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Effekt von EMS Training auf die ischiocurale Muskulatur und die Sprintfähigkeit

Título: Effekt von EMS Training auf die ischiocurale Muskulatur und die Sprintfähigkeit

Tesis (Bachelor) , 2017 , 56 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Tobias Schlosser (Autor)

Deporte - Quinesiología y teoría del entrenamiento
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Die Arbeit versucht die ischiocurale Muskulatur mittels eines EMS-Gerätes (Firma Bluetens), welches für Endverbraucher konzipiert ist, zu trainieren. Dabei sollen die maximale isometrische Kraft der ischiocuralen Muskulatur und deren Effekt auf die Sprintfähigkeit gemessen werden.

Die Möglichkeit, sich während des Trainings zurückzulehnen und ohne jegliche körperliche Anstrengung Muskeln beziehungsweise Kraft aufzubauen, klang lange Zeit nach einer Traumvorstellung vieler Trainierender. Das elektrische Muskelstimulationstraining (EMS-Training) bietet genau diese Möglichkeit, zumindest bei anfänglicher Betrachtung. Unzählige Studien befassen sich mit der Thematik und der effizientesten Variante des EMS-Trainings.

Diese Interventionsstudie testet 20 Probanden, welche zu gleichen Teilen in eine Vergleichs- und Interventionsgruppe aufgeteilt sind. Die Interventionsgruppe verbindet ein isoliertes EMS-Training der ischiocuralen Muskulatur mit einem klassischen Sprinttraining, währenddessen die Vergleichsgruppe nur das Sprinttraining absolviert. Das Training findet 3x wöchentlich über einen Zeitraum von 5 Wochen statt und wird durch 3 Tests, vor Beginn der Studie, nach 3 Wochen und nach 5 Wochen, kontrolliert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Was ist EMS-Training und wie kam es zu diesem Trend?

1.2 Kraftsteigerung des EMS-Trainings

1.3 Die ischiocurale Muskulatur

1.4 Übertragung auf den Sprint

2 Methode

3 Ergebnisse

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effekte eines elektrischen Muskelstimulationstrainings (EMS-Training) auf die maximale isometrische Kraft der ischiocuralen Muskulatur sowie die daraus resultierende Sprintfähigkeit von Fußballspielern im Breitensport. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Vergleich zwischen einem kombinierten EMS- und Sprinttraining gegenüber einem rein klassischen Sprinttraining.

  • Wirkungsweise und Trends des EMS-Trainings
  • Anatomische und funktionelle Bedeutung der ischiocuralen Muskulatur
  • Biometrische Analyse von Sprintbewegungen
  • Interventionsstudie zur isometrischen Maximalkraft und Sprintgeschwindigkeit
  • Evaluation der Trainingseffekte mittels varianzanalytischer Methoden

Auszug aus dem Buch

1.1 Was ist EMS und wie kam es zu dem Trend?

Der Fitnessmarkt bringt aufgrund seiner Entwicklung immer wieder neue Trends hervor. Ob neue Trainingsformen, -inhalte oder –geräte, sobald etwas verbessert oder erneuert wird, wird das Interesse der Gesellschaft aufs Neue geweckt. Betrachtet man die Besucherzahlen der FIBO 2017 in Köln, die weltweit größte Fitnessmesse, so bestätigt dies die oben genannte Aussage. 2017 kamen über 150.000 Besucher auf die Messe, damit vervierfachten sich die Besucherzahlen in den letzten 5 Jahren. Seit 2016 besitzt die Thematik der Elektromyostimulation/elektrische Muskelstimulation (EMS) eine eigene Halle, welche zum ersten Mal Geräte für Endverbraucher beheimatet. Somit erweitert sich der Bereich des elektrischen Muskelstimulationstrainings (EMS-Training) über die professionelle Behandlung in Fitnessstudios oder Physiotherapie-Praxen hinaus und wird so auch für Endverbraucher attraktiv.

