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Prozesse, Strukturen und Personal - Neue Konzepte - und dann?

Title: Prozesse, Strukturen und Personal - Neue Konzepte - und dann?

Diploma Thesis , 2004 , 52 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Martina Noack (Author)

Business economics - General
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Hinter den Begriffen „New Public Management“ und „Neues Steuerungsmodell“ steht eine Vielzahl von Reformansätzen. Allen gemeinsam ist, dass es nicht mehr um Änderungen und Anpassungen einzelner Verwaltungselemente wie Aufgabenkritik, Geschäftprozessoptimierung oder auch Dienstrechtsreform, geht. Vielmehr wird die bürokratisch ausgerichtete Detailsteuerung mit ihren traditionellen Verfahren und das gesamte Personalsystem in Frage gestellt. An ihrer Stelle treten globale Budgetierungskonzepte und Dezentralisierung von Verantwortung, Controlling sowie strategische Personalentwicklung, um nur einige der neuen Steuerungsinstrumente zu nennen.1

Die öffentliche Verwaltung hat bisher mit professionellem Handeln die Grundlagen für Wohlstand, Entwicklung und soziale Ausgewogenheit in der BRD entscheidend mitgestaltet. Aufgrund des rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandels gerät auch der öffentliche Sektor unter Reformdruck: Es gilt, bei immer komplexer werdenden Anforderungen und steigendem Aufgabenvolumen effizient, wirksam und bürgerorientiert zu handeln. Gleichzeitig müssen Haushalte konsolidiert, also Finanzen eingespart werden.

Probleme bestehen darin, dass Potenziale und Ressourcen nicht voll ausgeschöpft werden und Chancen nicht genutzt werden. Denn der nach außen erweckte Anschein eines aktiven Reformprozesses entspricht nicht der internen Realität im vielfachen. Dies fehlt z.B. an ihrer fehlenden Vernetzung und der praktischen Umsetzung sowie an der endgültigen Akzeptanz durch die Mitarbeiter.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung Prozesse, Strukturen und Personal, Neue Konzepte – und dann ?

1. Prinzipien des NPM

2. Ziele des NSM

2.1. Entwicklung der Verwaltungsreform und des NSM

2.2. Praktisches Beispiel

3. Prozessorientierte Organisation

4. Produkte als Informationsträger

5. Umsetzungsschwierigkeiten

6. Antworten auf die Frage, welche Gründe als ausschlaggebend betrachtet werden, dass bisherige Reformprojekte nicht den gewünschten Erfolg verbuchen konnten

7. Das Modell der kommunalen Geschäftstelle für Verwaltungsvereinfachung ( KGSt )

8. Definition Geschäftprozesse

9. Von der Funktions- zur Prozessorientierung

9.1. Gegenstand und Ziel der prozessorientierten Organisation

9.2. Sechs Thesen zur Prozessorientierung

9.3. Von der prozessorientierten Reorganisation zum kontinuierlichen Prozessmanagement

9.4. Gegenüberstellung des KPM und des BPR

10. Potentiale der Ausschöpfung ( 2 Beispiele )

11. Organisatorische Gestaltung aus Kundensicht

12. Das Projekt „Geschäftprozessoptimierung in den Servicebereichen

13. Mitarbeiterbeteiligungen als wichtigster Aspekt

13.1. - Die aktuelle Entwicklung und ihre Gründe

13.2. - Strategien und Instrumente der Mitarbeiterbeteiligung

13.3. - Mitarbeiterbeteiligung: Grenzen und Schwierigkeiten

13.4. - Ausblick

14. Glossar

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung von Verwaltungsreformen durch Konzepte wie das "New Public Management" (NPM). Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, warum bisherige Reformansätze häufig nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnten und welche Rolle dabei die Prozessorientierung, organisatorische Strukturen sowie die aktive Einbindung des Personals spielen.

  • Prinzipien des New Public Management (NPM)
  • Prozessorientierte Organisation und Geschäftsprozessoptimierung
  • Vergleich von KPM (Kontinuierliches Prozessmanagement) und BPR (Business Process Reengineering)
  • Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung im Reformprozess
  • Herausforderungen bei der organisatorischen Neugestaltung und Implementierung

Auszug aus dem Buch

1. Prinzipien des NPM

- Steuern statt Rudern Leistungen sind zu gewährleisten und zu kontrollieren, nicht alles ist selbst zu machen

- Resultate statt Regeln Orientierung an Ergebnissen und Kosten statt Fixierung auf Verfahren und Regeln

- Eigenverantwortlichkeit statt Hierarchie Klare Zuweisung und ungeteilte Verantwortung für die Ressourcen

- Wettbewerb statt Monopol Ermittlung von Kosten und Qualifikation öffentlicher Leistungen im Vergleich zu anderen Anbietern

- Motivation statt Alimentation Neubestimmung der „Ressource Personal“, die weit über die Änderung des Dienstrechts hinaus geht

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prinzipien des NPM: Vorstellung der grundlegenden Steuerungsprinzipien wie "Steuern statt Rudern" und Ergebnisorientierung.

2. Ziele des NSM: Darstellung der Ziele der Verwaltungsreform mit Fokus auf Leistung, Kostenreduktion und Bürgerorientierung.

3. Prozessorientierte Organisation: Definition der prozessorientierten Betrachtungsweise von Verwaltungsvorgängen.

4. Produkte als Informationsträger: Erläuterung der Bedeutung von Produkten für die organisatorische Neuausrichtung.

5. Umsetzungsschwierigkeiten: Analyse von Hindernissen, insbesondere fehlender Mitarbeiterbeteiligung und starren Führungsstrukturen.

6. Antworten auf die Frage, welche Gründe als ausschlaggebend betrachtet werden, dass bisherige Reformprojekte nicht den gewünschten Erfolg verbuchen konnten: Auflistung der Erfolgshemmnisse aus Sicht der Mitarbeiter, der Führung und der Organisation.

7. Das Modell der kommunalen Geschäftstelle für Verwaltungsvereinfachung ( KGSt ): Überblick über die koordinierende Rolle der KGSt bei der deutschen Verwaltungsreform.

8. Definition Geschäftprozesse: Wissenschaftliche Einordnung und Definition betrieblicher Geschäftsprozesse.

9. Von der Funktions- zur Prozessorientierung: Analyse des Wandels von funktionalen zu prozessorientierten Strukturen in Organisationen.

10. Potentiale der Ausschöpfung ( 2 Beispiele ): Betrachtung des Humanpotentials und des technologischen Potenzials im Kontext der Verwaltung.

11. Organisatorische Gestaltung aus Kundensicht: Untersuchung von Möglichkeiten zur kundenorientierten Koordination in der Verwaltung.

12. Das Projekt „Geschäftprozessoptimierung in den Servicebereichen“: Praxisbeispiel zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Projektmanagement.

13. Mitarbeiterbeteiligungen als wichtigster Aspekt: Vertiefte Auseinandersetzung mit der Einbindung des Personals als kritischer Erfolgsfaktor.

14. Glossar: Begriffsdefinitionen zu zentralen Fachbegriffen der Arbeit.

Schlüsselwörter

New Public Management, Verwaltungsreform, Prozessorientierung, Geschäftsprozessoptimierung, KPM, BPR, Mitarbeiterbeteiligung, Kundenorientierung, Organisationsgestaltung, Empowerment, Budgetierung, Controlling, Verwaltungsmodernisierung, Change Management, Personalführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit analysiert die Konzepte des New Public Management zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung sowie die notwendigen Veränderungen in Prozessen, Strukturen und beim Personal.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Prozessorientierung, die Umsetzung von Reforminstrumenten, der Vergleich verschiedener Optimierungsansätze und die Rolle des Faktors Mensch bei Modernisierungsvorhaben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie öffentliche Verwaltungen durch neue Steuerungsmodelle effizienter und kundenorientierter werden können und warum die Einbeziehung der Mitarbeiter dabei entscheidend ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit Management-Konzepten, gestützt durch Literaturanalysen, die um praktische Beispiele und Projekterfahrungen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Prinzipien des NPM, die Definition von Geschäftsprozessen, den Wandel zur Prozessorientierung sowie die spezifischen Anforderungen an die Personalbeteiligung bei Reformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind New Public Management, Prozessoptimierung, Mitarbeiterbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung und Empowerment.

Was unterscheidet das KPM vom BPR?

Während das BPR auf radikale Umgestaltungen ganzer Unternehmensprozesse abzielt (Top-down), fokussiert sich das KPM auf eine kontinuierliche, inkrementelle Verbesserung unter Einbeziehung aller Mitarbeiter (Bottom-up).

Warum scheitern viele Reformprojekte laut der Autorin?

Häufige Gründe sind mangelnde Einbeziehung der Mitarbeiter, Angst vor Machtverlust bei Führungskräften, unklare Projektstrukturen und das Unterschätzen der zeitlichen Komponente.

Warum ist die Mitarbeiterbeteiligung so wichtig?

Sie ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, da nur durch die aktive Identifikation und Mitwirkung der Mitarbeiter die notwendigen Umdenkprozesse stattfinden und Widerstände abgebaut werden können.

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Details

Title
Prozesse, Strukturen und Personal - Neue Konzepte - und dann?
College
Federal University of Applied Administrative Sciences
Grade
1,5
Author
Martina Noack (Author)
Publication Year
2004
Pages
52
Catalog Number
V37892
ISBN (eBook)
9783638371117
ISBN (Book)
9783656068693
Language
German
Tags
Prozesse Strukturen Personal Neue Konzepte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Noack (Author), 2004, Prozesse, Strukturen und Personal - Neue Konzepte - und dann?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37892
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