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Elterliche Aufsichtspflicht in Österreich und Deutschland. Definition und gesetzliche Rahmenbedingungen

Title: Elterliche Aufsichtspflicht in Österreich und Deutschland. Definition und gesetzliche Rahmenbedingungen

Essay , 2017 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Das Essay soll dazu dienen einen punktuellen Vergleich zur elterlichen Aufsichtspflicht zu skizzieren. Als Ausgangslage sind die Länder Österreich und Deutschland zu nennen. Ebenso werden verschiedene Ebenen wie der gesetzlichen und soziologischen Rahmenbedingungen herangezogen. Im Verlauf des Essays werden pädagogische Ansatzpunkte hinzugezogen, da die Aufsichtspflicht normative und gesetzliche Anforderungen an die Eltern der beiden Ländern stellt.

Die Aufsichtspflicht gehört zur gegenwärtigen Charakteristik der Eltern und ist grundlegende Voraussetzung für die Erziehung, Pflege und Betreuung ihrer Kinder. Dementsprechend sind Eltern gesellschaftlich normativ und gesetzlich dazu verpflichtet, sich um ihre Kinder zu sorgen.

In diesem Essay werden einige Punkte der Aufsichtspflicht aus der Perspektive der Eltern betrachtet. Vorab wird der Terminus der Familie bzw. Elternschaft eingerahmt und es werden einige Formen von gegenwärtigen Familien aufgezeigt. Ebenso wird die Begrifflichkeit der Aufsichtspflicht unter pädagogischen Gesichtspunkten erläutert.

Im Anschluss an die Klärung der zentralen Begriffe, wird ein punktueller Vergleich der Aufsichtspflicht zwischen Österreich und Deutschland gestaltet. Inhaltlich werden die jeweiligen gesetzlichen Paragraphen der Aufsichtspflicht der beiden europäischen Länder miteinander vergleicht und Unterschiede betont. Des Weiteren sollen die Faktoren nach Grotenstollen in Bezug auf diesen Vergleich, eine inhaltliche Vertiefung des Vergleichs ermöglichen.

Als Ausgangspunkt dient die Aufsichtspflicht aus der Perspektive der Eltern, was bedeutet , dass die Erwartungen und Pflichten sowie die Formen der Familie, die Ausübung dieser beeinflussen. Deshalb werden einzelne Statistiken zu den beiden Nationen als Stütze des Vergleiches hinzugezogen. Ziel der Seminararbeit ist, dass Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Aufsichtspflicht aus der Sichtweise der Eltern, skizziert werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition von Familien bzw. Elternschaft

3. Formen von Familien

4. Aufsichtspflicht nach Grotstollen

5. Vergleich der elterlichen Aufsichtpflicht zwischen Österreich und Deutschland

5.1 Vergleich der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Aufsichtpflicht in Österreich und Deutschland

5.2 Vergleich der Faktoren der Aufsichtpflicht

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die elterliche Aufsichtspflicht aus der Perspektive der Eltern zu beleuchten und einen rechtsvergleichenden sowie pädagogischen Einblick in die Situation in Österreich und Deutschland zu geben. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der gesetzlichen Verankerung und den praktischen Ausprägungen der Aufsichtspflicht identifiziert.

  • Begriffliche Einordnung von Familie und Elternschaft
  • Darstellung aktueller Familienformen im gesellschaftlichen Wandel
  • Theoretische Fundierung der Aufsichtspflicht nach Grotstollen
  • Rechtsvergleich der elterlichen Aufsichtspflicht zwischen Österreich (ABGB) und Deutschland (BGB)
  • Analyse statistischer Daten zu Familienstrukturen in beiden Ländern

Auszug aus dem Buch

4. Aufsichtspflicht nach Grotstollen

Unter der Aufsichtspflicht sind nicht unmittelbar gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verstehen, sondern direkte rechtliche Vorgabe für das betreffende Individuum. Die Wahrnehmung dieser Pflicht hat eine bedeutsame Rolle (Erwartung) und wird in Faktoren und Phasen unterteilt (vgl. Grotstollen 2010, S. 102f).

Die Faktoren der Aufsichtspflicht sind die Persönlichen Eigenschaften des Betreuten, wie z.B. das Alter oder die Reife der betroffenen Kinder.

Unter Besondere Eigenschaften der Betreuungsituation sind die Umstände der Betreuung zu verstehen, wie in etwa die Gruppengröße ist oder wo die Aufsichtpflicht ausgeführt wird (z.B. Strand, Berge oder Stadt).

