Überlastungsschäden der oberen Extremität im Tennissport bei Mannschafts- und Turnierspielern


Studienarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Allgemeines
1.2 Anforderungsprofil
1.3 Verletzungen/Sportschäden im Tennissport
1.3.1 Definition Verletzung/Sportschaden
1.3.2 Tennistypische Sportschäden im Bereich der oberen Extremität
1.3.2.1 Tennisellenbogen/Werferellenbogen
1.3.2.2 Schulterbeschwerden
1.3.2.3 Handgelenksbeschwerden
1.4 Ursachen
1.4.1 Schlagtechnik
1.4.2 Spielausrüstung
1.5 Zielsetzung

2 Material und Methodik
2.1 Studiendesign
2.2 Fragebogen
2.3 Datenauswertung und statistische Verfahren

3 Ergebnisse
3.1 Allgemeine Daten
3.1.1 Landesverbände
3.1.2 Spielklasse
3.1.3 Leistungsklasse
3.1.4 Trainingshäufigkeit
3.1.5 Allgemeiner Trainingszustand
3.2 Daten zu überlastungsbedingten Sportschäden
3.2.1 Häufigkeit und Lokalisation von Sportschäden
3.2.2 Medizinische Diagnose
3.2.3 Ausfalldauer
3.2.4 Therapie
3.2.5 Vorschädigung
3.2.6 Fortsetzung nach Auftreten der Beschwerden
3.3 Spielmaterial
3.3.1 Schlägergewicht
3.3.2 Saitenprofil
3.3.3 Bespannungshärte
3.3.4 Materialwechsel
3.4 Spieltechnik
3.4.1 Rückhandtechnik
3.4.2 Schmerzverursachender technischer Schlag
3.4.3 Betroffener Arm
3.4.4 Technikwechsel

4 Diskussion
4.1 Häufigkeit von Verletzungen und Sportschäden im Tennissport
4.2 Sportschäden der oberen Extremität
4.2.1 Sportschäden der Schulter
4.2.2 Sportschäden des Ellenbogens
4.2.3 Sportschäden des Handgelenks
4.3 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit dem Alter
4.4 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit dem Geschlecht
4.5 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit der Trainingshäufigkeit
4.6 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit dem Spielniveau
4.7 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit der Rückhandtechnik
4.8 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit dem Schlägergewicht
4.9 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit dem Saitenprofil
4.10 Korrelation von Sportschäden der oberen Extremität mit der Bespannungshärte
4.11 Spezifische Korrelation des Tennisellenbogens (Epicondylitis) mit verschiedenen

Faktoren

5 Zusammenfassung

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Anhang

1 Einführung

1.1 Allgemeines

Tennis war in den 1990er Jahren eine der am schnellsten wachsenden Sportarten in Deutschland und in den USA (vgl. Feit & Berenter, 1993). Nach wie vor zählt der Tennissport auch heute noch zu den populärsten Sportarten weltweit. Allein der Deutsche Tennis Bund umfasst fast 1,5 Mil- lionen Mitglieder und ist somit der größte Tennisverband der Welt (vgl. Deutscher Tennis Bund, 2016). In rund 9.300 Vereinen (vgl. Ebd.) und auf über 46.000 Tennisplätzen (vgl. Ebd.) bietet sich Tennisbegeisterten in ganz Deutschland die Möglichkeit, ihren Sport auszuüben. Davon sind ca. 25% als Turnierspieler und 75% als Freizeit- bzw. Hobbyspieler aktiv (vgl. Engelhardt, 2016).

In Deutschland leitet der Deutsche Tennis Bund als Dachverband mit sei- nen 18 Landesverbänden den Spiel- und Turnierbetrieb. Zusammen bil- den die Verbände die personellen, strukturellen und inhaltlichen Voraus- setzungen der Trainerausbildung und Sportlerbetreuung. International werden Reglement, Profiturniere und Spielerbelange hauptsächlich durch die Spielervereinigungen ITF (International Tennis Federation), ATP

(Association of Tennis Professionals) und WTA (Women’s Tennis

Association) koordiniert (vgl. Ebd.).

1.2 Anforderungsprofil

„ Tennis ist eine Ganzjahres- Sportart mit einem außergewöhnlich hohen Anforderungsprofil “ (Krahl, Schratt, Stehle & Görlich, 2000, S. 205). Neben einer guten Technik und Taktik, der Psyche und dem sozialen Umfeld der Spieler, ist vor allem eine gute Physis, also die konditionelle und koordinative Verfassung des Spielers, von großer Bedeutung. Die Konditi- on setzt sich aus den Komponenten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit zusammen. Jeder leistungsorientierte Tennisspieler sollte diese Komponenten - genauso wie ein angemessenes Koordinationstrai- ning, also die Fähigkeit, sich adäquat verschiedenen Spielsituationen an- passen zu können - in sein Training mit einbauen. Zum einen, um erfolg- reich Tennis zu spielen, zum anderen, um Verletzungen vorzubeugen (vgl. Kovacs, 2011).

