Postheroismus am Beispiel der Bergrettung in den Alpen. Werden Helden von der heutigen Gesellschaft entheroisiert?


Hausarbeit, 2015

24 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund zum Postheroismus
2.1. Definition des Begriffs Postheroismus
2.2. Gegenuberstellung von Heroismus und Postheroismus
2.2.1 Heroische Zeiten
2.2.2 Postheroische Zeiten
2.3. Bewertung von Postheroismus

3. Extremsport in den Alpen in Verbindung mit Postheroismus
3.1. Beweggrunde fur Extremsportler in den Alpen
3.2. Folgen des Extremsports in den Alpen
3.3. Grunde fur Unfalle in den Alpen
3.3.1. Risikounterschatzung der Alpen
3.3.2. Selbstuberschatzung der Extremsportler
3.3.3. Entheroisierung der Bergrettung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

James Franco. Ein Hollywood-Held und drei Power-Frauen" - Gala[1]

„Vom Opfer zum Helden. DSDS-Kandidat Joey Heindle uber grausame Kindheit" -

Focus Online[2]

„RTL-Spektakel: Die Zukunft der Dschungelcamp-Helden" - Stuttgarter Nachrichten[3]

„Deutschland feiert die WM-Helden" - Sportschau[4]

Bei den oben aufgefuhrten Zitaten handelt es sich um Schlagzeilen ausgewahlter Medienberichterstattungen der letzten vier Jahre. Sie verdeutlichen, dass heutzutage nahezu jeder als Held bezeichnet werden kann. Feste Voraussetzungen scheint es dafur zumindest nicht mehr zu geben, au&er vielleicht eine gewisse Prasenz in der Offentlichkeit.

Offensichtlich wimmelt es an jeder Ecke von Helden, und doch leben wir angeblich in postheroischen Zeiten. Denn die Helden von heute sind andere Helden als vor 50 Jahren noch. In Zeiten des Heroismus verdienten nur die Menschen den Heldenstatus, die ihr Leben fur das Gemeinwohl der Gesellschaft riskierten. Beispielsweise galten Soldaten im Krieg als klassische Helden.

In meiner Hausarbeit „Postheroismus - Werden Helden von der heutigen Gesellschaft entheroisiert?" mochte ich aufzeigen, inwiefern sich die heroische Gesellschaft zu einer postheroischen Gesellschaft entwickelt hat. Dafur werde ich den Heroismus dem Postheroismus gegenuberstellen und versuchen, die positiven und negativen Aspekte dieser Entwicklung aufzudecken. Des Weiteren mochte ich mich auch moglichen Folgen des Postheroismus widmen. Um einen Bezug zu meinem Seminarthema „Alpiner Heroismus. Figurationen, Paradoxien, Zusammenbruche." zu schaffen, mochte ich dazu anschlie&end auf die Extremsportler in den Alpen eingehen und prufen, warum immer mehr von ihnen zu verunglucken scheinen. Konnte man aus der erhohten Unfallzahl vielleicht den Schluss ziehen, dass die Bergrettung von den Alpentouristen heutzutage entheroisiert wird, also als selbstverstandlich gesehen wird? Wird deswegen das

Verhalten der Sportier in den Alpen immer risikoreicher? Sollte sich diese These bestatigen, konnte die entheroisierte Bergrettung ein Paradebeispiel fur die negativen Auswirkungen des Postheroismus sein.

In meiner Hausarbeit werde ich mich auf verschiedene Quellen beziehen. Dazu gehoren unter anderem Sammelwerke zum Heldentum, Bucher zu postheroischem Management, Experteninterviews, Literatur zur Alpenwahrnehmung,personliche Erfahrungsberichte eines Extremkletterers und Statistiken des Deutschen Alpenvereins.

2. Theoretischer Hintergrund zum Postheroismus

Ungefahr gemeinsam mit der Nachkriegszeit setzte auch eine veranderte Auffassung des Heldenbegriffs in Deutschland ein. Mitte des 20. Jahrhunderts distanzierte sich die Gesellschaft zunehmend von Heroisierungen.[5] Noch wahrend der Zeit des Nationalsozialismus wurden Helden vor allem mit dem Militar in Verbindung gebracht und Krieger wurden heroisiert. Doch die negativen Erfahrungen, die der zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus mit sich brachten, fuhrten zu einem drastischen Bedeutungsverlust des Militars und somit auch zu einem Bedeutungsverlust des Heldentums in seinem ursprunglichen Sinne.[6] Damit entstand eine neue Form von Heroismus: Der Postheroismus.

