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Gestaltung aus der inneren Kraft. Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik

Título: Gestaltung aus der inneren Kraft. Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik

Tesis (Bachelor) , 2014 , 41 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Ellena Danzig (Autor)

Pedagogía - General
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Unzählige neue pädagogische Ansätze in Schulen, Kindergärten und andern Einrichtungen zeugen von dem Bedürfnis von Pädagogen und Eltern nach wirksamen pädagogischen Konzepten. Die folgende Arbeit „Gestaltung aus der inneren Kraft - Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik“ befasst sich mit der Forschungsfrage, wie sich Gestaltpädagogik aus der Theorie der Gestalttherapie auf der Grundlage des Gestaltansatzes heraus entwickelt hat, und auf welche Art und Weise dieser spezielle Ansatz pädagogisch wirksam ist.

Diese Arbeit gewährt zunächst einen kurzen thematischen Einblick durch Definitionen von Gestalttherapie und Gestaltpädagogik. Das Augenmerk wird anschließend auf den Verlauf der einzelnen Strömungen und deren Zusammenhang gelegt. Danach wird der grundsätzliche und methodische Zusammenhang von Gestalttherapie und Gestaltpädagogik analysiert. Es werden die Besonderheiten gestaltpädagogischer Arbeit im Hinblick auf den Lernprozess herausgestellt, bevor am Ende auf die praktische Umsetzung und die Kritik an gestaltpädagogischen Arbeitsmethoden eingegangen wird. Im abschließenden Fazit werden die Erkenntnisse zusammengefasst, und die Indikatoren für den Erfolg gestaltpädagogischer Arbeit herausgestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Gestaltpädagogik

3. Was ist Gestalttherapie

4. Die Gestalttheorie

4.1 Der Gestaltansatz

4.2 Menschenbild des Gestaltansatzes

5. Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik

5.1 Geschichte der Gestaltpädagogik

5.1.1 Wurzel: Humanistische Psychologie

5.1.2 Entwicklung der Gestalttherapie durch Fritz Perls

5.1.3 Begründung der Gestaltpädagogik durch Hilarion Petzold

5.1.4 Aktualität

5.2 Grundsätze der Gestaltpädagogik auf Grundlage der Gestalttherapie

5.2.1 Die fünf Grundsätze der Gestalttherapie

5.2.1.1 Bewusstheit

5.2.1.2 Die Orientierung im „Hier und Jetzt“

5.2.1.3 Verantwortung im sozialen Prozess

5.2.1.4 Das homöostatische Prinzip

5.2.1.5 Kontakt in therapeutischen Beziehungen

5.2.2 Die sieben Elemente der Gestaltpädagogik

5.2.2.1 Wahrnehmung

5.2.2.2 Selbstverantwortung

5.2.2.3 Wertschätzung

5.2.2.4 Bezogenheit

5.2.2.5 Kontakt

5.2.2.6 Prozess

5.2.2.7 Kreativität

5.3 Methoden der Gestaltpädagogik

5.3.1 Methodenansätze der Gestaltpädagogik auf gestalttherapeutischer Grundlage

5.3.1.1 Identifikation

5.3.1.2 Polaritäten

5.3.1.3 Verstärkung

5.3.1.4 Projektion

5.3.1.5 Rollenspiele

5.3.1.6 Kreative Medien

5.3.2 Beispiele für die Umsetzung gestaltpädagogischer Methoden

5.3.2.1 Der Themenbaum

5.3.2.2 Das kreative Gestalten von Körperbildern

5.3.2.3 Schattentheater im Unterricht

5.3.2.4 Die „ICH“ – Mappe

6. Der Fokus der Gestaltpädagogik auf den Lernprozess

6.1 Bedeutung des Lernens in der Gestaltpädagogik

6.1.1 Lernen als Kontaktprozess

6.1.2 Lernen als kreative Erschaffung von Wissen

6.1.3 Lernen als persönlich bedeutsames Lernen

6.2 Gestaltpädagogische Didaktik

6.3 Kriterien für einen gestaltpädagogisch orientierten Unterricht

6.4 Die Rolle des gestaltpädagogischen Lehrers

7. Gestaltpädagogik in der Praxis

7.1 Arbeitsfelder der Gestaltpädagogik

7.1.1 Gestaltpädagogik im Kindergarten: die Erfahrungen einer Erzieherin

7.1.2 Gestaltpädagogik in der Schule: Die Modellschule Graz

7.1.3 Gestaltpädagogische Arbeitshaltung in der Erwachsenenbildung

7.2 Gestaltpädagogische Weiterbildung

8. Kritik an der Gestaltpädagogik

9. Gestaltpädagogik: Ein Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die theoretischen Wurzeln der Gestaltpädagogik in der Gestalttherapie und analysiert deren Anwendung sowie pädagogische Wirksamkeit im schulischen und bildungsinstitutionellen Kontext.

