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Der Beitrag des Bankensektors zur Volkswirtschaft in der Schweiz und Singapur

Titre: Der Beitrag des Bankensektors zur Volkswirtschaft in der Schweiz und Singapur

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 29 Pages , Note: 5.5

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Beat Monnerat kommentierte im Rahmen einer von ihm durchgeführten Studie das Bedrängnis des Schweizer Bankenwesens mit folgenden Worten: "Die Hauptkonkurrenz für den Private-Banking-Standort Schweiz liegt nicht in Europa, sondern in Singapur und Hongkong." Da die Schweiz im internationalen Private-Banking rund "einen Drittel des weltweiten Vermögens verwaltet" (Kälin, 2006), ist die Schlussfolgerung des Zitats, dass dem Bankensektor möglicherweise auch in Singapur eine grosse, volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung zukommt, durchaus legitim.

Plausibler wird das, wenn wir ein Teilergebnis derselben Studie betrachten, wonach 19 Prozent und damit die Mehrheit aller befragten inländischen Bankmanager den Finanzplatz "Singapur" als grössten Konkurrenten beschrieben. Deshalb wird vorliegend neben dem schweizerischen Bankensektor auch derjenige von Singapur beleuchtet; in allerdings verkürztem Umfang. Dies führt dann konkret zur folgenden Fragestellung: Wie sehen gegenwärtig der schweizerische und singapurische Bankensektor hinsichtlich des Beitrags zur jeweiligen Volkswirtschaft und der Struktur aus? Und weiter: Was ist für den jeweiligen Bankensektor kennzeichnend oder typisch?

Diese Arbeit versucht, diese Fragen in drei Schritten zu beantworten: Der erste Teil hat den Einfluss des Bankensektors auf die jeweilige Volkswirtschaft zum Inhalt. In einem zweiten liegt der Fokus dann auf der Frage, inwiefern sich die Banken in "Grösse, Rechtsform und geographischem Tätigkeitsgebiet unterscheiden" (SBVg, 2006). Damit wird die Grundlage geschaffen, um im dritten Abschnitt näher auf besondere Aspekte des jeweiligen Bankensektors einzugehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zielsetzung und Abgrenzung

3 Definition des Bankensektor-Begriffs

4 Der Bankensektor als Stütze des Dienstleistungssektors

4.1 Schweizer Banken als innovative Finanzinstitute

4.1.1 Enorme Wertschöpfungskraft und gewichtige Steuereinnahmequelle

4.1.2 Eine kleine Geschichte des Bankensektors – keine ohne Niederlagen

4.2 Singapurische Banken in einem deregulierten Markt

4.2.1 Bankensektor als Zugpferd der Volkswirtschaft

5 Konsolidierte Bankenlandschaften treffen aufeinander

5.1 Heterogener Bankensektor der Schweiz

5.1.1 Die UBS und CSG als Aushängeschild der Schweiz

5.1.2 Strategien im Bereich Dienstleistungsangebot und Kundennähe

5.2 Aufstrebender Bankensektor Singapurs

5.2.1 DBS, UOB und OCBC nach 2001 die drei grössten Banken

6 Der asiatisch-pazifische Raum als Wachstumsmarkt

6.1 Schweizer Banken zwischen Wettbewerb und Kooperation

6.1.1 Private-Banking als Rückgrat des Schweizer Bankenwesens

6.1.2 Gemeinschaftswerke – das Subsidiaritätsprinzip im Bankensektor

6.2 Singapurische Banken im Aufbruch

6.2.1 Singapurs Stärke – das Private-Banking

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte Vergleichsbasis zwischen dem Schweizer und dem singapurischen Bankensektor zu schaffen, um deren Beitrag zur jeweiligen Volkswirtschaft sowie ihre spezifischen Strukturen und Merkmale gegenüberzustellen.

  • Bedeutung des Bankensektors für das Bruttoinlandprodukt und die Staatseinnahmen
  • Strukturunterschiede bei Geschäftsbanken, Kantonalbanken, Regionalbanken und Raiffeisenbanken
  • Strategische Ausrichtungen wie Onshore- versus Offshore-Vermögensverwaltung
  • Die Rolle von Private-Banking als Kernkompetenz in beiden Finanzplätzen
  • Wachstumspotenziale im asiatisch-pazifischen Raum und die Auswirkungen der Deregulierung

Auszug aus dem Buch

Die UBS und CSG als Aushängeschild der Schweiz

Aus der „Schweizerischen Bankgesellschaft“ und dem „Schweizerischen Bankverein“ wurde im Jahre 1998 die „United Banks of Switzerland“, kurz UBS. Damit bestand das heimische Bankenwesen bis zum heutigen Zeitpunkt aus zwei Grossbanken: der bereits erwähnten UBS und der „Credit Suisse Group“ oder CSG. Diese zwei Geschäftsbanken agieren sowohl auf nationaler als auch auf „internationaler“ Ebene. So betreiben beide im Inland ein „dichtes Filialnetz“, währenddem sie im Ausland in ungefähr 50 Staaten operativ tätig und „an allen wichtigen Finanzplätzen der Welt mit Niederlassungen und Tochtergesellschaften vertreten“ sind.

Laut der Schweizerischen Bankiervereinigung (2006) beschäftigt die UBS cirka 70’000 Angestellte, wovon 39 Prozent in Amerika, 38 in der Schweiz, 16 Prozent in Europa und weitere sieben im „asiatisch-pazifischen Raum“ arbeiten. Ihre Konkurrentin, die CSG, hat sich mit 60'000 Mitarbeitern ebenfalls stark im Ausland positioniert. Das „Kerngeschäft“ der beiden besteht global in der „Vermögensverwaltung, der Anlageberatung für private und institutionelle Anleger, dem Investment-Banking sowie in der Schweiz dem Privat- und Firmenkundengeschäft“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Untersuchung durch den internationalen Wettbewerbsdruck und definiert die Fragestellungen hinsichtlich Struktur und volkswirtschaftlicher Bedeutung beider Sektoren.

2 Zielsetzung und Abgrenzung: Dieses Kapitel legt den Fokus auf die Schaffung einer Vergleichsbasis und betont den Charakter der Arbeit als Momentaufnahme.

3 Definition des Bankensektor-Begriffs: Hier wird der Bankensektor präzise abgegrenzt, wobei sowohl Schweizer regulatorische Vorgaben als auch internationale Definitionen (Deposit taking institution) herangezogen werden.

4 Der Bankensektor als Stütze des Dienstleistungssektors: Dieses Kapitel analysiert die volkswirtschaftliche Relevanz, die Wertschöpfung und die historische Entwicklung beider Bankenstandorte.

5 Konsolidierte Bankenlandschaften treffen aufeinander: Es werden die verschiedenen Bankkategorien und deren Geschäftsmodelle – von Grossbanken bis hin zu Raiffeisenbanken – detailliert gegenübergestellt.

6 Der asiatisch-pazifische Raum als Wachstumsmarkt: Das Kapitel beleuchtet strategische Kooperationen, die Bedeutung des Private-Banking sowie die Expansionsmöglichkeiten in Asien.

7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese über die Stabilität beider Standorte und einem Ausblick auf notwendige Massnahmen zur langfristigen Sicherung globaler Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Schweizer Bankensektor, Bankenwesen Singapur, Private-Banking, Vermögensverwaltung, Finanzplatz, Bruttowertschöpfung, UBS, CSG, DBS, Deregulierung, Finanzmarktinfrastruktur, Onshore-Strategie, Offshore-Strategie, KMU, HNWI.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die Bankensektoren der Schweiz und Singapurs hinsichtlich ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung, ihrer Organisationsstruktur und ihrer strategischen Ausrichtung.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Analyse ab?

Die zentralen Felder umfassen die Wertschöpfungskraft der Banken, die verschiedenen Banktypen (Grossbanken, Kantonalbanken etc.), das Geschäftsmodell des Private-Banking sowie die Bedeutung der Deregulierung im singapurischen Markt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, eine Vergleichsbasis für die beiden Finanzplätze zu schaffen und zu klären, welchen Beitrag die Sektoren zur Volkswirtschaft leisten und was ihre spezifischen Merkmale im internationalen Wettbewerb sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse von Fachtexten, Studien und Branchenberichten, die durch die Gegenüberstellung von Fakten und Datenstrukturen zur Beantwortung der Forschungsfrage dient.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die volkswirtschaftliche Rolle der Banken, dann die Heterogenität der schweizerischen Bankenlandschaft im Vergleich zur singapurischen Entwicklung sowie strategische Aspekte des Private-Banking und der Finanzinfrastruktur beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Besonders prägend sind Begriffe wie Private-Banking, Vermögensverwaltung, Finanzplatz, Wettbewerbsfähigkeit, on- und offshore Strategien sowie die spezifischen Akteure der beiden Länder.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Onshore" und "Offshore" für die Banken wichtig?

Diese Begriffe beschreiben unterschiedliche Strategien der Kundennähe. Während die Onshore-Strategie auf die Verwaltung am Wohnsitz des Kunden abzielt, betrifft die Offshore-Strategie die grenzüberschreitende Verwaltung, wobei der Trend zunehmend zum ersteren Ansatz geht.

Welche Rolle spielt die Staatsgarantie für Schweizer Kantonalbanken laut dem Text?

Die Staatsgarantie galt lange als konstitutives Merkmal, wurde jedoch nach der Revision des Bankengesetzes 1999 für viele Institute aufgehoben, wobei der Kanton Bern ein Beispiel für die schrittweise Abschaffung darstellt.

Warum wird Singapur im Kontext des Private-Banking als Konkurrent zur Schweiz genannt?

Der asiatisch-pazifische Raum weist hohe Wachstumsraten bei wohlhabenden Privatkunden (HNWIs) auf, und Singapur hat sich durch liberale regulatorische Rahmenbedingungen und einen starken Bankensektor als führendes Finanzzentrum in dieser Region etabliert.

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Résumé des informations

Titre
Der Beitrag des Bankensektors zur Volkswirtschaft in der Schweiz und Singapur
Université
University of St. Gallen
Note
5.5
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
29
N° de catalogue
V378229
ISBN (ebook)
9783668567047
ISBN (Livre)
9783668567054
Langue
allemand
mots-clé
Schweiz Singapur Bankensektor Banken Private Banking Asien Finanzinstitut UBS CSG Deregulierung Regionalbanken Offshore DBS UOB OCBC HNWI
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2007, Der Beitrag des Bankensektors zur Volkswirtschaft in der Schweiz und Singapur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378229
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Extrait de  29  pages
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