2.1. Definition des Begriffs Postheroismus

Zur Klarung des Begriffs Postheroismus ist es erst einmal notig, den Begriff Heroismus zu verstehen. Der Postheroismus beschreibt namlich die Phase, die auf die Zeit des Heroismus folgt. Im Heroismus ist es ublich, bestimmten Personen bewusst die Heldenrolle zuzuschreiben. Wer bereit ist, Opfer zu bringen und sein Leben fur eine Heldentat zu riskieren, dem gebuhrt im Heroismus die Anerkennung eines Helden.[7]

Der Postheroismus steht im Gegensatz dazu. Vertreter des Postheroismus verweigern eine kunstliche Heroisierung von Menschen[8] und sind der Auffassung, dass Heldenbilder im Widerspruch zur Demokratie und ihrem Gleichheitsprinzip stehen. Ein Held hebt sich ab und wird uber andere Menschen gestellt, was mit einer demokratischen Denkweise nicht vereinbar ist.[9] Eine postheroische Gesellschaft meidet dementsprechend den Heldenbegriff und sieht Heroisierungen von Personen als veraltet an.

2.2. Gegenuberstellung von Heroismus und Postheroismus

Doch die alleinige Kenntnis daruber, was unter dem Begriff Heroismus und dem Nachfolgemodell Postheroismus zu verstehen ist, genugt nicht. Im Folgenden wird uberpruft, an welchen Merkmalen heroische und postheroische Zeiten erkannt werden konnen. Anhand dessen soll festgestellt werden, von welchem Modell unsere heutige Zeit hauptsachlich gepragt ist.

2.2.1. Heroische Zeiten

Der klassische Held des Heroismus bildet sich vor allem im Krieg heraus. So feierte Deutschland nach dem ersten Weltkrieg seine Soldaten als Helden, weil sie bereitwillig ihr Leben fur das eigene Volk riskierten. Nach der Niederlage im zweiten Weltkrieg ging Deutschland die Euphorie hingegen ganzlich verloren und es gab keinerlei Anlass mehr, Helden auszuloben. Seit ungefahr 1945 besteht der Heroismus daher nicht mehr in seinem klassischen Sinne. Auch in den USA gab es einen solchen Wendepunkt. 1975 war der Vietnamkrieg beendet und die US-amerikanischen Soldaten gingen als Verlierer daraus hervor. Die USA, die ihre Krieger ublicherweise als unbestrittene Helden feierten, erfuhr durch diese Zeit eine Ernuchterung.[10] Deutschland und die USA sind zwei Beispiele dafur, wie sich die Einstellung zum Krieg und damit verbunden zum klassischen Heroismus in der westlichen Gesellschaft verandert hat.

Der Politikwissenschaftler Herfried Munkler fasst dies treffend zusammen:

„Insgesamt muss man [...] sagen, dass das Militarische verglichen mit den politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Aspekten im Laufe des 20. Jahrhundert dramatisch an Bedeutung verloren hat."[11]

Zum einen liegt diese veranderte Einstellung an der ruckfalligen Geburtenrate, die zu einer hoheren emotionalen Bindung zwischen Eltern und Kindern fuhrt. Den Eltern ist das Leben des eigenen Kindes heute meist wichtiger, als moglicher Ruhm durch Heldentaten. Kaum einer will sein Kind daher noch in den Krieg ziehen sehen.[12] Zum anderen hat auch die Religion in der heutigen Gesellschaft allgemein an Bedeutung verloren, sodass der Gedanke des Opfer Bringens weitgehend in den Hintergrund geruckt ist.[13]

Dennoch ist nach wie vor kein vollstandiger Verlust des Heldenbegriffs festzustellen. Das gesellschaftliche Verlangen nach Helden ist noch immer grofc, da diese laut dem Soziologen Ulrich Brockling die eigenen Unzulanglichkeiten kompensieren und somit das Gewissen zu beruhigen.[14] Helden haben fur die Gesellschaft eine Vorbildfunktion und bieten ihr somit Orientierung. Daher weigert sich eine heroische Gesellschaft, Heldenbilder ganzlich zu verbannen. Wahrend bis Ende des 20. Jahrhunderts ein regelrechtes Heldentabu bestand, scheinen Helden heute wieder allgegenwartig zu sein. 1980 wandte sich die Gesellschaft wieder dem Heroismus zu, indem sie die Widerstandskampfer des Nationalsozialismus zunehmend als Helden begriff.[15] Doch seit sich die westliche Gesellschaft in Zeiten ohne gro&e Kriege befindet, sucht sie vergeblich nach klassischen Kriegshelden.

