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Jugendarbeit zur Prävention von Straftaten. Das Konzept der "Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit" nach Hans Thiersch

Título: Jugendarbeit zur Prävention von Straftaten. Das Konzept der "Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit" nach Hans Thiersch

Texto Academico , 2015 , 7 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Stephan Biniossek (Autor)

Trabajo social
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Diese Arbeit soll zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit einer präventiv ausgerichteten Stellung der Jugendarbeit anregen. Der Präventionsgedanke bezieht sich in dieser Arbeit auf die Vorbeugung von Straftaten und soll eine kurze Parallele zur Problematik von Rechtsextremismus ziehen.

Die Prävention erhält in den Strukturmaximen einer Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit einen eigenen Stellenwert. Franz Josef Krafeld schreibt zum Beispiel: "…Prävention ist nicht die zentrale Aufgabe von pädagogischer Arbeit mit entsprechend orientierten Jugendlichen" (2012).

Hans Thiersch nimmt die Prävention in einen engen Bezug zur Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit, dessen Konzept maßgeblich in das KJHG und das SGB VIII eingeflossen ist. Trotzdem trifft man auf Aussagen die eine Präventionsarbeit aus der Jugendhilfe und der offenen Jugendarbeit ausklammern. Nimmt die Jugendarbeit den im Konzept der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit nach Hans Thiersch geforderten Aspekt der Prävention ungenügend auf?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Lebensweltorientierte Soziale Arbeit

2.2 Jugendarbeit und Prävention

2.3 Sozialräumliche Perspektiven

3. Kritische Analyse

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Fragestellung, ob die moderne Jugendarbeit den im Konzept der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit nach Hans Thiersch geforderten Aspekt der Prävention hinreichend in ihre Praxis integriert. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwiefern bestehende Präventionsansätze der Jugendarbeit gerecht werden und welche Rolle diese im Kontext von Straftatvorbeugung und gesellschaftlicher Integration spielt.

  • Verbindung von Prävention und lebensweltorientierter Sozialer Arbeit
  • Kritik an der "Pädagogik gegen" und am kompensatorischen Denken
  • Bedeutung der Sozialraumorientierung für präventive Jugendarbeit
  • Förderung von Milieubildung und biografischer Nachhaltigkeit
  • Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit dem Schulsystem

Auszug aus dem Buch

Nimmt die Jugendarbeit den, im Konzept der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit nach Hans Thiersch, geforderten Aspekt der Prävention ungenügend auf?

Die Prävention erhält in den Strukturmaximen einer Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit (vgl. Grunwald und Thiersch 2008, S. 26ff) einen eigenen Stellenwert. Franz Josef Krafeld schreibt z.B.: „…Prävention ist nicht die zentrale Aufgabe von pädagogischer Arbeit mit entsprechend orientierten Jugendlichen“ (Krafeld 2012, S 55). Im §11 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII werden als Schwerpunkte die politische, soziale und kulturelle Bildung genannt. In Abs. 2 sind zudem gemeinwesensorientierte Angebote genannt. Wenn Susanne Lang und andere Autoren die Jugendarbeit als Sozialisationsinstanz benennen (vgl. Lang 2012, S. 19), so stelle ich mir die Frage ob es einen Zusammenhang von Bildung, Erziehung, der Gemeinwesenarbeit und der Prävention von Jugendstraffälligkeit gibt. Hans Thiersch nimmt die Prävention in einen engen Bezug zur Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit, dessen Konzept maßgeblich in das KJHG und das SGB VIII eingeflossen ist. Trotzdem trifft man auf Aussagen die eine Präventionsarbeit aus der Jugendhilfe und der offenen Jugendarbeit ausklammern.

Im §2 JStVollzG und im §1 StVollzG (seit 2015 gültig) ist die Resozialisierung als Vollzugsziel genannt. In den Gesetzen heißt es: “…dient dem Ziel, Gefangene zu befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen“. Der Gesetzgeber fordert (erst) hier einen Straftäter wieder sozial gesellschaftsfähig zu machen. Hans Thiersch beschreibt jedoch einen Weg damit früher beginnen zu können bzw. zu müssen. Prävention, Alltagsnähe, Partizipation und Integration seien an dieser Stelle kurz als Stichworte des Konzeptes der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit genannt (vgl. Grunwald und Thiersch 2008, S. 26ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein und beleuchtet die Rolle der Prävention innerhalb der Jugendarbeit unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

2. Theoretischer Rahmen: Hier werden zentrale Konzepte wie die lebensweltorientierte Soziale Arbeit, Milieubildung und sozialräumliche Ansätze auf Basis der Fachliteratur dargelegt.

3. Kritische Analyse: Dieser Teil setzt sich mit der Kritik an präventiven Programmen und der Vereinnahmung der Jugendarbeit auseinander und hinterfragt bestehende pädagogische Ansätze.

4. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert notwendige Veränderungen für eine stärker präventiv ausgerichtete Jugendarbeit in der Zukunft.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierte Soziale Arbeit, Jugendarbeit, Prävention, Hans Thiersch, Sozialraum, Biografie, Milieubildung, Jugendstraffälligkeit, Partizipation, Integration, politische Bildung, SGB VIII, Pädagogik, Gemeinwesenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Verankerung von Prävention innerhalb der Jugendarbeit im Kontext des Konzepts der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Prävention und Pädagogik, die Rolle der Lebensweltorientierung, Sozialraumorientierung und die Kritik an kompensatorischen Förderprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu analysieren, ob Jugendarbeit den präventiven Auftrag, der im Konzept nach Hans Thiersch gefordert wird, in der Praxis umsetzt oder ob Defizite bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und kritischen Analyse einschlägiger Fachliteratur und sozialpädagogischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Aussagen verschiedener Autoren zur Jugendarbeit und vergleicht diese mit den Prinzipien der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit hinsichtlich Prävention und Biografieförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Lebensweltorientierung, Prävention, Jugendarbeit, Sozialraum und biografische Nachhaltigkeit.

Wie unterscheidet sich die "Pädagogik gegen" von der lebensweltorientierten Sichtweise?

Die "Pädagogik gegen" zielt oft auf Problembewältigung und Verhaltensänderung ab, während die lebensweltorientierte Sichtweise die Stärkung von Lebensbewältigungskompetenzen und alltagsnahe Unterstützung in den Vordergrund stellt.

Welche Bedeutung hat die Milieubildung nach Böhnisch?

Milieubildung dient als pädagogisches Konzept, das jungen Menschen den Raum bietet, zwischen Gemeinschaft und Individualität eine eigene Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

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Detalles

Título
Jugendarbeit zur Prävention von Straftaten. Das Konzept der "Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit" nach Hans Thiersch
Universidad
Cologne University of Applied Sciences
Calificación
1,3
Autor
Stephan Biniossek (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
7
No. de catálogo
V378846
ISBN (Ebook)
9783668579859
ISBN (Libro)
9783668579866
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lebenswelt Lebensweltorientierung Hans Thiersch Prävention Jugendstrafvollzug Strafvollzug Resozialisierung offene Jugendarbeit stationäre Jugendhilfe Sozialraum Gemeinwesen Milieus Jugendarbeit politische Bildung Jugendbildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Biniossek (Autor), 2015, Jugendarbeit zur Prävention von Straftaten. Das Konzept der "Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit" nach Hans Thiersch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378846
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