„ Für eine Sportart mit solch breiter Basis gilt es, ein medizinisches Bewußt sein zu vermitteln, welches vom Tennisnachwuchs bis hin zu den ambitio nierten Freizeitsportlern und Leistungssportlern gleichermaßen verinnerlicht wird “ (Krahl et al., 2000, S. 206).

Die Popularität der Sportart Tennis hat dazu geführt, dass eine immer größer werdende Zahl von Vereinsspielern an Mannschaftswettbewerben oder Einzelturnieren teilnimmt. Mit diesem Anstieg, dem hohen Anforderungsprofil der Sportart Tennis, aber auch der zunehmenden Leistungsbereitschaft des Einzelnen in unserer heutigen Gesellschaft - insbesondere im Sport - findet auch eine erhöhte Verletzungshäufigkeit bei Tennisspielern statt (vgl. Hutchinson, Laprade & Burnett, 1995).

1.3 Verletzungen/Sportschäden im Tennissport

1.3.1 Definition Verletzung/Sportschaden

Wegner definiert eine Sportverletzung als „ eine einmalige,äußere Ge- walteinwirkung während des Sports, die zur Unterbrechung des sportli- chen Bewegungsablaufes führt “ (Wegner, 1993, S. 28). Eine Sportverlet- zung wird demnach durch einen Unfall, einem akut auftretenden Makro- trauma, verursacht.

Ein Sportschaden entsteht dagegen schleichend. Hierbei handelt es sich um einen degenerativen Prozess, bei dem es sich im Gegensatz zu einer akut auftretenden Sportverletzung um „ einen körperlichen Schaden, der durch jahrelange Ü berlastung oder Fehlbelastung bestimmter Körperregi onen entstanden ist “ (Buchhorn & Ziai, 2009, S. 9), handelt. Plesch, Sieven und Trzolek (2012) erweitern dies folgendermaßen:

„ Unter Ü berlastungsschäden (-syndromen) im Sport versteht man in der Re- gel eine mehr oder weniger chronische Ü berschreitung der Belastungstole- ranz der sportlich beanspruchten, funktionell-anatomischen Strukturen des Bewegungsapparats, seiner Steuerorgane (Hormon-Nervensystem) und ge- legentlich sogar des Immunsystems “ (Plesch et al., 2012, S. 12).

Überlastungsschäden werden beim Sportler häufig durch langzeitige, oft einseitige körperliche Belastungen ausgelöst, verursacht durch wiederhol- te Mikrotraumen (vgl. Ebd.). Im Tennis können z. B. eine unpassende Ausrüstung, aber auch eine falsche Technik oder falsche Trainingsmetho- den Ursache für einen auftretenden Sportschaden sein (vgl. Buchhorn & Ziai, 2009).

Zwischen Sportverletzungen und Sportschäden bestehen fließende Über- gänge, denn nicht immer ist die Grenze zwischen einer Sportverletzung und einem Sportschaden sicher zu erkennen. So ist der Riss eines Menis- kus im Kniegelenk zwar häufig die Folge einer plötzlichen unphysiolo- gischen Belastung des Gelenkes, beruht aber im Wesentlichen auf einer Vorschädigung des Gewebes. Nicht selten werden auch die bleibenden Behinderungen nach einer Verletzung im Sport als Sportschaden be- zeichnet (vgl. Böhmer, 1986).

1.3.2 Tennistypische Sportschäden im Bereich der oberen Ext- remität

Da sich die folgende Arbeit nur auf Beschwerden/Belastungsschmerzen der oberen Extremität beschränkt, sollen hiervon die Wichtigsten beleuch- tet werden.

1.3.2.1 Tennisellenbogen/Werferellenbogen

Der Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) stellt einen Überlas- tungsschaden der Sehnenansätze des M. extensor carpi radialis brevis bzw. des M. extensor digitorum communis dar (vgl. Engelhardt, 2016). Ursache ist meist eine Überbeanspruchung des Armes durch einseitige, sich wiederholende Tätigkeiten wie dies z. B. beim Tennis der Fall ist (vgl. Buchhorn, 2009). Typischerweise sind, wie es der Name bereits besagt, besonders Tennisspieler, aber auch Sportler in anderen Racketsportarten,

wie Badminton, Tischtennis oder Squash, verhältnismäßig oft davon be- troffen. Jedoch tritt diese Überlastungsreaktion der Muskel-Sehnenan- sätze häufig auch unabhängig von der sportartspezifischen Belastung auf.

„ Schließlich können auch berufliche monotone, repetitive Tätigkeiten wie bei Elektrikern oder Zimmerleuten [ … ] zu solchen Problemen führen “

(Knobloch, 2009, S. 64). Die Beschwerden werden beim Tennisspieler meist durch ein falsches Material und/oder einer falschen Technik bei der Rückhand verursacht. Während der Ellenbogen beim Rückhandschlag gestreckt wird, wird das Handgelenk stark in Richtung Ulna verkippt. Eine Ellenbogenstreckung kombiniert mit einem ulnaren Einhaken des Handge- lenks führt dazu, dass die Extensorenmuskulatur, speziell der tief gelege- ne M. extensor carpi radialis brevis, über den lateralen Epicondylus und das Radiusköpfchen reiben. Zusätzlich führen Zugbelastungen, die auf den Ursprung des Muskels wirken, zu Mikroeinrissen, was schließlich zu Schmerzen führt (vgl. Hassenpflug, 2007). Grundsätzlich erkranken Einhänder deutlich häufiger an einem Tennisellenbogen: „ ‚ Bei einem Rechtshänder mit beidhändiger Rückhand wirkt der linke Arm wie ein Stoßdämpfer, der den Schock des Ballaufpralls absorbiert. Das entlastet den rechten Arm ‘ “ (Böseler, 2016 a), erklärt der Sportmediziner Nicolas Gumpert.

Entsprechend der Krankheitsbezeichnung finden sich die Hauptbeschwer- den am äußeren (lateralen) Epicondylus. Typische Symptome sind Schmerzen im Bereich des Sehnenansatzes, ggf. mit proximaler oder dis- taler Ausstrahlung, sowie eine Schwäche im Handgelenk. Hinzu kommt ein Druckschmerz am Epicondylus, Schmerzen bei Streckung im Handge- lenk oder des Mittelfingers gegen Widerstand sowie bei Pronation (vgl. Thomas & Busse, 2001).

Der Golferellenbogen oder auch Werferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) genannt, ähnelt klinisch dem Bild des Tennisellenbogens. Er ent- steht durch eine Überbeanspruchung des Muskel-Sehnen-Ansatzes am inneren Ellenbogenrand. Diese Erkrankung wird durch die gleichen Me- chanismen wie beim Tennisellenbogen ausgelöst, betroffen sind hier al- lerdings die Gruppe der Beuger und Einwärtsdreher im Unterarm.

„ Die Kombination aus wiederholt einwirkendem Valgusstress auf den medialen Kapsel-Band-Sehnen-Komplex und die repetitive Bewegung von Handgelenkflexion und Pronation (Vorhand-Topspin) wird für die Symptome ver antwortlich gemacht “ (Engelhardt, 2016, S. 658).

Entsprechend finden sich beim Golferellenbogen Schmerzen bei Supi- nation und Volarflexion gegen Widerstand (vgl. Thomas & Busse, 2001).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ellenbogenverletzungen im Ü berblick (nach Beers, M. H.), aufgerufen unter http://www.msd-manual.de/handbuch-gesundheit/inhalt_01.html

1.3.2.2 Schulterbeschwerden

Die Schulter gehört zu den am häufigsten von Belastungsschmerzen be- troffenen Regionen im Tennis der oberen Extremität. „ In erster Linie finden sich hierüberlastungsbedingte Beschwerden, die durch chronische, repe- titive Mikrotraumatisierungen hervorgerufen werden “ (Kühne, 2003, S. 95). Das häufigste Problem ist das Schulter-Engpass-Syndrom, auch Impingement-Syndrom genannt. Oberhalb des Schultergelenkes gleiten die Sehnen der Rotatorenmanschette unter dem knöchernen Schulterdach hindurch. Wird der Arm nun angehoben und nach oben geführt, zum Bei- spiel beim Aufschlag oder beim Überkopfball, werden automatisch die Sehnen eingeengt. Sie können gegen den Knochen scheuern, auffasern oder sogar reißen. In einem Tennismatch wiederholt ein Spieler diese Bewegung, die zum Verschleiß führt, unzählige Male. Zumeist ist die Supraspinatussehne, die mit dem dazugehörigen Muskel das seitliche Heben des Arms ermöglicht, vom Einklemmen betroffen, oft in Kombinati- on mit dem Schleimbeutel (vgl. Böseler, 2016 b). Typische Symptome in- folge der Verschleißerscheinungen sind stechende Belastungsschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Kraftlosigkeit und eine Schleimbeutelrei- zung im betroffenen Arm. Häufig kann dieser nicht mehr gehoben werden (vgl. Plesch, 2012). Des Öfteren ist hierfür eine unsaubere Technik mit- verantwortlich und es könnte unter Umständen den Betroffenen helfen, ihre Aufschlagbewegung umzustellen (vgl. Böseler, 2016 b).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Impingement-Syndrom der Schulter (nach medizinisches Versorgungszentrum Oberallgäu), aufgerufen unter http://www.mvzentrum.de/impingement-syndrom.html

1.3.2.3 Handgelenksbeschwerden

„ ‚ Kein anderes Gelenk des menschlichen Körpers ist so mobil und so fle- xibel wie das Handgelenk, es kann so unglaublich viel ‘ “ (Böseler, 2016 c), berichtet Professor Herrmann Krimmer, der Leiter des Zentrums für Hand- und Fußchirurgie in Ravensburg. Doch gerade diese fast unbegrenzte Beweglichkeit macht das Handgelenk extrem verletzungsanfällig - gerade bei Tennisspielern, da es sich in vorderster Front den Geschossen des Gegners stellen muss:

„ ‚ Das Handgelenk ist der höchsten Maximalbelastung in der Zuschlagbewe- gung ausgesetzt. Es fängt als erstes Gelenk den Aufprallschock des Balles im Treffpunkt auf. Bei immer schnelleren Schlaggeschwindigkeiten wird das Handgelenk also immer stärker beansprucht - und zwar mehr als andere Gelenke ‘ “ (Ebd.),

so Physiotherapeut Jürgen Dess, der gar von einer „ Sollbruchstelle “ (Ebd.) im Athletenkörper spricht. Als Beschwerdemuster finden sich vorwiegend ulnarseitig überlastungsbedingte Tenosynovialitiden der Sehne des M. flexor carpi ulnaris (vgl. Engelhardt, 2016). Das häufigste Überlastungs- syndrom der Hand ist eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis). Ausgelöst wird sie durch eine wiederholt starke Beanspruchung von Mus- keln mit relativ dünner, aber hochgespannter Sehne. Schließlich kommt es zur Schwellung des Sehnengleitgewebes und zu Schmerzen beim An- spannen der betroffenen Sehne (vgl. Hassenpflug, 2007).

Besonders gefährdet für Handgelenksbeschwerden sind Spieler, die ihren Bällen einen enormen Drall (Topsin) verleihen. Die ständige Rotation und „Scheibenwischerbewegung“ ist äußerst schädlich für das Handgelenk. Erstaunlicherweise treten die Beschwerden oft nicht an der Schlaghand, sondern an der nicht-dominanten Hand (Führungshand) auf - eine Folge der populären beidhändigen Rückhandtechnik. Das zeigt auch ein Blick auf die betroffenen Profitennisspieler/innen: Rafael Nadal hat als Links- händer seine Beschwerden am rechten Handgelenk, Juan Martin del Potro musste als Rechtshänder am linken Handgelenk operiert werden und Caroline Wozniacki‘s Schmerzen traten als Rechtshänderin ebenfalls an ihrer linken Führungshand auf - allesamt spielen sie die Rückhand beidhändig (vgl. Böseler, 2016 c). Der französische Tenniscoach Patrick Mouratoglou erklärt dieses Phänomen durch die Bewegungsmonotonie der Führungshand: „ ‚ Die Haupthand wird für alle Aktionen benutzt: Auf- schlag, Volley, Vor- und Rückhand. Dadurch ist sie gestärkt. Die andere Hand kommt nur bei der Rückhand zum Einsatz, sie wird sehr einseitig belastet ‘ “ (Ebd.). Dadurch entstehen muskuläre Dysbalancen, die zur Ab- nutzung der Strukturen führen und Schmerzen begünstigen.

Was die beidhändige Rückhand besonders gefährlich macht, ist die Aus- führung der Rückhandtechnik. „ ‚ Ein optimaler Schlag muss eine

Schwungbewegung sein. [ … ] Aber die beidhändige Rückhand wird mehr gestoßen als geschwungen ‘ “ (Ebd.), stellt der Technik-Experte Richard Schönborn fest. Durch den Mangel an Schwung wird das nicht-dominante Handgelenk unverhältnismäßig stark beansprucht, sodass im Handgelenk der sogenannte „Diskus“ und die dazugehörigen Sehnen überbelastet werden. Die Folgen sind Einrisse und Entzündungen (vgl. Ebd.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Sehnenscheidenentzündung des Handgelenks (nach Dr. med. Nonnenmacher), aufgerufen unter http://symptomat.de/Sehnenscheidenentzündung

1.4 Ursachen

Einen überlastungsbedingten Sportschaden zu erleiden, kann vielfältige Ursachen haben. In dieser Arbeit soll sich jedoch in besonderem Maße auf den Einfluss der Schlagtechnik und der Spielausrüstung des Tennisspielers konzentriert werden.

1.4.1 Schlagtechnik

Bei der Entstehung von unphysiologischen Bewegungsabläufen sind Mängel in der sportlichen Technik die häufigste Ursache. Unter der Sport- technik versteht man im Allgemeinen das Idealmodell einer Bewegung, bezogen auf eine Sportdisziplin bzw. die Realisierung der angestrebten „Idealbewegung“ durch den Sportler (vgl. Feldmeier, 1988). Ballreich defi- niert die Sporttechnik als normorientiertes motorisches Verfahren zur An- steuerung von sportbezogenen Bewegungszielen (vgl. Ballreich, 1985). In Sportspielen, zu denen auch Tennis gehört, hat die Technik eine komple- xe und vielgestaltige Funktion: sie dient zur Ökonomisierung der Bewe- gungsabläufe und Intensivierung des Krafteinsatzes, zur Genauigkeit der Bewegung, Optimierung des eigenen Handlungsablaufes und der Spiel- oder Kampftaktik (vgl. Neumaier & Ritzdorf, 1983). Beim Tennis nimmt die Wahrscheinlichkeit der Schädigung - insbesondere des Schlagarmes - bei technischen Fehlern sehr stark zu. Häufige Fehler, die zur Überlastung der oberen Extremität führen, sind

− eine fehlerhafte Stellung zum Ball im Moment des Schlages,
− ein fehlerhafter und unkoordinierter Körpereinsatz beim Schlag, − eine fehlende Ballführung in Verbindung mit großer Schlaghärte, − ein gehäuft falscher Treffpunkt des Balles auf die Schlagfläche, − eine Bevorzugung überrissener Schläge und
− eine fehlende Entspannung der Hand während der Rückflugphase des Balles (vgl. Stohr & Zanger, 1981).

Die Gründe für Sportschäden im Tennissport im Bereich der oberen Ext- remität liegen - wie bereits bei den Ausführungen zu den Ellenbogen-, Schulter- und Handbeschwerden deutlich wurde - oft in einer falschen Schlagtechnik begründet. Deswegen ist es wichtig, sich Tennis nicht auto- didaktisch beizubringen, sondern einen Trainer aufzusuchen, der einem die richtige Schlagtechnik beibringt. Einen besonderen Einfluss für die Ur- sache von auftretenden Schmerzen spielt dabei die Ausführung der Rück- handtechnik (einhändig oder beidhändig). Während die beidhändige Rückhand und somit der Einsatz des Führungsarmes einen positiven Ef- fekt für die Prävention eines Tennisellenbogens haben soll (siehe 1.3.2.1), soll sich die beidhändige Rückhand (unter Einsatz des Führungsarmes) eher negativ auf das Auftreten von Handgelenksbeschwerden auswirken und diese sogar begünstigen (siehe 1.3.2.3).

1.4.2 Spielausrüstung

Des Weiteren kann auch eine falsche Ausrüstung einen negativen Effekt auf (chronische) Überlastungsschäden haben. Dabei ist zunächst einmal auf die richtige Wahl des Tennisschlägers als wichtigsten Ausrüstungsge- genstand zu achten. Die ersten Tennisschläger mit Holzrahmen und Be- spannung tauchten bereits um 1550 auf. Holzschläger ähnelten sich be- züglich ihrer Größe und Spieleigenschaften sehr, zudem hat Holz ein schlechtes Gewicht-Steifigkeitsverhältnis (vgl. Klose, 1989), weshalb sich diese nur in geringem Maße eignen, diesen Sport auszuüben. Auch die Entwicklung zu leichteren Materialien wie Aluminium und Kunststoff ab den 1970ern brachte keine wesentliche Verbesserung mit sich, da die durch den Schlag bedingten Schwingungen direkt ins Hand- und Ellenbo- gengelenk führten und diese zusätzlich sehr unelastisch waren. Moderne Rackets bestehen heute meist aus Graphit- und Carbonfasern, verstärkt mit Titangeflechten. Diese sind wesentlich leichter und vibrationsärmer und dadurch auch schonender für die Gelenke (vgl. Staskiewicz, 1994). Beim Kauf eines Tennisschlägers sollte besonders darauf geachtet wer- den, dass dieser nicht zu schwer ist, weil er sonst das Handgelenk und die Armmuskulatur zu sehr belasten würde (vgl. Scholl, 2009).