Das EMS-Training ist in der Physiotherapie ein fest etabliertes Therapiemittel. Das dort als transkutane-elektrische Nervenstimulations-Training (TENS-Training) eingesetzte EMS-Training führt zu einer Reduktion von Schmerzen und gleichzeitig zu einer verringerten Muskelatrophie (Fehr, 2010). Zugleich unterstützt es den Muskelaufbau und verspricht dem Verbraucher innerhalb kürzester Zeit enorme Fortschritte. Seit Ende der 90er Jahre wird die elektrische Muskelstimulation angeboten. Seit dem Jahre 2007 springt die Fitnessbranche auf diesen Trend auf und bietet diese Art von Training als neue, vielversprechende Trainingsform an. Angelehnt an zahlreiche Studien (Babault, 2007; Billot et al. 2010) konzentrieren sich einzelne Fitnessketten komplett auf EMS-Training und vergleichen dies mit einem klassischen Krafttraining im Fitnessstudio (Boeckh-Behrens & Vatter, 2003). Diese sprechen einem 20 minütigen EMS-Ganzkörpertraining eine Effizienz von 90min klassischem Krafttraining zu. Des Weiteren sollen eine Reduktion der Fettmasse, ein Ausgleich von Dysbalancen und eine effektive Linderung von Rückenschmerzen (Boeckh-Behrens, Grützmacher & Sebelefsky, 2002) positive Nebeneffekte des EMS-Trainings sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des EMS-Trends im Fitnessbereich, dessen wissenschaftliche Grundlagen sowie die Bedeutung der ischiocuralen Muskulatur für die sportliche Leistung.

2 Methode: Hier wird das Studiendesign mit 20 Probanden, die Aufteilung in Interventions- und Vergleichsgruppe sowie die spezifischen Trainings- und Messparameter beschrieben.

3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die statistische Auswertung der Kraftmessungen und Sprintzeiten mittels Varianzanalyse unter Berücksichtigung von Normalverteilung und Sphärizität.

4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die erhobenen Daten kritisch im Vergleich zu bestehender Fachliteratur und diskutiert methodische Limitationen sowie praktische Implikationen für das Training.

Schlüsselwörter

EMS-Training, Elektromyostimulation, ischiocrurale Muskulatur, Sprintfähigkeit, isometrische Maximalkraft, IMVC, Leistungssteigerung, Fußballtraining, Sportwissenschaft, Muskeldysbalancen, Interventionsstudie, Trainingssteuerung, motorische Einheit, neuronale Anpassung, Sprintmechanik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob ein zusätzliches, lokales EMS-Training der Oberschenkelrückseite (ischiocrurale Muskulatur) die Kraftfähigkeit und Sprintfähigkeit von Fußballspielern im Vergleich zu einem reinen Sprinttraining verbessern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wirkung von Elektromyostimulation (EMS), der Biomechanik des Sprints, der Bedeutung der ischiocruralen Muskulatur für Sportler und der statistischen Überprüfung von Trainingsinterventionen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Identifizierung von Effekten eines EMS-Trainings auf die isometrische Maximalkraft sowie die Untersuchung, ob diese Kraftgewinne auf die Sprintfähigkeit übertragen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine randomisierte Interventionsstudie mit 20 aktiven Fußballspielern, die in zwei Gruppen unterteilt wurden. Die Datenauswertung erfolgte mittels zweifaktorieller Varianzanalyse (ANOVA).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Einleitung, die detaillierte Beschreibung der Trainingsmethode (inklusive Belastungsparameter), die Darstellung der Testergebnisse und deren kritische Diskussion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie EMS-Training, ischiocrurale Muskulatur, Sprintfähigkeit, IMVC (maximale isometrische willkürliche Kontraktion) und sportwissenschaftliche Trainingslehre definieren.

Warum wurde das Bluetens-Gerät für die Studie gewählt?

Das Gerät wurde gewählt, da es ein für Endverbraucher konzipiertes lokales EMS-System ist, das eine Untersuchung der Effekte außerhalb professioneller Klinik- oder Leistungszentrum-Umgebungen ermöglicht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Sprintfähigkeit?

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein isoliertes lokales EMS-Training allein keinen signifikanten Vorteil für die Sprintfähigkeit gegenüber einem klassischen Sprinttraining bietet, da der Sprint ein komplexes Bewegungsmuster erfordert.

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Detalles

Título
Effekt von EMS Training auf die ischiocurale Muskulatur und die Sprintfähigkeit
Universidad
University of Stuttgart
Calificación
1,7
Autor
Tobias Schlosser (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
56
No. de catálogo
V378969
ISBN (Ebook)
9783668580176
ISBN (Libro)
9783668580183
Idioma
Alemán
Etiqueta
EMS-Training ischiocrurale Muskulatur ischiocurale Muskulatur Sprint Oberschenkelrückseite Maximalkraft Sprintfähigkeit Studie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Schlosser (Autor), 2017, Effekt von EMS Training auf die ischiocurale Muskulatur und die Sprintfähigkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378969
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