Um einen passenden Trainingsplan zur Vorbereitung auf einen 3000-Meter-Lauf zu erstellen ist es nötig sich im Vorfeld der Planung über verschiedene Einflussfaktoren Gedanken zu machen. Dazu gehört unter anderem das eigentliche Trainingsziel und wie man dieses erreichen möchte. Außerdem sind theoretische Kenntnisse über die Trainingsplanung hilfreich. In dieser Arbeit soll ein Einblick in zentrale Komponenten für das Training auf einen 3000-Meter-Lauf gegeben werden. Diese bilden die Grundlage des Trainingsplans.
Aus dem Inhalt:
- Leistungsvoraussetzungen;
- Trainingsstrukur;
- Trainingsmethoden;
- Testverfahren zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit;
- Leistungs- und Trainingskontrolle
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Leistungsvoraussetzungen
3 Trainingsstrukur
3.1 Trainingszyklus
3.2 Trainingsmethoden
3.3 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten
3.4 Testverfahren zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit
3.5 Persönliches Trainingsziel und Trainingsplan
3.6 Darstellung zweier beispielhafter Trainingseinheiten
3.6.1 Erste Trainingseinheit
3.6.2 Zweite Trainingseinheit
4 Leistungs- und Trainingskontrolle
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Konzipierung eines achtwöchigen Trainingsplans zur Vorbereitung auf einen 3000-Meter-Lauf im Rahmen des Staatsexamens, mit dem Ziel, die Ausdauerleistungsfähigkeit so zu steigern, dass eine Laufzeit von unter 11:30 Minuten erreicht wird.
- Analyse der physiologischen Leistungsvoraussetzungen für den 3000-Meter-Lauf
- Anwendung theoretischer Grundlagen der Trainingslehre und Trainingsplanung
- Vergleich und Auswahl geeigneter Ausdauertrainingsmethoden
- Strukturierung des Makrozyklus in Mikrozyklen und konkrete Einheitenplanung
- Evaluation der Trainingsergebnisse mittels standardisierter Testverfahren
Auszug aus dem Buch
3.6.1 Erste Trainingseinheit
Hier soll die Trainingseinheit aus der dritten Woche vom Samstag den 26.4. näher dargestellt werden. Als Trainingsmethode wurde das Fahrtspiel gewählt. Dies ist eine variable Dauermethode, bei der zwischen aerober und anaerober Belastungsintensität gewechselt wird. Im Unterschied zur Tempowechselmethode wird hier die Intensität nicht nach einem festgelegten Plan, sondern aufgrund eher subjektiven Kriterien, wie Tagesform, Gefühl oder Geländeausprägung gewechselt. Zu Beginn erfolgte das Aufwärmen durch ein fünfminütiges Laufen bei niedriger Intensität. Danach folgte ein kurzes Dehnen. Dieses beinhaltete vor allem Übungen zum Dehnen der Beinmuskulatur. Es wurden sowohl Waden, hintere und vordere Oberschenkelmukulatur, Adduktoren und Abduktoren gedehnt. Daraufhin begann die eigentliche Trainingseinheit. Der gesamte Umfang dieses Hauptteils betrug 20 Minuten, wobei nach subjektivem Empfinden die Intensität durch eine Tempoerhöhung von ca. 140 auf bis zu 175 Schläge pro Minuten gesteigert wurde. Insgesamt wurden innerhalb der 20 Minuten acht Temposteigerungen ausgeführt. Jede dieser Temposteigerungen wurde über eine Minute gehalten und anschließend die Intensität bzw. das Tempo wieder verringert. Die Trainingseinheit endete mit einem fünfminütigen Auslaufen, gefolgt von einer kurzen Dehneinheit der beanspruchten Muskulatur, um eine schnellere Erholung zu fördern. Ziel dieser Trainingseinheit war sowohl die aerobe, als auch die anaerobe Leistungsfähigkeit zu trainieren. Außerdem sollte die Umstellungsfähigkeit auf Tempowechsel bzw. auf Wechsel zwischen den verschiedenen Bereichen der Energiebereitstellung verbessert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Hinführung zum Thema Trainingsplanung für den 3000-Meter-Lauf unter Berücksichtigung individueller Ziele und theoretischer Grundlagen.
2 Leistungsvoraussetzungen: Darstellung der physiologischen Anforderungen an einen 3000-Meter-Lauf, insbesondere im Hinblick auf Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Energiebereitstellung.
3 Trainingsstrukur: Erläuterung der langfristigen Zyklusplanung, der angewandten Methoden, der zentralen Belastungskomponenten sowie der Testverfahren zur Leistungsbeurteilung.
4 Leistungs- und Trainingskontrolle: Evaluation des achtwöchigen Trainingsprozesses durch den Vergleich von Testdaten und Reflexion des erreichten Ziels im Hinblick auf das Staatsexamen.
Schlüsselwörter
3000-Meter-Lauf, Trainingsplan, Ausdauer, Leistungsvoraussetzungen, Trainingsmethoden, Trainingszyklus, Belastungskomponenten, Cooper-Test, Energiebereitstellung, Intervallmethode, Fahrtspiel, Trainingskontrolle, Leistungssteigerung, aerob, anaerob
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt die Erstellung und Umsetzung eines achtwöchigen Trainingsplans, der darauf ausgerichtet ist, die Leistung bei einem 3000-Meter-Lauf für das Staatsexamen gezielt zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zu den zentralen Themen gehören die physiologische Leistungsstruktur im Ausdauersport, die methodische Trainingsplanung nach Weineck, die Steuerung der Belastungsreize und die Erfolgskontrolle durch sportmotorische Tests.
Welches Ziel verfolgt der Autor mit seinem Trainingsplan?
Das primäre Ziel war die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit auf der 3000-Meter-Distanz, um eine Zeit von unter 11:30 Minuten zu erzielen, was der Note 3 im Staatsexamen entspricht.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Der Autor stützt sich auf sportwissenschaftliche Literatur und etablierte Trainingsmethoden wie die Dauer-, Intervall- und Wettkampfmethode, flankiert durch Leistungstests wie den Cooper-Test.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden der Trainingszyklus, die verschiedenen Trainingsmethoden, die relevanten Belastungsparameter sowie eine detaillierte Darstellung und Analyse einzelner Trainingseinheiten und Testläufe ausgeführt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie 3000-Meter-Lauf, Trainingsplanung, Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik und Energiebereitstellung charakterisieren.
Warum wurde im Trainingsplan zwischen dem ersten und zweiten Makrozyklus unterschieden?
Die Unterteilung diente der Periodisierung: Während der erste Makrozyklus den Fokus auf die Grundlagenausdauer legte, zielte der zweite Makrozyklus auf die spezifische Verbesserung der anaeroben Leistungsfähigkeit ab.
Was war der Grund für die kurzfristige Änderung des sportlichen Ziels nach Abschluss des Trainingsplans?
Aufgrund einer im Weitsprungtraining erlittenen Oberschenkelzerrung konnte der Autor kein effizientes Lauftraining mehr absolvieren, weshalb er sich entschied, beim Examen kurzfristig auf den 100-Meter-Sprint umzusteigen.
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- Dominik Kremer (Autor), 2012, Konzipierung eines Trainingsplans für einen 3000-Meter-Lauf, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378706