Als weiterer wichtiger Einflussfaktor der Ausrüstung ist die Saite des Ten- nisschlägers zu nennen, da nur die Tennissaite mit dem Ball in Berührung kommt. Deswegen hat sie auch einen wesentlichen Einfluss auf das Spiel. Tennissaiten lassen sich in zwei große Profiltypen unterscheiden: Natur- darmsaiten und Kunstsaiten. Naturdarmsaiten werden aus Kuhdärmen hergestellt und zeichnen sich durch eine hohe Elastizität und Spannungs- stabilität aus. Zudem sind sie dehnbarer und nehmen den Spielball wei- cher auf. Zwar spielen die meisten Profis aufgrund der hohen Qualität mit der Naturdarmsaite, für einen „normalen“ Turnier- und Mannschaftsspieler lohnt sich diese aufgrund des hohen Preises - gute Darmsaiten sind erst ab ca. 25 Euro pro Set erhältlich - , der geringen Haltbarkeit und der Wit- terungsempfindlichkeit jedoch eher nicht, weswegen im Breitensport die Kunstsaite bevorzugt wird. Kunstsaiten sind künstlich (synthetisch) herge- stellte Tennissaiten, bei denen versucht wird, diverse Eigenschaften der Naturdarmsaiten nachzuahmen, jedoch wesentlich kostengünstiger und haltbarer. Bei Kunstsaiten gibt es eine Vielfalt an unterschiedlichen Struk- turen und Materialien (Nylon, Polyester, Titan, Multifilament), welche sich weiterhin in ihrer Dicke und Oberflächenbeschaffenheit unterscheiden. Ein weiterer Typ von Tennissaiten ist die Hybridsaite, eine Kombination von Naturdarm- und Kunstsaite, von denen jeweils eine für die Längs- und die andere für die Querbespannung verwendet wird. Generell gilt: je dünner die Saite, desto elastischer und armschonender ist sie und desto geringer ist folglich die Gefahr, einen überlastungsbedingten Sportschaden zu er- leiden (vgl. Hartl, 2012).

Ebenso wichtig für die Ballkontrolle sowie in besonderem Maße für die Prävention von Sportschäden ist die richtige Bespannungshärte. Diese wird in kp (Kilopond) bzw. in kg (Kilogramm) angegeben - zunächst die Bespannungshärte der Längssaiten, anschließend die der Quersaiten. Wie hart ein Schläger bespannt werden soll, hängt immer vom gewünsch- ten Effekt ab. Während ein „weich“ bespannter Schläger mit beispielswei- se 22-23 kg besonders für Spieler geeignet ist, die den Ball sehr druckvoll und fest spielen möchten, ist ein „hart“ bespannter Schläger mit 30-32 kg für diejenigen Spieler sinnvoll, die größeren Wert auf Ballkontrolle legen. Meist wird im Breitensport der Mittelweg zwischen beiden Varianten ge- wählt (vgl. Ohm, 2010). Hinsichtlich der Prävention von Sportschäden ist es wichtig, keine allzu harte Bespannung zu wählen, da sonst zu hohe Kraftanforderungen auf den Arm übertragen werden.

1.5 Zielsetzung

In folgender Arbeit soll anhand einer eigenen epidemiologischen Untersu- chung die Häufigkeit der tennistypischen überlastungsbedingten Sport- schäden der oberen Extremität (Schulter, Ellenbogen, Unterarm und Handgelenk) im Tennissport bei Mannschafts- und Turnierspielern in ganz Deutschland erforscht werden. Besondere Beachtung findet dabei der Ein- fluss der Rückhandtechnik (einhändige oder beidhändige Rückhand) unter spezieller Berücksichtigung der Führungshand (bei einer beidhändig aus- geführten Rückhand) auf die Belastungsschmerzen. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Spielausrüstung (Schlägergewicht, Saitenprofil, Bespannungshärte) Auswirkungen auf Belastungsschmerzen der oberen Extremität hat. Zusätzlich werden noch weitere Parameter wie Alter, Geschlecht, Spiel- und Leistungsklasse sowie Trainingshäufigkeit in Bezug zu Risiko und Häufigkeit der Sportschäden gesetzt. Ebenso werden Hinweise zur Prävention der Sportschäden gegeben. Ausgehend von den bisherigen Ausführungen werden folgende Hypothesen für die hier vorlie- gende Untersuchung angenommen:

1. Wer seine Rückhand beidhändig schlägt, senkt das Risiko, einen Tennisellenbogen zu bekommen.
2. Wer seine Rückhand beidhändig schlägt, erhöht das Risiko für Be- lastungsschmerzen am Handgelenk. Diese treten dabei gehäuft an der Führungshand auf.
3. Die Wahl der Spielausrüstung hat entscheidenden Einfluss auf Art und Ausprägung von Belastungsschmerzen/Sportschäden im Ten- nis.

Ziel dieser Untersuchung ist es, diese Hypothesen zu bestätigen oder zu widerlegen. Es soll allen leidenschaftlichen Tennisspielern sowie allen anderen Interessenten ein Überblick zu überlastungsbedingten Sportschäden der oberen Extremität im Tennis bereitgestellt werden, um den Lesern die Möglichkeit zu geben, sich auf das Tennistraining vorzubereiten und Beschwerden vorzubeugen oder - falls aktuell Beschwerden vorliegen - schnell wieder ins Training zurückzukehren.

2 Material und Methodik

2.1 Studiendesign

In der eigens durchgeführten epidemiologischen Studie wurde die Häufig- keit von Sportschäden im Bereich der oberen Extremität von jugendlichen und erwachsenen Mannschafts- und Turnierspielern in ganz Deutschland untersucht. Dabei wurde bewusst sowohl auf eine breite Streuung der Spiel- und Leistungsklassen, sowie der Altersklassen geachtet, um späte- re Aussagen dazu genauer einordnen zu können. Im April 2016 wurde mittels des Onlineportals www.soscisurvey.de ein Onlinefragebogen er- stellt, der für jedermann zugänglich war. Dabei sollten retrospektiv alle Sportschäden/Belastungsschmerzen von den Teilnehmern angegeben werden, die sie als Tennisspieler im Laufe ihrer Karriere erlitten haben. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 20.04.2016 bis zum 05.08.2016.

Um möglichst viele Teilnehmer für die Beantwortung des Fragebogens zu gewinnen, wurden verschiedene Wege unternommen: zunächst einmal wurden alle Ressourcen ausgeschöpft, die der Online-Markt bietet. Neben dem Bayerischen Tennis-Verband (BTV), der in seinem Newsletter - die- ser wird per E-Mail von allen bayerischen Tennis spielenden Mannschafts- und Turnierspielern empfangen - einen Beitrag mit dem Link des Frage- bogens veröffentlichte, stellte ebenso mybigpoint, Deutschlands größtes Tennisnetzwerk, auf ihrem Marktplatz einen Beitrag, inklusive Link zum Fragebogen, zur Verfügung. Eine unglaublich große Resonanz ergab sich auch durch das soziale Netzwerk Facebook. Auf dieser Plattform wurden alle möglichen Tennisseiten, Tennisvereine, Turnierausrichter, Landes- verbände, Tennisausrüster, Tennisschulen, Tennismagazine, Tennisgrup- pen sowie einzelne Spieler kontaktiert. Nicht jeder konnte oder wollte den Fragebogen auf ihrer jeweiligen Facebookseite veröffentlichen oder aus- füllen, jedoch war ein Großteil der Rückmeldungen äußerst positiv, sodass sich dadurch die Möglichkeit ergab, Tennisspieler in ganz Deutschland auf den Fragebogen aufmerksam zu machen. Zusätzlich wurde der Fragebogen, der mit dem Schreibprogramm Microsoft Word 2007 erstellt wurde, auf Ober- und Unterfränkischen Meisterschaften, LK-Turnieren, Mannschaftsspielen und einfach abends auf Tennisanlagen mit der Hand verteilt und anschließend wieder eingesammelt.

Mit insgesamt 576 an dieser Umfrage teilnehmenden Tennisspielern wurde eine mehr als zufriedenstellende Anzahl an Probanden erreicht, sodass aufschlussreiche Aussagen getätigt werden konnten. Die Verteilung des Spielerkollektivs, die an der Befragung teilgenommen haben, ist in Abbildung 4 - gegliedert nach Geschlecht und Alter - ersichtlich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Verteilung der Probanden nach Geschlecht und Alter

2.2 Fragebogen

Nach einem Klick auf den entsprechenden Link konnten die Probanden den Onlinefragebogen beginnen. Dieser begann mit einem einleitenden Begrüßungs- und Informationsschreiben (siehe Anhang). Anschließend konnte mit der Beantwortung der Fragen gestartet werden, die in ver- schiedene Fragenblöcke eingeteilt waren. Der erste Themenblock fragte nach allgemeinen Daten der Tennisspieler, bestehend aus Name, Ge- schlecht und Alter. Anschließend standen sportspezifische Daten im Vor- dergrund. Hier sollten Angaben zu Verband, Spielklasse, Leistungsklasse, Trainingshäufigkeit und dem allgemeinen Trainingszustand gemacht wer- den, bevor sich der nächste Themenkomplex den überlastungsbedingten Sportschäden der oberen Extremität widmete. Dabei standen Fragen zur Häufigkeit verschiedener Sportschäden, der von Schmerzen betroffene Arm, die Lokalisation und Diagnose der Beschwerden, die Ausfalldauer, die Behandlungsmethode, die Frage nach einer Vorschädigung und die nach der Fortsetzung des Spielbetriebs nach dem Auftreten der Schmer- zen im Mittelpunkt. Weiter wurden Fragen zum Spielmaterial gestellt, also dem Schlägergewicht, dem Saitenprofil und der Bespannungshärte. Es folgten Angaben zur Spieltechnik - es sollte über die Rückhandtechnik, die Schlagtechnik, bei der es zu Schmerzen kam und nochmals den von Beschwerden betroffenen Arm berichtet werden. Abschließend behandel- ten die letzten Fragen, ob ein Material- oder Technikwechsel aufgrund der Beschwerden vorgenommen wurde.

Insgesamt umfasste der Fragenkatalog 30 Fragen. Es ist noch zu beach- ten, dass, falls ein Spieler die Frage 9 - hier wurde nach dem Auftreten von Sportschäden gefragt - mit Nein beantwortete, der Fragebogen hier- mit für den Probanden automatisch beendet war und er die restlichen, weil für die Auswertung unnötigen Angaben, nicht mehr tätigen musste.

2.3 Datenauswertung und statistische Verfahren

Die statistische Auswertung der erfassten Daten erfolgte mit Hilfe des Ta- bellenkalkulationsprogramms Microsoft Excel 2007. Der Fokus lag dabei, v. a. in Kapitel 3 zur bildlichen Darstellung der Ergebnisse, auf der deskriptiven Statistik. Für den Diskussionsteil in Kapitel 4 wurde hauptsächlich auf Tabellen zurückgegriffen, um die erreichten Ergebnisse mit den entsprechenden Zahlen zu verdeutlichen.

3 Ergebnisse

3.1 Allgemeine Daten

Die Angabe des Namens geschah auf freiwilliger Basis. Von den insge- samt 576 Personen, die an der Umfrage teilnahmen, nannten immerhin 187 ihren Namen, was einen Prozentanteil von 32,5% ergibt. Die Geschlechterverteilung zeigt, dass mit 61,8% eine Mehrheit an männ- lichen Teilnehmern besteht. Diese Mehrzahl von 356 männlichen Spielern im Vergleich zu 220 Spielerinnen (vgl. Abbildung 5) muss in der Diskussi- on kritisch betrachtet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Geschlechterverteilung der Probanden

Was das Alter betrifft, ist kein signifikanter geschlechtsspezifischer Unter- schied festzustellen. Bei den männlichen Tennisspielern liegt das Alter zwischen 13 und 80 (Durchschnittsalter: 30,9 Jahre). Bei den erfassten weiblichen Tennisspielerinnen beträgt das Durchschnittsalter 29,4 Jahre, wobei die jüngste Spielerin 13 und die älteste Spielerin 61 Jahre alt ist (vgl. Tabelle 1). Insgesamt ergibt dies ein Durchschnittsalter von 30,3 Jah- ren aller befragten Athleten.

Tabelle 1: Altersverteilung der Probanden in Jahren

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.1.1 Landesverbände

Ein Blick auf die Verteilung der Probanden auf die 18 Landesverbände macht deutlich, dass mit über ein Drittel der befragten Teilnehmer im Bay- erischen Tennis-Verband spielt. Dies ist auch nicht verwunderlich, da die per Hand ausgeteilten Fragebögen allesamt im Bundesland Bayern verteilt wurden. Die übrigen Probanden verteilen sich relativ gleichmäßig auf die unterschiedlichen Landesverbände. Dabei stechen noch der Westfälische Tennis-Verband mit 41 und der Württembergische Tennis-Verband mit 36 gegebenen Antworten hervor. Nicht beantwortet haben die Frage insge- samt 136 Tennisspieler, vermutlich weil sie im Moment für keine Mann- schaft der jeweiligen Landesverbände im Einsatz sind oder im Laufe ihrer Karriere bereits in mehreren Bundesländern aktiv waren. Erfreulich ist zu- dem, dass aus jedem Landesverband mindestens ein Teilnehmer den Fragebogen ausgefüllt hat (vgl. Abbildung 6).

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Details

Titel
Überlastungsschäden der oberen Extremität im Tennissport bei Mannschafts- und Turnierspielern
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Sportzentrum)
Veranstaltung
Zulassungsarbeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
80
Katalognummer
V378720
ISBN (eBook)
9783668558212
ISBN (Buch)
9783668558229
Dateigröße
1503 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
überlastungsschäden, extremität, tennissport, mannschafts-, turnierspielern
Arbeit zitieren
Dominik Kremer (Autor), 2016, Überlastungsschäden der oberen Extremität im Tennissport bei Mannschafts- und Turnierspielern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378720

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Titel: Überlastungsschäden der oberen Extremität im Tennissport bei Mannschafts- und Turnierspielern


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