„Der Krieg bietet nun mal den Rahmen und den idealen Stoff, in dem Helden entstehen konnen. In Friedenszeiten ist der klassische Held, der legitim fur andere totet, nur sehr schwer denkbar.", so Geisteswissenschaftler Christian Schneider.[16]

Daher konstruiert die Gesellschaft andere Heldenbilder, zu denen zum Beispiel die Helden des Alltags gehoren. So kann der normale Durchschnittsburger zum Helden werden, indem er Zivilcourage im Alltag zeigt. Aber auch Menschen, die von den Medien hervorgehoben werden, werden zu Helden der Gesellschaft. Teilnehmer von Castingshows wie „Deutschland sucht den Superstar" Oder „Das Supertalent" werden zu Identifikationsgestalten fur die Zuschauer und somit oft auch im gleichen Zuge als Helden betitelt.

Der Psychologe Scott T. Allison fuhrte 2011 eine Befragung mit 450 Probanden durch, um herauszufinden, wen sie als Helden ansehen (siehe Abbildung 1).

34 % der Befragten nannten dabei fiktive Helden, wie zum Beispiel Science Fiction Helden, Superhelden und Abenteurer wie Robin Hood und Indiana Jones. 66 % nannten reale Personen, zu denen die eigenen Eltern, aber auch beruhmte Sportier, Entertainer und Staatsoberhaupter zahlen.[17]

Ein Ergebnis, das zeigt wie vielfaltig der heutige Heldenbegriff ausfallen kann. Die Zeiten, in denen vor allem Soldaten als heldenhaft galten, sind offenbar vorbei. Der Heroismus hat in den letzten 30 Jahren einen Wandel vollzogen.

2.2.2. Postheroische Zeiten

Nach diesem Wandel, sind die Grenzen zwischen Heroismus und Postheroismus nur noch schwer zu ziehen. Abzugrenzen ist der Postheroismus vom Heroismus jedoch insofern, als dass er Helden keinen Platz mehr in der Gesellschaft einraumt. Er kritisiert an den Heldenbildern des Heroismus die Banalitat und die viel zu hohen Erwartungen an vermeintliche Helden. Solche Erwartungen wurden letztlich nur zu der Erkenntnis fuhren, dass sich hinter jedem Helden auch einfach nur ein Mensch mit Starken und Schwachen verbirgt.[18] Das wurde der Gesellschaft erstmals nach dem verlorenen, zweiten Weltkrieg bewusst. Hier zeigte sich, dass selbst sogenannte Helden nicht immer siegen und auch einmal schwach sein konnen. Um sich vor einer erneuten Enttauschung dieses AusmaBes zu schutzen, wandte sich der GroBteil der Gesellschaft also dem Postheroismus zu und meidet Heroisierungen ganzlich.[19] Der Postheroismus geht Hand in Hand mit dem westlichen Politiksystem - der Demokratie,die von einer gleichberechtigten und gleichgestellten Gesellschaft ausgeht. Das Bild des Helden widerspricht diesem Prinzip.

„Der Egalitarismus der Massendemokratie kann den Helden nicht dulden, denn er ist eben nicht ein Mensch wie du und ich."[20]

Deswegen hebt der Postheroismus keinen Menschen durch Heroisierung hervor, sondern ruft zur Eigenverantwortung auf. Anstatt groBe Taten in den Aufgabenbereich vermeintlicher Helden zu projizieren und sich selbst in der Opferrolle auszuruhen, sollte jedes Individuum der Gesellschaft erkennen, dass es selbst in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen und damit die Gemeinschaft voranzubringen.[21]

Das haben auch groBe Wirtschaftsunternehmen fur sich erkannt und die Ara des postheroischen Managements eingeleitet.

