalten Krieg zu untersuchen.

2. Konfliktentstehung und Bedrohungslage: Dieses Kapitel erläutert die ideologischen Spannungen nach dem Zweiten Weltkrieg, die Entstehung des Wettrüstens sowie die spezifische Bedrohung durch die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba.

3. Beilegung der Kuba-Krise: Der Hauptteil analysiert die Reaktionen der USA, die diskutierten Handlungsoptionen im ExComm und den letztendlichen Prozess der gewaltlosen Konfliktlösung.

3.1 Die erste Reaktion: Hier wird Kennedys frühe Reaktion auf die Bedrohung durch die Sowjetunion und die Einberufung des ExComm thematisiert.

3.2 Beilegungsoptionen: Dieses Kapitel beschreibt die drei im ExComm diskutierten Handlungsalternativen: Toleranz, Blockade oder militärischer Angriff.

3.3 Konfliktlösung: Dieser Abschnitt behandelt die praktische Umsetzung der Seeblockade, den diplomatischen Briefverkehr und die geheime Vereinbarung zum Raketenabzug.

4. Auswirkungen auf den kalten Krieg: Hier wird der Einfluss der Krise auf den anschließenden Spannungsabbau und die Entspannungspolitik zwischen den Weltmächten dargelegt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die diplomatische Lösung Kennedys als richtigen Schritt zur Verhinderung eines Atomkrieges.

Schlüsselwörter

Kuba-Krise, John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow, ExComm, Seeblockade, Kalter Krieg, Wettrüsten, Atomkrieg, Entspannungspolitik, Stellvertreterkriege, USA, Sowjetunion, Krisenmanagement, Sicherheitspolitik, Außenpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Krisenmanagement der USA während der Kuba-Krise von 1962 und bewertet die diplomatischen Entscheidungen zur Abwendung eines Atomkrieges.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Eskalationsdynamik zwischen den Supermächten, den internen Entscheidungsprozessen im US-amerikanischen ExComm und den langfristen außenpolitischen Folgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Präsident Kennedy trotz internem militärischen Druck eine diplomatische Lösung für die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba fand.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Primärquellen, insbesondere auf Abschriften von Regierungstreffen, Reden Kennedys und Korrespondenzen zwischen den Staatsführern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die konkreten Reaktionen der USA, die Debatten um Beilegungsoptionen und der letztliche Weg zum diplomatischen Kompromiss detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kuba-Krise, Seeblockade, Krisenmanagement, Entspannungspolitik, Abschreckung und diplomatischer Handel.

Warum wurde die Blockade als „Quarantäne“ bezeichnet?

Die Bezeichnung wurde gewählt, um eine aggressive militärische Konnotation zu vermeiden und das Vorgehen gegenüber den Sowjets diplomatischer zu gestalten.

Wie beeinflusste der Angriff auf ein US-Aufklärungsflugzeug die Verhandlungen?

Der Abschuss verstärkte den Druck im ExComm für eine militärische Antwort, beschleunigte aber auch Kennedys Willen, über geheime Kanäle eine schnelle diplomatische Lösung zu finden.

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Résumé des informations

Titre
Wie legten die USA die Kuba-Krise von 1962 bei und welche Auswirkungen hatte die Beilegung auf den Kalten Krieg?
Université
University of Tubingen
Note
2,0
Auteur
Julian Ibald (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
17
N° de catalogue
V378148
ISBN (ebook)
9783668555150
ISBN (Livre)
9783668555167
Langue
allemand
mots-clé
Kuba Krise Beilegung kalter Krieg 1962 nach Kuba Krise Ende Kuba Krise Kennedy
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julian Ibald (Auteur), 2016, Wie legten die USA die Kuba-Krise von 1962 bei und welche Auswirkungen hatte die Beilegung auf den Kalten Krieg?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378148
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Extrait de  17  pages
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