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Berufserfolg. Was ist das?

Indikatoren zur Messung des Berufserfolges

Título: Berufserfolg. Was ist das?

Trabajo Escrito , 2017 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anna Wild (Autor)

Didáctica - Economía de las empresas, pedagogía económica
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Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Thematik, wie Berufserfolg definiert und gemessen werden kann. Ziel ist es somit, das Konstrukt Berufserfolg im wissenschaftlichen Sinne möglichst genau zu definieren und sinnvolle Indikatoren zur beruflichen Erfolgsmessung zu identifizieren. Zur Definition wurde hierbei auf das Komponentenmodell des Berufserfolges nach Dette, Abele und Renner zurückgegriffen. Dieses Modell verzichtet bewusst auf eine operationalisierte Definition und grenzt die einzelnen Begrifflichkeiten differenziert ab, weswegen es gut dazu geeignet ist Berufserfolg zu definieren. Die Indikatoren zur Messung von Berufserfolg werden, der besseren Übersichtlichkeit wegen, den verschiedenen Datenquellen, welche im Komponentenmodell erarbeitet wurden, zugeordnet. Im direkten Anschluss daran folgt stets eine kritische Würdigung, letztendlich wird die Reliabilität und Validität dieser Erhebungsmaße analysiert sowie auf die die praktische Berufserfolgsforschung eingegangen.
Dem Komponentenmodell nach Dette, Abele & Renner zufolge bezieht sich Berufserfolg stets auf die globale Laufbahn und setzt sich aus den Komponenten objektiver Berufserfolg, subjektiver Berufserfolg und Laufbahnzufriedenheit zu einem ganzheitlichen Konstrukt zusammen. Datenquellen, aus denen diese Informationen erhoben werden, stellen hierbei Akten und Dokumente, Selbst- und Fremdberichte dar. Indikatoren aus Akten und Dokumenten bilden neutrale Kennzahlen ab, welche als sehr reliabel und valide gelten, da diese frei von Beurteilereffekte bleiben. In der Praxis ist es allerdings aus Datenschutzgründen kaum möglich, an Informationen aus Akten und Dokumenten zu gelangen, weswegen hier in den meisten Fällen auf Selbstberichtete Kennzahlen zurückgegriffen wird. Über Selbstberichte kann darüber hinaus auch der Berufserfolg erfasst werden, den Individuen sich durch Vergleiche mit Bezugsstandards selbst zumessen. Die Bezugsstandards können sich hierbei auf Vergleiche mit Zielen, Normen oder andere Personen beziehen. Fremdbeurteilungen werden in der Praxis zur Berufserfolgsforschung kaum eingesetzt, da diese sich als sehr aufwändig darstellen.
Die Ergebnisse dieser Seminararbeit resultieren aus einer umfangreichen Literaturrecherche.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Berufserfolg

3. Komponentenmodell von Berufserfolg

3.1 Bezugskriterium

3.2 Komponenten von Berufserfolg

3.3 Datenquelle

4. Indikatoren zur Messung von Berufserfolg

4.1 Indikatoren aus Akten und Dokumenten

4.1.1 Einkommen

4.1.2 Status

4.1.3 Erfolgindizes

4.2 Fremdurteile

4.3 Selbstbericht

5. Reliabilität und Validität der Erfolgsmaße

6. Empirische Berufserfolgsforschung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konstrukt Berufserfolg im wissenschaftlichen Sinne präzise zu definieren und geeignete Indikatoren zu seiner Messung zu identifizieren, ohne dabei auf reine Operationalisierungen zurückzugreifen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Berufserfolg definiert werden kann und wie dieselbe berufliche Laufbahn durch unterschiedliche Bezugsrahmen verschieden bewertet werden kann.

  • Grundlagen und Definition des Konstrukts Berufserfolg
  • Analyse des Komponentenmodells nach Dette, Abele und Renner
  • Messung durch objektive Kennzahlen (Akten/Dokumente)
  • Messung durch subjektive Indikatoren (Selbstberichte/Fremdurteile)
  • Kritische Würdigung von Validität und Reliabilität der Erfolgsmaße

Auszug aus dem Buch

3.1 Bezugskriterium

Das Bezugskriterium klärt, ob es sich um eine Arbeit oder eine Laufbahn handelt. Die Divergenz liegt darin, dass Arbeitserfolg sehr spezifisch und Laufbahnerfolg global ist (Dette, Abele, Renner, 2004).

Arbeitserfolg ist die erfolgreiche Bewältigung einer definierten, spezifischen Aufgabe (Seibert & Kraimer, 2001). Ein Beispiel für kurzfristigen Arbeitserfolg ist die fristgerechte, fehlerfreie Fertigung einer festgelegten Stückzahl. Erfolg bei der Arbeit muss jedoch nicht zwangsläufig kurzfristig sein. Langfristiger aufgabenspezifischer Erfolg ist beispielsweise eine fortwährende Fehlerverringerung über fünf Jahre hinweg (Dette, 2005).

Die Laufbahn beschreibt einen zeit- und arbeitgeberübergreifenden Prozess (Dette, Abele & Renner, 2004). Hierbei können sich Tätigkeiten bei verschiedenen Arbeitsgebern, an unterschiedlichen Arbeitsplätzen, mit differenten Arbeitsaufgaben oder Vertragsarten zu einer Laufbahn vereinen. Allerdings sind auch Laufbahnen existent, welche sich durch einen einzigen Arbeitgeber und immer dieselbe Arbeitsaufgabe kennzeichnen. Die Laufbahn betrachtet somit den gesamtheitlichen Verlauf des bisherigen Arbeitslebens, ohne sich auf berufliche Aufstiege zu fokussieren (Arthur, Khapova & Wilderom , 2005). Laufbahnerfolg ist die Summe der realen oder empfundenen positiven Ergebnisse, die ein Individuum über ihr gesamtes Erwerbsleben hinweg realisiert hat (Judge & Kammeyer-Mueller, 2007). Dementsprechend bezieht sich Laufbahnerfolg auf eine größere Zeitspanne und vereint Erfolge und Misserfolge bei verschiedenen Arbeitsaufgaben, Arbeitsplätzen und Karrierezielen (Dette, Abele & Renner, 2004) und (Abele, 2002). Um von Laufbahnerfolg sprechen zu können, müssen die Individuen somit den Einstieg ins Berufsleben bewältigen. Um dem 2-Schwellenmodell Übergangsmodell zu folgen, muss dazu zunächst der Übergang in die berufliche Bildung gelangen. Dieser Prozess kann durch die Berufsberatung unterstützt werden. Nachdem der Berufsbildungsprozess erfolgreich abgeschlossen wurde, muss anschließend an der zweiten Schwelle der Einstieg in das Berufsleben bewerkstelligt werden (Brüggemann & Rahn, 2013).

Der Fokus der vorliegenden Ausarbeitung richtet sich auf den Berufserfolg im Sinne von Laufbahnerfolg, weswegen im Folgenden unter Berufserfolg stets Laufbahnerfolg zu verstehen ist. Auf den spezifischen Arbeitserfolg wird nicht näher eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass es wissenschaftlich schwierig ist, Berufserfolg ohne bloße Operationalisierungen einheitlich zu definieren.

2. Definition Berufserfolg: Das Kapitel beleuchtet die wissenschaftlichen Kontroversen um den Berufserfolg und diskutiert objektive sowie subjektive Definitionsansätze.

3. Komponentenmodell von Berufserfolg: Hier wird das Modell von Dette, Abele und Renner vorgestellt, das Berufserfolg anhand von Bezugskriterien, Komponenten und Datenquellen strukturiert.

4. Indikatoren zur Messung von Berufserfolg: Dieses Kapitel ordnet verschiedene Messmethoden – wie Aktenanalysen, Fremdurteile und Selbstberichte – den jeweiligen Indikatoren zu und bewertet diese kritisch.

5. Reliabilität und Validität der Erfolgsmaße: Es wird die Qualität der verschiedenen Erhebungsinstrumente hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Gültigkeit bei der Messung von Berufserfolg analysiert.

6. Empirische Berufserfolgsforschung: Das Kapitel beschreibt, welche Methoden in der aktuellen Forschungspraxis bevorzugt zum Einsatz kommen und warum.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung, die betont, dass Berufserfolg ein komplexes Konstrukt ist, das immer ganzheitlich und unter Berücksichtigung methodischer Verzerrungen betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Berufserfolg, Laufbahnerfolg, Komponentenmodell, Arbeitserfolg, objektiver Berufserfolg, subjektiver Berufserfolg, Laufbahnzufriedenheit, neutrale Kennzahlen, Bezugsstandards, Selbstbericht, Fremdurteil, Reliabilität, Validität, Erhebungsmethoden, Karriere.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Definition und der praktischen Messbarkeit des Konstrukts Berufserfolg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Laufbahnerfolg, das Komponentenmodell nach Dette et al. sowie die kritische Analyse verschiedener Datenquellen und Indikatoren zur Erfolgsmessung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Begriff Berufserfolg im wissenschaftlichen Sinne präzise zu definieren und die Vor- und Nachteile gängiger Messmethoden aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Ergebnisse basieren auf einer umfangreichen Literaturrecherche und einer theoretischen Analyse des Komponentenmodells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Komponentenmodells und eine detaillierte Prüfung von Indikatoren wie Einkommen, Status, Fremdurteilen und Selbstberichten hinsichtlich ihrer Reliabilität und Validität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Berufserfolg, Laufbahnerfolg, Komponentenmodell, subjektive und objektive Indikatoren sowie die methodische Validität.

Warum wird Berufserfolg im Modell von Dette, Abele und Renner als "ganzheitliches Konstrukt" bezeichnet?

Es wird als ganzheitlich angesehen, weil es objektive Erfolgsfaktoren, subjektive Einschätzungen und die Zufriedenheit mit der Laufbahn zu einer umfassenden Betrachtung der globalen Berufsbiografie vereint.

Warum ist die Messung von Berufserfolg über Selbstberichte in der Forschung so verbreitet, obwohl sie anfällig für Verzerrungen ist?

Die Verbreitung liegt primär an der praktischen Durchführbarkeit und den hohen Hürden beim Zugriff auf neutrale Daten aus Akten, etwa aufgrund von Datenschutzbestimmungen.

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Detalles

Título
Berufserfolg. Was ist das?
Subtítulo
Indikatoren zur Messung des Berufserfolges
Universidad
University of Constance
Calificación
1,3
Autor
Anna Wild (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
21
No. de catálogo
V378252
ISBN (Ebook)
9783668557901
ISBN (Libro)
9783668557918
Idioma
Alemán
Etiqueta
Berufserfolg beruflicher Erfolg berufliche Leistung Messung Berufserfolg
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Wild (Autor), 2017, Berufserfolg. Was ist das?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378252
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