Ein Trend, der sich vor allem in moderneren Unternehmen wie zum Beispiel Google zunehmend durchzusetzen scheint.[22] Diese Unternehmen haben erkannt, dass das klassische heroische Managementsystem viele Nachteile birgt. Es steht eine Fuhrungskraft an der Spitze, die fur die Belegschaft als Autoritatsperson gilt.[23] Das fuhrt oft nicht zu den gewunschten Erfolgen, weil wertvolle Fahigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter eingeschrankt werden und nicht ideal entfaltet werden konnen.

Die Rolle des Helden soll beim postheroischen Management also nicht mehr monopolisiert werden, sondern rotieren. So wird die Schuld fur eventuelle Niederlagen nicht mehr bei der Fuhrungskraft in seiner Heldenrolle gesucht, sondern Selbstverantwortung ubernommen. Dadurch stellen Ruckschlage vielmehr einen Ansporn zur Verbesserung der eigenen Arbeit dar. Jeder Mitarbeiter kommt entsprechend seiner Starken zum Einsatz. Somit kann zeitnaher und effektiver auf den turbulenten Markt reagiert werden. Die Organisationsstruktur sieht in diesem Fall horizontal aus und weist minimale Hierarchisierungsgrade auf. Mitarbeiter werden nicht mehr durch eine einzelne Person gefuhrt, sondern lassen sich von auBeren Einflussfaktoren wie den Kunden, den Zulieferern und in Grenzen auch vom Kapitalmarkt steuern.[24] Unternehmen offnen sich somit fur samtliche Ereignisse und Signale auf dem Markt und schranken sich nicht mehr durch lineare Methoden ein.[25]

2.3. Bewertung von Postheroismus

Durch den Postheroismus ist jedes Individuum der Gesellschaft auf sich selbst gestellt. Heldentaten werden durch die eigenen Leistungen ersetzt und Eigenverantwortung wird groBgeschrieben. Jeder Einzelne fuhlt sich zu selbststandigem Engagement verpflichtet und walzt dieses nicht mehr auf vermeintliche Helden ab. Das starkt nicht nur viele Unternehmen, die nach dem postheroischen Management handeln und somit die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter steigern. Die Ubernahme von Eigenverantwortung starkt genauso auch die Gesellschaft im Allgemeinen.

Durch den Mangel an Orientierungsmoglichkeiten in Form von Vorbildern, bietet der Postheroismus aber kaum Anreize zu eigenverantwortlichem Handeln.

„Die meisten Menschen brauchen andere Menschen als Referenzpunkte zur Orientierung. Erst wenn andere etwas tun, tun sie es auch."[26]

So ist im Postheroismus zwar jedem bewusst, dass er selbst aktiv werden und eigenverantwortlich handeln muss. Aber der Ansporn zur Handlung fehlt den Menschen oftmals. Mit den Helden gehen in postheroischen Zeiten auch Vorbilder verloren. Da solche Idole aber unverzichtbar fur eine Gesellschaft sind, sucht sie nach alternativen Helden und bedient sich dabei gern an prominenten Charakteren, Castingshow- Teilnehmern und Sportlern. (siehe 2.2.1.)

Auch wenn es sich die postheroische Gesellschaft nicht eingestehen will: Sie kann auf die Vermittlung heroischer Werte letztlich doch nicht komplett verzichten.[27]

3. Extremsport in den Alpen in Verbindung mit Postheroismus

Genau zu der Zeit, wo der Postheroismus seine Anfange erlebte, erfuhren auch die Alpen eine immer groBere Beliebtheit. Der Alpentourismus stieg an und vor allem Wintersportler sowie Bergsteiger und -kletterer wagten sich zunehmend in die Berglandschaft. Zuvor galt beispielsweise das Bergsteigen als ein Sport, der der privilegierten Gesellschaftsschicht vorbehalten war. Doch seit dem zweiten Weltkrieg entdeckten ihn auch Burgerliche fur sich.[28] Alle Berge, die hoher als 8000 Meter waren, waren bis dahin noch unbestiegen. Keiner hatte sich so recht an der Herausforderung wagen wollen. Doch bereits im Jahr 1964 waren dann all diese Gipfel erreicht.[29] Von da an strebten ehrgeizige Bergsportler nach schwierigeren Herausforderungen und gingen ihrem Sport unter noch gefahrlicheren Bedingungen nach, was sie zu Extremsportlern machte.