Persönliche Eigenschaften der PädagogInnen bedeutet, inwieweit die betreuende Person über pädagogische Erfahrung oder Kompetenz zur Gewährleistung der Aufsichtspflicht verfügt (z.B. Rettungsschwimmerschein, Erlebnispädagogische Kompetenzen) (vgl. Grotstollen 2010, S. 103). Die Faktoren dienen als Ankerpunkte für den Vergleich zwischen Deutschland und Österreich. Bei Eltern könnte als Eignung das Alter bei der Geburt des ersten Kindes oder Bildungstand denkenswert sein, aber nur im formalen Sinne.

Während die Fakoren eine statische Bestandsaufnahme von einzelnen Kompetenzen darstellen, sind die Phasen der Aufsichtspflicht dynamischer und können hin und her springen. Sie werden aufgeteilt in folgende Phasen:

• Belehrung

• Ge-und Verbote

• Kontrolle

• Pädagigisches Eingreifen (ebd.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Relevanz der Aufsichtspflicht anhand eines tragischen Fallbeispiels und umreißt die Zielsetzung der Arbeit.

2. Begriffsdefinition von Familien bzw. Elternschaft: Dieses Kapitel definiert Familie und Elternschaft im sozialen Kontext und beleuchtet den Wandel von klassischen hin zu vielfältigen Familienformen.

3. Formen von Familien: Hier werden unterschiedliche Familienkonstellationen erläutert, wobei insbesondere die Pluralisierung von Lebensstilen in Österreich und Deutschland betrachtet wird.

4. Aufsichtspflicht nach Grotstollen: Das Kapitel führt die theoretischen Faktoren und Phasen der Aufsichtspflicht ein, die als analytisches Raster für den weiteren Vergleich dienen.

5. Vergleich der elterlichen Aufsichtpflicht zwischen Österreich und Deutschland: Dieses Hauptkapitel analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie statistische Daten der beiden Länder im direkten Vergleich.

5.1 Vergleich der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Aufsichtpflicht in Österreich und Deutschland: Hier werden die einschlägigen Paragraphen aus dem österreichischen ABGB und dem deutschen BGB gegenübergestellt und interpretiert.

5.2 Vergleich der Faktoren der Aufsichtpflicht: Dieses Kapitel nutzt statistisches Datenmaterial, um die Rahmenbedingungen der Aufsichtspflicht anhand von Familienformen und demografischen Daten zu verdeutlichen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass trotz marginaler Unterschiede in der gesetzlichen Formulierung signifikante Gemeinsamkeiten in der Aufsichtspflicht bestehen.

Schlüsselwörter

Aufsichtspflicht, Elternschaft, Familie, Österreich, Deutschland, ABGB, BGB, Kindeswohl, Erziehung, Rechtsvergleich, Familienformen, Sorgerecht, Personensorge, Risikogesellschaft, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die elterliche Aufsichtspflicht und vergleicht, wie diese in Österreich und Deutschland sowohl rechtlich als auch praktisch gehandhabt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der Begriff der Familie, der Wandel von Familienformen sowie die rechtliche Ausgestaltung und die pädagogische Umsetzung der elterlichen Aufsichtspflicht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel der Arbeit ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Aufsichtspflicht aus der Perspektive der Eltern in den beiden Nachbarländern aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie einen rechtsvergleichenden Ansatz unter Einbeziehung aktueller Statistiken zur Familienstruktur.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen nach Grotstollen, dem Vergleich der gesetzlichen Regelungen (ABGB vs. BGB) sowie einer statistischen Analyse der Familienformen.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Besonders prägend sind die Begriffe Aufsichtspflicht, Rechtsvergleich, Familienformen und Kindeswohl.

Wie unterscheidet sich die Aufsichtspflicht gesetzlich zwischen Österreich und Deutschland?

Während das österreichische Recht stärker auf die Bedürfnisse des Kindes und die Autonomie der Familie fokussiert, betont das deutsche Recht explizit das Gewaltverbot in der Erziehung und die unterstützende Rolle des Familiengerichts.

Welche Rolle spielen die "Phasen der Aufsichtspflicht" nach Grotstollen?

Diese Phasen (Belehrung, Verbote, Kontrolle, Eingreifen) dienen als dynamisches Modell, um das pädagogische Handeln der Eltern in Bezug auf die Sicherheit ihrer Kinder zu strukturieren.

Welches Fazit zieht die Arbeit hinsichtlich der Unterschiede?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Unterschiede in der Aufsichtspflicht zwischen Österreich und Deutschland im Vergleich zu den deutlichen Gemeinsamkeiten als marginal einzustufen sind.

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Details

Title
Elterliche Aufsichtspflicht in Österreich und Deutschland. Definition und gesetzliche Rahmenbedingungen
College
University of Graz
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
12
Catalog Number
V378649
ISBN (eBook)
9783668565531
ISBN (Book)
9783668565548
Language
German
Tags
Eltern Aufsichtspflicht Deutschland Österreich Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Elterliche Aufsichtspflicht in Österreich und Deutschland. Definition und gesetzliche Rahmenbedingungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378649
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