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Der Einfluss von mehrfacher Behinderung auf die Konzentrationsleistung

Titel: Der Einfluss von mehrfacher Behinderung auf die Konzentrationsleistung

Hausarbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Untersuchung hat zum Ziel eine Darstellung der Lernausgangslage von Jugendlichen mit einer mehrfachen Behinderung in einer berufsvorbereitenden Maßnahme. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Analyse des Zusammenhangs zwischen Anzahl der Behinderung und Konzentrationsleistung. Instrument zur diagnostischen Erhebung ist das Frankfurter Aufmerksamkeitsinventar (FAIR-2). Die Daten- und Ergebnisanalyse weisen derzeit auf die Notwendigkeit besserer methodischer Ausdifferenzierung zur gesicherten Ergebnisgewinnung hin. Der Sinn besteht langfristig gesehen darin zielgruppenspezifische Angebote für die Förderung zu planen und bereitzustellen.

Die defizitorientierte Sichtweise und Verwendung der alten Begrifflichkeit für Menschen mit einer Behinderung ist dem Alter des Textes geschuldet, bietet jedoch inhaltlich zusammen mit den Aussagen von Baudisch et al. den Ausgangspunkt für eine Fragestellung, die in dieser Arbeit behandelt wird. Zur Modifizierung von Hilfen müssen zunächst die Bedingungen herausgestellt werden, unter denen die Jugendlichen in der Bildungsmaßnahme lernen, um dann die angewandten Förderungsmethoden auf Ihre Effektivität hin zu überprüfen. Im Anschluss können dann eventuelle Anpassungen vorgenommen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Einleitung

3 Forschungsstand und Theorie

4 Methode

4.1 Zielgruppe und Stichprobe

4.2 Untersuchungsplan und Durchführung

4.3 Forschungsinstrument/ FAIR-2

4.3 Statistische Datenanalyse

5 Ergebnisse

6 Diskussion und Fazit

6.1 Ergebnisinterpretation

6.2 Mögliche Fehlerquellen

6.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Behinderungen bei Jugendlichen in berufsvorbereitenden Maßnahmen und deren Konzentrationsleistung, um langfristig zielgruppenspezifische Förderangebote zu optimieren.

  • Analyse der Lernausgangslage von Jugendlichen mit mehrfacher Behinderung.
  • Einsatz des Frankfurter Aufmerksamkeitsinventars (FAIR-2) zur diagnostischen Erhebung.
  • Überprüfung der Hypothese, ob eine höhere Anzahl an Behinderungen mit einer geringeren Konzentrationsfähigkeit korreliert.
  • Evaluierung der methodischen Herausforderungen bei der quantitativen Erfassung von Konzentrationsleistungen in dieser Zielgruppe.

Auszug aus dem Buch

4.3 Forschungsinstrument/ FAIR-2

Das Frankfurter Aufmerksamkeitsinventar FAIR-2 (Moosbrugger & Oehlschlägel, 2011) ist die zweite überarbeitete normenaktualisierte Ausgabe des FAIR (1996). Die folgende Beschreibung ist aus dem Testmanual entnommen. Es handelt sich um ein neu entwickeltes Verfahren zur Untersuchung des individuellen Aufmerksamkeitsverhaltens. In einem klassischen paper-pencil Verfahren müssen visuell ähnliche Zeichen unter gleichzeitiger Ausblendung aufgabenirrelevanter Informationen genau und schnell unterschieden werden. Der Test unterstützt bei allen Items die Forderung nach einer mentalen Koordination und erfasst die persönlichen Unterschiede im Aufmerksamkeitsverhalten und der Konzentrationsfähigkeit. Um dies zu implizieren sind folgende Aspekte berücksichtigt: die Aufmerksamkeitsleistung (L), die Informationen über das Arbeitstempo liefert, die Aufmerksamkeitsqualität (Q), welche die Sorgfalt und relative Fehlerfreiheit wiedergibt und die Aufmerksamkeitskontinuität (K), die Auskunft gibt über das Ausmaß der kontinuierlichen, aufrechterhaltenen Konzentration. Der Kontinuitätswert wird durch die Verknüpfung von L und Q gewonnen.

Die Durchführungs- und Auswertungsobjektivität ist durch Schablonen zur eindeutigen Protokollierung der Probandenergebnisse und standardisierte Bestimmungen gegeben. Der Markierungswert M kann darlegen, ob eine fundierte Diagnose hinreichend ist oder nicht. Hierbei handelt es sich um eine Kenngröße über die Befolgung der Instruktion. Altersdifferenzierte Prozentrang und Stanine-Normen lassen eine normorientierte Interpretation zu. Bei der Validität ist ein großer Bezug zwischen den Erwartungen der Items und realen Situationen festzustellen. Erbrachte Diskriminationsleistung der Probanden weisen eine hohe Praxisnähe auf. Die konvergente Validität des FAIR-2 ist durch verschiedene Analysen von Zusammenhängen mit anderen Tests, wie zum Beispiel dem Aufmerksamkeit-Belastungs-Test d2, belegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abstract: Zusammenfassung der Zielsetzung, des methodischen Vorgehens mittels FAIR-2 und der Notwendigkeit einer methodischen Ausdifferenzierung.

2 Einleitung: Erörterung der Bedeutung von Arbeit für die Sozialisation und der Notwendigkeit individualisierter beruflicher Vorbereitung für Menschen mit Beeinträchtigungen.

3 Forschungsstand und Theorie: Darstellung der Anforderungen an die Ausbildungsreife und Analyse bisheriger Studien zur Konzentrationsförderung.

4 Methode: Beschreibung der Stichprobe, des Untersuchungsplans sowie des diagnostischen Instruments FAIR-2 und der statistischen Vorgehensweise.

5 Ergebnisse: Darstellung der deskriptiven Daten und Korrelationsanalysen bezüglich der Anzahl der Behinderungen und der Konzentrationsleistung.

6 Diskussion und Fazit: Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf die Hypothese, kritische Reflexion der Fehlerquellen und Ableitung von Empfehlungen.

Schlüsselwörter

Mehrfachbehinderung, Konzentrationsleistung, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, FAIR-2, Aufmerksamkeitsdiagnostik, quantitative Forschungsmethodik, Teilhabe, berufliche Rehabilitation, Daueraufmerksamkeit, kognitive Leistungsfähigkeit, Korrelationsanalyse, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Behinderungen bei Jugendlichen in berufsvorbereitenden Maßnahmen und ihrer spezifischen Konzentrationsleistung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die berufliche Rehabilitation, die Aufmerksamkeitsdiagnostik bei Jugendlichen mit Beeinträchtigungen und die Evaluation von Lernausgangslagen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob Menschen mit einer mehrfachen Behinderung eine geringere Konzentrationsfähigkeit aufweisen als Menschen mit einer einfachen Behinderung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Querschnittstudie, die Daten aus einer Prä-Post-Erhebung mittels des Frankfurter Aufmerksamkeitsinventars (FAIR-2) statistisch auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Methodenbeschreibung, die statistische Ergebnisauswertung sowie eine kritische Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Mehrfachbehinderung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsdiagnostik und berufliche Rehabilitation.

Warum wurde das Frankfurter Aufmerksamkeitsinventar (FAIR-2) gewählt?

Das FAIR-2 wurde gewählt, weil es als neuartiges psychodiagnostisches Verfahren speziell das Problem adressiert, dass Probanden bei langen Tests am Ende oft keine Konzentration mehr zeigen.

Welche Limitationen werden in der Diskussion benannt?

Als wesentliche Limitationen werden die dezimierte Stichprobengröße (N=86), die heterogene Zusammensetzung der Behinderungsarten und der fehlende Einbezug von Störfaktoren wie Medikamenteneinnahme genannt.

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Details

Titel
Der Einfluss von mehrfacher Behinderung auf die Konzentrationsleistung
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V378836
ISBN (eBook)
9783668565937
ISBN (Buch)
9783668565944
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss behinderung konzentrationsleistung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Der Einfluss von mehrfacher Behinderung auf die Konzentrationsleistung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378836
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Leseprobe aus  16  Seiten
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