3.1. Beweggrunde fur Extremsportler in den Alpen

„Interessanterweise neigen wir bei Sportlern vor allem dann dazu, sie zu Helden zu stilisieren, wenn in ihrer Sportart der Tod als Moglichkeit gegeben ist. [30]

[...]


[1] Gala (12.02.2015): James Franco. Ein Hollywood-Held und drei Power-Frauen. Unter: http://www.gala.de/lifestyle/kultur/film/james-franco-ein-hollywood-held-und-drei-power- frauen_1212161_1209156.html(Stand: 10.03.2015)

[2] Focus Online (05.03.2012): Vom Opfer zum Helden. DSDS-Kandidat Joey Heindle uber grausame Kindheit. Unter: http://www.focus.de/panorama/boulevard/vom-opfer-zum-helden-dsds- kandidat-joey-heindle-ueber-grausame-kindheit_aid_720731 .html (Stand: 10.03.2015)

[3] Stuttgarter Nachrichten (02.02.2011): RTL-Spektakel: Die Zukunft der Dschungelcamp-Helden. Unter: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.rtl-spektakel-die-zukunft-der-dschungelcamp- helden.9c24825f-9f10-46d1-a499-d1391 c312adf.html (Stand: 10.03.2015)

[4] Sportschau (15.07.2014): Deutschland feiert die WM-Helden. Unter: http://www.sportschau.de/fussball/fifawm2014/nachrichten/deutschland-wartet-auf-seine- weltmeister100.html (Stand: 10.03.2015)

[5] Vgl. Osses, Dietmar; Schmidt-Rutsch, Olaf; Wulff, Aiko (2010): Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen. Katalog zur Ausstellung im LWL-Industriemuseum Henrichshutte Hattingen. 12. Marz - 31. Oktober 2010. Klartext-Verlag. Essen. S. 370

[6] Vgl. Munkler, Herfried (08.05.2012): Interview gefuhrt von Cornelia Rabitz. Deutsche Welle. Wir sind eine postheroische Gesellschaft. Unter: http://www.dw.de/wir-sind-eine-postheroische- gesellschaft/a-15927515 (Stand: 01.03.2015)

[7] Vgl. Munkler, Herfried: Heroische und postheroische Gesellschaften. In: Bohrer, Karl-Heinz; Scheel, Kurt (2007): KeinWille zur Macht. Dekadenz. Merkur. Deutsche Zeitschrift fur europaisches Denken. Klett Cotta. Heft 700. Unter: http://www.rowohlt.de/fm90/558/20070918090125102.pdf (Stand: 01.03.2015)

[8] Vgl. Dippold, Katharina. Cicero - Magazin fur politische Kultur. (15.01.2014): Helden wie wir. Unter: http://www.cicero.de/salon/modeme-gesellschaft-helden-postheroische-geseNschaft/56833 (Stand: 01.03.2015)

[9] Vgl. Metz, Markus; SeeGlen, Georg. Deutschlandradio Kultur (22.10.2014): Wenn Helden nicht mehr notig sind. Unter: http://www.deutschlandradiokultur.de/postheroismus-wenn-helden-nicht- mehr-noetig-sind.976.de.html?dram:article_id=299526 (Stand: 01.03.2015)

[10] Vgl. Schneider, Christian (08/2011): Interview gefuhrt von Oliver Link. Brandeins Wirtschaftsmagazin. Heldenland ist abgebrannt. Unter:http://www.brandeins.de/uploads/tx_b4/036_b1_08_11_schneider_interview.pdf (Stand: 02.03.2015)

[11] Munkler, Herfried (08.05.2012): Interview gefuhrt von Cornelia Rabitz. Deutsche Welle. Wir sind eine postheroische Gesellschaft.

[12] Vgl. Rotte, Ralph; Schwarz, Christoph. Die politische Meinung. (Juni 2010): Das Gespenst des Postheroismus. Unter: http://www.kas.de/wf/doc/kas_19820-544-1-30.pdf7100701084618 (Stand: 01.03.2015)

[13] Vgl. Munkler, Herfried (08.05.2012): Interview gefuhrt von Cornelia Rabitz. Deutsche Welle. Wir sind eine postheroische Gesellschaft.

[14] Vgl. Dippold, Katharina. Cicero - Magazin fur politische Kultur. (15.01.2014): Helden wie wir.

