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Multikulturalität und das Human Resources Management. Multikulturelle Sozialisationen als Prädiktor berufsbezogener Kompetenzen

Eine empirische Studie

Titel: Multikulturalität und das Human Resources Management. Multikulturelle Sozialisationen als Prädiktor berufsbezogener Kompetenzen

Akademische Arbeit , 2016 , 77 Seiten , Note: 1,70

Autor:in: Pedro Palmeira (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele mögliche Prädiktoren berufsrelevanter Kompetenzen und Fähigkeiten, unter ihnen multikulturelle Sozialisationen, sind bislang wenig erforscht. Daher untersucht die vorliegende Studie an 1059 Befragten, von denen insgesamt n = 595 komplette Datensätze lieferten, inwieweit Angaben zu Demografie, Lebenssituation und multikulturelle Sozialisationen, eine Vorhersagekraft für berufsrelevanten Kompetenzen, wie soziale Kompetenz, Leistungsmotivation und interkulturelle Kompetenz leisten. Zugrunde liegt eine nicht-experimentelle Fragebogenuntersuchung (exploratives Design) mit selbstentwickelten Items sowie standardisierten Messinstrumenten (ISK-K nach Kanning, LMI-K nach Schuler, Prochaska & Frintrup, MPQ nach van der Zee & van Oudenhoven).

Die Studie bietet sowohl eine Grundlage für weitergehende Forschung zu Prädiktoren berufsrelevanter Kompetenzen (Kriterium), als auch praktische Erkenntnisse im Hinblick auf multikulturelle Differenzen für Organisations- und Personalentwicklung, Personalauswahl sowie für das Human Resources Management allgemein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsmotivation und erste Komplikationen

3. Theorie

3.1 Kultur und Unternehmenskulturen

3.2 Multikulturalität als Herausforderung für das HR-Management

3.3 Multikulturelle Sozialisationen und Interkulturelle Kompetenz

3.4 Erwartungen an die Studie und Ableitungen

4. Hypothesen im Überblick

5. Methoden

5.1 Studiendesign und Procedere

5.2 Stichprobenbeschreibung

5.3 Psychometrische Messinstrumente

5.3.1 Inventar sozialer Kompetenzen (ISK)

5.3.2 Leistungsmotivationsinventar (LMI)

5.3.3 Multicultural Personality Questionnaire (MPQ)

5.4 Kompetenzkonstrukte und Subdimensionen

6. Ergebnisse

7. Diskussion

7.1 Fazit und Ausblick

7.2 Kritik an der Studie

8. Empfehlungen für die Praxis am Beispiel von XY

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen multikulturellen Sozialisationen und berufsrelevanten Kompetenzen wie sozialer Kompetenz, Leistungsmotivation und interkultureller Kompetenz. Ziel ist es, erstmals quantitative Ergebnisse zu liefern, die für die Personalauswahl und das Personalmanagement von Relevanz sind, um zu prüfen, ob multikulturelle Vorerfahrungen als Prädiktor für diese Kompetenzen dienen können.

  • Analyse der Vorhersagekraft von multikulturellen Sozialisationen
  • Untersuchung berufsbezogener Persönlichkeitsmerkmale mittels standardisierter Fragebögen
  • Evaluation des Einflusses von demografischen Variablen und Sprachkenntnissen
  • Ableitung praktischer Empfehlungen für das Human Resources Management
  • Quantifizierung von Effekten auf soziale und interkulturelle Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Multikulturalität auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowie in den diversesten Branchen, ist die logische Folge einer immer stärker globalisierten Welt. Soziale Kompetenzen, spezieller noch, interkulturelle oder multikulturelle Kompetenzen und Fähigkeiten scheinen mittlerweile notwendiges Rüstzeug, um darin ein erfolgreicher Akteur zu sein – sei es als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Dies wird etwa daraus ersichtlich, dass heutzutage nahezu jede Stellenausschreibung soziale Kompetenz(en) explizit auflistet, etwa in Form von Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Perspektivenübernahme, usw. Zwar kompensieren diese nicht die nötigen Fachkompetenzen, doch scheinen persönliche Attribute gleichzeitig immer mehr an Bedeutung zu gewinnen.

Blicken wir jedoch auf die Forschung und suchen aussagekräftige Belege, ob oder inwiefern überhaupt ein Zusammenhang zwischen multikulturellen Erfahrungen und berufsrelevanten Kompetenzen besteht, finden wir höchstens eine Lücke oder rein holistische Erklärungsversuche. Zwar widmen sich bereits zahlreiche Studien, Publikationen und unzählige öffentliche Diskussionen dem Thema Multikulturalität, seinen Problemen und Vorteilen – doch zielen allesamt hauptsächlich auf gesellschaftliche Sozialisationen sowie deren mehr oder weniger erfolgreichen Erfahrungen einer gesellschaftlichen Integration ab. Insbesondere in der schulischen Landschaft, der Soziologie und der Pädagogik sowie der allgemeinen Integrationsforschung ist dieses Thema seit geraumer Zeit im Fokus. Das Problem ist allerdings, dass sich in diesen Disziplinen kaum Quellen finden lassen, die valide Effekte auf berufsrelevante Unterschiede liefern und über eine rein qualitative Forschung hinausgehen. An genau dieser Stelle soll diese Arbeit ergänzend wirken und unter Eingrenzung des Konstrukts Multikulturalität, erstmals quantitative Ergebnisse liefern, die für die Personaldiagnostik von Relevanz sind. Unterscheiden sich Menschen mit multikulturellen Erfahrungen bzw. Sozialisationen von denen ohne dieselben? Und wie sehen die Effekte hinsichtlich ihrer sozialen Kompetenz, Leistungsmotivation und der interkulturellen Kompetenz aus? Mit anderen Worten, dient der Hinweis auf multikulturelle Sozialisationen (bspw. im Lebenslauf) als Prädiktor berufsrelevanter Kompetenzen?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz von sozialen und interkulturellen Kompetenzen im globalisierten Arbeitsmarkt dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich des Zusammenhangs von multikulturellen Sozialisationen und beruflichen Fähigkeiten.

