Es handelt sich um die Auswertung eines Orientierungspraktikums an einem Gymnasium. Dabei wird insbesondere auf das Thema Motivation von Schülerinnen und Schülern eingegangen. Eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern der Praktikumsstätte liefert empirische Daten, die mit einer theoretischen Untersuchung mit der einschlägigen Fachliteratur kombiniert werden. Als Ergebnis können wichtige Einsichten und Vorschläge zur geeigneten Unterrichtsgestaltung präsentiert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Schulportrait
- Beobachtungsschwerpunkt Lernmotivation
- Motiv und Motivation
- Motiv
- Motivation
- Warum lernst du?
- Einflussnahme des Lehrers auf die Motivation
- Motivation und Unterrichtsstile
- Ursachen für Motivationsstörungen
- Fazit
- Literaturverzeichnis
- Motiv und Motivation
- Evaluation des Praktikums zum studierten Lehramt
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Praktikumsdokumentation befasst sich mit der Beobachtung von Lernmotivation im Kontext eines allgemeinbildenden Gymnasiums. Die Autorin analysiert die Motivation von Schülern anhand einer durchgeführten Umfrage und setzt dies in Beziehung zum Unterrichtsstil und den Einflussfaktoren der Lehrkraft.
- Analyse von Motiv und Motivation im Bildungskontext
- Bedeutung von Schulnoten und Zukunftsperspektiven für die Lernmotivation
- Der Einfluss des Lehrers auf die Lernmotivation von Schülern
- Zusammenhang zwischen Unterrichtsstil und Motivation
- Ursachen für Motivationsstörungen im Schulalltag
Zusammenfassung der Kapitel
Schulportrait
Das Praktikum wurde an einem allgemeinbildenden Gymnasium mit offenem Ganztagskonzept durchgeführt. Die Schule bietet ein breites Angebot an Arbeitsgruppen und außerschulischen Aktivitäten und legt großen Wert auf die Begleitung der Berufswünsche der Schüler.
Beobachtungsschwerpunkt Lernmotivation
Motiv und Motivation
Der Begriff "Motiv" wird als eine über einen längeren Zeitraum dauernde Vorliebe bzw. Neigung definiert, die Handeln von Personen verständlich macht. Die Autorin erläutert drei Arten von Motiven: Leistungsmotiv, Machtmotiv und Anschlussmotiv. Motivation entsteht durch die Anregung eines Motivs und beschreibt die Bereitschaft eines Individuums, seine Ressourcen auf die Erreichung eines Zielzustands zu richten.
Warum lernst du?
Die Autorin präsentiert die Ergebnisse einer von ihr durchgeführten Umfrage unter Schülern der 10. und 8. Klasse zum Thema Lernmotivation. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Schüler aus Notendruck lernt, während das Interesse am Stoff eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Schlüsselwörter
Lernmotivation, Schulnoten, Zukunftsperspektiven, Unterrichtsstil, Einfluss des Lehrers, Motivationsstörungen, Schülerumfrage, Defizitmotivation, Wachstumsmotivation, Motiv, Motivation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Motiv und Motivation?
Ein Motiv ist eine dauerhafte Neigung (z. B. Leistungsmotiv), während Motivation die aktuelle Bereitschaft beschreibt, Ressourcen für ein Ziel einzusetzen.
Warum lernen Schüler laut der Umfrage am Gymnasium?
Die Umfrage zeigt, dass Notendruck der Hauptgrund ist, während echtes Interesse am Stoff oft eine untergeordnete Rolle spielt.
Wie kann eine Lehrkraft die Lernmotivation beeinflussen?
Durch den gewählten Unterrichtsstil und gezielte Anregungen der Motive kann ein Lehrer die Bereitschaft der Schüler maßgeblich fördern oder hemmen.
Was sind Ursachen für Motivationsstörungen im Schulalltag?
Die Arbeit nennt Faktoren wie Defizitmotivation, mangelnde Zukunftsperspektiven und ungeeignete Unterrichtsmethoden als Hauptursachen.
Was ist der Unterschied zwischen Defizit- und Wachstumsmotivation?
Defizitmotivation entsteht aus einem Mangel (z. B. Angst vor schlechten Noten), während Wachstumsmotivation aus dem Wunsch nach Selbstverwirklichung resultiert.
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- Nane Möller (Author), 2017, Motivation im Unterricht. Empirische und theoretische Erkenntnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378779