  • Historische Entwicklung der Gestaltpädagogik aus der Gestalttherapie und Humanistischen Psychologie
  • Darstellung grundlegender Prinzipien wie Kontakt, Bewusstheit und Selbstverantwortung im Bildungsbereich
  • Analyse methodischer Ansätze der Gestaltpädagogik (z.B. Themenbaum, kreative Körperbilder, Rollenspiele)
  • Untersuchung des Lernprozesses und der Rolle des gestaltpädagogischen Lehrers
  • Kritische Reflexion über die Umsetzbarkeit gestaltpädagogischer Konzepte innerhalb starrer institutioneller Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

5.2.1.2 Die Orientierung im „Hier und Jetzt“

Das zweite Postulat der Gestalttherapie ist die Orientierung im „Hier und Jetzt“, denn die Vergangenheit ist vergangen und die Zukunft ist noch nicht eingetroffen. Gestalttherapeutisch kann ein Mensch zwar ein Problem haben, das aus der Vergangenheit kommt, aber ihm in der Gegenwart zu schaffen macht. Die Schwierigkeiten von heute stehen im Zusammenhang mit heutigem Handeln. Sie können auch nur in der Gegenwart behandelt werden. Die Analyse des gegenwärtigen Verhaltens dient dazu, die Vergangenheit zu begreifen, und verarbeiten zu können. „Wir fordern unsere Patienten auf, über ihre Traumata und Probleme nicht in den fernen Bereichen der Vergangenheit und Erinnerung zu reden, sondern ihre Probleme und ihre Traumata – ihre unabgeschlossenen Situationen – noch einmal im Hier und Jetzt zu erleben. Wenn der Patient überhaupt das Buch seiner alten Probleme endgültig schließen soll, dann muß er es in der Gegenwart schließen.“ (Perls 1973 S. 82).

Übertragen auf die Gestaltpädagogik bedeutet dieses Prinzip die Forderung nach genauer Wahrnehmung und Berücksichtigung der hier und jetzt einwirkenden Faktoren auf den Lernprozess (vgl. Burow 1988, S. 100).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Entstehung der Gestaltpädagogik aus der Gestalttherapie und fragt nach deren pädagogischer Wirksamkeit.

2. Was ist Gestaltpädagogik: Definiert die Gestaltpädagogik als Richtung der Humanistischen Pädagogik, die auf ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung setzt.

3. Was ist Gestalttherapie: Beschreibt die Ursprünge der Gestalttherapie als Methode der Humanistischen Psychologie mit Fokus auf Gegenwärtigkeit und Kontakt.

4. Die Gestalttheorie: Erläutert den Gestaltansatz und das zugrundeliegende ganzheitliche Menschenbild.

5. Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik: Analysiert die historische Entwicklung, die zentralen Grundsätze und die pädagogischen Elemente, die aus der Therapie übernommen wurden.

6. Der Fokus der Gestaltpädagogik auf den Lernprozess: Untersucht das Verständnis von Lernen als Kontaktprozess und die daraus abgeleitete Didaktik.

7. Gestaltpädagogik in der Praxis: Zeigt anhand von Beispielen die Anwendung in Kindergarten, Schule und Erwachsenenbildung auf.

8. Kritik an der Gestaltpädagogik: Diskutiert die Schwierigkeiten der Umsetzung gestaltpädagogischer Ideale in starren institutionellen Schulsystemen.

9. Gestaltpädagogik: Ein Fazit: Fasst zusammen, dass die gestaltpädagogische Haltung für den Lernerfolg wertvoll ist, auch wenn die praktische Implementierung institutionelle Hürden aufweist.

Schlüsselwörter

Gestaltpädagogik, Gestalttherapie, Humanistische Pädagogik, Lernprozess, Kontakt, Bewusstheit, Selbstverantwortung, Ganzheitlichkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Didaktik, Prozessorientierung, Kreativität, Wahrnehmung, Schulentwicklung, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herleitung der Gestaltpädagogik aus der Gestalttherapie und untersucht deren pädagogische Anwendung und Wirksamkeit.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die zentralen Themen sind der theoretische Transfer von therapeutischen Postulaten in den pädagogischen Kontext, methodische Umsetzungsbeispiele und die institutionelle Kritik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie gestaltpädagogische Ansätze Menschen in ihrem Lernprozess stärken und welche Haltung Pädagogen dafür einnehmen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf der Analyse von Fachliteratur, Schriften der Begründer sowie der Auswertung von Praxisberichten und Interviews erfahrener Gestaltpädagogen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Grundsätze (wie Kontakt oder das Hier und Jetzt), die didaktische Gestaltung von Lernprozessen und konkrete Methoden wie den Themenbaum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Gestaltpädagogik, Kontakt, Persönlichkeitsentwicklung und ganzheitliches Lernen charakterisiert.

Wie unterscheidet sich gestaltpädagogischer Unterricht von konventionellem Unterricht?

Im Gegensatz zu standardisierten Abläufen steht im gestaltpädagogischen Unterricht die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, der Dialog und die eigenverantwortliche Gestaltung des Lernprozesses durch den Schüler im Vordergrund.

Warum wird die Anwendung der Gestaltpädagogik in Schulen als kritisch betrachtet?

Kritik entsteht vor allem durch den Konflikt zwischen dem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung der Schüler und den starren Anforderungen an Lehrpläne, Notengebung und Zeitvorgaben der Institutionen.

Final del extracto de 41 páginas  - subir

Detalles

Título
Gestaltung aus der inneren Kraft. Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik
Universidad
University of Würzburg
Calificación
1,3
Autor
Ellena Danzig (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
41
No. de catálogo
V378663
ISBN (Ebook)
9783668577466
ISBN (Libro)
9783668577473
Idioma
Alemán
Etiqueta
gestaltung kraft gestalttherapie gestaltpädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ellena Danzig (Autor), 2014, Gestaltung aus der inneren Kraft. Von der Gestalttherapie zur Gestaltpädagogik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378663
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