2. Forschungsmotivation und erste Komplikationen: Der Autor schildert seine praktische Motivation aus einem HR-Praktikum und die Herausforderungen bei der ursprünglichen Themenwahl zur Migrationsforschung.

3. Theorie: Dieser Abschnitt definiert zentrale Begriffe wie Kultur, Multikulturalität und Interkulturelle Kompetenz und beleuchtet die Herausforderungen für das moderne HR-Management.

4. Hypothesen im Überblick: Hier werden die sieben zentralen Hypothesen zur Wirkung von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Sprachkenntnissen auf berufsrelevante Kompetenzen präzise aufgeführt.

5. Methoden: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign (Korrelationsstudie), die Stichprobenrekrutierung und die verwendeten psychometrischen Instrumente wie ISK, LMI und MPQ.

6. Ergebnisse: Die statistischen Befunde zur Überprüfung der Hypothesen werden detailliert präsentiert, wobei signifikante Effekte von Variablen wie Sprachenanzahl und Alter hervorgehoben werden.

7. Diskussion: Das Kapitel bietet ein Fazit zur Bestätigung der Grundannahmen sowie eine kritische Reflexion zur Stichprobenqualität und den methodischen Grenzen.

8. Empfehlungen für die Praxis am Beispiel von XY: Der Autor leitet aus den Ergebnissen konkrete Handlungsempfehlungen für die Personalpraxis ab, darunter strukturierte Anforderungsanalysen und objektivere Auswahlverfahren.

Schlüsselwörter

Multikulturelle Sozialisationen, Interkulturelle Kompetenz, Soziale Kompetenz, Leistungsmotivation, HR-Management, Personalauswahl, Quantitative Forschung, Arbeitsmarkt, Diversität, Personalentwicklung, Korrelationsstudie, Psychometrie, Arbeitspsychologie, Recruiting, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss multikultureller Sozialisationen als Prädiktor für berufsrelevante Kompetenzen, um empirische Belege für deren Bedeutung in der Personaldiagnostik zu gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind Multikulturalität, HR-Management, Persönlichkeitsdiagnostik und die Analyse von Kompetenzkonstrukten wie soziale Orientierung und Leistungsmotivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, auf Basis einer quantitativen Studie zu klären, ob Menschen mit multikulturellen Vorerfahrungen spezifische berufliche Kompetenzen in höherem Maße aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine nicht-experimentelle Korrelationsstudie, die mittels Online-Fragebögen und standardisierten Messinstrumenten (ISK, LMI, MPQ) Daten von 595 Teilnehmern auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Kompetenzbegriffe, die Darstellung der Hypothesen, die methodische Vorgehensweise und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind multikulturelle Sozialisationen, interkulturelle Kompetenz, Personaldiagnostik, soziale Kompetenz und Personalauswahl.

Warum unterscheidet der Autor zwischen „offizieller Landessprache“ und „Deutsch“?

Diese bewusste Wortwahl wurde getroffen, um die Befragung inklusiv für Teilnehmer zu gestalten, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und nicht primär Deutsch sprechen.

Welche Rolle spielt die XY AG für die Studie?

Die XY AG fungiert als Hauptdatenquelle, da 92,8 % der befragten Probanden Mitarbeiter dieses Unternehmens sind, was das Ergebnis spezifisch für diesen globalen Kontext macht.

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Multikulturalität und das Human Resources Management. Multikulturelle Sozialisationen als Prädiktor berufsbezogener Kompetenzen
Untertitel
Eine empirische Studie
Hochschule
Hochschule Osnabrück
Note
1,70
Autor
Pedro Palmeira (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
77
Katalognummer
V378158
ISBN (eBook)
9783668554191
ISBN (Buch)
9783668554207
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Multikulturelle Sozialisationen Prädiktor berufsbezogener Kompetenzen Wirtschaftspsychologie Korrelation Kultur Unternehmenskultur Multikulturalität Personalmanagemt HR Human Resources Interkulturelle Kompetenz Inventar sozialer Kompetenzen ISK Leistungsmotivationsinventar LMI Multicultural Personality Questionnaire MPQ Kanning van der Zee van Oudenhoven Schuler Prochaska Frintrup
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pedro Palmeira (Autor:in), 2016, Multikulturalität und das Human Resources Management. Multikulturelle Sozialisationen als Prädiktor berufsbezogener Kompetenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378158
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Leseprobe aus  77  Seiten
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