[15] Vgl. Osses, Dietmar; Schmidt-Rutsch, Olaf; Wulff, Aiko (2010): Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen. S. 369-373

[16] Schneider, Christian (08/2011): Interview gefuhrt von Oliver Link. Brandeins Wirtschaftsmagazin. Heldenland ist abgebrannt.

[17] Vgl. Allison, Scott T.; Goethals, George R. (2011): Heroes. What they do & why we need them. Oxford University Press. New York. S. 26

[18] Vgl. Dippold, Katharina. Cicero - Magazin fur politische Kultur. (15.01.2014): Helden wie wir.

[19] Vgl. Metz, Markus; SeeBlen, Georg. Deutschlandradio Kultur (22.10.2014): Wenn Helden nicht mehr notig sind.

[20] Bolz, Norbert (2009): Der antiheroische Affekt. In: Bohrer, Karl Heinz; Scheel, Kurt (Hrsg.): Heldengedenken. Uber das heroische Phantasma. Sonderheft Merkur. Deutsche Zeitschrift fur europaisches Denken. Heft 9/10. Klett-Cotta. Stuttgart. S. 763

[21] Vgl. Witzer, Brigitte (2005): Die Zeit der Helden ist vorbei. Personlichkeit, Fuhrungskunst und Karriere: Anleitung fur postheroisches Management. Redline Wirtschaft. Frankfurt.S. 124

[22] Vgl. Baecker, Dirk (17.01.2014): Interview auf YouTube. Standpunkte mit Dirk Baecker - Postheroische Fuhrung. Unter: https://www.youtube.com/watch?v=LNU0kvbwzzA (Stand Minute 03:05 bis ca. 03:40

[23] Vgl. Witzer, Brigitte (2005): Die Zeit der Helden ist vorbei. S. 15-17, 123-124

[24] Vgl. Baecker, Dirk (17.01.2014): Interview auf YouTube. Minute 05:05 bis 07:45

[25] Vgl. Wimmer, Rudolf (2009): Fuhrung und Organisation - zwei Seiten ein und derselben Medaille. In: Baecker, Dirk; Glatzel, Katrin; Groth, Torsten; Simon, Fritz B. (Hrsg.): Revue fur postheroisches Management.Ausgabe 4.30. Marz 2009. Carl Auer Verlag. S. 20-33

[26] Malik, Fredmund (2014): Wenn Grenzen keine sind. Management und Bergsteigen. Campus Verlag. Frankfurt/ New York. S. 34

[27] Vgl. Munkler, Herfried (25.02.2002): Interview gefuhrt von Markus Kirscher. Focus Magazin Nr. 9. Heroismus ist unverzichtbar. Unter: www.focus.de/politik/deutschland/deutschland- heroismus-ist-unverzichtbar_aid_207759.html (Stand: 01.03.2015)

[28] Vgl. Von Ballmoos, Hansruedi (1971): Die Bedeutung des Lufttransports in der schweizerischen Bergrettung. Zusammenstellung von Bergrettungsunfallen in der schweizerischen Rettungsflugwacht 1961-1967. Dissertation am Institut fur die Anasthesiologie der Medizinischen Fakultat der Universitat Zurich. Juris Druck + Verlag. Zurich. S. 22

[29] Vgl. Malik, Fredmund, S. 36

[30] Schneider, Christian (08/2011): Interview gefuhrt von Oliver Link. Brandeins Wirtschaftsmagazin. Heldenland ist abgebrannt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Postheroismus am Beispiel der Bergrettung in den Alpen. Werden Helden von der heutigen Gesellschaft entheroisiert?
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Veranstaltung
Alpiner Heroismus - Figurationen, Paradoxien, Zusammenbrüche
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V378803
ISBN (eBook)
9783668577596
ISBN (Buch)
9783668577602
Dateigröße
1749 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heroismus, Postheroismus, Alpen, Bergrettung, Bergretter, Alpinsport, Helden, Heldentum, Entheroisierung
Arbeit zitieren
Jenny Jacobs (Autor:in), 2015, Postheroismus am Beispiel der Bergrettung in den Alpen. Werden Helden von der heutigen Gesellschaft entheroisiert?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378803

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Postheroismus am Beispiel der Bergrettung in den Alpen. Werden Helden von der heutigen Gesellschaft entheroisiert?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden