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Burnout und Coaching. Die Möglichkeiten der Prävention von Burnout im Unternehmen

Titel: Burnout und Coaching. Die Möglichkeiten der Prävention von Burnout im Unternehmen

Bachelorarbeit , 2017 , 73 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ebru Altun (Autor:in)

Führung und Personal - Burnout und Stress am Arbeitsplatz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Beobachtet man den Arbeitsmarkt der vergangenen Jahre, so sieht man, dass auch hier der demographische Wandel seine Spuren bemerkbar macht. Die Generation der Babyboomer, für die harte Arbeit der Kern des Lebens ist, erreicht langsam aber sicher das Renteneintrittsalter. Der Arbeitsmarkt ist geprägt durch Mitglieder der Generation X und Millennials. Trotz deutlicher Fortschritte bei Themen wie Work-Life-Balance hat sich jedoch die Anzahl der Diagnose Burnout im Allgemeinen stetig erhöht.

Vor wenigen Jahrzehnten war der Begriff "Burnout" noch recht unbekannt. Heutzutage fühlen sich immer mehr Arbeitnehmer ausgebrannt. Dem Leistungsdruck standzuhalten wird in Zeiten der Digitalisierung und dem ständigen Präsent-Sein immer schwerer. Schwäche zugeben und anerkennen ist in der heutigen Gesellschaft nicht immer willkommen.

In dieser Publikation gibt die Autorin einen Überblick über Burnout als psychische Belastungsstörung und die Möglichkeiten der Prävention von Burnout im Betrieb. Sie betrachtet dabei zunächst Entstehungsursachen und den Verlauf von Burnout und erläutert die betriebliche Gesundheitsförderung sowie die Konzepte der Salutogenese und Pathogenese. Die Autorin geht intensiv auf das Coaching als salutogenetische Maßnahme zur Gesundheitsförderung ein, denn im Vergleich zu weiteren aufgeführten Maßnahmen zur Burnoutprävention hat sich Coaching als überaus wertvoll erwiesen.

Aus dem Inhalt:
Burnout;
Coaching;
Prävention;
Salutogenese;
Pathogenese;
Betriebliches Gesundheitsmanagement;
Corporate Health Management

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Burnout

2.1 Definitionsproblematik

2.2 Stellenwert von Burnout

2.3 Merkmale und Symptome

2.4 Ursachen von Burnout

3 Betriebliche Präventionsmaßnahmen

3.1 Gründe für die Einführung von betrieblichen Präventionsmaßnahmen

3.2 Gestaltungsmöglichkeiten eines Präventionsverfahrens

3.3 Hindernisse bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen

4 Coaching

4.1 Definition

4.2 Anwendungsbereiche

4.3 Wirkfaktoren im Coaching-Prozesses

4.4 Chancen von Coaching

4.5 Grenzen von Coaching

5 Eignung als Präventionsmaßnahme

5.1 Grundvoraussetzungen für die Eignung als Präventionsverfahren

5.2 Argumente für die Eignung als präventive Maßnahme gegen Burnout

5.3 Argumente gegen die Eignung als präventive Maßnahme gegen Burnout

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Coaching als präventive Maßnahme gegen berufsbedingten Burnout in Unternehmen. Dabei wird analysiert, inwieweit individuelle salutogenetische Ansätze geeignet sind, um Mitarbeiter in stressbelasteten Arbeitsumfeldern zu unterstützen und die Entstehung von Burnout-Erkrankungen zu verhindern.

  • Analyse der Burnout-Entstehung, Symptomatik und Ursachen.
  • Untersuchung betrieblicher Präventionsmaßnahmen.
  • Definition und Anwendungsbereiche von Coaching als Methode.
  • Bewertung von Coaching hinsichtlich seiner Eignung als präventives Verfahren.
  • Diskussion von Erfolgsfaktoren und Grenzen in der praktischen Umsetzung.

Auszug aus dem Buch

Kategorie 1: Warnsymptome der Anfangsphase

„Wer ausbrennt, der muss einmal gebrannt haben“ – so argumentiert Burisch, dass besonders sehr zielstrebige Personen, die eine enthusiastische Herangehensweise auch bei komplizierten Problemen aufweisen, gefährdet sind. Laut Burisch werden auch jene Personen Burnout-gefährdet, die sich „unrealistische[n] Ansprüche[n]“ gegenüber gestellt sehen, an deren Erfüllung sie bereits von vornerein zweifeln. Dabei stünde nicht so sehr die Arbeitsmenge wie etwa die Gefühlslage, mit der man diverse Herausforderungen bewältigt oder es versucht, im Vordergrund. Burisch betont, dass bei einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Anstrengung und Belohnung ein hoher Grad von Engagement und die damit einhergehende Erschöpfung lange Zeit aufrechterhalten werden können. Kritisch werde die Situation dann, wenn Zweifel im Betroffenen aufkommen oder er Widerwillen für seine Tätigkeiten verspürt, verursacht etwa durch suboptimale Beziehungen mit Kollegen, Kritik vom Vorgesetzten oder das Gefühl, stets auf der Stelle zu traben. Hierbei wird nicht unterschieden, ob die Person sich diese Ansprüche selber stellt, oder ob sie ihm von außen gestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Arbeitsmarkt, den demografischen Wandel und das zunehmende Phänomen Burnout in der modernen Arbeitswelt.

2 Burnout: Dieses Kapitel definiert Burnout, erläutert dessen Symptomatik anhand verschiedener Ansätze (Maslach, Burisch) und analysiert Ursachenfaktoren.

3 Betriebliche Präventionsmaßnahmen: Hier werden die Gründe für präventive Maßnahmen, Gestaltungsmöglichkeiten und mögliche Hindernisse bei der betrieblichen Implementierung diskutiert.

4 Coaching: Das Kapitel bietet eine Definition von Coaching, beleuchtet Wirkfaktoren sowie die verschiedenen Anwendungsbereiche und Grenzen im beruflichen Kontext.

5 Eignung als Präventionsmaßnahme: Dieses Kapitel bewertet Coaching als präventives Instrument, indem es Voraussetzungen für die Eignung sowie Pro- und Kontra-Argumente abwägt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert das Potenzial von Coaching als individuelles Unterstützungsangebot zur Burnout-Prävention.

Schlüsselwörter

Burnout, Coaching, Prävention, Salutogenese, Pathogenese, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressoren, Arbeitsumfeld, Erschöpfung, Selbstmanagement, Resilienz, Führungskräfte, Personalentwicklung, Ressourcenaktivierung, Interventionsmaßnahme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Coaching als Methode der betrieblichen Burnout-Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf Burnout-Symptomatik, betriebliche Gesundheitsförderung und die spezifische Eignung von Coaching-Prozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, ob Coaching eine wirksame präventive Maßnahme gegen berufsbedingten Burnout darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur, die auf Ansätzen der Salutogenese und Pathogenese basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Burnout-Ursachen, betriebliche Präventionsansätze sowie die Definition, Wirkfaktoren und Grenzen von Coaching.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Burnout, Coaching, Salutogenese, Pathogenese und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Warum ist die Definition von Burnout so komplex?

Es gibt keine international anerkannte, einheitliche Definition, da Burnout psychische Aspekte umfasst, die schwer eindeutig abgrenzbar sind.

Warum eignet sich Coaching besonders für Führungskräfte?

Coaching unterstützt als "Hilfe zur Selbsthilfe" bei der Stärkung der persönlichen Resilienz und bei der individuellen Rollenklärung in komplexen Arbeitsumfeldern.

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout und Coaching. Die Möglichkeiten der Prävention von Burnout im Unternehmen
Hochschule
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Note
1,7
Autor
Ebru Altun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
73
Katalognummer
V378255
ISBN (eBook)
9783668615311
ISBN (Buch)
9783956873751
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout Coaching Prävention Salutogenese Pathogenese Betriebliches Gesundheitsmanagement Corporate Health Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ebru Altun (Autor:in), 2017, Burnout und Coaching. Die Möglichkeiten der Prävention von Burnout im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378255
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Leseprobe aus  73  Seiten
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